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Schule in der Pandemie

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen unter COVID-19 (Coronavirus)

Maske, Stifte, Bücher vor einer Schultafel

Sonderregelungen im Schulbereich

  • Lockdown-Ende Stufe 1: Seit 22. Februar 2021 werden Schüler:innen der Primarstufe (Klasse 1-4) in Thüringen im eingeschränkten Regelbetrieb (Stufe Gelb) beschult.
  • Lockdown-Ende Stufe 2: Seit 1. März 2021 werden die Klassenstufen 5 und 6 im eingeschränkten Regelbetrieb (Stufe Gelb) unterrichtet. Eingeschränkter Regelbetrieb bedeutet ab Klasse 5: entweder Unterricht in festen Gruppen oder mit Abstandsgebot (d. h. in kleineren Gruppen im Wechsel). Hier haben Schulen großen Handlungsspielraum.
  • Lockdown-Ende Stufe 3: Kreisabhängige Entscheidung: Beginnend ab 1. März 2021 wechseln die höheren Klassenstufen (ab Klassenstufe 7) in den eingeschränkten Regelbetrieb, wenn im Gebiet des Schulträgers die 7-Tages-Inzidenz in den vorangegangenen 7 Tagen unter dem Wert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern liegt.
     
  • Seit 22. Februar 2021 gelten Sonderregelungen des Gesundheitsministerium bei 7-Tages-Inzidenzwerten im Kreis bzw. in der kreisfreien Stadt von über 150 bzw. über 200. Es kann zur verlängerten oder erneuten Schließung von Kindergärten und Schulen in einzelnen Regionen kommen. Bitte beachten Sie hierzu auch mögliche zusätzliche Allgemeinverfügungen in Ihrem Landkreis oder Ihrer kreisfreien Stadt.
     
  • Notbetreuung wird nicht mehr angeboten, wenn der Kreis in Stufe Gelb gewechselt ist.
  • Schulabgängerklassen können auch, wenn ein Kreis weiter in Stufe Rot bleiben muss, für die unmittelbare und dringend nötige Vorbereitung auf Abschlussprüfungen weiterhin Präsenzunterricht in Prüfungsfächern erhalten. Mit Abschlussklassen können auch Klausuren und Klassenarbeiten in Präsenz durchgeführt werden.

 Aktuelle Situation in Landkreisen und kreisfreien Städten:
 Karte   |   Liste   |   Inzidenzentwicklung

Aktuell gültige Verordnungen

Die Dritte Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2  gilt bis 15. März 2021 [Dritte Thüringer SARS-CoV-2-Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung] [Begründung].


Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb gilt bis 30. Juli 2021. Einige Regelungen werden durch die vorgenannte Verordnung verdrängt, solange diese gültig sind. [ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO] [Begründung].

Konkretisierung zu § 3 Betretungs- und Teilnahmeverbot


Die Allgemeinverfügung für den Freistaat Thüringen für Kindertageseinrichtungen und Schulen ist bis zum 15. März 2021 gültig [TMBJS-Allgemeinverfügung vom 19. Februar 2021].

Begleitschreiben Kita 
Begleitschreiben Schule


Die Zweite Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ist bis zum 19. Februar 2021 gültig [Zweite Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Grundverordnung].

 

 

 

Mit der Thüringer Schulcloud können Lernprozesse flexibel zeit- und ortsunabhängig gestaltet werden.

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Stand: 2. März 2021, 11:45 Uhr

Nachfolgend stellen wir Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Neue Informationen werden fotlaufend angepasst. Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, auch weitere offizielle Informationskanäle im Blick zu behalten.

Impfungen

  • Sie benötigen eine "Personifizierte Berechtigungsbescheinigung" zum Nachweis der Berechtigung.

    Die Berechtigungsbescheinigung ist durch die Schulleitungen der

    • Grundschulen
    • Förderschulen sowie
    • Thüringer Gemeinschaftsschulen

    den Berechtigten auszustellen.

    Die Leitungen der Kindertageseinrichtungen stellen die Bescheinigungen aus für:

    • pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte der Einrichtung,
    • fest zum Personal der Einrichtung gehörende Fachkräfte wie Sprach- Fachkräfte und Förderkräfte,
    • Praktikanten und Praktikantinnen in ihren Einrichtungen,
    • sonstige Beschäftigte der Einrichtung wie hauswirtschaftliches und technisches Personal, Küchenpersonal, Hausmeister, sofern diese Personen sich regelmäßig in den Einrichtungen zur Arbeit aufhalten.

    Die Jugendämter stellen die Bescheinigungen aus für:

    • Kindertagespflegepersonen,
    • ihre Fachberaterinnen und Fachberater für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, sofern diese regelmäßig in Einrichtungen tätig sind.

    Die freien Träger von Fachberatung stellen die Bescheinigungen aus für ihre Fachberaterinnen und Fachberater, die in Kindertageseinrichtungen regelmäßig tätig sind.

