Seitenbeginn . Zur Hauptnavigation . Zur Bildergalerie . Zum Seiteninhalt

[Kopfbild]

Schule in der Pandemie

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen unter COVID-19 (Coronavirus)

Maske, Stifte, Bücher vor einer Schultafel

Regelungen im Schulbereich

ab 1. Mai 2022:

  • Es gilt bis zum 27. Mai 2022 die neue ThürSARS-CoV-2-KiJuS-VO.
  • Schulen können darüber hinaus schulorganisatorische Maßnahmen in bestimmtem, vom neuen Bundesinfektionsschutzgesetz vorgegebenen Rahmen eigenständig umsetzen. Dazu hat das TMBJS eine entsprechende zusätzliche Dienstanweisung erarbeitet und übermittelt.
  • Etwas anderes gilt, wenn das zuständige Gesundheitsamt für eine gesamte Klasse oder Jahrgangsstufe Quarantäne anordnet. Anordnungen der Gesundheitsbehörden sind vorrangig.
  • Ab dem 7. Mai 2022 bieten die Schulen den Schülerinnen und Schülern bis zum 27. Mai 2022 einen Test pro Woche an. Die Inanspruchnahme des Tests ist freiwillig.
  • Die Maskenpflicht besteht in der Schülerbeförderung. In der Schule besteht keine Maskenpflicht. Bildungsminister Helmut Holter appelliert jedoch, freiwillig eine Maske zu tragen, solange das hohe Infektionsgeschehen in Thüringen anhält. Ein rechtliches Gebot oder eine Vorschrift kann aber nicht erfolgen.
  • Der Schutz von vulnerablen Schülerinnen und Schülern hat weiter hohe Priorität. Eltern können auf Antrag und mit medizinischem Attest ihre Kinder vom Schulbesuch in Präsenz freistellen lassen. In Verantwortung der Schule werden dann geeignete Einzelfalllösungen gefunden bzw. bereits bestehende Lösungen weitergeführt. Ein entsprechender Erlass tritt ab 1. Mai 2022 in Kraft und stellt eine Verlängerung der aktuell geltenden Regelungen dar.

Hinweis: Bitte beachten Sie die Informationen Ihrer Schule.

Impfung von Kindern und Jugendlichen - Wie entscheiden?

Die Europäische Kommission hat auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Impfstoffe Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Lohnt sich die Impfung für mich? Welche Nebenwirkung können nach der Impfung auftauchen? Informieren Sie sich auf der Seite Impfung von Kindern und Jugendlichen. Wie entscheiden?

Prüfungen

Die Prüfungen zu allen Abschlussarten an allgemein bildenden Schulen werden leicht abgewandelt:

Prüfungen im Schuljahr 2021/2022 - Überblick

TMBJS-Medieninformation vom 21. Januar 2022:
Thüringen schafft auch 2022 Erleichterungen bei den Abschlussprüfungen an allgemein bildenden Schulen

Aktuell gültige Verordnungen

Die Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt bis zum 28. Mai 2022 [Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung].


Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe und Schulen [ThürSARS-CoV-2-KiJuS-VO - nichtamtliche Fassung] gilt bis zum 27. Mai 2022.

Der Erlass des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur Möglichkeit der Befreiung von der Teilnahme am Präsenzunterricht gilt bis zum 27. Mai 2022 [Erlass].

In der Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich [ThürAbmildSchulVO] sind Prüfungs-, Abschluss- und weitere Themen geregelt.

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Stand: 16. Mai 2022, 10:43 Uhr

Die Eindämmung der Corona-Pandemie und die Verwirklichung des Rechts auf Bildung, Erziehung und Betreuung für Thüringens Schülerinnen und Schüler in Einklang zu bringen, bleibt auch im Schuljahr 2021/22 wichtigste Maxime. Dabei muss der Fortschritt, den wir als Gesellschaft insgesamt im Vergleich zum vergangenen Schuljahr erreicht haben, berücksichtigt werden, um weitere Schäden für Schülerinnen und Schüler durch Einschränkungen des Schulbetriebs zu vermeiden. Daher werden Schutzmaßnahmen lageangepasst und verhältnismäßig ergriffen.

Testsystem an Schulen

  • Nein, aber im Zeitraum vom 7. bis 27. Mai 2022 bieten die Schulen den Schülerinnen und Schülern einen Test pro Woche an. Die Teilnahme am Test ist freiwillig.

  • Die Sorgeberechtigten entscheiden in gemeinsamer Absprache mit ihrem Kind, ob sich die Schülerin/der Schüler selbstständig (unter Anleitung) in der Schule testen kann.
    Schülerinnen und Schüler, die nicht in der Lage sind, den Schnelltest eigenständig anzuwenden, können den Test im häuslichen Umfeld durchführen. Die Schule stellt den Sorgeberechtigten den Schnelltest zur Verfügung. Ein positives Testergebnis ist der Schule unverzüglich mitzuteilen.

     

  • An den Schulen kommen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistete Schnelltests zum Einsatz.
    Die verwendeten Tests sind medizinisch unbedenklich und haben eine hohe Zuverlässigkeit.
    Aktuell wird der Saliva SARS-CoV-2 (2019-nCoV) Antigen Combined Test für Personal sowie Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sowie an Förderschulen verwendet. Dieser ist als Lolli- und Spucktest nutzbar.
    Das Covid-19-Antigen-Testkit von Newgene kommt ab der Klassenstufe 5 sowie beim Personal zum Einsatz. Dieser Test ist als Nasal-Test anwendbar.

    Sollten an einer Schule nicht mehr ausreichend Nasal-Tests vorhanden sein, kommen Lolli-Tests zur Anwendung.

    Testanleitung Newgene-Test

     

  • Um fehlerhafte bzw. ungültige Testergebnisse zu vermeiden, ist es wichtig die Handlungsschritte der Testanleitung und folgenden Hinweise konsequent umzusetzen.

    Testvorbereitung

    Auf Speisen und Getränke direkt vor der Testung verzichten.
    Die Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen (Handinnenräume nicht vergessen).
    Zum Schutz vor Verunreinigung der Tische empfiehlt sich die Nutzung eines Blattes Papier als Unterlage.

    Testdurchführung

    Die bereitgestellten Schnelltests dürfen nur bei Zimmertemperatur verwendet werden.

    Zur Testdurchführung stehen zwei Methoden zur Verfügung:

    1. Probenentnahme aus dem Mundraum (Lolli-Methode)

    Die Kappe des Testkits abziehen und das Schwämmchen für 120 Sekunden unter die Zunge legen und den Speichelaufnehmer gut durchfeuchten.

    2. Probenentnahme über einen Einwegsammelbehälter (Spuck-Methode)

    Die Speichelprobe wird in einem Einwegbecher gesammelt. Anschließend das geöffnete Testkit für 120 Sekunden in der Speichelprobe tränken. 
    (Kleiner Tipp: Bloßes Denken an Zitronen oder Orangen fördert den Speichelfluss.)
    Die Zeit der Probenentnahme von 120 Sekunden darf nicht unterschritten werden. Nutzen Sie daher einen Timer bzw. stoppen Sie die Zeit.

    Testauswertung

    Nach der Probenentnahme das Testkit hochkant halten (Probenseite nach unten) und mit der Kappe verschließen. Anschließend auf der Unterlage platzieren.
    Die Auswertungszeit des Schnelltests beträgt minimal 15 Minuten. Spätestens nach 30 Minuten muss das Ergebnis abgelesen werden. Bitte nutzen Sie einen Timer bzw. eine Stoppuhr, um die Zeit korrekt einzuhalten.
    Der Auswertungsbereich besteht aus einem Feld. Erscheint im Kontrollfeld C keine Linie, ist der Test als ungültig zu werten.
    Wird nach 15 Minuten im Auswertungsfeld eine Linie T sichtbar, ist der Test positiv zu werten.

    Testnachbereitung

    Die Testkits und die Unterlagen in einem reißfesten und lichtundurchlässigen Müllbeutel sammeln und im Restmüll entsorgen.
    Die Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen, um mögliche Speichelreste zu beseitigen.

  • Das zur Verfügung gestellte Testkit beinhaltet alle notwendigen Materialien. 
    Wird der Saliva SARS-Cov-2 (2019-nCoV) Antigen Combined Test als Spucktest verwendet, ist ein Einmalprobensammelbehälter notwendig. Dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss von dem/der Testenden selbst mitgebracht werden. Um die Zeitvorgaben der Testauswertung korrekt einzuhalten, empfehlen die Hersteller die Nutzung eines Timers.
    Zusätzliche Schutzausrüstungen, wie bspw. Handschuhe, sind für die Testdurchführung nicht erforderlich.
    Sollte es zu Berührungen mit den benutzten Testmaterialien kommen, so sind Wasser und Seife zur Reinigung ausreichend.
    Auch die Säuberung von Tischen bedarf keiner Flächendesinfektion.
    Besteht dennoch Bedarf an Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln, ist auf die normale Hygieneausstattung der Schulträger zurückzugreifen.

     

  • Alle Schnelltests, die in Thüringer Schulen zum Einsatz kommen, entsprechen den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukte in Deutschland und Europa. Sie durchlaufen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein entsprechendes Anerkennungsverfahren und werden erst nach medizinischer Unbedenklichkeit freigegeben.

     

  • Die Tests werden durch den Freistaat Thüringen finanziert und sind für Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal kostenfrei.

