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Schule in der Pandemie

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen unter COVID-19 (Coronavirus)

Maske, Stifte, Bücher vor einer Schultafel

Sonderregelungen im Schulbereich

Das Thüringer Kabinett hat aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens in Thüringen beschlossen, dass nach den Herbstferien eine weitere inzidenzunabhängige Sicherheitsphase an Thüringer Schulen gilt. Die Schulen sollen so einen erhöhten Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Das Bildungsministerium wird per Allgemeinverfügung für alle Schulen in Thüringen die Regeln der Warnstufe 2 in Kraft setzen.

Damit gelten zunächst vom 8. November bis zum 24. November 2021 folgende Grundregeln der Warnstufe 2:

  • Verpflichtendes Testangebot zweimal pro Woche. Schülerinnen und Schüler ohne 3G-Nachweis, die nicht am Testsystem in Schulen teilnehmen, sollen in gesonderten Lerngruppen lernen und müssen auch im Unterricht Maske tragen.
  • Maskenpflicht für:
    • Personal in Schulhaus und Unterricht
    • Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 im Schulhaus und Unterricht
    • Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 im Schulhaus
  • Zugang für einrichtungsfremde Personen nur mit Maske und 3G-Nachweis.
  • Befreiungsmöglichkeiten vom Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen für einen schweren Krankheitsverlauf, die gleichzeitig nicht impfbar sind, sowie für lediglich erstgeimpfte Schülerinnen und Schüler.
  • Betretungsverbote für Personen mit Symptomen einer Coronainfektion (Regel gilt über alle Basis- und Warnstufen seit Schuljahresbeginn)

Sollte aufgrund der Pandemielage in bestimmten Kreisen die höhere Warnstufe 3 ausgerufen sein, gelten dort selbstverständlich die strengeren Regeln für die Warnstufe 3.

Erweiterte Regeln können an Schulen gelten, an denen konkrete Infektionsfälle aufgetreten sind.

Das Bildungsministerium wird die Regeln rechtzeitig zum Beginn der Schule nach den Herbstferien in Kraft setzen. Dazu wird die zum 7. November 2021 auslaufende aktuelle Allgemeinverfügung angepasst.

Für alle anderen Bereiche in der Zuständigkeit des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport gelten die im Thüringer Frühwarnsystem festgelegten Regeln für die jeweiligen Warnstufen fort.“

In folgender Übersicht ist dargestellt, welche wesentlichen Maßnahmen in welcher Warnstufe gelten. Sie dient lediglich dem Überblick. Verbindlich sind ausschließlich die Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung und der ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO.

Übersicht zu Regelungen der ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO ab September 2021. PDF-Download

Eltern- und Schülerbrief von Bildungsminister Helmut Holter zum Schuljahresbeginn

Bildungsminister Helmut Holter hat sich am 2. September 2021 in einem Schreiben an die Thüringer Eltern von Schulkindern sowie an die Schülerinnen und Schüler gewandt.

Elternbrief:
Deutsch | Englisch | Persisch | Rumänisch | Arabisch | Französisch | Bulgarisch | Russisch | Polnisch

Impfung von Kindern und Jugendlichen - Wie entscheiden?

Die Europäische Kommission hat auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Impfstoffe Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Spikevax von Moderna für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Lohnt sich die Impfung für mich? Welche Nebenwirkung können nach der Impfung auftauchen? Informieren Sie sich auf der Seite Impfung von Kindern und Jugendlichen. Wie entscheiden?

Aktuell gültige Verordnungen

Die Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt bis 31. Oktober 2021 [Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung].


Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb ist bis 20. Februar 2022 gültig. Einige Regelungen werden durch die vorgenannte Verordnung ggf. verdrängt, solange diese gültig ist. [ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO].


Die Allgemeinverfügung für den Freistaat Thüringen für Kindertageseinrichtungen, Schulen, weitere Jugendhilfe und für den Sport ist bis 7. November 2021 gültig [TMBJS-Allgemeinverfügung vom 30. September 2021].

