Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Thüringer Schulen netzwerken für Demokratie


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Jugendliche sprechen miteinander, arbeiten am Laptop und lesen ein Buch
Symbolbild: Bildagentur PantherMedia | alexraths

Wichtiger Impuls für die Demokratiearbeit an Thüringer Schulen: Beim diesjährigen digitalen Netzwerktreffen des Thüringer Landesprogramms Demokratie & Schule haben am 29. September 2022 rund 45 Schülerinnen und Schüler sowie zwölf Lehrkräfte aus 17 Thüringer Schulen gemeinsam mit weiteren außerschulischen Netzwerkpartnern online Fragen der Demokratiebildung diskutiert und in Workshops bearbeitet. Im Blickpunkt standen dabei die Folgen der Coronapandemie für schulische Demokratieprojekte und Fragen der Schülerpartizipation. Veranstaltet wurde das Netzwerktreffen vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien sowie der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha. Beteiligte Netzwerkpartner waren außerdem die Stiftung Lernen durch Engagement Berlin und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bildungsminister Helmut Holter begrüßte die Teilnehmenden mit einem Videogrußwort.

Minister Holter: „Die Demokratie steht in diesen Zeiten vor großen Herausforderungen. Umso mehr müssen wir an der Idee der Demokratie arbeiten und sie beleben. Die Demokratieprojekte an Thüringer Schulen stehen dafür. Damit sie nicht für sich allein stehen, ermöglichen wir Netzwerkarbeit: Schülerinnen und Schüler vernetzen sich über Schulgrenzen hinweg und lernen voneinander. Sie erfahren von den Demokratieprojekten, die es in Thüringen gibt, und geben eigene Erfahrungen weiter. Das Netzwerktreffen bietet diese Chance und ich bin sehr froh über die hohe Beteiligung.“

Die politische Bildung und Demokratieerziehung an Thüringer Schulen ist ein wesentlicher Teil der Schulentwicklung. Schule gehört zum Lebensraum der Schülerinnen und Schüler. Hier sollten sie mitentscheiden, welche Themen ihnen am Herzen liegen. Sie sollen sich ausprobieren und ganzheitlich lernen können. Aufgrund der über zweijährigen Coronapandemie war es in den Thüringer Schulen nicht immer einfach, politische Bildung, und Mitbestimmung vollumfänglich sicherzustellen.

Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte haben den Herausforderungen im Schulalltag getrotzt und sich nun beim digitalen Netzwerktreffen Demokratie & Schule über ihre Erfahrungen, Möglichkeiten und Neuerungen ausgetauscht, z. B. darüber, wie es landesweit Schulen gelungen ist, ermutigende Demokratieprojekte auch in Pandemiezeiten durchzuführen.

Dabei war für viele Schulen in Thüringen die Netzwerkarbeit mit außerschulischen Partnern der Schlüssel zum Erfolg. Die Ergebnisse dieses Engagements der gemeinsamen Projektarbeit wurden von Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 präsentiert und ausgetauscht. Zum Beispiel zeigten Schülerinnen und Schüler der Regelschule Straußfurt, wie in der Pandemie durch gemeinsames Handeln der Lebensraum Schule lebensfreundlicher wurde. Sie entwickelten das Projekt  eine Kinder- und Jugendwahl und ein Projekt zur Schulhofgestaltung.

Weiterführende Links

Das Ministerium in den sozialen Netzwerken: