Zielvereinbarung zur Vermittlung von DDR-Geschichte im Unterricht verlängert


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Staatssekretärin besucht erfolgreiches Netzwerktreffen Demokratie und Schule

Symbolische Übergabe der Vereinbarung an einen Schüler
Foto: Thomas Müller

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landesschülervertretung und Bildungsministerium zur Vermittlung von DDR-Geschichte geht in die nächste Runde. In der vergangenen Woche haben beide Seiten hierzu eine neue Zielvereinbarung unterzeichnet, die eine Fortführung der inzwischen etablierten Praxis im aktuellen Schuljahr ermöglicht. Die bisherige Zielvereinbarung war mit dem vergangenen Schuljahr ausgelaufen. Die Fortsetzungsvereinbarung sieht unter anderem eine weitere Erleichterung des Verfahrens bei der Anbahnung von Geschichtsprojekten vor.

Bildungsstaatssekretärin Dr. Julia Heesen bekräftigt die wertvolle Partnerschaft zwischen den Schulen und den Schülervertretungen bei diesem wichtigen Thema: „Ich freue mich, dass es zu einer Fortsetzung dieses sehr guten gemeinsamen Ansatzes kommt, sich an den Schulen nicht nur gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern mit der Geschichte der DDR auseinanderzusetzen, sondern diese Auseinandersetzung zu einem Großteil durch die Initiative der Schülerinnen und Schüler mit voranzutreiben. Das hohe Engagement der Landesschülervertretung in dieser Frage ist bemerkenswert, und ich hoffe, dass sich nun an den Schulen viele neue Projekte zur DDR-Geschichte realisieren lassen.“

Kernidee der Zielvereinbarung ist, dass sich die Schülervertretungen an ihren Schulen in Ideenfindung, Planung und Umsetzung von Projekten maßgeblich mit einbringen können und dass so die Vermittlung von DDR-Geschichte mehr wird als nur ein „alter Hut“ und stattdessen den Schülerinnen und Schülern Schlüsse für die heutige Zeit und für die Mitsprache in der demokratischen Gesellschaft ermöglicht.

Am Montag, 21. September 2021, hat Staatssekretärin Dr. Julia Heesen zudem das 3. Netzwerktreffen Demokratie und Schule besucht. In der Erfurter Gedenkstätte Andreasstraße nahm sie am überregionalen Austausch zu Demokratie-Schulprojekten des vergangenen Schuljahres teil. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Demokratie braucht Bildung!“ und versammelte in der Demokratiebildung engagierte Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schülerinnen und Schüler sowie außerschulische Netzwerkpartner. „Es war eine tolles Treffen mit vielen interessanten und interessierten Menschen. Demokratiebildung ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit, und ich bin froh, dass wir hier mit so vielen engagierten Partnerinnen und Partnern zusammenarbeiten können. Auch die vorgestellten Projekte der Schülerinnen und Schüler waren sehr beeindruckend.“

Zielvereinbarung und vorbereitende Unterlagen für Projekte:

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