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Gemeinsamer Unterricht

Das Thüringer Bildungssystem hat das Ziel, Heranwachsende individuell zu fördern, damit sie – ihren Möglichkeiten entsprechend – den bestmöglichen Schulabschluss erreichen. Denn Schulerfolg bedeutet Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Dazu stehen den Kindern und Jugendlichen verschiedene Schularten (§ 4 ThürSchulG), Schulformen (§ 8 ThürSchulG) und Bildungsgänge offen, die jeweils durch individuelle sonderpädagogische Förderung ergänzt werden können – im gemeinsamen Unterricht und an Förderschulen. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler an individueller Förderung und passgenauen Bildungsangeboten partizipieren können. Kernelement ist dabei der gemeinsame Unterricht.

Broschüre: Schullaufbahnen in Thüringen

Im gemeinsamen Unterricht lernen Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf von Anfang an gemeinsam am gleichen Lernort und in einer barrierefreien Schulgemeinschaft. Hier können sie ihre individuellen Fähigkeiten und ihre Persönlichkeit entfalten, Talente entwickeln Lebenserfahrungen sammeln und sich im Umgang miteinander austauschen.

Sonderpädagogische Diagnostik

Zur weiteren Professionalisierung der Basisdiagnostik im Förderschwerpunk geistige Entwicklung und in Ergänzung des Thüringer Diagnostikkonzepts wurde der Leitfaden zur sonderpädagogischen Diagnostik im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung erabeitet.

In den Leitfaden sind aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur sonderpädagogischen Diagnostik im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und die entsprechenden Empfehlungen der Kultusministerkonferenz der Länder eingeflossen.

    Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

    Schule

    Wenn im konkreten Fall Fragen zum gemeinsamen Unterricht zu beantworten und Entscheidungen für das einzelne Kind, die Klasse oder die Schule zu treffen sind, ist der erste Ansprechpartner die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer.

    Weitere Beratungsangebote der einzelnen Schulen sind:

    • das Gespräch mit einer Beratungslehrkraft,
    • das Gespräch mit dem Förderschullehrkraft oder der Sonderpädagogischen Fachkraft und
    • das Gespräch mit der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter.

    Schulämter

    In den Schulämtern sind die Koordinatorinnen und Koordinatoren für den gemeinsamen Unterricht sowie die Referentinnen und Referenten für Förderschulen ansprechbar. Sie unterstützen hinsichtlich der zu stellenden Anträge und beraten im Inklusionsprozess.

    Telefonnummern und E-Mail-Adressen finden Sie auf den Seiten der Schulämter.


    Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer

    Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)

    Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für den Gemeinsamen Unterricht

    Landeselternvertretung Schule

    Thüringer Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderungen

    Praxishilfen

    Hinweis:
    Einige Veröffentlichungen sind nur als Download verfügbar.
    Bestellbare Publikationen finden Sie in unserem Publikationsverzeichnis.

    Handreichung für den Gemeinsamen Unterricht. Praxishilfe
    Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, 2013
    bestellbar

    Leitlinien für Schüler mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung
    Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend  und Sport, 2018
    bestellbar

    Fachlichen Empfehlung zur Gestaltung von individuellen Lernprozessen im Kontext der individuellen Abschlussphase an Thüringer Schulen
    Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, 2013

    Publikationen des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

    Thüringer Forschungs- und Arbeitsstelle für inklusive Bildung: Praxishilfen

    Arbeitshilfe Sicherstellung Hilfebedarf
    Die Sicherstellung des besonderen Hilfebedarfs für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung während des Schulbesuchs einschließlich der Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs und der Leistungsgewährung durch den öffentlichen Sozial- oder Jugendhilfeträger

    Das Ministerium in den sozialen Netzwerken: