Sportpolitik des Landes

Sportpolitik ist ein anspruchsvolles Tätigkeitsfeld mit ausgesprochen vielschichtigen Facetten und unterschiedlichen Ansatzpunkten. Dabei sind die Grundsätze der Autonomie des Sports, der Subsidiarität der Sportförderung sowie der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Sports die Eckpunkte der Thüringer Sportpolitik.

Thüringen ist bekannt für seine Sportlandschaft. Thüringer Sportler und Sportlerinnen  erzielen nicht nur national, sondern auch bei internationalen Wettbewerben Spitzenleistungen. Mit ihren Erfolgen bei sportlichen Höhepunkten im In- und Ausland haben unsere Nachwuchs- und Spitzensportler/-innen den Begriff „Sportland Thüringen“ geprägt und das Markenzeichen „Thüringer Qualität“ auch im Sport weltbekannt gemacht.

Solche Erfolge im Spitzensport setzen wirksame Akzente auch in der Entwicklung des Breitensports.

Der organisierte Sport in Thüringen vertritt die Interessen seiner rund 3.500 Vereine und fast 370.000 Mitglieder. Zwischen den Institutionen des Sports und dem Freistaat Thüringen besteht eine vertrauensvolle und faire Partnerschaft.

Bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen zur Entwicklung des Sports im Zusammenwirken aller Partner haben die Förderung des Nachwuchs- und Spitzensports, aber auch des Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssports sowie die Unterstützung des Sports von Kindern und Jugendlichen, Frauen und Mädchen, Senioren sowie Menschen mit Migrationshintergrund einen hohen Stellenwert.

Institutionen des Thüringer Sports finden Sie nachstehend:

Sportbericht der Landesregierung

Im Zeitraum 2009 bis 2013 wurde der Sport in Thüringen mit rund 115 Millionen Euro aus Landesmittel gefördert. Dies entspricht einer jährlichen Fördersumme von rund 23 Millionen Euro. Der Anteil der investiven Sportförderung beträgt hierbei rund 50 Millionen Euro. Auf die nichtinvestive Förderung (Landessportbund, Olympiastützpunkt Thüringen, Behindertensportverbände, Nachwuchstrainer) entfallen rund 21,5 Millionen Euro. Aus Lottomitteln wurden im Berichtszeitraum rund 44 Mio. Euro eingesetzt.

Die Mitgliederzahl der Thüringer Vereine liegt trotz der demografischen Entwicklung stabil bei rund 360.000. Der Organisationsgrad bezogen auf die Gesamtbevölkerung Thüringens beträgt 16,6 Prozent. Mit diesem Anteil liegt Thüringen nach wie vor an der Spitze der neuen Bundesländer. Auch die Anzahl der Vereine ist mit rund 3.500 stabil.

Hintergrund

Im Jahr 1996 hat der Thüringer Landtag die Landesregierung aufgefordert, regelmäßig einen Sportbericht vorzulegen. Der 4. Sportbericht gründet sich zudem auf den Antrag der Fraktionen der CDU und der SPD vom 22. Mai 2013. Der vorliegende Bericht soll als Daten- und Diskussionsgrundlage für die weitere politische Diskussion zur zukünftigen Gestaltung der Thüringer Sportpolitik dienen.

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