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Schule in der Pandemie

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen unter COVID-19 (Coronavirus)

Maske, Stifte, Bücher vor einer Schultafel

Sonderregelungen im Schulbereich

Derzeit findet in der Regel in Thüringen flächendeckend Präsenzunterricht in Phase Grün (Regelbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz) statt. Schulische Infektionsschutzkonzepte sind in Kraft. Ausnahmen von Phase Grün aufgrund einzelner bestätigter Infektionsfälle an Schulen finden Sie stets aktuell in der Übersicht Aktuelle coronabedingte Einschränkungen an Thüringer Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Impfung von Kindern und Jugendlichen. Wie entscheiden?

Die Europäische Kommission hat auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA den Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Lohnt sich die Impfung für mich? Welche Nebenwirkung können nach der Impfung auftauchen? Informieren Sie sich auf der Seite Impfung von Kindern und Jugendlichen. Wie entscheiden?

 Aktuelle Situation in Landkreisen und kreisfreien Städten:
 Karte   |   Liste   |   Inzidenzentwicklung

Aktuell gültige Verordnungen

Die Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt bis 25. August 2021 [Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung].


Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb gilt bis 20. Februar 2022. Einige Regelungen werden durch die vorgenannte Verordnung verdrängt, solange diese gültig sind. [ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO] [Begründung].


Die Allgemeinverfügung für den Freistaat Thüringen für Kindertageseinrichtungen, Schulen, weitere Jugendhilfe und für den Sport ist vom 1. August bis 5. September 2021 gültig [TMBJS-Allgemeinverfügung vom 28. Juli 2021].

Mit der Thüringer Schulcloud können Lernprozesse flexibel zeit- und ortsunabhängig gestaltet werden.

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Stand: 23. Juli 2021, 16:40 Uhr

Nachfolgend stellen wir Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Neue Informationen werden fotlaufend angepasst. Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, auch weitere offizielle Informationskanäle im Blick zu behalten.

Testsystem an Schulen

Um die Schulpflicht wieder umfassend durchzusetzen, wird nach der neuen Verordnungslage die Testpflicht an Thüringer Schulen ab Juli bis auf Weiteres wieder zu einem Testangebot. Damit bleibt das Testen wichtiger Baustein für mehr Sicherheit im Zusammenspiel der Maßnahmen nach dem TINA-Prinzip (Tests, Impfen, Nachverfolgung, AHA+L-Regeln). Mit dem Testangebot an Schulen besteht auch weiterhin ein engmaschiges Netz, um Infektionen frühzeitig zu erkennen.

Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal im Präsenzunterricht oder in der Notbetreuung erhalten die Möglichkeit, zweimal wöchentlich Schnelltestangebote zum Ausschluss einer Covid-19-Infektion in der Schule.

  • Alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte pädagogische Personal befinden sich seit dem 1. Juli 2021 im Präsenzunterricht. Der Nachweis eines negativen Testergebnisses auf das Vorliegen einer COVID-19-Erkrankung ist nicht mehr erforderlich für den Schulbesuch. Die Betretungsverbote sind ausgesetzt.

    Auf eigenen Wunsch können Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal freiwillig zweimal wöchentlich eine Schnelltestung durchführen.

     

  • Schülerinnen und Schüler und Beschäftigte, die das freiwillige Testangebot in Anspruch nehmen möchten, signalisieren der Schule ihr Interesse an der Testdurchführung.

    Eine schriftliche Einverständniserklärung ist nicht erforderlich.

     

  • Selbst zu wissen, ob man Träger des Virus ist, ist wichtig. Denn auch wenn man selbst vielleicht keine Symptome hat, kann man das Virus an andere weitergeben. So können unbemerkt Infektionsketten entstehen. Schnelltests sind daher in der Pandemie ein wichtiger Baustein zu mehr Sicherheit an den Schulen. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Pandemiebekämpfung, den jede und jeder leisten kann. So kann der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler sicherer gestaltet werden.

    Alle anderen Bausteine wie die AHA+L-Regeln werden dadurch nicht abgelöst; sie bleiben genauso wichtig wie bisher!

