Schulen erhalten weiterhin Unterstützung durch Sprachmittler


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Symbolzeichung Kommunikation

Thüringer Schulen und Schulämter können auch im Jahr 2020 das Angebot des SprIntpool Thüringen zur Vermittlung qualifizierter Sprach- und Integrationsmittler in Anspruch nehmen. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung haben das Thüringer Bildungsministerium und der Träger von SprIntpool, das Institut für Berufsbildung und Sozialmanagement gGmbH, unterzeichnet.

Bildungsminister Helmut Holter begrüßt die Fortführung der Zusammenarbeit: „Die Sprach- und Integrationsmittler unterstützen unsere Schulen bei der Elternarbeit. Sie sorgen bei zugewanderten Familien für ein besseres Verständnis der schulischen Abläufe und des Thüringer Schulsystems insgesamt. Damit wird die Integration aktiv gefördert.“

Erstmalig wurde die Kooperationsvereinbarung im Jahr 2016 abgeschlossen. Im vergangenen Jahr wurden die Leistungen der Sprach- und Integrationsmittler in 440 Fällen in allen Thüringer Schularten in Anspruch genommen. Seit dem Beginn des Angebots ist ein stetiger Zuwachs der Inanspruchnahme der Übersetzungsleistungen durch die Schulen zu verzeichnen (2016: 37 Einsätze, 2017: 203, 2018: 301). Schulen nutzen das Angebot für die Elternarbeit, zur Durchführung von Gesprächen und Veranstaltungen mit Eltern wie Elternabende, Elternsprechtage oder Einzelgesprächen. Der Einsatz der Sprach- und Integrationsmittler erfolgt dabei insbesondere bei Gesprächen mit Eltern, die nur eine geringe oder keine deutsche Sprachkompetenz besitzen. Auf Anfrage der Schulen und Schulämter hin wählt SprIntpool geeignete Personen für die jeweilige schulische Situation aus und vermittelt diese der Schule.

Vor ihrem Einsatz erhalten die Sprach- und Integrationsmittler eine anderthalbjährige Ausbildung insbesondere in den Bereichen Bildung, Sozial- und Gesundheitswesen. Damit ist gesichert, dass Gesprächsinhalte fachgerecht, unverfälscht und neutral übersetzt werden können.

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