    Die Träger der Frühförderstellen stellen die Bescheinigungen aus für die ihre Arbeit in Kindertageseinrichtungen oder bei Kindertagespflegepersonen leisten.

  • Es stehen zunächst 10.000 Impfplätze für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher zur Verfügung.

  • Wer keinen Termin in der gewünschten Impfstelle bekommt, kann es entweder in einer nächstgelegenen Impfstelle versuchen (das ist über das Terminvergabeportal möglich) oder versuchen, sich gleichberechtigt mit den Personen der Priorität 1 und der Priorität 2.1 einen Samstagstermin zu organisieren oder warten, bis weitere Termine verfügbar sind. Limitierender Faktor bleiben die vorhandenen Impfstoffmengen. Es können nur so viele Termine angeboten werden, wie es Impfstoffe gibt.

    Ab Mitte März öffnen die ersten beiden großen Thüringer Impfzentren in Erfurt und Gera. Dort könnten bis Ende des Monats bis zu 60.000 Impftermine angeboten werden (die entsprechenden Lieferungen vorausgesetzt). Dafür werden zum gegebenen Zeitpunkt natürlich auch entsprechende Termine vergeben.

  • Es stehen kurzfristig rund 10.000 Impftermine an den kommenden beiden Sonntagen (28. Februar und 7. März 2021) zur Verfügung.

  • Schulbegleiter im Primarbereich und in Förderschulen

    Schulsozialarbeiter im Primarbereich und in Förderschulen

    Lehrkräfte und Erzieher an Grundschulen (GS)

    Lehrkräfte und Erzieher im Primarbereich an Gemeinschaftsschulen (TGS), (Einsatzbereich Klasse 1 bis 4)

    Lehrkräfte und Erzieher an Förderschulen (FÖS)

    Lehrkräfte und Erzieher an GS, TGS, FÖS in freier Trägerschaft (SFT)

    Sonderpädagogische Fachkräfte im GU an GS, TGS, FÖS, SFT

    Lehramtsanwärter an GS, TGS, FÖS, SFT

    Lehramtsstudierende in Pflichtpraktika an GS, TGS, FÖS, SFT

    Gestellungslehrkräfte an GS, TGS, FÖS, SFT

    Hausmeister (=Technisches Personal) an GS, TGS, FÖS, SFT

    Sekretär*Innen an GS, TGS, FÖS, SFT

  • Ja, wenn es ein Impftermin ist, der für die Prioritätsgruppe 2 ausgewiesen ist, können Sie sich auch zu anderen Terminen anmelden.

  • Geimpft wird derzeit mit dem Impfstoff von Astra Zeneca.

    Wenn Sie 65 Jahre oder älter sind, nehmen Sie bitte direkt Kontakt zur Hotline auf. Weiterhin besteht als Alternative die Möglichkeit, auch unter der Telefonnummer 03643/4950490 einen Impftermin zu vereinbaren. Die Nummer ist aktuell folgendermaßen erreichbar: Mo, Di, Do jeweils 8-17 Uhr, Mi, Fr jeweils 8-12 Uhr. Wir empfehlen, nach Möglichkeit das Online-Portal zu nutzen und ältere Menschen bei dieser Form der Terminvereinbarung zu unterstützen.

    https://www.tmasgff.de/covid-19/impfen

  • Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online über das Terminvergabe-Portal www.impfen-thueringen.de. Dort werden die entsprechenden Auswahlkriterien für Ihre Berechtigungsgruppe geschaffen.

    Weiterhin besteht als Alternative die Möglichkeit, auch unter der Telefonnummer +49 3643 4950490 einen Impftermin zu vereinbaren. Die Nummer ist aktuell folgendermaßen erreichbar: Mo, Di, Do jeweils 8-17 Uhr, Mi, Fr jeweils 8-12 Uhr. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit das Online-Portal zu nutzen und ältere Menschen bei dieser Form der Terminvereinbarung zu unterstützen.

Testsystem des Bildungsministeriums

Das Testsystem des Bildungsministeriums unterliegt fortlaufender Anpassung an die jeweilige Situation. Ab März 2021 sind vom Bund umfangreiche Neuregelungen in Aussicht gestellt worden, u. a. Kostenübernahme und Einführung von Tests zur Selbstanwendung. Die folgenden Regelungen können sich daher schnell ändern und gelten bis auf Weiteres.

  • Alle Beschäftigten, die im Freistaat Thüringen in staatlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft, in Kindertagesstätten, in stationären und teilstationären Einrichtungen der Erziehungshilfe tätig sind sowie Kindertagespflegeperson, können die Testmöglichkeit der PoC-Antigen-Tests freiwillig in Anspruch nehmen. Es kommt nicht auf die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe an. Berechtigtes Personal kann sich weiterhin zunächst einmal pro Woche testen lassen. Die Möglichkeit zur individuellen Testung in einer Kassenarztpraxis besteht weiterhin.

