Trauer um Hartwig Gauder


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Portrait Hartwig Gauder
Foto: TMASGFF

Der Tod des Thüringer Olympiasiegers und Weltklasse-Gehers Hartwig Gauder löst in Thüringen große Bestürzung aus. Er war nicht nur ein herausragender Vertreter des Thüringer Sports. Mit Hartwig Gauder ist auch ein langjähriger, hoch geschätzter Kollege und leidenschaftlicher Verbündeter für das Thema Organspende unerwartet und viel zu früh von uns gegangen. Sportminister Helmut Holter und Gesundheitsministerin Heike Werner sprechen der Familie und den vielen Freunden Hartwig Gauders ihr Beileid und ihre Anteilnahme aus.

Helmut Holter: „Mit Hartwig Gauder verliert die Thüringer Sportfamilie ein großartiges und auch über seine aktive Laufbahn hinaus sehr aktives und geschätztes Mitglied. Der Olympiasieg 1980 in einer der Königsdisziplinen der Leichtathletik steht in den Geschichtsbüchern. Aber auch als Weltmeister, Europameister und Weltcupsieger hat Hartwig Gauder im Sport Spuren hinterlassen, die auf lange Zeit unvergänglich sein werden. Lange Jahre war Hartwig Gauder nach seiner aktiven Laufbahn dann im jeweils für Sport zuständigen Ministerium als Referent tätig. Auch daher kennen wir ihn als großartigen, stets für und mit dem Sport arbeitenden Kollegen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Meine Gedanken gelten seiner Familie.“

Gesundheitsministerin Werner würdigt das Engagement des Verstorbenen für die Gesundheitspolitik: „Mit Hartwig Gauder haben wir nicht nur eine Sport-Legende, sondern auch einen leidenschaftlichen Verbündeten für das Thema Organspende verloren. Sein großes Engagement im Bereich der Gesundheitsförderung war maßgebend. In großer Anteilnahme trauern wir mit seinen Angehörigen und nehmen in großer Dankbarkeit von ihm Abschied. Seine Kolleginnen und Kollegen werden sein Wirken und sein Wesen in lebendiger Erinnerung bewahren.“

Hartwig Gauder arbeitete seit 2001 im Landesdienst, seit 2013 im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in den Bereichen Gesundheits- und Sportförderung. Zudem war er Generalsekretär des Vereins Sportler für Organspende und 2. Vorsitzender des Vereins Kinderhilfe Organtransplantation.

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