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Bildungspartnerschaft zwischen Thüringen und den französischen Partnern wird fortgesetzt


Der Freistaat Thüringen setzt bei seinen schulischen Kooperationen mit den französischen Partnerregionen Auvergne-Rhône-Alpes und Hauts-de-France auf Kontinuität.

Der Freistaat Thüringen setzt bei seinen schulischen Kooperationen mit den französischen Partnerregionen Auvergne-Rhône-Alpes und Hauts-de-France auf Kontinuität. So wird am Dienstag, 22. Januar 2019, die bildungspolitische Rahmenvereinbarung zwischen dem Thüringer Bildungsministerium und der Akademie Clermont-Ferrand (Auvergne-Rhône-Alpes) für weitere fünf Jahre fortgeschrieben. Der Verantwortliche für die internationale Zusammenarbeit der Akademie, Dominique Suquet, wird dabei den „Recteur de l’academie“, Benoit Delaunay, vertreten. Ein weiterer Höhepunkt in der Zusammenarbeit mit den Akademien ist der Besuch der Repräsentantin der Akademie Amiens (Hauts-de-France), der „Rectrice de l’académie“ Béatrice Cormier, vom 23. bis 25. Januar 2019 in Thüringen. Damit erwidert sie den Besuch von Bildungsstaatssekretärin Gabi Ohler von Juni 2017 in Amiens. Im Mittelpunkt des Aufenthalts steht die Umsetzung der gemeinsamen Vorhaben im Bildungsbereich. Akademien sind die administrativen Bildungsbehörden der nationalen Bildung in den französischen Regionen, die für den gesamten Bildungsbereich, von den Kindergärten bis zur Universität zuständig, sind. Die gemeinsamen Kooperationen zielen auf die Förderung der Sprache des Partnerlandes, auf den Ausbau der landeskundlichen und interkulturellen Kenntnisse bei den Schülerinnen und Schülern sowie auf Zusammenarbeit im berufsbildenden Bereich ab. Damit befördern die Kooperationen Schulpartnerschaften und Schülerbegegnungen. Auch der Austausch von Bildungsexperten, etwa in Form von gegenseitigen Hospitationen oder einem bilateralen Lehreraustausch, wird ermöglicht. Minister Holter sieht in der engen Zusammenarbeit einen wichtigen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas: „Mit großem Interesse an der Sprache und der Kultur des Nachbarlandes bauen deutsche und französische Schülerinnen und Schüler ein Europa ohne Grenzen. Dabei verbessern sie ihre Fremdsprachenkenntnisse und bereiten sich auf den erfolgreichen Übergang in das Berufsleben vor.“ Thüringer Schulen unterhalten intensive Kooperationen mit Schulen in Frankreich. So werden 65 deutsch-französische Schulpartnerschaften gepflegt. Mehr als 41.000 Thüringer Schüler lernen Französisch. Der Französischunterricht hat in Thüringen einen hohen Stellenwert. Im bundesweiten Vergleich des Anteils der Französisch lernenden Schülerinnen und Schüler rangiert Thüringen auf einer Spitzenposition. Lediglich zwei direkte Nachbarn Frankreichs – das Saarland und Baden-Württemberg – können auf ein höheres Interesse an der französischen Sprache verweisen. Zudem nehmen Thüringer Schülerinnen und Schüler kontinuierlich mit großem Erfolg an den zweimal jährlich angebotenen DELF-Sprachenprüfungen (diplôme d‘ études en langue française) teil. Terminhinweise: ‎ Teilnahme von Minister Helmut Holter am Empfang mit anschließender Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Thüringer Bildungsministerium und der Bildungsakademie Clermont-Ferrand Dienstag, 22. Januar 2019, ab 19:30 Uhr Erfurt, Restaurant „Zum Wenigemarkt 13“ Teilnahme von Staatssekretärin Gabi Ohler an einer Gesprächsrunde zur Umsetzung der Kooperation mit der Bildungsakademie Amiens Donnerstag, 24. Januar 2019, 17:00 Uhr Erfurt, Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, Werner-Seelenbinder-Straße 7, Raum 215

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