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Sportminister Holter unterstützt Thüringer Fußballvereine bei Aufstiegsreform zur 3. Liga: „Fairness und Chancengleichheit sind Grundwerte des Sports“


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Fotomontafe: Minister Holter und die Logos der drei Thüringer Fußballvereine der Regionalliga
Foto: Jacob Schröter | Logos are licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license (CC BY-SA 4.0).

Thüringens Sportminister Helmut Holter unterstützt das Anliegen mehrerer Thüringer und ostdeutscher Fußballvereine für eine faire Aufstiegsregel zur 3. Liga im Männerfußball. „Die jetzige Regelung, dass nicht automatisch die Meister aller Regionalligen gleichberechtigt in die 3. Liga aufsteigen können, benachteiligt den Osten und andere Regionen in Deutschland. Allein entsprechend statistischer Wahrscheinlichkeit droht eine solche Regel über kurz oder lang dazu zu führen, dass der Anteil ostdeutscher Fußballvereine im höherklassigen Fußball immer weiter sinkt. Ich befürchte ein weiteres Leerlaufen des ostdeutschen Fußballs aufgrund einer solchen dauerhaften strukturellen Benachteiligung. Ich begrüße und unterstütze daher das große Engagement der Thüringer Vereine für eine Reform. Nun sind die Verbände gefragt, über eine faire Lösung zu diskutieren und eine Reform zu verabschieden. Denn Fairness und Chancengleichheit sind Grundwerte des Sports“, so Minister Holter.

Hintergrund

Am 9. November 2022 haben Vertreterinnen und Vertretrer im Namen mehrerer Vereine, darunter aus Thüringen der FC Carl Zeiss Jena, der FC Rot-Weiß Erfurt und der ZFC Meuselwitz, einen gemeinsam erarbeiteten Vorschlag an den Nordostdeutschen Fußballverband übergeben, der eine Reform der 3. Liga vorsieht.

Bisher steigen nicht automatisch alle Meister der Regionalligen am Saisonende in die 3. Liga und damit in den Profifußball auf. Während die Meister der Regionalligen West und Südwest automatisch aufsteigen, rotiert ein dritter automatischer Aufstiegsplatz zwischen den drei übrigen Regionalligen Nord, Nordost und Bayern, und der vierte Aufstiegsplatz wird in Playoff-Spielen zwischen den Regionalligameistern ausgespielt, die in der jeweiligen Saison keinen automatischen Aufstiegsplatz haben. Dadurch kann ein ostdeutscher Fußballklub nur alle drei Jahre sicher in die 3. Liga aufsteigen und muss sich in zwei von drei Jahren zusätzlichen Ausscheidungsspielen stellen.

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