    Ebenfalls einmal wöchentlich freiwillig getestet werden können Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 7, die sich derzeit im eingeschränkten Präsenzunterricht befinden.

  • Seit dem 7. Dezember 2020 kommen die PoC-Antigen-Tests zum Einsatz.

    Bereits nach wenigen Minuten liefert der PoC-Antigen-Test ein Ergebnis und schafft somit Klarheit über eine mögliche Infizierung mit dem Corona-Virus.

  • Ja, die wöchentliche Testung ist kostenlos. Der Freistaat Thüringen übernimmt die Kosten für die Testungen, die auf Grundlage des Vertrages zwischen dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen durchgeführt wird.

    Wichtig: Für PoC-Antigen-Tests mit personifizierter Bescheinigung ausgestellte Privatrechnungen gegenüber einer/einem Getesteten haben keine Gültigkeit. Diese sind zurückzuweisen.

    Für weitere Testmöglichkeiten, die nicht unter den Vertrag des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen zu den PoC-Antigen-Tests (personifizierte Bescheinigung) fallen, können Kosten entstehen, wenn beispielsweise

    • der Öffentliche Gesundheitsdienst eine Testung aufgrund der Rahmenverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit veranlasst,
    • Covid-19-Symptome vorliegen oder
    • die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts einen entsprechenden Hinweis gibt.
  • a) Testung in einer Arztpraxis

    Für den PoC-Antigen-Test benötigen Sie zwingend den Berechtigungsschein Ihres Arbeitgebers.

    Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen finden Sie eine Listemit Abstrichstellen für Bildungspersonal, sortiert nach Regionen. Die dort hinterlegten Arztpraxen können Sie direkt zur Durchführung eines PoC-Antigen-Tests und individueller Terminvereinbarung kontaktieren.

    Sollten Sie auf diesem Wege keinen Termin finden, kontaktieren Sie bitte die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen unter der zentralen Rufnummer +49 3643 - 4950 151 (Mo.-Fr.: 08:00 - 16:00 Uhr).

    b) Testung in der Schule

    Die Schulleitung kann zur Durchführung der Tests vor Ort seit dem 7. Dezember 2020 mit einer teilnehmenden Arztpraxis direkten Kontakt aufnehmen. Arztpraxen und Schulen vereinbaren dann einen regelmäßigen, wenn möglich wöchentlichen, Termin zur freiwilligen Testung vor Ort.

    Bei einer Testung vor Ort entfällt die Notwendigkeit einer personifizierten Bescheinigung als Anspruchsnachweis. Stattdessen wird von dem Testdurchführenden ein Formular zur Anzahl der durchgeführten Tests ausgefüllt und durch die Schulleitung bestätigt.

    Führt eine von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen beauftragte Thüringer Hilfsorganisation die wöchentliche Testung vor Ort durch, ist analog zu verfahren.

  • Thüringer Schulen sind angehalten mit teilnehmenden Arztpraxen oder durch sie beauftragtem nicht ärztlichen medizinischen Personal einen wöchentlichen Testtermin in Schulen zu vereinbaren. Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 7, die derzeit am eingeschränkten Präsenzunterricht teilnehmen, können diesen Testtermin freiwillig in Anspruch nehmen, sofern eine „Einwilligungserklärung zur Teilnahme an einem PoC-Antigen-Test zum Ausschluss einer COVID-19-Infektion" vorliegt.

    Als Abrechnungsgrundlage dient dem Testdurchführenden das Formular zur Anzahl der durchgeführten Tests, welches durch die Schulleitung zu bestätigen ist.

    Führt eine von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen beauftragte Thüringer Hilfsorganisation die wöchentliche Testung durch, ist analog zu verfahren.

  • Wenn Sie zur Durchführung der PoC-Antigen-Tests auf eigene Initiative keine Partner-Praxis gefunden haben, wenden Sie sich bitte an das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport oder die Staatlichen Schulämter.

    Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport koordiniert dann mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen die Unterstützung durch Thüringer Hilfsorganisationen.

  • Zeigt der angewendete PoC-Antigen-Test ein positives Testergebnis, sind die Betroffenen vom Testdurchführenden direkt über das Testergebnis zu informieren und es ist, die häusliche Isolation auszusprechen.

    Das zuständige Gesundheitsamt ist durch den Testdurchführenden darüber in Kenntnis zu setzen. Eine bestätigende Labordiagnostik (z.B. PCR-Test) ist einzuleiten.

    Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern benachrichtigt die Schulleitung umgehend die Sorgeberechtigten zur erforderlichen Abholung.

    Ein bestätigender PCR-Test ist nicht Gegenstand des Vertrages zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

Befreiung vom Präsenzunterricht

  • Schüler, die Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 tragen, werden auf formlosen Antrag bei der Schulleitung von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt, § 36 Abs. 3 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO.

    Schüler können in Einzelfällen von der Teilnahme am Präsenzunterricht außerdem befreit werden, wenn ein dem Haushalt des Schülers angehöriges Familienmitglied Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 trägt; § 36 Abs. 4 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO.

    Schüler können über die in § 36 Abs. 3 und 4 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO geregelten Befreiungsmöglichkeiten hinaus auch dann von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit werden, wenn die Schüler oder Sorgeberechtigten nachvollziehbare Gründe darlegen und das häusliche Lernen absichern können. Als nachvollziehbarer Grund gilt insbesondere die Vermeidung von Infektionsrisiken, solange im Gebiet des Landkreises oder der kreisfreien Stadt, in der die Schule gelegen ist, die 7-Tages-Inzidenz an mindestens einem der vorangegangenen sieben Tagen über dem Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern lag. Die Entscheidung trifft die Schulleitung auf formlosen Antrag.

Mund-Nasen-Bedeckung

  • In Schulgebäuden besteht mit Ausnahme des Unterrichts allgemeine Maskenpflicht in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Näheres regeln die Infektionsschutzkonzepte der Schulen.

    Regelung für den Unterricht: Es besteht für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 7 wie auch für das gesamte Personal (in allen Klassenstufen) ab 26. Januar 2021 die Pflicht, im Unterricht und in der Notbetreuung eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßem Ermessen. In regelmäßigen Abständen ist eine Pause sicherzustellen. Jede Person kann auf eigenen Wunsch eine Maske tragen.

    Für Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 reicht die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung nach § 6 Abs. 3 bis 5 2. ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO aus und ist eine Verwendung während des Unterrichts nicht zwingend erforderlich. In regelmäßigen Abständen ist eine Pause vom Tragen der Gesichtsmaske beziehungsweise Mund-Nasen-Bedeckung sicherzustellen, die im Freien oder während der Lüftungspause erfolgen soll. Bei der Essenseinnahme entfällt die Verpflichtung, wobei die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,50 m sicherzustellen ist. Über weitere Ausnahmen von der Verpflichtung im Einzelfall entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßem Ermessen.

    Für die Schülerbeförderung sind die jeweils geltenden Vorgaben für den ÖPNV zu beachten.

  • Für Schülerinnen und Schüler besteht keine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken.

  • Über Ausnahmen der Verwendung der Mund-Nasen-Bedeckung entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßen Ermessen. Weiterhin sind von der Maskenpflicht Schülerinnen und Schüler, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz-oder Lungenerkrankung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, ausgenommen.

    Bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist daher jeweils individuell zu betrachten und von den zuständigen Förderlehrkräften zu entscheiden, ob das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht zumutbar ist. Dies gilt auch für Bereiche, wie Flure, Treppenhäuser und ähnliches. Insbesondere bei Schülerinnen und Schülern mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung ist eine Maskenpflicht in vielen Fällen nicht zumutbar. Auch in anderen Förderschwerpunkten kann es zu einer entsprechenden Bewertung kommen. Viele schwerhörige oder gehörlose Schüler sind darauf angewiesen, um mit anderen kommunizieren zu können, die Lippenbewegungen ihres Gegenübers sehen zu können. Insofern sollte bei der Kommunikation mit diesen Schülern die Mund-Nasen-Bedeckung kurzzeitig beim Sprechen abzunehmen sein. Das Abstandsgebot sollte in diesen Situationen in besonderer Weise Berücksichtigung finden.

Schulorganisatorische Themen

  • Die Thüringer Schulen wechseln sukzessive von der Phase Rot (Schließung) in die Phase Gelb (eingeschränkter Regelbetrieb mit erhöhtem Infektionsschutz).

    Die schulorganisatorischen Möglichkeiten sind hier nach der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) geregelt. In Phase Gelb II sind diese auch für die Durchführung des Unterrichts stark eingeschränkt. Außerunterrichtliche Angebote wie Praktika, Projekte, Exkursionen finden in dieser Phase an allgemein bildenden Schulen nicht statt.

  • In § 55 Abs. 4 der Thüringer Schulordnung ist  vorgesehen, dass Anträge auf freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe spätestens eine Woche nach Ausgabe des Zeugnisses zum Schulhalbjahr gestellt werden müssen.

    Die zur Veröffentlichung anstehende „Erste Verordnung zur Änderung der Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich“, die mit Wirkung vom 21. Januar 2021 in Kraft treten soll, sieht vor, dass abweichend davon der Antrag auf freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe innerhalb von einer Woche nach Ausgabe des Zeugnisses zum Schuljahr zu stellen ist.

    Die freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe ist möglich, sofern diese nicht bereits freiwillig wiederholt wurde. Die freiwillige Wiederholung wird nicht auf die maximale Wiederholungsmöglichkeit angerechnet wird. Die Regelung gilt jedoch nicht für Abschlussklassen, d. h. Klassen, in denen die Schülerinnen und Schüler 2021 einen Schulabschluss erlangen wie den (Qualifizierenden) Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder das Abitur.

    Damit soll im Schuljahr 2020/21 eine vergleichbare Regelung wie bereits im vergangenen Schuljahr gelten.

Thüringer Schulcloud

  • Der Ansprechpartner der Schule unterstützt Sie, wenn Sie einen neuen Registrierungscode benötigen, bei Fragen zu Inhalten und Aufgaben in der Thüringer Schulcloud oder wenn Sie Ihren Benutzernamen vergessen haben.

    Bei Problemen im Registrierungsprozess oder beim Login wenden Sie sich bitte an: schulcloud-support@thillm.de

  • Sie haben Probleme beim Upload Ihrer Dateien, bei der Verwaltung von Kursen oder beim Erstellen von Aufgaben, dann wenden Sie sich an feedback@schul-cloud.de.

    Wenden Sie sich auch mit Fragen zur Nutzung des Themenwerkzeuges oder wenn Sie Unterstützung beim Erstellen eines Teams benötigen an die vorgenannte Adresse.

  • Häusliches Lernen kann analog oder digital stattfinden. Wenn Sie nicht die technischen Voraussetzungen haben, um die Thüringer Schulcloud zu nutzen oder digital Aufgaben abzurufen, informieren Sie rechtzeitig Ihre Lehrkraft.

    Hinweise, Beispiele und praktische Tipps zum häuslichen Lernen mit oder ohne digitale Instrumente sind in der TMBJS-Handreichung zum Häuslichen Lernen zusammengeführt.

  • Die Thüringer Schulcloud erlebt derzeit einen Ansturm zehntausender Nutzerinnen und Nutzer. Das überlastet leider die Serverkapazitäten enorm. Thüringen ist hierzu auf die Kapazitäten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam angewiesen, mit dem zusammen die Schulcloud entwickelt wird. Das Krisenteam des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)  ist intensiv damit beschäftigt, die Probleme zu beheben und auf der Suche nach weiteren Serverkapazitäten, die kurzfristig hinzugezogen werden können.

    Die derzeitigen Probleme zeigen, bei allem verständlichen Ärger, auch, dass sich in Thüringen sehr viel bewegt, dass sich sehr viele Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern auf den Weg machen, um im Lockdown gutes häusliches Lernen zu organisieren. Das unterstützen wir, und bitten um Verständnis für die dabei auftretenden Probleme.

    Statusinformationen der HPI-Schulcloudsysteme

Distanzlernen

  • Grundsätzlich ist eine Leistungsbewertung schriftlicher, mündlicher und praktischer Leistungsnachweise auch im Rahmen des Distanzunterrichts möglich.

    Die rechtlichen Prinzipien der Leistungsbewertung setzen voraus, dass es sich um eine tatsächlich vom Schüler erbrachte Leistung handelt. Die Leistung muss individuell zurechenbar, vom Schüler selbständig und ohne fremde Hilfe erbracht worden sein.

    Klassenarbeiten oder schriftliche Leistungskontrollen können nur in Präsenzphasen geschrieben werden, da eine Prüfung der Eigenständigkeit der Leistungen ansonsten kaum möglich ist. Sie können sich auf im Rahmen des Distanzunterrichts vermittelte Inhalte beziehen.

    Lehrkräfte haben bei der Bewertung mündlicher Beiträge zu berücksichtigen, dass die Möglichkeiten der Beteiligung der Schüler eingeschränkter sind als im Präsenzunterricht, die Kommunikationsmöglichkeiten begrenzter sind, spontane Reaktionen und kreative Äußerungen sowie Diskussionen erschwert werden.

    In den Präsenzphasen kann die Notengebung in der Distanzphase abgesichert und ergänzt werden. Der Umfang der Aufgaben und die inhaltlichen Anforderungen orientieren sich am Alter und den individuellen Voraussetzungen der Schüler. Die Lehrkräfte sind für die regelmäßige Erhebung, Einschätzung und Dokumentation der Entwicklungs- und Lernstände der Schüler verantwortlich.

    Nähere Informationen können der „Handreichung zum häuslichen Lernen“ Kapitel 2.4. Erhebung und Einschätzung von Entwicklungs-und Lernständen entnommen werden.

  • Die regelmäßige Kommunikation zwischen Lehrkraft und Schülerinnen und Schülern ist essentiell für nachhaltige pädagogische Arbeit und den Lernerfolg.

