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Schule in der Pandemie

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen unter COVID-19 (Coronavirus)

Maske, Stifte, Bücher vor einer Schultafel

Sonderregelungen im Schulbereich

  • Bundes-Notbremse:In Kreisen mit einer Inzidenz über 165 an drei aufeinanderfolgenden Tagen schließen die Schulen ab dem übernächsten Tag. Eine Notbetreuung wird für Klasse 1 bis 6 angeboten. Ausnahmen gelten für Förderschulen, Abschlussklassen sowie Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf.
  • In Kreisen mit einer Inzidenz über 100 und unter 165 findet an den Schulen Wechselunterricht statt, auch an Grundschulen.
  • An Schulen besteht Testpflicht, d. h. Betretensverbot ohne negativen Schnelltest. Die Testungen finden weiterhin in der Schule statt. Ein aktueller Nachweis über einen negativen Test außerhalb der Schule ist zulässig.

 Aktuelle Situation in Landkreisen und kreisfreien Städten:
 Karte   |   Liste   |   Inzidenzentwicklung

Aktuell gültige Verordnungen

Die Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt bis 3. Juni 2021 [Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung].


Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb gilt bis 30. Juli 2021. Einige Regelungen werden durch die vorgenannte Verordnung verdrängt, solange diese gültig sind. [ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO] [Begründung].


Die neue Allgemeinverfügung für den Freistaat Thüringen für Kindertageseinrichtungen, Schulen, weitere Jugendhilfe und für den Sport ist ab dem 9. Mai 2021 bis zum 31. Mai 2021 gültig.
[TMBJS-Allgemeinverfügung vom 7. Mai 2021]

Mit der Thüringer Schulcloud können Lernprozesse flexibel zeit- und ortsunabhängig gestaltet werden.

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Stand: 26. April 2021, 08:00 Uhr

Nachfolgend stellen wir Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Neue Informationen werden fotlaufend angepasst. Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, auch weitere offizielle Informationskanäle im Blick zu behalten.

Sogenannte Bundes-Notbremse

  • Der Bundestag hat am 21. April 2021 die sogenannte Bundes-Notbremse eingeführt. Sie ist am 23. April 2021 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes werden u.a. bundesweit einheitliche Grenzwerte definiert, bei denen es zu Schließungen kommt. Dieses Bundesrecht gilt unmittelbar und überlagert die bisherigen Landesregelungen. Wird nun in einem Landkreis der 7-Tages-Wert von 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, folgt automatisch Wechselbetrieb an allen Schulen. Wird in gleicher Weise der Grenzwert 165 überschritten, folgt automatisch die Schließung von Schulen.

    Zudem ist im Bundesinfektionsschutzgesetz eine Testpflicht an Schulen festgelegt.

  • Wird in einem Landkreis der 7-Tages-Wert von 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, folgt automatisch Wechselbetrieb an allen Schulen. Wird in gleicher Weise der Grenzwert 165 überschritten, folgt automatisch die Schließung von Schulen.

    Die Regelungen treten jeweils am übernächsten Tag nach dreimaligem Überschreiten des Grenzwerts in Kraft.

    Unabhängig von den Grenzwerten besteht derzeit Testpflicht an den Schulen.

  • Ja. Präsenzunterricht kann weiterhin stattfinden für Abschlussklassen und Förderschulen.

    Abschlussklassen sind

    • die 4. Klassen an Grund-, Gemeinschafts- und Förderschulen,
    • die 9. und 10. Klassen an Gemeinschafts-, Regel-, Förder-, und Gesamtschulen zum Erwerb des Hauptschul-, des qualifizierenden Hauptschul- und des Realschulabschlusses
    • sowie die Klassen in der Einführungs- und Qualifikationsphase zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife (z.B. Klassen 10, 11 und 12 am Gymnasium bzw. die entsprechenden Klassenstufen an Schulen mit 13-jährigem Bildungsgang).
    • An berufsbildenden Schulen sind dies die Klassen des letzten Ausbildungsjahres sowie Klassen, in denen Abschlussprüfungen stattfinden.
    • An beruflichen Gymnasien sind es die Klassenstufen 12 und 13.
    • Die Klassenstufe 11 am beruflichen Gymnasium, an der integrativen Gesamtschule und in der 13-jährigen Gemeinschaftsschule sind keine Abschlussklassen.

    Vom Präsenzunterricht für Förderschulen sind auch Kinder an allgemein bildenden Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht sowie alle Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf umfasst.

  • Für Schulen gelten die 7-Tages-Werte 100 und 165. Wird in einem Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Wert 100 überschritten, folgt automatisch Wechselbetrieb an allen Schulen. Wird in gleicher Weise der Grenzwert 165 überschritten, folgt automatisch die Schließung von Schulen.

    Die Regelungen treten jeweils am übernächsten Tag nach dreimaligem Überschreiten des Grenzwerts in Kraft.

    Ob die Grenzwerte überschritten worden sind, wird vom Thüringer Gesundheitsministerium täglich geprüft und amtlich festgestellt. Maßgeblich sind die Meldezahlen des Robert-Koch-Institut des jeweiligen Tages.

    Übersicht des Gesundheitsministeriums

  • In welcher Form Wechselunterricht durchgeführt wird, legt die Schulleitung fest. Neu ist, dass auch Wechselunterricht an Grund- und Förderschulen stattfinden muss. Wie das erfolgt, wird durch die Schulleitung festgelegt.

  • Siehe die FAQ „Testsystem an Schulen“

  • Unterschreitet ein Landkreis die Grenzwerte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, tritt die Lockerung am siebenten Tag in Kraft.