     

  • Die Sorgeberechtigten entscheiden in gemeinsamer Absprache mit ihrem Kind, ob sich die Schülerin/der Schüler selbstständig (unter Anleitung) in der Schule testen kann.

    Schülerinnen und Schüler, die nicht in der Lage sind, den Schnelltest eigenständig anzuwenden, können den Test im häuslichen Umfeld durchführen. Die Schule stellt den Sorgeberechtigten den Schnelltest zur Verfügung. Ein positives Testergebnis ist der Schule unverzüglich mitzuteilen.

     

  • An den Schulen kommen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistete Schnelltests zum Einsatz. Diese werden entsprechend einer vertraglichen Vereinbarung vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) einschließlich bedarfsgerechter Nachbestellung beschafft und verteilt.

    Die verwendeten Tests sind medizinisch unbedenklich und haben eine hohe Zuverlässigkeit. Sie sind somit für den Schulbetrieb geeignet eine Entscheidung darüber zu treffen, ob die Teilnahme am Präsenzunterricht bzw. der Hort- und Notbetreuung möglich ist.

    Aktuell wird der Saliva SARS-Cov-2 (2019-nCoV) Antigen Combined Test für Personal und Schüler verwendet. Dieser ist als Lolli- und Spucktest nutzbar.

     

  • Um fehlerhafte bzw. ungültige Testergebnisse zu vermeiden, ist es wichtig die Handlungsschritte der Testanleitung und folgenden Hinweise konsequent umzusetzen.

    Testvorbereitung

    • Auf Speisen und Getränke direkt vor der Testung verzichten.
    • Die Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen (Handinnenräume nicht  vergessen).
    • Zum Schutz vor Verunreinigung der Tische empfiehlt sich die Nutzung eines Blattes Papier als Unterlage.

    Testdurchführung

    • Die bereitgestellten Schnelltests dürfen nur bei Zimmertemperatur verwendet werden.
    • Zur Testdurchführung stehen zwei Methoden zur Verfügung:
      1. Probenentnahme aus dem Mundraum (Lolli-Methode)
      Die Kappe des Testkits abziehen und das Schwämmchen für 120 Sekunden unter die Zunge legen und den Speichelaufnehmer gut durchfeuchten.

      2. Probenentnahme über einen Einwegsammelbehälter (Spuck-Methode)
      Die Speichelprobe wird in einem Einwegbecher gesammelt. Anschließend das geöffnete Testkit für 120 Sekunden in der Speichelprobe tränken.

      (Kleiner Tipp: Bloßes Denken an Zitronen oder Orangen fördert den Speichelfluss.)
       
    • Die Zeit der Probenentnahme von 120 Sekunden darf nicht unterschritten werden.  Nutzen Sie daher einen Timer bzw. stoppen Sie die Zeit.

    Testauswertung

    • Nach der Probenentnahme das Testkit hochkant halten (Probenseite nach unten) und mit der Kappe verschließen. Anschließend auf der Unterlage platzieren.
    • Die Auswertungszeit des Schnelltests beträgt minimal 15 Minuten. Spätestens nach 30 Minuten muss das Ergebnis abgelesen werden. Bitte nutzen Sie einen Timer bzw. eine Stoppuhr, um die Zeit korrekt einzuhalten.
    • Der Auswertungsbereich besteht aus einem Feld. Erscheint im Kontrollfeld C keine Linie, ist der Test als ungültig zu werten.  
    • Wird nach 15 Minuten im Auswertungsfeld eine Linie T sichtbar, ist der Test positiv zu werten.

    Testnachbereitung

    • Die Testkits und die Unterlagen in einem reißfesten und lichtundurchlässigen Müllbeutel sammeln und im Restmüll entsorgen.
    • Die Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen, um mögliche Speichelreste zu beseitigen.

     

  • Das zur Verfügung gestellte Testkit beinhaltet alle notwendigen Materialien.

    Wird der Saliva SARS-Cov-2 (2019-nCoV) Antigen Combined Test als Spucktest verwendet, ist ein Einmalprobensammelbehälter notwendig. Dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss von dem/der Testenden selbst mitgebracht werden. Um die Zeitvorgaben der Testauswertung korrekt einzuhalten, empfehlen die Hersteller die Nutzung eines Timers.

    Zusätzliche Schutzausrüstungen, wie bspw. Handschuhe, sind für die Testdurchführung nicht erforderlich.

    Sollte es zu Berührungen mit den benutzten Testmaterialien kommen, so sind Wasser und Seife zur Reinigung ausreichend.

    Auch die Säuberung von Tischen bedarf keiner Flächendesinfektion.

    Besteht dennoch Bedarf an Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln

     

  • Alle Schnelltests, die in Thüringer Schulen zum Einsatz kommen, entsprechen den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukte in Deutschland und Europa. Sie durchlaufen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein entsprechendes Anerkennungsverfahren und werden erst nach medizinischer Unbedenklichkeit freigegeben.

     

  • Die Tests werden durch den Freistaat Thüringen finanziert und sind für Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal kostenfrei.

     

  • Die freiwilligen Schnelltests von Schülerinnen und Schülern finden in einem regelmäßigen Rhythmus zweimal wöchentlich in der Schule statt. Die organisatorische Durchführung obliegt der Schulleitung eigenverantwortlich.

    Die Testung erfolgt eigenständig durch die Schülerinnen und Schüler anhand der vom DRK erarbeiteten Testanleitung. Das pädagogische Personal beaufsichtigt die Schnelltests und dokumentiert sie.

    An welchen Tagen die Tests durchgeführt werden, entscheidet die Einrichtungsleitung. Es ist z.B. nicht zwingend erforderlich, dass die Tests montags stattfinden. Wichtig sind Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit.

     

  • Ja, der gesetzliche Unfallschutz gilt auch während der Testung. Sofern es durch die Testung zu einer Verletzung kommt, ist unmittelbar die Aufsichtsperson zu informieren.

     

  • Die Testungsdurchführung kann flexibel organisiert werden, z.B. Bildung von Kleingruppen, versetzte Testzeiten, Nutzung weiterer Räumlichkeiten an der Schule. Auch eine Stoßlüftung während des gesamten Testzeitraums ist zu empfehlen. Im Übrigen ist die „Sicherheit aller Beteiligten“ nicht dadurch gefährdet, dass an Schulen Schnelltests durchgeführt werden. Wichtig ist zu erwähnen, dass sich die Infektionsgefahr nicht durch das kurze Absetzen von Masken sofort drastisch erhöht.

    Das RKI geht von 10 Minuten engem Kontakt im Nahfeld (<1,5 m) aus, der als unsicher eingestuft wird. Die Aerosolbelastung in geschlossenen Räumen kann durch Stoß- und Querlüftung sehr wirksam und schnell reduziert werden.

    Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, ihre Testergebnisse selbst abzulesen. Nach der durchgeführten Testung legen sie ihre Maske / Mund-Nasen-Bedeckung wieder an. Beim Ablesen des Ergebnisses nach in der Regel 15 Minuten besteht so wieder beidseitiger Schutz vor einer etwaigen Ansteckung. Die Hygienevorschriften sind grundsätzlich in der Schule weiter einzuhalten.

     

  • Für das pädagogische Personal besteht die Möglichkeit, an einer Schulung zum Umgang mit den zur Verfügung gestellten Schnelltests teilzunehmen.

    Die Schulung unterstützt das pädagogische Personal andere Personen bei der Durchführung von Tests anzuleiten und zu beaufsichtigen. Dies ermöglicht die kontrollierte, aber selbstständige Benutzung der Tests durch Kinder und Jugendliche in der Schule.

    Pädagogen, die ein Schulungsangebot in Anspruch nehmen möchte, richten Ihre Anfrage bitte schriftlich an: testerschulung@drk-thueringen.de

  • Vor Testbeginn belehrt die Aufsichtsperson alle am Schnelltest teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und teilt die Testkits aus. Die Testung erfolgt unter Aufsicht und Anleitung des pädagogischen Personals und wird protokolliert.

    Sofern ein Schnelltest ein positives Ergebnis zeigt, ist die Aufsichtsperson verpflichtet, die betroffene Schülerin/den betroffenen Schüler zu isolieren. Ein angemessener und verständnisvoller Umgang ist in dieser Situation besonders wichtig, denn, eine Infektion kann jede und jeden treffen und ist kein Makel. 

     

  • Unterstützung und Beratung erhält das pädagogische Personal beispielsweise beim Schulpsychologischen Dienst des jeweiligen Staatlichen Schulamtes. Eine wichtige Funktion können auch Beratungslehrkräfte übernehmen.

    Die Einführung von Corona-Schnelltests an Schulen kann erneut eine Herausforderung sein, die Kraft und Einsatz erfordert. Sich dies bereits im Vorfeld bewusst zu machen, kann hilfreich sein. Wichtig und empfehlenswert ist auch hier der konstruktive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit der Schulleitung. Gute Ansprechpartner sind außerdem wie oben bereits erwähnt die Beratungslehrkraft sowie der Schulpsychologische Dienst. Sollten Pädagogen feststellen, dass ihnen das kontinuierliche Arbeiten unter Krisenbedingungen möglicherweise auch gesundheitlich zusetzt, sollte nicht gezögert werden, z.B. diese Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

     

  • Für das pädagogische Personal gilt ebenso wie für Schülerinnen und Schüler das freiwillige Testangebot in der Schule zweimal wöchentlich. Die organisatorische Durchführung obliegt der Schulleitung eigenverantwortlich. Diese dokumentiert die Ausgabe und das Testergebnis.

     

  • Ein positives Ergebnis eines Schnelltests ist nicht mit einem positiven Befund einer Covid-19-Infektion gleichzusetzen. Es stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Daher müssen sich positiv getestete Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal ab Bekanntwerden des Testergebnisses in Isolation begeben. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern benachrichtigt die Schulleitung umgehend die Sorgeberechtigten zur erforderlichen Abholung. Die Schulleitung ist zudem verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich über das positive Testergebnis zu informieren. Für die übrigen Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe, in der ein positiver Test aufgetreten ist, gilt: Sie bleiben im Unterricht. Sie gelten als Kontaktperson, sollte der positive Schnelltest durch einen PCR-Test bestätigt werden. Dessen Veranlassung, sowie die Festlegung von weiteren Schritten obliegen ausschließlich dem Gesundheitsamt.

    Das Bildungsministerium hat in diesem Zusammenhang pädagogisch-psychologische Hinweise zur Begleitung der Testsituation erarbeitet und den Schulen zur Verfügung gestellt.

    Kein Kind soll Angst vor einem Test haben müssen. Insbesondere darf es durch positive Testergebnisse nicht zu Stigmatisierungs- oder Ausgrenzungserfahrungen kommen.

     

  • Das Ausstellen einer Bescheinigung über ein negatives Testergebnis ist nicht möglich.

     

  • Nein. Solange die Pandemie weiter auf einem hohen Niveau verharrt, sind alle Regeln gemeinsam entscheidend bei ihrer Bekämpfung. Schnelltests für alle sind dabei ein wichtiger zusätzlicher Baustein. Die AHA+L-Regeln (Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske+Lüften) bleiben auch weiterhin essenziell.

     

  • Die Schnelltests werden direkt in die Schulen geliefert. Sie sind kühl und trocken zu lagern (Raumtemperatur) und vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Benutzte Tests sind in einem reißfesten Müllbeutel zu sammeln und direkt nach Beendigung der Testung im Restmüll im Außenbereich zu entsorgen. Aus der Dokumentation für Schulen im Statistik-Portal SIS ergibt sich, wann Tests an die Schulen nachgeliefert werden müssen.

