Maske, Stifte, Bücher vor einer Schultafel

Schule in der Pandemie

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen unter COVID-19 (Coronavirus)

Sonderregelungen ab 11. Januar 2021 im Schulbereich

  • Alle Schülerinnen und Schüler in Thüringen werden vom 11. bis 22. Januar 2020 im Häuslichen Lernen unterrichtet.
    (Ausnahmen: Schulabgängerklassen könne für die unmittelbare und dringend nötige Vorbereitung auf Abschlussprüfungen Präsenzunterricht in Prüfungsfächern erhalten. Mit Abschlussklassen können auch im Januar Klausuren und Klassenarbeiten in Präsenz durchgeführt werden. Prüfungen von Schüler:innen und Lehramtsanwärter:innen können im Januar durchgeführt werden.)
  • In der Zeit vom 25. bis zum 29. Januar 2021 sind Ferien, das Häusliche Lernen pausiert.
  • Ab 1. Februar 2021 sollen Schulen in der Stufe GELB des Stufenplans wiedereröffnen.
     
  • Für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 und der Förderschulen wird bei Bedarf eine Notbetreuung angeboten. Eine Vorabanmeldung ist erforderlich. Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte gelten selbstverständlich weiter.
  • Nichtschulische Bildungsveranstaltungen in Präsenzform an Musik- und Jugendkunstschulen, Volkshochschulen und in der Erwachsenenbildung sind zunächst bis 31. Januar 2021 untersagt.

ALLE Landkreise und kreisfreien Städte - Schulen: Allgemeinverfügung bis 6. Februar 2021 mit Begründung (30. November 2020)

Diese für ALLE Landkreise und kreisfreien Städte gültigen Allgemeinverfügungen lösen die bisherigen für bestimmte Gebietskörperschaften gültigen Allgemeinverfügungen ab. Weitergehende Maßnahmen [insbes. Schulschließungen durch örtliche Gesundheitsbehörden] sind vorrangig.

Mit der Thüringer Schulcloud können Lernprozesse flexibel zeit- und ortsunabhängig gestaltet werden.

  • Aktuell gültige Verordnungen

    Die Dritte Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2  ist am 10. Januar 2021 in Kraft getreten. Die Maßnahmen gelten bis 31. Januar 2021 [Dritte Thüringer SARS-CoV-2-Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung]


    Die Zweite Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ist jetzt bis zum 31. Januar 2021 gültig [Zweite Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Grundverordnung].


    Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb ist am 31. August 2020 in Kraft getreten. Einige Regelungen werden durch die vorgenannten Verordnungen verdrängt, solange diese gültig sind. [ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO].

     

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Nachfolgend stellen wir Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Neue Informationen werden fotlaufend angepasst. Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, auch weitere offizielle Informationskanäle im Blick zu behalten.

Notbetreuung

  • Notbetreuung wird an Schulen für die Klassenstufen 1 bis 6, an Förderschulen (alle Jahrgänge) sowie in der Kindertagesbetreuung gewährleistet.

  • Die Zeiten der Notbetreuung können aus personellen und/oder organisatorischen Gründen vom regulären Betreuungsumfang der Einrichtung abweichen. Eine Anmeldung zur Notbetreuung in den Einrichtungen ist erforderlich.

  • Arbeitgeber: Korrekte Ausstellung der Arbeitgeberbescheinigung; Prüfung und Erklärung, ob betreffende Person zum zwingend für den Betrieb notwendigen Personal gehört und Homeoffice nicht möglich ist

    Eltern/Sorgeberechtigte: Prüfung und Erklärung, ob Homeoffice möglich ist und Kinderbetreuung nicht auf anderem Wege als in der Notbetreuung möglich ist

    Schulen und Kindergärten: Organisation der Notbetreuung; es soll in den Einrichtungen selbst nicht zu bürokratischen Prüfprozessen kommen. Für die Korrektheit der Erklärungen haben Arbeitgeber und Eltern Sorge zu tragen.“

  • Ab 11. Januar 2021 bis zum Wiedereinstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb wird in den Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen eine Betreuung für alle Kinder angeboten, deren Personensorgeberechtigte

    1. aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im Homeoffice unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind
    und

    2. zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal

    • in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung
    • in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.

    Eine Notbetreuung steht offen, wenn diese aus Gründen des Kindeswohls geboten ist. Auf der Grundlage dieser Regelung ist die Notbetreuung insbesondere auch möglich zur Unterstützung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, diese kann nach Entscheidung der Einrichtung im Einzelfall auch Kindern einer höheren Klassenstufe ermöglicht werden. Die Notbertreuung steht ebenfalls offen, wenn die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

    Der Antrag eines Elternteils mit der Bestätigung des Arbeitgebers ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend. Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

    Es gilt weiterhin der dringende Appell, die Notbetreuung tatsächlich nur in Anspruch zu nehmen, wenn keine andere Möglichkeit besteht.

     

  • Als Nachweis benötigen Sie eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers. Bitte nutzen Sie das landeseinheitliche Antragsformular.

    Der Antrag eines Elternteils ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend.

    Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

  • Eine Notbetreuung kann nicht stattfinden, wenn die Einrichtung oder Schule vom Gesundheitsamt wegen positiver Corona-Fälle für die Zeit der Kontaktnachverfolgung geschlossen wird. Im Übrigen kann die Notbetreuung nur im Rahmen der jeweils verfügbaren personellen und räumlichen Kapazitäten der zuständigen Schule oder Einrichtung gewährleistet werden.

    Planmäßige Schließungen der Einrichtungen, insbesondere zwischen den Feiertagen zum Jahreswechsel, bleiben bestehen, d. h. auch hier findet in dem vorab angekündigten Zeitraum keine Notbetreuung statt.

  • Die Regelungen gelten landesweit bis einschließlich 31. Januar 2021. Für andere kommunale Regelungen besteht kein Raum.

    Grundlage ist die aktuell geltende und verlängerte Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Verschärfung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zur Ergänzung der allgemeinen Infektionsschutzregeln vom 14. Dezember 2020.

    Darin ist in § 1 ein klarer Anwendungsvorrang festgelegt. Das bedeutet, dass kommunale Regelungen zur Notbetreuung, die von der landesweiten Regelung abweichen und sich dabei auf frühere Verordnungen beziehen, keine Rechtskraft beanspruchen können.

Testsystem des Bildungsministeriums

  • Alle Beschäftigten, die im Freistaat Thüringen in staatlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft, in Kindertageseinrichtungen, in stationären Einrichtung der Erziehungshilfe, in Tagesgruppen sowie als Kindertagespflegeperson tätig sind, können die Testmöglichkeit freiwillig in Anspruch nehmen. Es kommt nicht auf die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe an. Bis auf Weiteres ist die Testmöglichkeit auf eine freiwillige Testung pro Woche ausgeweitet. Die frühere Befristung dieser Regelung bis 22. November 2020 wurde inzwischen aufgehoben.

    Um die Sicherheit des derzeit in Thüringen stattfindenden prüfungsvorbereitenden eingeschränkten Präsenzunterrichts für Schulabgängerklassen weiter zu erhöhen, hat das Bildungsministerium mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) zudem eine Ausweitung des bestehenden Testsystems vereinbart. Die Schnelltestmöglichkeiten werden dafür ab Montag, 18. Januar 2021 auf den begrenzten Kreis von Schülerinnen und Schülern ausgeweitet, die jeweils im Präsenzunterricht sind.

  • Die Berechtigten können sich bis auf Weiteres einmal pro Woche testen lassen. Die frühere Befristung dieser Regelung bis 22. November wurde inzwischen aufgehoben.

  • Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen finden Sie eine Liste der Abstrichstellen für Bildungspersonal, sortiert nach Regionen. Die dort hinterlegten Arztpraxen können Sie direkt zur Durchführung eines Tests und individueller Terminvereinbarung kontaktieren.

    Zum Abstrich benötigen Sie auf jeden Fall den Berechtigungsschein Ihres Arbeitgebers.

    Sollten Sie auf diesem Wege keinen Termin finden, kontaktieren Sie bitte die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen unter der zentralen Rufnummer +49 3643 - 4950 151 (Mo.-Fr.: 08:00 - 16:00 Uhr).

    Die Schul- bzw. Einrichtungsleitung kann zur Durchführungen der Tests vor Ort ab dem 7. Dezember 2020 mit einer beteiligten Praxis direkten Kontakt aufnehmen. Arztpraxen und Schulen oder Einrichtungen vereinbaren dann einen regelmäßigen, wenn möglich wöchentlichen, Termin zur freiwilligen Testung vor Ort. Bei einer Testung vor Ort entfällt die Notwendigkeit einer personifizierten Bescheinigung als Anspruchsnachweis. Stattdessen wird ein Formular zur Anzahl der durchgeführten Tests ausgefüllt und durch die Schul- bzw. Einrichtungsleitung bestätigt.

    Für Schülerinnen und Schüler gilt:

    Schulen in Thüringen können ab Montag, 18. Januar 2021, mit teilnehmenden Kassenärzten oder mit durch sie beauftragtem medizinischen Personal Testtermine in Schulen vereinbaren. Abgerechnet werden die Tests dann wie bisher vom Arzt bzw. der Ärztin gegenüber der KVT, finanziert werden sie vom Freistaat Thüringen. Eine "Einwilligungserklärung zur Teilnahme an einem PoC-Antigen-Test zum Ausschluss einer COVID-19-Infektion" der Eltern ist bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern notwendig. Volljährige entscheiden selbst, ob sie sich testen lassen.

  • Schulen in Thüringen können ab Montag, 18. Januar 2021, mit teilnehmenden Kassenärzten oder durch sie beauftragtem medizinischen Personal Testtermine in Schulen vereinbaren. Abgerechnet werden die Tests wie bisher vom Arzt bzw. der Ärztin gegenüber der KVT, finanziert werden sie vom Freistaat Thüringen. Die Schnelltests sollen in den Schulen stattfinden. Eine "Einwilligungserklärung zur Teilnahme an einem PoC-Antigen-Test zum Ausschluss einer COVID-19-Infektion" der Eltern ist bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern notwendig. Volljährige entscheiden selbst, ob sie sich testen lassen.

    Der Kreis der Berechtigten bezieht sich derzeit nur auf Schülerinnen und Schüler der Schulabgängerklassen, die jeweils im Präsenzunterricht sind.

  • Ja, der Freistaat Thüringen übernimmt die Kosten für die Testung, die auf Grundlage des Vertrages zwischen dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) vom 29. Juli 2020 durchgeführt wird. Wichtig: Irrtümlich einer/m Getesteten ausgestellte Rechnungen für Testungen mit personifizierter Bescheinigung haben keine Gültigkeit. Sie können zurückgewiesen werden. Die Abrechnung der Leistungen der Ärztinnen oder Ärzte erfolgt durch diese gegenüber der KVT.

    Weitere Testmöglichkeiten, die nicht unter diese Finanzierungsvereinbarung fallen, können entstehen, wenn

    • der Öffentliche Gesundheitsdienst eine Testung aufgrund der Rahmenverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit veranlasst,
    • wenn Covid-19-Symptome vorliegen oder
    • wenn die Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts einen entsprechenden Hinweis gibt.
  • In Abstimmung mit einer am Testsystem teilnehmenden Arztpraxis kann die freiwillige Testung für alle Beschäftigten einer Schule ab dem 7. Dezember 2020 auch in der Einrichtung durchgeführt werden.

    Bei einer Testung vor Ort entfällt die Notwendigkeit einer personifizierten Bescheinigung als Anspruchsnachweis.

    Die Durchführung der Tests kann vom Arzt selbst oder von seinem angestellten medizinischen nicht-ärztlichen Praxispersonal durchgeführt werden.

    Die Einrichtungsleitung kann zur Durchführungen der Tests vor Ort mit einer beteiligten Praxis auch direkten Kontakt aufnehmen. Arztpraxen und Schulen oder Einrichtungen vereinbaren dann einen regelmäßigen, wenn möglich wöchentlichen, Termin zur freiwilligen Testung vor Ort.

  • Neu ist, dass die Tests ab dem 7. Dezember 2020 direkt in den Einrichtungen durchgeführt werden können. Wenn Sie daran Interesse haben, informieren Sie sich in der FAQ „Testungen in Einrichtungen“.

    Im Anschluss an die Tests wird der Berechtigte durch die Umstellung auf Schnelltests sofort über das Ergebnis informiert.

    Sofern der Test ein positives Ergebnis ergibt, ist unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt vom teilnehmenden Arzt oder Abstrichstützpunkt zu informieren und eine bestätigende Diagnostik mittels PCR-Test anzuschließen.

Mund-Nasen-Bedeckung

  • Wo Abstände außerhalb des Klassenraums nicht eingehalten werden können und beim Schülertransport, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angezeigt. Auch als Teil des vorbeugenden Infektionsschutzes kann das situationsbedingte Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich sein. Eine generelle Maskenpflicht im Unterricht ist für Thüringen weiterhin nicht vorgesehen. Schulen können als äußerstes Mittel bei nachgewiesener Infektion in der Einrichtung eine Maskenpflicht als äußerstes Mittel einführen. Dabei sollen jedoch ausreichende Pausenzeiten vom Maskentragen vorgesehen werden.

    Es ist für jedermann jederzeit möglich, auf eigenen Wunsch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Sonstiges

  • ... an wen kann ich mich wenden?

    Bitte rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an.

  • Allgemeine Frage zu Covid-19 richten Sie bitte an die Bürgerhotline des Thüringer Landesverwaltungsamtes: +49 (0)361 57 33 211 88
    Montag bis Donnerstag: 8:00 - 16:00 Uhr; Freitag: 8:00 - 14:00 Uhr.

FAQ: Thüringer Schulcloud und Häusliches Lernen

  • Der Ansprechpartner der Schule unterstützt Sie, wenn Sie einen neuen Registrierungscode benötigen, bei Fragen zu Inhalten und Aufgaben in der Thüringer Schulcloud oder wenn Sie Ihren Benutzernamen vergessen haben.

    Bei Problemen im Registrierungsprozess oder beim Login wenden Sie sich bitte an: schulcloud-support@thillm.de

  • Sie haben Probleme beim Upload Ihrer Dateien, bei der Verwaltung von Kursen oder beim Erstellen von Aufgaben, dann wenden Sie sich an feedback@schul-cloud.de.

    Wenden Sie sich auch mit Fragen zur Nutzung des Themenwerkzeuges oder wenn Sie Unterstützung beim Erstellen eines Teams benötigen an die vorgenannte Adresse.

  • Häusliches Lernen kann analog oder digital stattfinden. Wenn Sie nicht die technischen Voraussetzungen haben, um die Thüringer Schulcloud zu nutzen oder digital Aufgaben abzurufen, informieren Sie rechtzeitig Ihre Lehrkraft.

    Hinweise, Beispiele und praktische Tipps zum häuslichen Lernen mit oder ohne digitale Instrumente sind in der TMBJS-Handreichung zum Häuslichen Lernen zusammengeführt.

  • Die Thüringer Schulcloud erlebt derzeit einen Ansturm zehntausender Nutzerinnen und Nutzer. Das überlastet leider die Serverkapazitäten enorm. Thüringen ist hierzu auf die Kapazitäten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam angewiesen, mit dem zusammen die Schulcloud entwickelt wird. Das Krisenteam des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)  ist intensiv damit beschäftigt, die Probleme zu beheben und auf der Suche nach weiteren Serverkapazitäten, die kurzfristig hinzugezogen werden können.

    Die derzeitigen Probleme zeigen, bei allem verständlichen Ärger, auch, dass sich in Thüringen sehr viel bewegt, dass sich sehr viele Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern auf den Weg machen, um im Lockdown gutes häusliches Lernen zu organisieren. Das unterstützen wir, und bitten um Verständnis für die dabei auftretenden Probleme.

    Statusinformationen der HPI-Schulcloudsysteme

  • Grundsätzlich ist eine Leistungsbewertung schriftlicher, mündlicher und praktischer Leistungsnachweise auch im Rahmen des häuslichen Lernens möglich.

    Die rechtlichen Prinzipien der Leistungsbewertung setzen voraus, dass es sich um eine tatsächlich vom Schüler erbrachte Leistung handelt. Die Leistung muss individuell zurechenbar, vom Schüler selbständig und ohne fremde Hilfe erbracht worden sein.

    Klassenarbeiten oder schriftliche Leistungskontrollen können nur in Präsenzphasen geschrieben werden, da eine Prüfung der Eigenständigkeit der Leistungen ansonsten kaum möglich ist. Sie können sich auf im Rahmen des häuslichen Lernens vermittelte Inhalte beziehen.

    Lehrkräfte haben bei der Bewertung mündlicher Beiträge zu berücksichtigen, dass die Möglichkeiten der Beteiligung der Schüler eingeschränkter sind als im Präsenzunterricht, die Kommunikationsmöglichkeiten begrenzter sind, spontane Reaktionen und kreative Äußerungen sowie Diskussionen erschwert werden.

    In den Präsenzphasen kann die Notengebung in der Distanzphase abgesichert und ergänzt werden. Der Umfang der Aufgaben und die inhaltlichen Anforderungen orientieren sich am Alter und den individuellen Voraussetzungen der Schüler. Die Lehrkräfte sind für die regelmäßige Erhebung, Einschätzung und Dokumentation der Entwicklungs- und Lernstände der Schüler verantwortlich.

    Nähere Informationen können der „Handreichung zum häuslichen Lernen“ Kapitel 2.4. Erhebung und Einschätzung von Entwicklungs-und Lernständen entnommen werden.

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