  • Notbetreuung wird angeboten für die Klassenstufen 1 bis 6. Alles Weitere erfahren Sie in den FAQ „Notbetreuung“.

Testsystem an Schulen

Ab April 2021 erfolgt eine Umstellung und Erweiterung der Teststrategie an Thüringer Schulen auf Antigentests zur Eigenverwendung (im Folgenden Selbsttests genannt).

Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal im Präsenzunterricht oder in der Notbetreuung erhalten die Möglichkeit, zweimal wöchentlich Schnelltestangebote zum Ausschluss einer Covid-19-Infektion in der Schule.

  • Selbst zu wissen, ob man Träger des Virus ist, ist wichtig. Denn auch wenn man selbst vielleicht keine Symptome hat, kann man das Virus an andere weitergeben. So können unbemerkt Infektionsketten entstehen. Schnelltests sind daher in der Pandemie ein wichtiger Baustein zu mehr Sicherheit an den Schulen. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Pandemiebekämpfung, den jede und jeder leisten kann. So kann der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler sicherer gestaltet werden.

    Alle anderen Bausteine wie die AHA+L-Regeln werden dadurch nicht abgelöst; sie bleiben genauso wichtig wie bisher!

  • Die Präsenz in der Schule ist nur erlaubt für Personen, die die zweimal wöchentlich angebotenen Selbsttests nutzen. Das gilt für alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal.

    Alternativ wird die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung bzw. eines Nachweises über eine Schnelltestung auf das Coronavirus SARS-CoV-2, zum Beispiel an einem Bürgertestzentrum, welcher nicht älter als 48 Stunden ist, als Testung am Testtag der Einrichtung anerkannt. Diese Regelung gilt sowohl für den Präsenzunterricht als auch für die Notbetreuung.

    Leistungsnachweise sind unabhängig davon zu erbringen.

  • An den Schulen kommen für Schülerinnen und Schüler zugelassene und beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistete Selbsttests zum Einsatz.

    Diese Selbsttests werden vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) eingekauft und an die Schulen verteilt. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt das Bildungsministerium bei Beschaffung und Logistik.

    Die Tests geben bereits nach ca. 15 bis 30 Minuten mit hoher Genauigkeit Aufschluss darüber, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist.

    Ab 12. April 2021 werden folgende Tests eingesetzt:

    • Für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen (Klassen 1-4): NINGBO Lollipop® Test
    • Für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen (ab Klasse 5): SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test der Firma Roche Diagnostics Deutschland GmbH

    Zur Überbrückung von Lieferengpässen können ebenfalls folgende Tests vorübergehend zum Einsatz kommen:

  • Die Testpflicht basiert auf einem konkreten Testangebot. Wenn der Schule keine Tests zur Verfügung stehen, gilt auch kein Betretungsverbot für Ungetestete. Die automatische Bedarfsermittlung (und damit Nachlieferung) stützt sich auf die statistische Erfassung der durchgeführten Tests in den Schulen. Sollte Ihre Schule Schwierigkeiten bei der Versorgung haben, nehmen Sie bitte unbedingt Kontakt zum TMBJS auf.

  • Eine individuelle Auswahl ist nicht möglich, weil die Schulen schulscharf und je nach Marktlage beliefert werden.

  • Alle Selbsttests, die in Thüringer Schulen zum Einsatz kommen, entsprechen den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukte in Deutschland und Europa. Sie durchlaufen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein entsprechendes Anerkennungsverfahren und werden erst nach medizinischer Unbedenklichkeit freigegeben.

  • Die verwendeten Tests sind für Kinder und Jugendliche geeignet und einfach zu handhaben. In folgenden Videos wird das Selbsttesten einfach erklärt:

    Für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen (Klassen 1-4): Anleitungsvideo NINGBO Lollipop® Test

    Für Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen (ab Klasse 5): Anleitungsvideo Roche-Test

     

  • Die Tests sind kostenlos und werden durch den Freistaat Thüringen finanziert.

  • Ja. Die Präsenz in der Schule ist nur erlaubt für Personen, die die zweimal wöchentlich angebotenen Selbsttests nutzen. Das gilt für alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal.

    Alternativ wird die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung bzw. eines Nachweises über eine Schnelltestung auf das Coronavirus SARS-CoV-2, zum Beispiel an einem Bürgertestzentrum, welcher nicht älter als 48 Stunden ist, als Testung am Testtag der Einrichtung anerkannt. Diese Regelung gilt sowohl für den Präsenzunterricht als auch für die Notbetreuung.

    Leistungsnachweise sind unabhängig davon zu erbringen.

     

  • Die Selbsttests von Schülerinnen und Schülern finden in einem regelmäßigen Rhythmus in der ersten Unterrichtsstunde im Klassenraum statt. Die Testung erfolgt eigenständig durch die Schülerinnen und Schüler.

    Das pädagogische Personal beaufsichtigt die Selbsttestung und dokumentiert sie.

    An welchen Tagen die Tests durchgeführt werden, entscheidet die Einrichtungsleitung bzw. der Träger. Es ist z.B. nicht zwingend, dass die Tests montags stattfinden. Wichtig sind Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit zweimal pro Woche.

  • Ja, der gesetzliche Unfallschutz gilt auch während der Selbsttestung. Sofern es durch die Covid-19-Selbsttestung zu einer Verletzung kommt, ist unmittelbar die Aufsichtsperson zu informieren.

  • Die Testungsdurchführung kann natürlich flexibel organisiert werden; z.B. kleinere Gruppen bilden, versetzte Testzeiten, weitere Räumlichkeiten an der Schule nutzen usw. Auch dürfte eine Stoßlüftung während des gesamten Testzeitraums möglich sein. Im Übrigen ist die „Sicherheit aller Beteiligten“ nicht dadurch gefährdet, dass an Schulen Schnelltests durchgeführt werden. Im Gegenteil. Darauf hinzuweisen ist auch, dass sich die Infektionsgefahr nicht durch das kurze Absetzen von Masken sofort drastisch erhöht. Das RKI geht von 10 Minuten engem Kontakt im Nahfeld (<1,5 m) aus, der als unsicher eingestuft wird. Die Aerosolbelastung in geschlossenen Räumen kann durch Stoß- und Querlüftung sehr wirksam und schnell reduziert werden.

    Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihre Testergebnisse selbst abzulesen. Nach der durchgeführten Testung, legen sie ihre Maske / Mund-Nasen-Bedeckung wieder an. Beim Ablesen des Ergebnisses nach in der Regel 15 Minuten besteht so wieder beidseitiger Schutz vor einer etwaigen Ansteckung. Die Hygienevorschriften sind grundsätzlich in der Schule weiter einzuhalten. Lehrerinnen und Lehrern mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf können sich an den Staatlichen Schulämtern vorhandene, zusätzliche Schutzausrüstung anfordern.

  • Das pädagogische Personal teilt die Tests aus, beaufsichtigt die Selbsttestung und dokumentiert die Ergebnisse.

    Vor Testbeginn belehrt die Aufsichtsperson alle am Test teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Bei Bedarf leitet die Aufsichtsperson die Schülerinnen und Schüler an. Tests sind Teil des Unterrichts.

  • Unterstützung und Beratung können Pädagoginnen und Pädagogen beispielsweise beim Schulpsychologischen Dienst des jeweiligen Staatlichen Schulamtes erhalten. Eine wichtige Funktion können auch Beratungslehrkräfte übernehmen.

    Die Einführung von Corona-Selbsttests an Schulen kann erneut eine Herausforderung sein, die Kraft und Einsatz erfordert. Sich dies bereits im Vorfeld bewusst zu machen, kann hilfreich sein. Wichtig und empfehlenswert ist auch hier der konstruktive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit der Schulleitung. Gute Ansprechpartner sind außerdem wie oben bereits erwähnt die Beratungslehrkraft sowie der Schulpsychologische Dienst. Sollten Lehrerinnen und Lehrer feststellen, dass ihnen das kontinuierliche Arbeiten unter Krisenbedingungen möglicherweise auch gesundheitlich zusetzt, sollte nicht gezögert werden, diese Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

  • Sein Interesse signalisiert das pädagogische Personal formlos schriftlich der Schulleitung. Diese dokumentiert die Ausgabe und das Testergebnis. Die Testung erfolgt in der Schule. Die organisatorische Durchführung obliegt der Schulleitung eigenverantwortlich.

  • Das liegt im Rahmen der schulorganisatorischen Verantwortung. Ggf. können andere Kolleginnen und Kollegen die Testung absichern. Viele Lehrerinnen und Lehrer in Risikogruppen hatten bereits die Möglichkeit, auf Grund ihres Alters oder Vorerkrankungen, von Impfangeboten Gebrauch zu machen. Wenn sie die Tests trotzdem nicht beaufsichtigen wollen oder können, muss für die Aufgabe eine schulinterne, andere Lösung gefunden werden.

  • Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist nicht mit einem positiven Befund einer Covid-19-Infektion gleichzusetzen. Es stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Daher müssen sich positiv getestete Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal ab Bekanntwerden des Testergebnisses in Isolation begeben. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern benachrichtigt die Schulleitung umgehend die Sorgeberechtigten zur erforderlichen Abholung. Die Schulleitung ist zudem verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich über das positive Testergebnis zu informieren. Für die übrigen Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe, in der ein positiver Test aufgetreten ist, gilt: Sie bleiben im Unterricht. Sie gelten als Kontaktperson, sollte der positive Selbsttest durch einen PCR-Test bestätigt werden. Dessen Veranlassung, sowie die Festlegung von weiteren Schritten obliegen ausschließlich dem Gesundheitsamt.

    Das Bildungsministerium gibt den Schulen auch Hinweise zur pädagogisch-psychologischen Begleitung der Testsituation. Kein Kind soll Angst vor einem Test haben müssen. Insbesondere darf es durch positive Testergebnisse nicht zu Stigmatisierungs- oder Ausgrenzungserfahrungen kommen.

  • Nein. Solange die Pandemie weiter auf einem hohen Niveau verharrt, sind alle Regeln gemeinsam entscheidend bei ihrer Bekämpfung. Selbsttests für alle sind dabei ein wichtiger zusätzlicher Baustein. Die AHA+L-Regeln (Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske+Lüften) bleiben auch weiterhin essenziell.

  • Die Selbsttests werden direkt in die Schulen geliefert. Sie sind kühl und trocken zu lagern (Raumtemperatur) und vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Benutzte Tests sind in einem reißfesten Müllbeutel zu sammeln und direkt nach Beendigung der Testung im Restmüll im Außenbereich zu entsorgen. Aus der Dokumentation für Schulen im Statistik-Portal SIS ergibt sich, wann Tests an die Schulen nachgeliefert werden müssen.

  • Die Sorgeberechtigten entscheiden in gemeinsamer Absprache mit ihrem Kind, ob sich die Schülerin/der Schüler selbstständig in der Schule testen kann.

    Schülerinnen und Schülern, die nicht in der Lage sind, den Selbsttest eigenständig durchzuführen, können den Test im häuslichen Umfeld durchführen. Die Schule stellt den Sorgeberechtigten den Selbsttest zur Verfügung. Die Sorgeberechtigten informieren die Schulleitung umgehend über das Ergebnis.

  • Die Aufbewahrung richtet sich nach § 34b Abs. 10 der Thüringer Verordnung. Zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Fassung vom 5. Mai 2021.

    Dort ist bestimmt, dass personenbezogene Daten bei positiven Testergebnissen für vier Wochen und im Fall eines negativen Testergebnisses für die Dauer von einer Woche gespeichert werden können. Die Speicherung personenbezogener Daten zur Feststellung des Ausschlusses von der Testobliegenheit ist für die Dauer von sechs Monaten zulässig.

Impfungen

  • Sie benötigen eine Personifizierte Berechtigungsbescheinigung zum Nachweis der Berechtigung. Die Berechtigungsbescheinigung wird durch die Schulleitungen ausgestellt.

     

  • Das Angebot an Impfterminen richtet sich nach der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs. Die Terminvergabe findet im Rahmen des Thüringer Impfsystems statt.

  • Wer keinen Termin in der gewünschten Impfstelle bekommt, kann es entweder in einer nächstgelegenen Impfstelle versuchen (das ist über das Terminvergabeportal möglich) oder warten, bis weitere Termine verfügbar sind. Eine weitere Möglichkeit ist die Impfung durch Ihren Hausarzt. Bitte nehmen Sie dazu direkten Kontakt mit der Praxis auf.

    Limitierender Faktor bleiben die vorhandenen Impfstoffmengen. Es können nur so viele Termine angeboten werden, wie es Impfstoffe gibt.

     

  • Seit dem 14. April 2021 ist die Impfung für alle Lehrkräfte und an Schulen Beschäftigte in Thüringen möglich. Unabhängig von der Schulart können sie gleichberechtigt mit allen anderen Berechtigten der Prioritätsgruppe 2 an der Impfterminvergabe teilnehmen.

    Aufgrund der erfolgten Änderung in der Priorisierung sind impfberechtigt an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen:

    • Lehrkräfte
    • Erzieher:innen
    • Schulbegleiter:innen
    • Schulsozialarbeiter:innen
    • Sonderpädagogische Fachkräfte
    • Lehramtsanwärter:innen
    • Lehramtsstudierende in Pflichtpraktika
    • Gestellungslehrkräfte
    • Hausmeister:innen (=Technisches Personal)
    • Sekretär:innen
  • Das hängt mit der Verfügbarkeit der Vakzine und weiteren Faktoren zusammen. Der Impfstoff wird Ihnen i.d.R. mit der Terminvergabe angezeigt. Bitte informieren Sie sich bei Fragen vor Ort oder im Vorfeld an der Impfhotline.

     

  • Die zentrale Anmeldung erfolgt ausschließlich online über das Terminvergabe-Portal www.impfen-thueringen.de. Dort achten Sie bitte darauf, die entsprechenden Auswahlkriterien für Ihre Berechtigungsgruppe (Berufliche Indikation / Unterindikation) anzuwählen.

    Darüber hinaus besteht vereinzelt die Möglichkeit über Hausarztpraxen an eine Impfung zu gelangen. Hier werden i.d.R. Listen geführt. Details erfragen Sie bitte in Ihrer Hausarztpraxis.

    Weiterhin besteht als Alternative die Möglichkeit, auch unter der Telefonnummer +49 3643 4950490 einen Impftermin zu vereinbaren. Die Nummer ist aktuell folgendermaßen erreichbar: Mo, Di, Do jeweils 8-17 Uhr, Mi, Fr jeweils 8-12 Uhr. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit das Online-Portal zu nutzen.

Notbetreuung

  • Notbetreuung findet in der Regel statt im Primarbereich und an Förderschulen in Kreisen, in denen Schulen aufgrund von Allgemeinverfügungen der Landkreise geschlossen sind. Das gleiche gilt für Schließungen aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes (sogenannte Bundes-Notbremse).

    Einschränkung: Eine Notbetreuung kann nicht stattfinden, wenn die Einrichtung oder Schule vom Gesundheitsamt wegen positiver Corona-Fälle für die Zeit der Kontaktnachverfolgung geschlossen wird. Im Übrigen kann die Notbetreuung nur im Rahmen der jeweils verfügbaren personellen und räumlichen Kapazitäten der zuständigen Schule oder Einrichtung gewährleistet werden.

  • Die Zeiten der Notbetreuung können aus personellen und/oder organisatorischen Gründen vom regulären Betreuungsumfang der Einrichtung abweichen. Eine Anmeldung zur Notbetreuung in den Einrichtungen ist erforderlich.

  • Arbeitgeber: Korrekte Ausstellung der Arbeitgeberbescheinigung; Prüfung und Erklärung, ob betreffende Person zum zwingend für den Betrieb notwendigen Personal gehört und Homeoffice nicht möglich ist

    Eltern/Sorgeberechtigte: Prüfung und Erklärung, ob Homeoffice möglich ist und Kinderbetreuung nicht auf anderem Wege als in der Notbetreuung möglich ist

    Schulen und Kindergärten: Organisation der Notbetreuung; es soll in den Einrichtungen selbst nicht zu bürokratischen Prüfprozessen kommen. Für die Korrektheit der Erklärungen haben Arbeitgeber und Eltern Sorge zu tragen.“

  • Eine Betreuung wird für alle Kinder angeboten, deren Personensorgeberechtigte.

    1. aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im Homeoffice unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind
    und

    2. zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal

    • in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung
    • in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.