     

  • § 28a der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb vom 30. Juni 2021 (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) enthält in den Absätzen 5 bis 8 Regelungen

    • zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Schülern und Personal,
    • zum Datenverarbeitungszweck und
    • den Speicherfristen.

    Personen, die das freiwillige Testangebot in Anspruch nehmen, finden im Merkblatt zur Erhebung personenbezogener Daten Informationen zur Datenverarbeitung nach Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung:

    Datenschutzformular(01.07.2021)

     

  • Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) regelt, wer Medizinprodukte anwenden darf. Durch die Verabschiedung des Dritten Bevölkerungsschutzgesetzes wurde der Arztvorbehalt in § 24 IfSG aufgehoben. Schulen gelten somit im Sinne des § 2 MPBetreibV als Betreiber von Medizinprodukten und können Personen mit dem Anwenden von Schnelltests beauftragen, wenn diese die erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben und in das anzuwendende Medizinprodukt (in diesem Fall Corona-Schnelltests) eingewiesen sind (§ 4 Absatz 5 i.V. Absatz 2 MPBetreibV).

    Dass In-vitro Diagnostika zum direkten Erregernachweis an Schulen abgegeben werden dürfen, ergibt sich aus dem § 3 Abs. 4a Nr. 2 der Medizinprodukte-Abgabeverordnung.

     

  • Mit der Rechtsänderung vom 1. Juli 2021 hinsichtlich eines freiwilligen Testangebots ist das Monitoring durch die Schulen weiterhin zu führen. Das zur Verwendung eingestellte Formular wird möglichen Meldeänderungen angepasst.

     

Impfungen

  • Bitte informieren Sie sich zur Impfung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren beim Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

     

  • Die Impfpriorisierung wurde am 7. Juni aufgehoben. Alle Menschen können gleichberechtigt einen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren.

    Bitte informieren Sie sich zu allen weiteren Fragen auf den Seiten des Thüringer Gesundheitsministeriums.

  • Um eine Impfung zu erhalten, melden Sie sich online über das Terminvergabe-Portal in einer Impfstelle Ihrer Wahl an.

    Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über Ihre Hausarztpraxen an eine Impfung zu gelangen. Details erfragen Sie bitte direkt vor Ort.

    Weiterhin besteht als Alternative die Möglichkeit, auch unter der Telefonnummer +49 3643 4950490 einen Impftermin zu vereinbaren. Die Nummer ist aktuell folgendermaßen erreichbar: Mo, Di, Do jeweils 8-17 Uhr, Mi, Fr jeweils 8-12 Uhr.

    Weiterhin besteht als Alternative die Möglichkeit, auch unter der Telefonnummer +49 3643 4950490 einen Impftermin zu vereinbaren. Die Nummer ist aktuell folgendermaßen erreichbar: Mo, Di, Do jeweils 8-17 Uhr, Mi, Fr jeweils 8-12 Uhr. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit das Online-Portal zu nutzen.

Befreiung vom Präsenzunterricht

  • Schüler, die Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 tragen, werden auf formlosen Antrag bei der Schulleitung von der Teilnahme am Präsenzunterricht befreit; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt, § 36 Abs. 3 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO.

Mund-Nasen-Bedeckung

  • In Schulgebäuden besteht allgemeine Maskenpflicht in Situationen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Näheres regeln die Infektionsschutzkonzepte der Schulen.

    Für die Schülerbeförderung sind die jeweils geltenden Vorgaben für den ÖPNV zu beachten.

     

  • Über Ausnahmen der Verwendung der Mund-Nasen-Bedeckung entscheidet die Schulleitung nach pflichtgemäßen Ermessen. Weiterhin sind von der Maskenpflicht Schülerinnen und Schüler, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung, zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, ausgenommen.

