Festlegungen des Landeskabinetts für den Bereich Bildung, Jugend und Sport


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

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Foto: freepik.com | sukaso

Das Thüringer Landeskabinett hat am Abend des 10. Dezember 2020 zu zusätzlichen Corona-Eindämmungsmaßnahmen für den Freistaat beraten und dabei folgende Beschlüsse gefasst, die den Bereich des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport betreffen:

  1. Nichtschulische Bildungsveranstaltungen in Präsenzform an Musik- und Jugendkunstschulen, Volkshochschulen und in der Erwachsenenbildung sind vom 14. Dezember 2020 zunächst bis 10. Januar 2021 untersagt.
  2. Der Trainingsbetrieb des organisierten Sportbetriebs wird ohne Ausnahme, d. h. auch für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, vom 14. Dezember 2020 zunächst bis 10. Januar 2021 ausgesetzt. Die gesonderten Regelungen für Sportleistungskader gelten hingegen weiter.
  3. Im Kontext eines zu erwartenden bundesweiten Lockdowns wechseln – zusätzlich zu den bisher bereits für die Zeit der Vorweihnachtstage und des Jahreswechsels, d. h. 21. und 22.  Dezember 2020 sowie 4. Januar bis 8. Januar 2021, getroffenen Beschlüssen (häusliches Lernen für die Klassen 7 und höher) – auch die Klassen 1 bis 6 in diesem Zeitraum in das häusliche Lernen. Allen Kindern der Klassenstufen 1 bis 4, deren Eltern die häusliche Betreuung nicht gewährleisten können, wird eine schulische Betreuung angeboten, deren Umfang der Stufe GELB entspricht (mindestens 6, anzustreben 8 Stunden).

Zum Betrieb von Kindergärten und Jugendeinrichtungen hat das Kabinett keine über die derzeitigen Regelungen hinausgehenden Beschlüsse gefasst. Diese Regelungen bleiben daher bis auf Weiteres bestehen. Kinder können, soweit örtlich von den zuständigen Behörden nichts anderes verfügt worden ist, die Kindertagesbetreuung in der Stufe gelb weiter in Anspruch nehmen.

Die Maßnahmen wurden angesichts der drohenden Überschreitung des thüringenweiten Siebentagesinzidenzwerts von 200 Neuinfektionen/100.000 Einwohner getroffen. Das Bildungsministerium weist darauf hin, dass sich die Länder und der Bund derzeit außerdem weiter intensiv zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten und möglicherweise am Wochenende weitere Entscheidungen der Ministerpräsidentenkonferenz erfolgen. Sobald neue Informationen vorliegen, wird die Landesregierung darüber informieren.

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