 

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Stand: 21. Oktober 2021, 15:10 Uhr

Die Eindämmung der Corona-Pandemie und die Verwirklichung des Rechts auf Bildung, Erziehung und Betreuung für Thüringens Schülerinnen und Schüler in Einklang zu bringen, bleibt auch im Schuljahr 2021/22 wichtigste Maxime. Dabei muss der Fortschritt, den wir als Gesellschaft insgesamt im Vergleich zum vergangenen Schuljahr erreicht haben, berücksichtigt werden, um weitere Schäden für Schülerinnen und Schüler durch Einschränkungen des Schulbetriebs zu vermeiden. Daher werden Schutzmaßnahmen lageangepasst und verhältnismäßig ergriffen. Vor uns liegt ein Schuljahr in Präsenz. In den ersten 14 Tagen nach den Sommerferien gilt thüringenweit in allen Einrichtungen ein warnstufenunabhängiger Sicherheitspuffer.

Regelungen im Frühwarnsystem

  • Welche Regeln gelten nach den Herbstferien?

    Das Thüringer Kabinett hat aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens in Thüringen beschlossen, dass nach den Herbstferien eine weitere inzidenzunabhängige Sicherheitsphase an Thüringer Schulen gilt. Die Schulen sollen so einen erhöhten Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Das Bildungsministerium wird per Allgemeinverfügung für alle Schulen in Thüringen die Regeln der Warnstufe 2 in Kraft setzen.

    Damit gelten zunächst vom 8. November bis zum 24. November 2021 folgende Grundregeln der Warnstufe 2:

    • Verpflichtendes Testangebot zweimal pro Woche. Schülerinnen und Schüler ohne 3G-Nachweis, die nicht am Testsystem in Schulen teilnehmen, sollen in gesonderten Lerngruppen lernen und müssen auch im Unterricht Maske tragen.
    • Maskenpflicht für:
      • Personal in Schulhaus und Unterricht
      • Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 im Schulhaus und Unterricht
      • Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 im Schulhaus
    • Zugang für einrichtungsfremde Personen nur mit Maske und 3G-Nachweis.
    • Befreiungsmöglichkeiten vom Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen für einen schweren Krankheitsverlauf, die gleichzeitig nicht impfbar sind, sowie für lediglich erstgeimpfte Schülerinnen und Schüler.
    • Betretungsverbote für Personen mit Symptomen einer Coronainfektion (Regel gilt über alle Basis- und Warnstufen seit Schuljahresbeginn)

    Sollte aufgrund der Pandemielage in bestimmten Kreisen die höhere Warnstufe 3 ausgerufen sein, gelten dort selbstverständlich die strengeren Regeln für die Warnstufe 3.

    Erweiterte Regeln können an Schulen gelten, an denen konkrete Infektionsfälle aufgetreten sind.

  • Das Thüringer Frühwarnsystem gilt für alle gesellschaftlichen Bereiche und ist in der Thüringer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung definiert. Es gibt eine Basisstufe und drei Warnstufen. Ausschlaggebend dafür, wann welche Warnstufe gilt, sind drei Indikatoren: Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis, die Hospitalisierungsrate im Kreis und die landesweite Auslastung der Klinikintensivbetten. Wenn die Inzidenz sowie ein weiterer Indikator die jeweilige Meldegrenze an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschreiten, tritt für den Kreis die entsprechende Warnstufe in Kraft. Nach sieben Tagen Unterschreitung kann wieder in die niedrigere Stufe gewechselt werden. Das Frühwanrsystem im Detail ist auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums dargstellt. In welcher Stufe die Kindergärten und Schulen in Ihrem Kreis arbeiten, erfahren Sie (ggf. mit leichter Verzögerung) auf unserer Überblicksseite.

    Welche Maßnahmen in welcher Warnstufe gelten, regelt die Allgemeinverfügung des Bildungsministeriums.

    Einen Überblick gibt diese Übersicht.

  • In allen Stufen des Frühwarnsystems besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Schulhaus und auf den Fluren und Gängen sowie während des Schülertransports. Ab Warnstufe 2 wird diese Pflicht ausgeweitet auf den Unterricht für alle Schülerinnen ab Klasse 5, ab Warnstufe 3 auch für die Klassen 1 bis 4.

  • Für Personen mit Erkältungssymptomen gilt grundsätzlich ein Betretungsverbot. Sie müssen die Symptome durch einen Arzt abklären lassen, um auszuschließen dass eine Covid-Infektion besteht.