    Bei Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist daher jeweils individuell zu betrachten und von den zuständigen Förderlehrkräften zu entscheiden, ob das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht zumutbar ist. Dies gilt auch für Bereiche, wie Flure, Treppenhäuser und ähnliches. Insbesondere bei Schülerinnen und Schülern mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung ist eine Maskenpflicht in vielen Fällen nicht zumutbar. Auch in anderen Förderschwerpunkten kann es zu einer entsprechenden Bewertung kommen. Viele schwerhörige oder gehörlose Schüler sind darauf angewiesen, um mit anderen kommunizieren zu können, die Lippenbewegungen ihres Gegenübers sehen zu können. Insofern sollte bei der Kommunikation mit diesen Schülern die Mund-Nasen-Bedeckung kurzzeitig beim Sprechen abzunehmen sein. Das Abstandsgebot sollte in diesen Situationen in besonderer Weise Berücksichtigung finden.

Klassenfahrten, Ausflüge (Lernen am anderen Ort - LaaO)

  • Bei stabiler 7-Tages-Inzidenz im Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt, in dem/der sich der Schulstandort befindet, können Maßnahmen des Lernens am anderen Ort (LaaO) wie folgt durchgeführt werden:

    • unter 165 bis 50: Tagesausflüge und Wandertage im Freien
      (beispielsweise Besuch von Freiluftgedenkstätten und -museen, Naturparks, Botanischen Gärten, BUGA, Wald- und Wiesenwanderungen, Freibäder, Stadt-Rallye, Geocaching, …)

    • unter 50 bis 35: Tagesausflüge und Wandertage mit Indoor-Aktivitäten
      (zusätzlich zu 2. beispielsweise Museen, Planetarium, Gedenkstätten, Theater, Kino, Indoor-Sportanlagen, Hallenbäder, Schülerforschungszentren …)

    • unter 35: LaaO uneingeschränkt möglich

  • Grundsätzlich sind die Regelungen der Verwaltungsvorschrift für die Durchführung von Wandertagen und Klassenfahrten zu beachten:

    Neue Verträge für vom zuständigen Schulamt genehmigte Maßnahmen des LaaO können abgeschlossen werden, wenn diese im Falle einer vom TMBJS wegen einer außergewöhnlichen Lage angeordneten Absage kostenfrei storniert werden können.

  • Abhängig vom Schulstandort der zutreffenden stabilen 7-Tages-Inzidenz des Landkreise/der kreisfreien Stadt gibt es inhaltlich keine Einschränkung.

    Zu berücksichtigen sind ggf. bestehende inzidenzbegründete Einschränkungen am angestrebten Zielort der LaaO Maßnahme.

    In der Umsetzung sind die am Zielort bestehenden Infektionsschutzregeln und -konzepte der Maßnahmeorte/-einrichtungen einzuhalten bzw. ggf. bestehende örtliche Allgemeinverfügungen zu beachten.

    https://www.schulportal-thueringen.de/lernorte

     

  • Bei einer stabilen 7-Tages-Inzidenz des Landkreises/der kreisfreien Stadt von unter 35 können bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 mehrtägige Klassenfahrten erneut geplant und durchgeführt werden.

    Unter Berücksichtigung des zurückliegenden eingeschränkten Präsenzunterrichts sind für mehrtägige Klassenfahrten die pädagogisch-thematischen Schwerpunkte mit besonderer Sorgfalt zu wählen.

    Es empfiehlt sich hier beispielsweise auf bestehende unterrichtsspezifische Angebote von Thüringer Schullandheimen, Thüringer Jugendwaldheime sowie Sport- und Jugendbildungsstätten zurückzugreifen.

     

  • Liegt eine stabile 7-Tages-Inzidenz des Landkreise/der kreisfreien Stadt unter 50 vor (Schulstandort), so kann bis zum Beginn der Sommerferien ein schulisches Betriebspraktikum durchgeführt werden.

     

  • Liegt eine stabile 7-Tages-Inzidenz des Landkreises/der kreisfreien Stadt unter 50 vor (Schulstandort), können schulische Maßnahmen der Beruflichen Orientierung für Klassen (u.a. ESF-Maßnahmen) durchgeführt werden.

     

Schulorganisatorische Themen

  • Ab Phase grün dürfen schulfremde Personen die Schule wieder betreten. Die Durchführung von außerunterrichtlichen Angeboten nach § 10 Abs. 4 Thüringer Schulgesetz ist wieder möglich.