    Eine Notbetreuung steht offen, wenn diese aus Gründen des Kindeswohls geboten ist. Auf der Grundlage dieser Regelung ist die Notbetreuung insbesondere auch möglich zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, diese kann nach Entscheidung der Einrichtung im Einzelfall auch Kindern einer höheren Klassenstufe ermöglicht werden. Die Notbertreuung steht ebenfalls offen, wenn die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

    Der Antrag eines Elternteils mit der Bestätigung des Arbeitgebers ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend. Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

    Es gilt weiterhin der dringende Appell, die Notbetreuung tatsächlich nur in Anspruch zu nehmen, wenn keine andere Möglichkeit besteht.

     

  • Als Nachweis benötigen Sie eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers. Bitte nutzen Sie das landeseinheitliche Antragsformular.

    Der Antrag eines Elternteils ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend.

    Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

  • Eine Notbetreuung kann nicht stattfinden, wenn die Einrichtung oder Schule vom Gesundheitsamt wegen positiver Corona-Fälle für die Zeit der Kontaktnachverfolgung geschlossen wird. Im Übrigen kann die Notbetreuung nur im Rahmen der jeweils verfügbaren personellen und räumlichen Kapazitäten der zuständigen Schule oder Einrichtung gewährleistet werden.

    Planmäßige Schließungen der Einrichtungen, insbesondere zwischen den Feiertagen zum Jahreswechsel, bleiben bestehen, d. h. auch hier findet in dem vorab angekündigten Zeitraum keine Notbetreuung statt.

  • Ja, die Erstattung von Hort- und Kindergartenbeiträgen wurde im Landtag beschlossen und wird nun von den Kommunen, die für den Gebühreneinzug verantwortlich sind, entsprechend der Rechtsgrundlage umgesetzt. Bitte setzen Sie sich bei konkreten Einzelfragen mit Ihrer Kommune oder dem Träger der Einrichtung in Verbindung.

Befreiung vom Präsenzunterricht

  • Schüler, die Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 tragen, werden auf formlosen Antrag bei der Schulleitung von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt, § 36 Abs. 3 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO.

    Schüler können in Einzelfällen von der Teilnahme am Präsenzunterricht außerdem befreit werden, wenn ein dem Haushalt des Schülers angehöriges Familienmitglied Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 trägt; § 36 Abs. 4 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO.

    Schüler können über die in § 36 Abs. 3 und 4 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO geregelten Befreiungsmöglichkeiten hinaus auch dann von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden, wenn die Schüler oder Sorgeberechtigten nachvollziehbare Gründe darlegen und das häusliche Lernen absichern können. Als nachvollziehbarer Grund gilt insbesondere die Vermeidung von Infektionsrisiken, solange im Gebiet des Landkreises oder der kreisfreien Stadt, in der die Schule gelegen ist, die 7-Tages-Inzidenz an mindestens einem der vorangegangenen sieben Tagen über dem Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern lag. Die Entscheidung trifft die Schulleitung auf formlosen Antrag.

Mund-Nasen-Bedeckung

  • In Schulgebäuden besteht allgemeine Maskenpflicht in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Näheres regeln die Infektionsschutzkonzepte der Schulen.

    Es besteht aufgrund der derzeit geltenden Allgemeinverfügung für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen wie auch für das gesamte Personal ab 12. April 2021 die Pflicht, im Unterricht und in der Hort- und Notbetreuung eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßem Ermessen. Diese Regelung wird regelmäßig überprüft. Bitte beachten Sie eventuell kurzfristige Änderungen.

    • Für Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 genügt die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung nach § 6 Abs. 1 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO (Alltagsmaske) .
    • Ab Klasse 7 ist eine qualifizierte Gesichtsmaske nach § 6 Abs. 2 Punkt 1 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO zu tragen (medizinische oder FFP2-Maske).

    In regelmäßigen Abständen ist eine Pause vom Tragen der Gesichtsmaske beziehungsweise Mund-Nasen-Bedeckung sicherzustellen, die im Freien oder während der Lüftungspause erfolgen soll. Bei der Essenseinnahme entfällt die Verpflichtung, wobei die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 Metern sicherzustellen ist.

    Über Ausnahmen von der Verpflichtung entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßem Ermessen.

    Die MNB-Pflicht für Schülerinnen und Schüler gilt nicht für den Sportunterricht.

    Für die Schülerbeförderung sind die jeweils geltenden Vorgaben für den ÖPNV zu beachten.

     

  • Für Schülerinnen und Schüler besteht keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken. Beachten Sie die Informationen unter „Maskenpflicht an Schulen“

  • Da der Hort organisatorisch zur Schule gehört besteht auch hier Maskenpflicht.

  • Über Ausnahmen der Verwendung der Mund-Nasen-Bedeckung entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßen Ermessen. Weiterhin sind von der Maskenpflicht Schülerinnen und Schüler, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, ausgenommen.

    Bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist daher jeweils individuell zu betrachten und von den zuständigen Förderlehrkräften zu entscheiden, ob das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht zumutbar ist. Dies gilt auch für Bereiche, wie Flure, Treppenhäuser und ähnliches. Insbesondere bei Schülerinnen und Schülern mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung ist eine Maskenpflicht in vielen Fällen nicht zumutbar. Auch in anderen Förderschwerpunkten kann es zu einer entsprechenden Bewertung kommen. Viele schwerhörige oder gehörlose Schüler sind darauf angewiesen, um mit anderen kommunizieren zu können, die Lippenbewegungen ihres Gegenübers sehen zu können. Insofern sollte bei der Kommunikation mit diesen Schülern die Mund-Nasen-Bedeckung kurzzeitig beim Sprechen abzunehmen sein. Das Abstandsgebot sollte in diesen Situationen in besonderer Weise Berücksichtigung finden.

Schulorganisatorische Themen

  • Die Thüringer Schulen wechseln sukzessive von der Phase Rot (Schließung) in die Phase Gelb (eingeschränkter Regelbetrieb mit erhöhtem Infektionsschutz).

    Die schulorganisatorischen Möglichkeiten sind hier nach der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) geregelt. In Phase Gelb II sind diese auch für die Durchführung des Unterrichts stark eingeschränkt. Außerunterrichtliche Angebote wie Praktika, Projekte, Exkursionen finden in dieser Phase an allgemein bildenden Schulen nicht statt.

  • In § 55 Abs. 4 der Thüringer Schulordnung ist  vorgesehen, dass Anträge auf freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe spätestens eine Woche nach Ausgabe des Zeugnisses zum Schulhalbjahr gestellt werden müssen.

    Die zur Veröffentlichung anstehende „Erste Verordnung zur Änderung der Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich“, die mit Wirkung vom 21. Januar 2021 in Kraft treten soll, sieht vor, dass abweichend davon der Antrag auf freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe innerhalb von einer Woche nach Ausgabe des Zeugnisses zum Schuljahr zu stellen ist.

    Die freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe ist möglich, sofern diese nicht bereits freiwillig wiederholt wurde. Die freiwillige Wiederholung wird nicht auf die maximale Wiederholungsmöglichkeit angerechnet wird. Die Regelung gilt jedoch nicht für Abschlussklassen, d. h. Klassen, in denen die Schülerinnen und Schüler 2021 einen Schulabschluss erlangen wie den (Qualifizierenden) Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder das Abitur.

    Damit soll im Schuljahr 2020/21 eine vergleichbare Regelung wie bereits im vergangenen Schuljahr gelten.

Berufsbildende Schulen

  •  

    FAQ Berufsbildende Schulen: Fragen und Antworten zum Schulbetrieb im 2. Schuljahr 2020/2021

    Stand: 12. April 2021

    Die FAQ enthät folgende Themenbereiche:

    • Schulbetrieb an berufsbildenden Schulen unter Pandemiebedingungen.
    • Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen an berufsbildenden Schulen.
    • Unterricht, Leistungsfeststellungen/-bewertungen und Projekte an berufsbildenden Schulen unter besonderen Bedingungen des Infektionsschutzes.
    • Praktika, praktische Ausbildungsabschnitte, Praxismodule.
    • Fehlzeiten / Zeugnisse / Versetzungen / Wiederholung des Schuljahres / Ausbildungsverlängerung.
    • Aufnahmeverfahren/Aufnahmeprüfungen.
    • Ausbildungsförderung.
    • Prüfungstermine, Abschlussprüfungen und praktische Prüfungen.
    • Klassenbildungen zum Schuljahr 2021/22.

Thüringer Schulcloud

  • Der Ansprechpartner der Schule unterstützt Sie, wenn Sie einen neuen Registrierungscode benötigen, bei Fragen zu Inhalten und Aufgaben in der Thüringer Schulcloud oder wenn Sie Ihren Benutzernamen vergessen haben.

    Bei Problemen im Registrierungsprozess oder beim Login wenden Sie sich bitte an: schulcloud-support@thillm.de

  • Sie haben Probleme beim Upload Ihrer Dateien, bei der Verwaltung von Kursen oder beim Erstellen von Aufgaben, dann wenden Sie sich an feedback@schul-cloud.de.

    Wenden Sie sich auch mit Fragen zur Nutzung des Themenwerkzeuges oder wenn Sie Unterstützung beim Erstellen eines Teams benötigen an die vorgenannte Adresse.

  • Häusliches Lernen kann analog oder digital stattfinden. Wenn Sie nicht die technischen Voraussetzungen haben, um die Thüringer Schulcloud zu nutzen oder digital Aufgaben abzurufen, informieren Sie rechtzeitig Ihre Lehrkraft.

    Hinweise, Beispiele und praktische Tipps zum häuslichen Lernen mit oder ohne digitale Instrumente sind in der TMBJS-Handreichung zum Häuslichen Lernen zusammengeführt.

  • Die Thüringer Schulcloud erlebt derzeit einen Ansturm zehntausender Nutzerinnen und Nutzer. Das überlastet leider die Serverkapazitäten enorm. Thüringen ist hierzu auf die Kapazitäten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam angewiesen, mit dem zusammen die Schulcloud entwickelt wird. Das Krisenteam des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)  ist intensiv damit beschäftigt, die Probleme zu beheben und auf der Suche nach weiteren Serverkapazitäten, die kurzfristig hinzugezogen werden können.

    Die derzeitigen Probleme zeigen, bei allem verständlichen Ärger, auch, dass sich in Thüringen sehr viel bewegt, dass sich sehr viele Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern auf den Weg machen, um im Lockdown gutes häusliches Lernen zu organisieren. Das unterstützen wir, und bitten um Verständnis für die dabei auftretenden Probleme.

    Statusinformationen der HPI-Schulcloudsysteme

Distanzlernen

  • Grundsätzlich ist eine Leistungsbewertung schriftlicher, mündlicher und praktischer Leistungsnachweise auch im Rahmen des Distanzunterrichts möglich.

    Die rechtlichen Prinzipien der Leistungsbewertung setzen voraus, dass es sich um eine tatsächlich vom Schüler erbrachte Leistung handelt. Die Leistung muss individuell zurechenbar, vom Schüler selbständig und ohne fremde Hilfe erbracht worden sein.