  • Die Testung erfolgt eigenständig durch die Schülerinnen und Schüler anhand der vom DRK erarbeiteten Testanleitung. Das pädagogische Personal beaufsichtigt die Schnelltests und dokumentiert sie. Die organisatorische Durchführung obliegt der Schulleitung eigenverantwortlich.
    An welchen Tagen die Tests durchgeführt werden, entscheidet die Einrichtungsleitung. Es ist z. B. nicht zwingend erforderlich, dass die Tests montags stattfinden. 

  • Ja, der gesetzliche Unfallschutz gilt auch während der Testung. Sofern es durch die Testung zu einer Verletzung kommt, ist unmittelbar die Aufsichtsperson zu informieren.

  • Vor Testbeginn belehrt die Aufsichtsperson alle am Schnelltest teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und teilt die Testkits aus. Die Testung erfolgt unter Aufsicht und Anleitung des pädagogischen Personals und wird protokolliert.
    Sofern ein Schnelltest ein positives Ergebnis zeigt, ist die Aufsichtsperson verpflichtet, die betroffene Schülerin/den betroffenen Schüler zu isolieren. Ein angemessener und verständnisvoller Umgang ist in dieser Situation besonders wichtig, denn, eine Infektion kann jede und jeden treffen und ist kein Makel. 

     

  • Unterstützung und Beratung erhält das pädagogische Personal beispielsweise beim Schulpsychologischen Dienst des jeweiligen Staatlichen Schulamtes. Eine wichtige Funktion können auch Beratungslehrkräfte übernehmen.
    Die Einführung von Corona-Schnelltests an Schulen kann erneut eine Herausforderung sein, die Kraft und Einsatz erfordert. Sich dies bereits im Vorfeld bewusst zu machen, kann hilfreich sein. Wichtig und empfehlenswert ist auch hier der konstruktive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit der Schulleitung. Gute Ansprechpartner sind außerdem wie oben bereits erwähnt die Beratungslehrkraft sowie der Schulpsychologische Dienst. Sollten Pädagogen feststellen, dass ihnen das kontinuierliche Arbeiten unter Krisenbedingungen möglicherweise auch gesundheitlich zusetzt, sollte nicht gezögert werden, z. B. diese Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

     

  • Erfüllen Schülerinnen und Schüler mit der Bescheinigung über die regelmäßige Teilnahme am schulischen Testregime geltende Zugangsvoraussetzungen?

    Ja, die Bescheinigung über die Teilnahme am schulischen Testregime gemäß § 16 ThürSARS-CoV-2-KiJuS-VO erfüllt das Erfordernis eines negativen Testergebnisses auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 1 i. V. m. § 2 Abs. 3 Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung.

  • Ein positives Ergebnis eines Schnelltests ist nicht mit einem positiven Befund einer Covid-19-Infektion gleichzusetzen. Es stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Daher müssen sich positiv getestete Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal ab Bekanntwerden des Testergebnisses in Isolation begeben. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern benachrichtigt die Schulleitung umgehend die Sorgeberechtigten zur erforderlichen Abholung. Die Schulleitung ist zudem verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich über das positive Testergebnis zu informieren. Für die übrigen Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe, in der ein positiver Test aufgetreten ist, gilt: Sie bleiben im Unterricht.
    Das Bildungsministerium hat in diesem Zusammenhang pädagogisch-psychologische Hinweise zur Begleitung der Testsituation erarbeitet und den Schulen zur Verfügung gestellt.
    Kein Kind soll Angst vor einem Test haben müssen. Insbesondere darf es durch positive Testergebnisse nicht zu Stigmatisierungs- oder Ausgrenzungserfahrungen kommen.

     

  • Die Einrichtungsleitung oder eine von ihr beauftragte Person stellt Schülerinnen und Schülern, die am verbindlichen Testregime teilnehmen, auf Verlangen eine Bescheinigung über die Teilnahme aus, vgl. § 5 ThürSARS-CoV-2-KiJuS-VO. Das Bildungsministerium hat hierfür einen Vordruck erarbeitet, der den Schulen ausgehändigt wurde.

     

  • § 7 der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe und Schulen (ThürSARS-CoV-2-KiJuS-VO) vom 29. April 2022 enthält in den Absätzen 3 bis 5 Regelungen

    • zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Schülerinnen und Schülern,
    • zum Datenverarbeitungszweck und
    • den Speicherfristen.

    Personen, die am verbindlichen Testregime teilnehmen, finden im Merkblatt zur Erhebung personenbezogener Daten Informationen zur Datenverarbeitung nach Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung.

    Datenschutzformular  (29.04.2022)

  • Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) regelt, wer Medizinprodukte anwenden darf. Durch die Verabschiedung des Dritten Bevölkerungsschutzgesetzes wurde der Arztvorbehalt in § 24 IfSG aufgehoben. Schulen gelten somit im Sinne des § 2 MPBetreibV als Betreiber von Medizinprodukten und können Personen mit dem Anwenden von Schnelltests beauftragen, wenn diese die erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben und in das anzuwendende Medizinprodukt (in diesem Fall Corona-Schnelltests) eingewiesen sind (§ 4 Absatz 5 i.V. Absatz 2 MPBetreibV).