    Für den externen durchführenden Personenkreis gilt eine Testpflicht. Diese besteht bis zum Auslaufen der Allgemeinverfügung an den Schulen und umfasst für alle Personen die in Schule tätig werden.

    Die jeweilige Person oder deren Träger ist für die Tests verantwortlich und muss eine Testung glaubhaft der Schulleitung nachweisen.  

     

     

  • Die Thüringer Schulen wechseln sukzessive von der Phase Rot (Schließung) in die Phase Gelb (eingeschränkter Regelbetrieb mit erhöhtem Infektionsschutz).

    Die schulorganisatorischen Möglichkeiten sind hier nach der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) geregelt. In Phase Gelb II sind diese auch für die Durchführung des Unterrichts stark eingeschränkt. Außerunterrichtliche Angebote wie Praktika, Projekte, Exkursionen finden in dieser Phase an allgemein bildenden Schulen nicht statt.

  • In § 55 Abs. 4 der Thüringer Schulordnung ist  vorgesehen, dass Anträge auf freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe spätestens eine Woche nach Ausgabe des Zeugnisses zum Schulhalbjahr gestellt werden müssen.

    Die zur Veröffentlichung anstehende „Erste Verordnung zur Änderung der Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich“, die mit Wirkung vom 21. Januar 2021 in Kraft treten soll, sieht vor, dass abweichend davon der Antrag auf freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe innerhalb von einer Woche nach Ausgabe des Zeugnisses zum Schuljahr zu stellen ist.

    Die freiwillige Wiederholung der zuletzt besuchten Klassenstufe ist möglich, sofern diese nicht bereits freiwillig wiederholt wurde. Die freiwillige Wiederholung wird nicht auf die maximale Wiederholungsmöglichkeit angerechnet wird. Die Regelung gilt jedoch nicht für Abschlussklassen, d. h. Klassen, in denen die Schülerinnen und Schüler 2021 einen Schulabschluss erlangen wie den (Qualifizierenden) Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder das Abitur.

    Damit soll im Schuljahr 2020/21 eine vergleichbare Regelung wie bereits im vergangenen Schuljahr gelten.

Berufsbildende Schulen

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    FAQ Berufsbildende Schulen: Fragen und Antworten zum Schulbetrieb im 2. Schuljahr 2020/2021

    Stand: 12. April 2021

    Die FAQ enthät folgende Themenbereiche:

    • Schulbetrieb an berufsbildenden Schulen unter Pandemiebedingungen.
    • Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen an berufsbildenden Schulen.
    • Unterricht, Leistungsfeststellungen/-bewertungen und Projekte an berufsbildenden Schulen unter besonderen Bedingungen des Infektionsschutzes.
    • Praktika, praktische Ausbildungsabschnitte, Praxismodule.
    • Fehlzeiten / Zeugnisse / Versetzungen / Wiederholung des Schuljahres / Ausbildungsverlängerung.
    • Aufnahmeverfahren/Aufnahmeprüfungen.
    • Ausbildungsförderung.
    • Prüfungstermine, Abschlussprüfungen und praktische Prüfungen.
    • Klassenbildungen zum Schuljahr 2021/22.

Thüringer Schulcloud

  • Der Ansprechpartner der Schule unterstützt Sie, wenn Sie einen neuen Registrierungscode benötigen, bei Fragen zu Inhalten und Aufgaben in der Thüringer Schulcloud oder wenn Sie Ihren Benutzernamen vergessen haben.

    Bei Problemen im Registrierungsprozess oder beim Login wenden Sie sich bitte an: schulcloud-support@thillm.de

  • Sie haben Probleme beim Upload Ihrer Dateien, bei der Verwaltung von Kursen oder beim Erstellen von Aufgaben, dann wenden Sie sich an feedback@schul-cloud.de.

    Wenden Sie sich auch mit Fragen zur Nutzung des Themenwerkzeuges oder wenn Sie Unterstützung beim Erstellen eines Teams benötigen an die vorgenannte Adresse.