    Klassenarbeiten oder schriftliche Leistungskontrollen können nur in Präsenzphasen geschrieben werden, da eine Prüfung der Eigenständigkeit der Leistungen ansonsten kaum möglich ist. Sie können sich auf im Rahmen des Distanzunterrichts vermittelte Inhalte beziehen.

    Lehrkräfte haben bei der Bewertung mündlicher Beiträge zu berücksichtigen, dass die Möglichkeiten der Beteiligung der Schüler eingeschränkter sind als im Präsenzunterricht, die Kommunikationsmöglichkeiten begrenzter sind, spontane Reaktionen und kreative Äußerungen sowie Diskussionen erschwert werden.

    In den Präsenzphasen kann die Notengebung in der Distanzphase abgesichert und ergänzt werden. Der Umfang der Aufgaben und die inhaltlichen Anforderungen orientieren sich am Alter und den individuellen Voraussetzungen der Schüler. Die Lehrkräfte sind für die regelmäßige Erhebung, Einschätzung und Dokumentation der Entwicklungs- und Lernstände der Schüler verantwortlich.

    Nähere Informationen können der „Handreichung zum häuslichen Lernen“ Kapitel 2.4. Erhebung und Einschätzung von Entwicklungs-und Lernständen entnommen werden.

  • Die regelmäßige Kommunikation zwischen Lehrkraft und Schülerinnen und Schülern ist essentiell für nachhaltige pädagogische Arbeit und den Lernerfolg.

    Legen Sie daher bitte feste Regeln zu Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Ihnen und den Schülerinnen und Schülern bzw. den Eltern fest. Die betrifft insb. die Art und Weise der Aufgabenübermittlung und deren bearbeitete Rückgabe. Setzen Sie verbindliche, aber reelle Abgabefristen, eröffnen Sie Möglichkeiten für Rückfragen und planen Sie auch technische Unwägbarkeiten ein.

    Weitere Hinweise finden Sie im Leitfaden zum häuslichen Lernen sowie der Handreichung und inden 16 Tipps zur professionellen Beziehungsgestaltung im Kontext von Distanz und Digitalisierung.

  • Distanzunterricht muss nicht zwingend oder durchgehend digital erfolgen. Wichtig ist aber zunächst, dass die Lehrkraft Ihre gerätetechnischen Voraussetzungen vor Ort kennt, um darauf reagieren zu können. Im Rahmen des Digitalpakts werden die Schulen nach und nach auch mit Leihgeräten ausgestattet. Ggf. kann Ihre Schule Sie bei der Zurverfügungstellung eines Geräts zur gleichberechtigten Teilhabe am Distanzunterricht unterstützen 

Zentrale Abschlussprüfungen

  • Die Termine zu allen Abschlussprüfungen sind in der Anlage 6 der Verwaltungsvorschrift für die Organisation des Schuljahres 2020/2021 festgelegt.

    Vorsorglich wurde der Beginn der Abiturprüfungen an das Ende des Schuljahres 2020/21 verschoben und somit die Schulhalbjahre 12/I bzw. 13/I und 12/II bzw. 13/II verlängert. Für die Abiturientinnen und Abiturienten stehen dadurch insgesamt drei Wochen mehr Zeit zum Lernen und zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung. Es werden in den Fällen, in denen Abschlussprüfungen zu den Hauptterminen nicht möglich sind, wieder Nachtermine angeboten.

  • Die Abschlussprüfung zum Erwerb des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses gliedert sich in

    1. einen schriftlichen Teil in den Fächern Deutsch und Mathematik und
    2. einen mündlichen Teil in einem nicht in Nummer 1 genannten Fach nach Wahl des Schülers.

    d. h., Die praktische Prüfung entfällt, dafür wird eine mündlichen Prüfungen durchgeführt.

    Auf Verlangen des Schülers, das spätestens am zweiten Unterrichtstag nach Bekanntgabe der Prüfungsnoten dem Schulleiter mitzuteilen ist, findet in den Fächern der schriftlichen Prüfung eine zusätzliche mündliche Prüfung statt.

    Die Prüfung hat bestanden, wer im Durchschnitt der gesamten Prüfung mindestens einen Notendurchschnitt von 3,7 und in keinem Fach eine schlechtere Leistung als „ausreichend“ erzielt hat.

  • Die Abschlussprüfung zum Erwerb des Realschulabschlusses gliedert sich in

    1. einen schriftlichen Teil in dem Fach Mathematik sowie einem der Fächer Deutsch oder erste Fremdsprache mit einem Anteil Hörverstehen nach Wahl des Schülers und
    2. einen mündlichen Teil in einem Fach nach Wahl des Schülers; das Fach Astronomie sowie das Fach, in dem der Schüler eine schriftliche Prüfung ablegt, können nicht als Prüfungsfach gewählt werden.

    Auf Verlangen des Schülers, das spätestens am zweiten Unterrichtstag nach Bekanntgabe der Prüfungsnoten dem Schulleiter mitzuteilen ist, findet in den Fächern der schriftlichen Prüfung eine zusätzliche mündliche Prüfung statt

  • Die schriftlichen Abiturprüfungen in den einzelnen Fächern werden nach Möglichkeit und Zweckmäßigkeit erweiterte Auswahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler enthalten. An der grundsätzlichen Aufgabenstruktur der schriftlichen Prüfungsfächer wird festgehalten.

    In den Festlegungen zu den Prüfungen im Schuljahr 2020/2021 ist dargestellt, in welchen Fächern erweiterte Wahlmöglichkeiten in den Prüfungsaufgaben möglich und zweckmäßig und in welchen Fächern die bereits bestehenden Wahlmöglichkeiten ausreichend sind.