    Legen Sie daher bitte feste Regeln zu Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Ihnen und den Schülerinnen und Schülern bzw. den Eltern fest. Die betrifft insb. die Art und Weise der Aufgabenübermittlung und deren bearbeitete Rückgabe. Setzen Sie verbindliche, aber reelle Abgabefristen, eröffnen Sie Möglichkeiten für Rückfragen und planen Sie auch technische Unwägbarkeiten ein.

    Weitere Hinweise finden Sie im Leitfaden zum häuslichen Lernen sowie der Handreichung und inden 16 Tipps zur professionellen Beziehungsgestaltung im Kontext von Distanz und Digitalisierung.

  • Distanzunterricht muss nicht zwingend oder durchgehend digital erfolgen. Wichtig ist aber zunächst, dass die Lehrkraft Ihre gerätetechnischen Voraussetzungen vor Ort kennt, um darauf reagieren zu können. Im Rahmen des Digitalpakts werden die Schulen nach und nach auch mit Leihgeräten ausgestattet. Ggf. kann Ihre Schule Sie bei der Zurverfügungstellung eines Geräts zur gleichberechtigten Teilhabe am Distanzunterricht unterstützen 

Zentrale Abschlussprüfungen

  • Die Termine zu allen Abschlussprüfungen sind in der Anlage 6 der Verwaltungsvorschrift für die Organisation des Schuljahres 2020/2021 festgelegt.

    Vorsorglich wurde der Beginn der Abiturprüfungen an das Ende des Schuljahres 2020/21 verschoben und somit die Schulhalbjahre 12/I bzw. 13/I und 12/II bzw. 13/II verlängert. Für die Abiturientinnen und Abiturienten stehen dadurch insgesamt drei Wochen mehr Zeit zum Lernen und zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung. Es werden in den Fällen, in denen Abschlussprüfungen zu den Hauptterminen nicht möglich sind, wieder Nachtermine angeboten.

  • Die Abschlussprüfung zum Erwerb des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses gliedert sich in

    1. einen schriftlichen Teil in den Fächern Deutsch und Mathematik und
    2. einen mündlichen Teil in einem nicht in Nummer 1 genannten Fach nach Wahl des Schülers.

    d. h., Die praktische Prüfung entfällt, dafür wird eine mündlichen Prüfungen durchgeführt.

    Auf Verlangen des Schülers, das spätestens am zweiten Unterrichtstag nach Bekanntgabe der Prüfungsnoten dem Schulleiter mitzuteilen ist, findet in den Fächern der schriftlichen Prüfung eine zusätzliche mündliche Prüfung statt.

    Die Prüfung hat bestanden, wer im Durchschnitt der gesamten Prüfung mindestens einen Notendurchschnitt von 3,7 und in keinem Fach eine schlechtere Leistung als „ausreichend“ erzielt hat.

  • Die Abschlussprüfung zum Erwerb des Realschulabschlusses gliedert sich in

    1. einen schriftlichen Teil in dem Fach Mathematik sowie einem der Fächer Deutsch oder erste Fremdsprache mit einem Anteil Hörverstehen nach Wahl des Schülers und
    2. einen mündlichen Teil in einem Fach nach Wahl des Schülers; das Fach Astronomie sowie das Fach, in dem der Schüler eine schriftliche Prüfung ablegt, können nicht als Prüfungsfach gewählt werden.

    Auf Verlangen des Schülers, das spätestens am zweiten Unterrichtstag nach Bekanntgabe der Prüfungsnoten dem Schulleiter mitzuteilen ist, findet in den Fächern der schriftlichen Prüfung eine zusätzliche mündliche Prüfung statt

  • Die schriftlichen Abiturprüfungen in den einzelnen Fächern werden nach Möglichkeit und Zweckmäßigkeit erweiterte Auswahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler enthalten. An der grundsätzlichen Aufgabenstruktur der schriftlichen Prüfungsfächer wird festgehalten.

    In den Festlegungen zu den Prüfungen im Schuljahr 2020/2021 ist dargestellt, in welchen Fächern erweiterte Wahlmöglichkeiten in den Prüfungsaufgaben möglich und zweckmäßig und in welchen Fächern die bereits bestehenden Wahlmöglichkeiten ausreichend sind.

    Es werden in den Fällen, in denen Abschlussprüfungen zu den Hauptterminen nicht möglich sind, wieder Nachtermine zur Verfügung gestellt.

  • Die Besonderen Leistungsfeststellungen in den Fächern Mathematik und Englisch entfallen. Im Fach Deutsch hat der Schüler die Wahl zwischen der Interpretation literarischer Texte, einer Erörterung nicht literarischer Texte, der Analyse nicht literarischer Texte oder einer Aufgabe aus dem Bereich gestaltendes/kreatives Schreiben.  Weitere Wahlmöglichkeiten bei den Prüfungsaufgaben sind nicht möglich bzw. zweckmäßig. In den Fächern Biologie, Chemie oder Physik werden dezentrale Aufgaben von der jeweiligen Schule (Fachkonferenz) gegebenenfalls auf der Grundlage von Vorschlägen durch Fachberatergruppen erstellt. Auf Verlangen des Schülers findet in den Fächern der schriftlichen BLF eine zusätzliche mündliche Leistungsfeststellung statt (d. h. max. zwei zusätzliche mündliche Leistungsfeststellungen). Die BLF ist bestanden, wenn die Schülerin bzw. der Schüler

    1. in beiden Fächern mindestens die Note „ausreichend“ oder
    2. in einem Fach die Note „mangelhaft“ und in dem anderen Fach keine schlechtere Note als „befriedigend“ oder
    3. in einem Fach die Note „ungenügend“ und in dem anderen Fach die Note „sehr gut“ erhalten hat.

    Findet auf Verlangen der Schülerin bzw. des Schülers eine zusätzliche mündliche Leistungsfeststellung statt, geht das Ergebnis der schriftlichen Leistungsfeststellung zu zwei Dritteln und das Ergebnis der zusätzlichen mündlichen Leistungsfeststellung zu einem Drittel in die Note der BLF für das jeweilige Fach ein.

  • In den Sportgymnasien sind Einzel- bzw. paarweise Prüfungen im Spezialsport gestattet. Zur Erlangung des Qualifizierenden Haupt- bzw. Realschulabschlusses sowie in den Abschlussprüfungen an berufsbildenden Schulen sind auch Einzelprüfungen erlaubt. Insbesondere bei Spielsportarten können im Bedarfsfall der Schwerpunkt auf Athletik und Technik der jeweils zu prüfenden Sportart gelegt sowie simulierte passive Mitspielerinnen und Mitspieler (Attrappen, Markierungen etc.) einbezogen werden. Die Überprüfung der Spielfähigkeit kann durch eine Komplexübung ersetzt werden. Bei Zweikampfsportarten (Sportgymnasien) ist der Einsatz von Dummys erlaubt. Beim Gerätturnen sind entsprechend den zum Prüfungszeitpunkt geltenden Hygienebestimmungen auch Aufgaben gestattet, die die Hilfestellung einer Lehrkraft erfordern.

    Der unter Umständen schlechtere Trainingszustand der Schülerinnen und Schüler aufgrund eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten soll bei der Auswahl der Prüfungsaufgaben und bei der Bewertung Berücksichtigung finden.

    In Abhängigkeit von den Gegebenheiten vor Ort (Nutzungsmöglichkeit der vorhandenen Sportstätten) sind die Prüfungsaufgaben entsprechend anzupassen.

  • Fachpraktische Prüfungen können in Einzelpräsentationen durchgeführt werden. Dabei tragen die beteiligten Lehrkräfte bzw. die Mitglieder der Prüfungskommission eine Mund-Nasen-Bedeckung und halten einen Mindestabstand von fünf Metern zur vortragenden Schülerin bzw. zum vortragenden Schüler ein. Nach jeder Prüfung ist der Raum ausreichend zu lüften.

  • Bei der Bewertung von Prüfungsleistungen müssen die besonderen Bedingungen in Bezug auf die Schulschließungen und das Distanzlernen Berücksichtigung finden. Es gilt der Grundsatz, dass nur das bewertet wird, was unter Verwendung der im in Fachunterricht (Präsenz oder Distanz) zuvor erworbenen Kompetenzen bearbeitet werden kann. Den prüfenden Lehrerinnen und Lehrern kommt dabei besondere Verantwortung zu. Auf ihren Vorschlag hin entscheidet der bzw. die Vorsitzende der Prüfungskommission unter Berücksichtigung der oben genannten Bedingungen über eine gegebenenfalls notwendige Abweichung von den vorgegebenen Bewertungsmaßstäben bzw. die Streichung von Prüfungsaufgaben oder Teilen von diesen. Diese Festlegungen gelten auch für die Besondere Leistungsfeststellung jedoch nicht für das Abitur. Vorgenommene Abweichungen und Streichungen sind zu dokumentieren und dem zuständigen Staatlichen Schulamt anzuzeigen. Für die schulisch zu verantwortenden Prüfungen bzw. Leistungsfeststellungen wird vorausgesetzt, dass die aktuellen Lernbedingungen Berücksichtigung finden, wobei der Charakter der Prüfungen bzw. Leistungsfeststellungen und die Leistungsanforderungen gewahrt bleiben müssen

Notbetreuung

  • Am 22. Februar 2021 wechseln in Thüringen die Klassen 1 bis 4 (Primarbereich) in den eingeschränkten Regelbetrieb. Damit endet die dort Notbetreuung. In Klasse 5 und 6 wird sie bis zum 26. Februar weiter angeboten.