  • Häusliches Lernen kann analog oder digital stattfinden. Wenn Sie nicht die technischen Voraussetzungen haben, um die Thüringer Schulcloud zu nutzen oder digital Aufgaben abzurufen, informieren Sie rechtzeitig Ihre Lehrkraft.

    Hinweise, Beispiele und praktische Tipps zum häuslichen Lernen mit oder ohne digitale Instrumente sind in der TMBJS-Handreichung zum Häuslichen Lernen zusammengeführt.

Distanzlernen

  • Grundsätzlich ist eine Leistungsbewertung schriftlicher, mündlicher und praktischer Leistungsnachweise auch im Rahmen des Distanzunterrichts möglich.

    Die rechtlichen Prinzipien der Leistungsbewertung setzen voraus, dass es sich um eine tatsächlich vom Schüler erbrachte Leistung handelt. Die Leistung muss individuell zurechenbar, vom Schüler selbständig und ohne fremde Hilfe erbracht worden sein.

    Klassenarbeiten oder schriftliche Leistungskontrollen können nur in Präsenzphasen geschrieben werden, da eine Prüfung der Eigenständigkeit der Leistungen ansonsten kaum möglich ist. Sie können sich auf im Rahmen des Distanzunterrichts vermittelte Inhalte beziehen.

    Lehrkräfte haben bei der Bewertung mündlicher Beiträge zu berücksichtigen, dass die Möglichkeiten der Beteiligung der Schüler eingeschränkter sind als im Präsenzunterricht, die Kommunikationsmöglichkeiten begrenzter sind, spontane Reaktionen und kreative Äußerungen sowie Diskussionen erschwert werden.

    In den Präsenzphasen kann die Notengebung in der Distanzphase abgesichert und ergänzt werden. Der Umfang der Aufgaben und die inhaltlichen Anforderungen orientieren sich am Alter und den individuellen Voraussetzungen der Schüler. Die Lehrkräfte sind für die regelmäßige Erhebung, Einschätzung und Dokumentation der Entwicklungs- und Lernstände der Schüler verantwortlich.

    Nähere Informationen können der „Handreichung zum häuslichen Lernen“ Kapitel 2.4. Erhebung und Einschätzung von Entwicklungs-und Lernständen entnommen werden.

  • Die regelmäßige Kommunikation zwischen Lehrkraft und Schülerinnen und Schülern ist essentiell für nachhaltige pädagogische Arbeit und den Lernerfolg.

    Legen Sie daher bitte feste Regeln zu Möglichkeiten der Kommunikation zwischen Ihnen und den Schülerinnen und Schülern bzw. den Eltern fest. Die betrifft insb. die Art und Weise der Aufgabenübermittlung und deren bearbeitete Rückgabe. Setzen Sie verbindliche, aber reelle Abgabefristen, eröffnen Sie Möglichkeiten für Rückfragen und planen Sie auch technische Unwägbarkeiten ein.

    Weitere Hinweise finden Sie im Leitfaden zum häuslichen Lernen sowie der Handreichung und inden 16 Tipps zur professionellen Beziehungsgestaltung im Kontext von Distanz und Digitalisierung.

  • Distanzunterricht muss nicht zwingend oder durchgehend digital erfolgen. Wichtig ist aber zunächst, dass die Lehrkraft Ihre gerätetechnischen Voraussetzungen vor Ort kennt, um darauf reagieren zu können. Im Rahmen des Digitalpakts werden die Schulen nach und nach auch mit Leihgeräten ausgestattet. Ggf. kann Ihre Schule Sie bei der Zurverfügungstellung eines Geräts zur gleichberechtigten Teilhabe am Distanzunterricht unterstützen 

Sonstiges

  • Allgemeine Frage zu Covid-19 richten Sie bitte an die Bürgerhotline des Thüringer Landesverwaltungsamtes: +49 361 57-33 211 88
    Montag bis Freitag: 9:00 - 12:00 Uhr.

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