Eine Investition in die Fitness der Stadt


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Feierliche Übergabe von Millionen-Förderung für neue Sportschwimmhalle in Jena

Minister Holter und Jenaer Baeder Mitglieder
  • 6 Millionen Euro vom Land Thüringen fließen in das Neubau-Projekt Sportschwimmhalle
  • Zuwendungsbescheid durch Thüringer Minister Helmut Holter übergeben
  • Spatenstich im Herbst 2020

Ein eindeutiges Bekenntnis zur Zukunft des Vereins,- Breiten- und Schulsports in Jena gaben heute das Land Thüringen, die Stadt Jena und die Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft. Anlass war die feierliche Übergabe eines Zuwendungsbescheides zum Großprojekt Sportschwimmhalle in Höhe von sechs Millionen Euro durch Helmut Holter, Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport, an den Bauherren und Betreiber, die Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft. Die Gesamtinvestition beträgt 16,2 Millionen Euro.

„Eine neue Schwimmhalle baut man nicht alle Jahre“, sagte Sportminister Helmut Holter. „Auch die Stadt Jena hat einen langen Weg bis zu diesem Punkt zurückgelegt. Wir freuen uns, dass wir dieses wichtige und ambitionierte Projekt mit Landesmitteln unterstützen können. Die Förderung von Sportstätten ist immer ein zentrales Anliegen der Landesregierung gewesen. Mit dem kommunalen Investitionsprogramm haben wir diesem Anliegen noch einmal enormen Auftrieb gegeben. Ich freue mich schon jetzt auf den Spatenstich im Herbst, und ab Herbst 2022 sollen sich dann die kleinen und großen Jenaer Schwimmerinnen und Schwimmer an dieser Halle erfreuen.“

Für Susan Zetzmann, Geschäftsführerin der Jenaer Bäder, ist die Millionen-Förderung ein wichtiges Signal. Sie sagte: „In Deutschland schließt aus Kostengründen momentan etwa alle vier Tage ein Hallen- oder Freibad – 80 sind es pro Jahr. Das ist ein Grund dafür, warum immer weniger Kinder schwimmen können. Es fehlen schlichtweg die Bäder, wo sie das lernen könnten.“ Daher freue sie sich über die Fördermittel, durch die das Bauvorhaben der Schwimmhalle auf eine sichere Basis gestellt würde.

Der Startschuss für das sportliche Neubauprojekt wurde bereits mit dem Beschluss des Jenaer Stadtrates im Juni 2018 gegeben. Oberbürgermeister Thomas Nitzsche sagte dazu: „Der Wunsch in der Bevölkerung nach einer neuen Schwimmhalle wurde in den letzten Jahren immer dringlicher. Vor zwei Jahren bekannte sich der Stadtrat zu diesem Vorhaben. Ohne die Unterstützung des Freistaates ist eine solche Investition allerdings nicht denkbar. Deshalb gilt mein besonderer Dank dem Land Thüringen für die reichlichen Fördermittel. Wir schließen damit eine Lücke im Sportangebot der Stadt und können das Galaxsea entlasten. Und darüber hinaus wird in Neu-Lobeda ein weiteres attraktives Freizeitangebot etabliert.“   

Geplant ist der Bau einer wettkampftauglichen 50-Meter-Schwimmhalle am Standort Karl-Marx-Allee, Ecke Theobald-Renner-Straße. Vorgesehen ist, dass sich die Sportschwimmhalle nahtlos in die bestehende Architektur einfügt, dabei aber gleichzeitig modern erscheint und funktional ist. So soll die Fassade beispielsweise abwechslungsreich und massiv zur südlich gelegenen Karl-Marx-Allee gestaltet sein, aber geöffnet und transparent zu den Freiflächen in Richtung Norden und Süden erscheinen. Das Schwimmbecken selbst bekommt acht Bahnen mit je 50 Metern und einer Beckentiefe von 2,10 Metern, eine Startblockanlage sowie eine 1,50 Meter breite, variabel verschiebbare Brücke mit Startblöcken, wodurch die Aufteilung in zwei 25-Meter-Becken gegeben ist. Weiterhin wird die Halle um ein Lehrschwimmbecken mit einem verstellbaren Hubboden ergänzt. Hinzu kommen Umkleidebereiche sowie separate Kinderdusch-, WC- und Wickelbereiche.

Momentan laufen die Ausschreibungen für die verschiedenen Bauleistungen. Der Spatenstich ist auf diesen Herbst terminiert und: Wenn alles nach Plan läuft, öffnet die Sportschwimmhalle Ende 2022 ihre Türen.

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