    In einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen Schulen und Kindergärten aufgrund von Sondermaßnahmen des Gesundheitsministeriums und darauf aufbauender Allgemeinverfügungen der Landkreise oder kreisfreien Städte in der gesamten Gebietskörperschaft weiter geschlossen sind, wird Notbetreuung in der Regel weiter angeboten. Notbetreuung findet nicht statt, wenn lediglich einzelne Einrichtungen coronabedingt geschlossen sind. Bitte informieren Sie sich bei einer 7-Tages-Inzidenz über 150 vor Ort, ob die Schulen vorerst geschlossen bleiben und Notbetreuung stattfindet.

    Einschränkung: Eine Notbetreuung kann nicht stattfinden, wenn die Einrichtung oder Schule vom Gesundheitsamt wegen positiver Corona-Fälle für die Zeit der Kontaktnachverfolgung geschlossen wird. Im Übrigen kann die Notbetreuung nur im Rahmen der jeweils verfügbaren personellen und räumlichen Kapazitäten der zuständigen Schule oder Einrichtung gewährleistet werden.

  • Die Zeiten der Notbetreuung können aus personellen und/oder organisatorischen Gründen vom regulären Betreuungsumfang der Einrichtung abweichen. Eine Anmeldung zur Notbetreuung in den Einrichtungen ist erforderlich.

  • Arbeitgeber: Korrekte Ausstellung der Arbeitgeberbescheinigung; Prüfung und Erklärung, ob betreffende Person zum zwingend für den Betrieb notwendigen Personal gehört und Homeoffice nicht möglich ist

    Eltern/Sorgeberechtigte: Prüfung und Erklärung, ob Homeoffice möglich ist und Kinderbetreuung nicht auf anderem Wege als in der Notbetreuung möglich ist

    Schulen und Kindergärten: Organisation der Notbetreuung; es soll in den Einrichtungen selbst nicht zu bürokratischen Prüfprozessen kommen. Für die Korrektheit der Erklärungen haben Arbeitgeber und Eltern Sorge zu tragen.“

  • Bis zum Wiedereinstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb wird an Einrichtungen, die auf Grund erhöhter Inzidenz weiter geschlossen bleiben, eine Betreuung für alle Kinder angeboten, deren Personensorgeberechtigte.

    1. aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im Homeoffice unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind
    und

    2. zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal

    • in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung
    • in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.

    Eine Notbetreuung steht offen, wenn diese aus Gründen des Kindeswohls geboten ist. Auf der Grundlage dieser Regelung ist die Notbetreuung insbesondere auch möglich zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, diese kann nach Entscheidung der Einrichtung im Einzelfall auch Kindern einer höheren Klassenstufe ermöglicht werden. Die Notbertreuung steht ebenfalls offen, wenn die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

    Der Antrag eines Elternteils mit der Bestätigung des Arbeitgebers ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend. Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

    Es gilt weiterhin der dringende Appell, die Notbetreuung tatsächlich nur in Anspruch zu nehmen, wenn keine andere Möglichkeit besteht.

     

  • Als Nachweis benötigen Sie eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers. Bitte nutzen Sie das landeseinheitliche Antragsformular.

    Der Antrag eines Elternteils ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend.

    Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

  • Eine Notbetreuung kann nicht stattfinden, wenn die Einrichtung oder Schule vom Gesundheitsamt wegen positiver Corona-Fälle für die Zeit der Kontaktnachverfolgung geschlossen wird. Im Übrigen kann die Notbetreuung nur im Rahmen der jeweils verfügbaren personellen und räumlichen Kapazitäten der zuständigen Schule oder Einrichtung gewährleistet werden.

    Planmäßige Schließungen der Einrichtungen, insbesondere zwischen den Feiertagen zum Jahreswechsel, bleiben bestehen, d. h. auch hier findet in dem vorab angekündigten Zeitraum keine Notbetreuung statt.

  • Die Landesregierung hat sich zur Erstattung der Eltern-Hortbeiträge für die Zeit der Schließungen im Jahr 2021 bekannt. Der Landtag muss jedoch vor einer Erstattung der Kosten die gesetzliche Grundlage dafür schaffen. Der entsprechende Gesetzentwurf ist im Februar 2021 in erster Lesung behandelt worden. Solange die gesetzliche Grundlage nicht abschließend geschaffen ist - sie wird für März 2020 erwartet, kann hier zwar noch keine definitive Zusage des Landes verkündet werden. Der politische Wille sowohl der Landesregierung als auch der Mehrheit des Landtages ist jedoch bereits bekundet. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass die Beiträge erstattet werden.

Sonstiges

  • Bitte rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an.

  • Allgemeine Frage zu Covid-19 richten Sie bitte an die Bürgerhotline des Thüringer Landesverwaltungsamtes: +49 (0)361 57 33 211 88
    Montag bis Donnerstag: 8:00 - 16:00 Uhr; Freitag: 8:00 - 14:00 Uhr.

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