Erste Ergebnisse der Umfrage zum Häuslichen Lernen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Häusliches Lernen Elternantworten
Wege der Aufgabenübermittlung
Frequenz für neue Aufgaben und Materialien
Alleinige und geteilte Gerätenutzung durch Kinder
Aussagen zur Aufgabenkultur
Unterstützung durch Lehrkräfte
Bewertung des Lernens in der Schule und des Häuslichen Lernens

Bildungsminister Helmut Holter hat am Dienstag, 7. Juli 2020, erste Ergebnisse einer Online-Befragung von Eltern sowie Schülerinnen und Schülern zum häuslichen Lernen während der coronabedingten Schulschließungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Umfrage hatte das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien vom 3. Juni bis 24. Juni 2020 im Auftrag des Bildungsministeriums durchgeführt. 5.729 Eltern und 13.234 Schülerinnen und Schüler haben daran teilgenommen. Die Umfrage ist allerdings nicht repräsentativ, da die Teilnahme offen und freiwillig war.

Bildungsminister Helmut Holter sagt zu den ersten Ergebnissen: „Die Umfrage zeigt uns, dass es zum einen viel Licht gab, das heißt viel Kreativität und auch viel Engagement von Lehrerinnen und Lehrern. Viele Kinder wurden in dieser unvorhergesehenen und nur schwer vorzubereitenden Situation gut erreicht. Die Ergebnisse zeigen aber auch deutlich die Grenzen des Distanzlernens auf. Zum einen waren vor allem die Eltern sehr stark beansprucht und mussten vieles auffangen. Es gab in den Familien viel Frust und Motivationsprobleme. Zum anderen gibt es teilweise auch starken Nachbesserungsbedarf bei den Schulen und Lehrkräften. Das Feedback zeigt uns, dass es beispielsweise oft zu wenig Rückmeldung für die Schülerinnen und Schüler gab und viele Familien sich eine einheitlichere Handhabung des Distanzlernens wünschen. Wir werden daraus viele Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen. Einige gibt es aber schon jetzt: Das Lernen in den Schulen ist durch nichts vollständig zu ersetzen und unverzichtbar für Lernerfolg und Chancengerechtigkeit. Zusätzlich müssen wir aber die Möglichkeiten des Lernens zu Hause weiterentwickeln, denn Distanzlernen wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.“

 

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