    Dass In-vitro Diagnostika zum direkten Erregernachweis an Schulen abgegeben werden dürfen, ergibt sich aus dem § 3 Abs. 4a Nr. 2 der Medizinprodukte-Abgabeverordnung.

     

  • Der Verbrauch an Testmaterial wird bis auf Weiteres erfasst.

     

  • Sind Tests in ausreichender Menge vorhanden?

    Zum Stand 16. Mai 2022 liegen in den Schulen 1.585.117 ‬ (861.779 Lolli-Tests und 723.338 Nasal-Tests) Tests zur Nutzung bereit. Das Testregime ist damit bis Ende Mai 2022 gesichert.

Lernen am anderen Ort

  • Im Schuljahr 2021/2022 können alle Maßnahmen des LaaO (Wandertage, Klassenfahrten, Schülerbegegnungen i. R. internationaler Schul- und Projektpartnerschaften, Betriebspraktika, …) im Inland durchgeführt werden.

    Es wird darauf hingewiesen, dass Verträge für vom Staatlichen Schulamt bzw. Ministerium genehmigte Maßnahmen des LaaO (Klassenfahrten, sonstige Schulfahrten, Schulpartnerschaftsbegegnungen usw.) abgeschlossen werden können, wenn diese im Falle einer vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wegen einer außergewöhnlichen Lage angeordneten Absage kostenfrei storniert werden können. Soweit der Abschluss eines Vertrags beabsichtigt ist, auf dessen Gestaltung Schulen keinen Einfluss haben (z. B. Beförderungsvertrag mit der Deutschen Bahn entsprechend deren allgemeinen Beförderungsbedingungen), kann dieser nur abgeschlossen werden, wenn das schriftliche Einverständnis der Eltern vorliegt, im Falle einer Stornierung die anfallenden Kosten zu tragen.

    Maßnahmen des LaaO im Ausland sind durchführbar, soweit zum geplanten Zeitpunkt keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt bzw. vom Robert-Koch-Institut keine Einstufung des Ziellandes/-region als Risikogebiet erfolgt ist. Um auf kurzfristige Einstufungsänderungen flexibel reagieren zu können, wird ausdrücklich auf die Notwendigkeit einer kostenfreien Stornierungsoption hingewiesen.

    Darüber hinaus gelten für die Durchführung von Maßnahmen des LaaO die rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Zielortes und die dortigen Hygienevorgaben (u. a. Testerfordernisse, Maskenpflicht, Abstand, …). Die Teilnehmenden und die Sorgeberechtigten sind im Vorfeld von Maßnahmen des LaaO zu den Regelungen am Zielort (Beförderungsmittel, Übernachtung, Zutritt zu Museen, Gaststätten, …) zu informieren. Die Zustimmung der Sorgeberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler zur Durchführung der Maßnahme des LaaO und zur Einhaltung der Hygieneregeln vor Ort ist einzuholen.

Impfungen

  • Dort wo Schulgemeinschaften an einem schulortnahen dezentralen Impfangebot interessiert sind, wird es in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen Unterstützungsmöglichkeiten geben.

    Wie sich der Einsatz mobiler Impfteams an Schule konkret gestaltet, wird den Schulen zum Schuljahresauftakt mitgeteilt. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an udo.nauber@kvt.de

     

  • Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren bekommen die Impfstoffe von BioNTech und Moderna, beide sind ab 12 Jahren zugelassen, und beide werden in den Thüringer Impfstellen verimpft.

  • Vor der Entscheidung zu einer Impfung steht natürlich die Aufklärung und bewusste Auseinandersetzung mit der Thematik. Daher haben das Gesundheits- und das Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt und dem Communication Lab, also unter wissenschaftlicher Begleitung, einen Informationsflyer gemeinsam mit der Zielgruppe erarbeitet. Diesen finden Sie unter: https://www.tmasgff.de/fileadmin/user_upload/Gesundheit/COVID-19/Impfkampagne/20210820_TIK_Flyer_Kinderimpfung_Update_Oktober_web.pdf

    Der Flyer wurde großflächig auch in Print an Schulen und in Einrichtungen der Kinder- und Jungendhilfe verteilt. Er soll der Altersgruppe eine mündige Entscheidung ermöglichen.

    Weitere Informationen unter: https://bildung.thueringen.de/ministerium/coronavirus/impfen

     

Mit der Thüringer Schulcloud können Lernprozesse flexibel zeit- und ortsunabhängig gestaltet werden.

Das Ministerium in den sozialen Netzwerken: