Migration und Integration

​​In Thüringen haben viele Menschen, die aus dem Ausland zugezogen sind, eine neue Heimat gefunden. Darunter sind viele Kinder und Jugendliche. Sie kamen mit ihren Familien oder allein, aus europäischen und entfernteren Ländern. Viele von ihnen besuchen eine Thüringer Schule mit dem Ziel, mit einem bestmöglichen erfolgreichen Schulabschluss die Schule zu verlassen und eine gute Berufsausbildung zu erhalten.

Zur Erreichung dieses Ziels sind Anstrengungen sowohl von den Menschen aus Zuwandererfamilien als auch von den schon lange ansässigen Familien notwendig. Integration bedarf eines hohen Maßes an Bereitschaft, an Zeit, gegenseitigen Respekts und Offenheit aller an Erziehung und Bildung Beteiligten. Wichtig ist eine förderliche und (auf beiden Seiten) verständnisvolle Zusammenarbeit von Schule und Eltern. Diese Schülerinnen und Schüler brauchen für den Unterrichtsbesuch und beim Erlernen der deutschen Sprache oftmals besondere Förderung. Thüringen hat im Schulbereich dafür eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten für Pädagogen und Eltern geschaffen.


Weitere Links:

Broschüre „Deutsch als Zweitsprache. Zertifikate im Überblick“

Plattform www.thüringen-hilft.de

Thüringer Staatskanzlei - Der Menschenwürde verpflichtet

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Rechtsgrundlagen

Rechtliche Regelungen zur Beschulung und Förderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache finden sich im Thüringer Schulgesetz und in den Thüringer Schulordnungen.

In der Fachlichen Empfehlung zum Schulbesuch und zur Förderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache in Thüringen sind diese Regelungen zusammengestellt und erläutert.

Ansprechpartner

Ansprechpartner für Fragen der Beschulung sind die Referatsleiter 5 und die Koordinatoren für die Beschulung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache in den Staatlichen Schulämtern.

Die Landesfachberaterinnen für Deutsch als Zweitsprache stehen für Fragen der Förderung zur Förderung. Sie sind über die Fachreferentin am Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) erreichbar.


START-Schülerstipendium

Als gemeinsame Bildungsinitiative des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, der START-Stiftung gGmbH und ihrer Partner wird in Thüringen seit 2007 für motivierte Jugendliche mit Migrationshintergrund, seit 2016 auch mit Fluchthintergrund, das START-Stipendium mit einer Förderdauer von zwei Jahren angeboten. Derzeit werden 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten unterstützt.

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