    Es werden in den Fällen, in denen Abschlussprüfungen zu den Hauptterminen nicht möglich sind, wieder Nachtermine zur Verfügung gestellt.

  • Die Besonderen Leistungsfeststellungen in den Fächern Mathematik und Englisch entfallen. Im Fach Deutsch hat der Schüler die Wahl zwischen der Interpretation literarischer Texte, einer Erörterung nicht literarischer Texte, der Analyse nicht literarischer Texte oder einer Aufgabe aus dem Bereich gestaltendes/kreatives Schreiben.  Weitere Wahlmöglichkeiten bei den Prüfungsaufgaben sind nicht möglich bzw. zweckmäßig. In den Fächern Biologie, Chemie oder Physik werden dezentrale Aufgaben von der jeweiligen Schule (Fachkonferenz) gegebenenfalls auf der Grundlage von Vorschlägen durch Fachberatergruppen erstellt. Auf Verlangen des Schülers findet in den Fächern der schriftlichen BLF eine zusätzliche mündliche Leistungsfeststellung statt (d. h. max. zwei zusätzliche mündliche Leistungsfeststellungen). Die BLF ist bestanden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler

    1. in beiden Fächern mindestens die Note „ausreichend“ oder
    2. in einem Fach die Note „mangelhaft“ und in dem anderen Fach keine schlechtere Note als „befriedigend“ oder
    3. in einem Fach die Note „ungenügend“ und in dem anderen Fach die Note „sehr gut“ erhalten hat.

    Findet auf Verlangen der Schülerin bzw. des Schülers eine zusätzliche mündliche Leistungsfeststellung statt, geht das Ergebnis der schriftlichen Leistungsfeststellung zu zwei Dritteln und das Ergebnis der zusätzlichen mündlichen Leistungsfeststellung zu einem Drittel in die Note der BLF für das jeweilige Fach ein.

  • In den Sportgymnasien sind Einzel- bzw. paarweise Prüfungen im Spezialsport gestattet. Zur Erlangung des Qualifizierenden Haupt- bzw. Realschulabschlusses sowie in den Abschlussprüfungen an berufsbildenden Schulen sind auch Einzelprüfungen erlaubt. Insbesondere bei Spielsportarten können im Bedarfsfall der Schwerpunkt auf Athletik und Technik der jeweils zu prüfenden Sportart gelegt sowie simulierte passive Mitspielerinnen und Mitspieler (Attrappen, Markierungen etc.) einbezogen werden. Die Überprüfung der Spielfähigkeit kann durch eine Komplexübung ersetzt werden. Bei Zweikampfsportarten (Sportgymnasien) ist der Einsatz von Dummys erlaubt. Beim Gerätturnen sind entsprechend den zum Prüfungszeitpunkt geltenden Hygienebestimmungen auch Aufgaben gestattet, die die Hilfestellung einer Lehrkraft erfordern.

    Der unter Umständen schlechtere Trainingszustand der Schülerinnen und Schüler aufgrund eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten soll bei der Auswahl der Prüfungsaufgaben und bei der Bewertung Berücksichtigung finden.

    In Abhängigkeit von den Gegebenheiten vor Ort (Nutzungsmöglichkeit der vorhandenen Sportstätten) sind die Prüfungsaufgaben entsprechend anzupassen.

  • Fachpraktische Prüfungen können in Einzelpräsentationen durchgeführt werden. Dabei tragen die beteiligten Lehrkräfte bzw. die Mitglieder der Prüfungskommission eine Mund-Nasen-Bedeckung und halten einen Mindestabstand von fünf Metern zur vortragenden Schülerin bzw. zum vortragenden Schüler ein. Nach jeder Prüfung ist der Raum ausreichend zu lüften.

  • Bei der Bewertung von Prüfungsleistungen müssen die besonderen Bedingungen in Bezug auf die Schulschließungen und das Distanzlernen Berücksichtigung finden. Es gilt der Grundsatz, dass nur das bewertet wird, was unter Verwendung der im in Fachunterricht (Präsenz oder Distanz) zuvor erworbenen Kompetenzen bearbeitet werden kann. Den prüfenden Lehrerinnen und Lehrern kommt dabei besondere Verantwortung zu. Auf ihren Vorschlag hin entscheidet der bzw. die Vorsitzende der Prüfungskommission unter Berücksichtigung der oben genannten Bedingungen über eine gegebenenfalls notwendige Abweichung von den vorgegebenen Bewertungsmaßstäben bzw. die Streichung von Prüfungsaufgaben oder Teilen von diesen. Diese Festlegungen gelten auch für die Besondere Leistungsfeststellung jedoch nicht für das Abitur. Vorgenommene Abweichungen und Streichungen sind zu dokumentieren und dem zuständigen Staatlichen Schulamt anzuzeigen. Für die schulisch zu verantwortenden Prüfungen bzw. Leistungsfeststellungen wird vorausgesetzt, dass die aktuellen Lernbedingungen Berücksichtigung finden, wobei der Charakter der Prüfungen bzw. Leistungsfeststellungen und die Leistungsanforderungen gewahrt bleiben müssen

Sonstiges

  • Bitte rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an.

  • Allgemeine Frage zu Covid-19 richten Sie bitte an die Bürgerhotline des Thüringer Landesverwaltungsamtes: +49 (0)361 57 33 211 88
    Montag bis Donnerstag: 8:00 - 16:00 Uhr; Freitag: 8:00 - 14:00 Uhr.

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