    Zu den Erkältungssymptomen, die ein Betretensverbot nach sich ziehen, zählen:

    • gastrointestinale Symptome (erhebliche Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen);

    • Kopf- und Gliederschmerzen;

    • Störung des Geruchs- bzw. Geschmackssinns;

    • schwere respiratorische Symptome wie akute Bronchitis, Pneumonie, Atemnot oder Fieber über 38°C;

    • respiratorische Symptome (trockener Husten, infektiöse Entzündung der Nasenschleimhaut (Schnupfen), Fieber), wenn zusätzlich

      • ein enger Kontakt zu anderen Personen in der Einrichtung oder während des Angebotes zu erwarten ist; oder

      • eine Exposition gegenüber dem SARS-CoV-2-Virus wahrscheinlich ist, insbesondere wenn eine Verbindung zu einem bekannten Ausbruchsgeschehen besteht.

    Personen, die Erkältungssymptome hatten, dürfen die Schulen wieder betreten:

    • wenn die Symptome abgeklungen sind, und zwar frühestens fünf Tage nach Beginn der Symptome und gleichzeitig mindestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit; oder
    • nach Vorlage eines Nachweises über einen durch einen infektionsschutzrechtlich befugten Dritten vorgenommenen negativen PCR-Tests oder PoC-Antigenschnelltests; oder
    • nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über die Unbedenklichkeit des Einrichtungsbesuchs.
  • Tritt im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt die Warnstufe 1 in Kraft, gilt für Schulen (staatliche allgemein bildende und berufsbildende Schulen einschließlich der Schulhorte und Internate sowie Schulen in freier Trägerschaft) folgendes:

    1. Schülerinnen und Schüler, die Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 tragen und nicht geimpft werden können, können auf Antrag bei der Schulleitung vom Präsenzunterricht befreit werden; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt.
    2. Schülerinnen und Schüler, die eine Erstimpfung bereits erhalten haben, aber noch nicht über einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen, können auf Antrag bei der Schulleitung vom Präsenzunterricht befreit werden; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt. (Diese Regelung ist zunächst bis zu den Herbstferien geplant, damit erstgeimpfte Schülerinnen und Schüler bis dahin noch die zweite Impfung erlangen können.)
    3. Zur Vermeidung einer besonderen Härte kann das zuständige staatliche Schulamt im Einzelfall Schülerinnen und Schüler, deren im selben Haushalt lebende Angehörige Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 tragen und nicht geimpft werden können, auf Antrag bei der Schulleitung vom Präsenzunterricht befreien; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt.
    4. Der Präsenzeinsatz von Personal, das Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 trägt und das aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden kann, erfolgt unter ständiger Einhaltung des Mindestabstandes zu den Schülerinnen und Schülern sowie unter besonderer Beachtung der Lüftung nach § 11 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO. Falls dies nicht möglich ist, erfolgt ein Einsatz im Distanzunterricht nach Anweisung der Schulleitung.

Testsystem an Schulen

  • Eine Testpflicht zweimal wöchentlich ist in Warnstufe 3 vorgesehen.

    Einer Teilnahme am verbindlichen Testregime steht gleich:

    • der Nachweis eines PCR-Tests mit negativem Testergebnis, der nicht älter als 48 Stunden ist oder
    • eine Bescheinigung nach § 9 Abs. 8 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO über ein negatives Antigenschnelltestergebnis, das nicht nicht älter als 24 Stunden ist.

    Befreit von Testungen bzw. von ersatzweisen Nachweisen sind Geimpfte und Genesene.

    In den Warnstufen 1 und 2 gibt es an den Schulen Testangebote, ebenfalls zweimal wöchentlich.

    In der Basisstufe finden an Schulen regulär keine Tests statt.

     

  • Vollständig geimpfte und genesene Personen sind vom verbindlichen Testregime befreit.

    Ein vollständiger Impfschutz besteht, wenn die letzte erforderliche Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt und den Anforderungen des Paul-Ehrlich-Instituts hinsichtlich der Anzahl von Impfdosen, die für eine vollständige Schutzimpfung erforderlich ist, entspricht.
    Personen, deren SARS-CoV-2 Infektion länger als 6 Monate zurückliegt, gelten bereits nach einer verabreichten Impfdosis als vollständig geimpft.

    Als genesene Person gilt, wer

    • durch einen positiven PCR-Test oder
    • durch eine ärztliche oder behördliche Bescheinigung, welche sich auf eine mittels PCR-Test bestätigte durchgemachte Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützt,

    eine mindestens 28 Tage und nicht länger als 6 Monate zurückliegende Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen kann.

    Die entsprechenden Nachweise sind der Einrichtungsleitung im Original vorzulegen. Das Fertigen von Nachweiskopien für Schüler- bzw. Personalakten ist nicht gestattet.

     

  • Nein. Diese Angabe ist freiwillig. Werden bei einer bestehenden Testpflicht in der Schule keine Angaben zu einem bestehenden Impf- oder Genesenenstatus angegeben, so kann keine Befreiung von der Testpflicht erfolgen. Es besteht dann die Verpflichtung zur Teilnahme an den Testungen.

     

  • Selbst zu wissen, ob man Träger des Virus ist, ist wichtig. Denn auch wenn man selbst vielleicht keine Symptome hat, kann man das Virus an andere weitergeben. So können unbemerkt Infektionsketten entstehen. Schnelltests sind daher in der Pandemie ein wichtiger Baustein zu mehr Sicherheit an den Schulen. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Pandemiebekämpfung, den jede und jeder leisten kann. So kann der Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler sicherer gestaltet werden.

    Alle weiteren geltenden Hygienevorschriften bleiben davon unberührt wirksam in Kraft.

     

  • Sollte die Schule Ihnen den Vordruck nicht ausgeteilt haben, können Sie ihn auch hier downloaden:

    https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2021/2021-09-02_Formular_verbindliches_Testregime_SuS_Owi.pdf 

     

     

  • Für Warnstufe 3 gilt: Personen, die weder geimpft, genesen oder getestet sind, müssen ständig eine Mund-Nase-Bedeckung tragen und in einer gesonderten Lerngruppe unterrichtet werden. Bei Zuwiderhandlung wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren geprüft.

  • Die Sorgeberechtigten entscheiden in gemeinsamer Absprache mit ihrem Kind, ob sich die Schülerin/der Schüler selbstständig (unter Anleitung) in der Schule testen kann.

    Schülerinnen und Schüler, die nicht in der Lage sind, den Schnelltest eigenständig anzuwenden, können den Test im häuslichen Umfeld durchführen. Die Schule stellt den Sorgeberechtigten den Schnelltest zur Verfügung. Ein positives Testergebnis ist der Schule unverzüglich mitzuteilen.

     

  • Die Testpflicht gilt in Warnstufe 3. Ausnahmen von der Testpflicht sind ausschließlich in besonders schwerwiegenden Einzelfällen, beispielsweise bei Schülerinnen und Schülern mit schwerer und mehrfacher Behinderung, auf schriftlichen Antrag beim Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unter Vorlage von Nachweisen möglich.

    Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der geistigen Entwicklung sind von der Testpflicht nach § 28b Absatz 3 Satz 1 IfSG befreit,

    1. wenn die Durchführung von Selbsttests mit Hilfestellung der Eltern oder sonstigem unterstützenden Personal (z.B. Integrationshelfer) nicht möglich ist,

    2. wenn die Durchführung von Antigen-Schnelltests durch geschultes Personal in oder außerhalb der Schule nicht möglich ist und keine Bescheinigung nach § 9 Abs. 8 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO vorgelegt werden kann sowie

    3. wenn keine anderweitigen Testmöglichkeiten (z.B. andere Testmethoden) für die Schülerin oder den Schüler bestehen.

    Alle drei Voraussetzungen müssen für die Genehmigung der Ausnahme von der Testpflicht ausreichend glaubhaft dargelegt werden (bspw. durch eine Situationsbeschreibung). Das Erfordernis der zwingenden Teilnahme am Präsenzunterricht ist in diesen Fällen ergänzend zu begründen.

     

  • An den Schulen kommen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistete Schnelltests zum Einsatz. Diese werden entsprechend einer vertraglichen Vereinbarung vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) einschließlich bedarfsgerechter Nachbestellung beschafft und verteilt.

    Die verwendeten Tests sind medizinisch unbedenklich und haben eine hohe Zuverlässigkeit. Sie sind somit für den Schulbetrieb geeignet eine Entscheidung darüber zu treffen, ob die Teilnahme am Präsenzunterricht bzw. der Hort- und Notbetreuung möglich ist.

    Aktuell wird der Saliva SARS-Cov-2 (2019-nCoV) Antigen Combined Test für Personal und Schüler verwendet. Dieser ist als Lolli- und Spucktest nutzbar.

     

  • Um fehlerhafte bzw. ungültige Testergebnisse zu vermeiden, ist es wichtig die Handlungsschritte der Testanleitung und folgenden Hinweise konsequent umzusetzen.

    Testvorbereitung

    ·         Auf Speisen und Getränke direkt vor der Testung verzichten.

    ·         Die Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen (Handinnenräume nicht vergessen).

    ·         Zum Schutz vor Verunreinigung der Tische empfiehlt sich die Nutzung eines Blattes Papier als Unterlage.

    Testdurchführung

    ·         Die bereitgestellten Schnelltests dürfen nur bei Zimmertemperatur verwendet werden.

    ·         Zur Testdurchführung stehen zwei Methoden zur Verfügung:

    1. Probenentnahme aus dem Mundraum (Lolli-Methode)

    Die Kappe des Testkits abziehen und das Schwämmchen für 120 Sekunden unter die Zunge legen und den Speichelaufnehmer gut durchfeuchten.

    2. Probenentnahme über einen Einwegsammelbehälter (Spuck-Methode)

    Die Speichelprobe wird in einem Einwegbecher gesammelt. Anschließend das geöffnete Testkit für 120 Sekunden in der Speichelprobe tränken. 
    (Kleiner Tipp: Bloßes Denken an Zitronen oder Orangen fördert den Speichelfluss.)

    ·         Die Zeit der Probenentnahme von 120 Sekunden darf nicht unterschritten werden.  Nutzen Sie daher einen Timer bzw. stoppen Sie die Zeit.

    Testauswertung

    ·         Nach der Probenentnahme das Testkit hochkant halten (Probenseite nach unten)

    und mit der Kappe verschließen. Anschließend auf der Unterlage platzieren.

    ·         Die Auswertungszeit des Schnelltests beträgt minimal 15 Minuten. Spätestens nach

    30 Minuten muss das Ergebnis abgelesen werden. Bitte nutzen Sie einen Timer bzw.

    eine Stoppuhr, um die Zeit korrekt einzuhalten.

    ·         Der Auswertungsbereich besteht aus einem Feld. 
    Erscheint im Kontrollfeld C keine Linie, ist der Test als ungültig zu werten.

    ·         Wird nach 15 Minuten im Auswertungsfeld eine Linie T sichtbar, ist der Test positiv zu werten.

    Testnachbereitung

    ·         Die Testkits und die Unterlagen in einem reißfesten und lichtundurchlässigen Müllbeutel sammeln und im Restmüll entsorgen.

    ·         Die Hände gründlich mit Wasser und Seife reinigen, um mögliche Speichelreste zu

    beseitigen.

     

  • Das zur Verfügung gestellte Testkit beinhaltet alle notwendigen Materialien. 
    Wird der Saliva SARS-Cov-2 (2019-nCoV) Antigen Combined Test als Spucktest verwendet, ist ein Einmalprobensammelbehälter notwendig. Dieser ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss von dem/der Testenden selbst mitgebracht werden. Um die Zeitvorgaben der Testauswertung korrekt einzuhalten, empfehlen die Hersteller die Nutzung eines Timers.

    Zusätzliche Schutzausrüstungen, wie bspw. Handschuhe, sind für die Testdurchführung nicht erforderlich.

    Sollte es zu Berührungen mit den benutzten Testmaterialien kommen, so sind Wasser und Seife zur Reinigung ausreichend.

    Auch die Säuberung von Tischen bedarf keiner Flächendesinfektion.

    Besteht dennoch Bedarf an Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln, ist auf die normale Hygieneausstattung der Schulträger zurückzugreifen.

     

  • Alle Schnelltests, die in Thüringer Schulen zum Einsatz kommen, entsprechen den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukte in Deutschland und Europa. Sie durchlaufen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ein entsprechendes Anerkennungsverfahren und werden erst nach medizinischer Unbedenklichkeit freigegeben.

     

  • Die Tests werden durch den Freistaat Thüringen finanziert und sind für Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal kostenfrei.

     

  • Die Testung erfolgt eigenständig durch die Schülerinnen und Schüler anhand der vom DRK erarbeiteten Testanleitung. Das pädagogische Personal beaufsichtigt die Schnelltests und dokumentiert sie. Die organisatorische Durchführung obliegt der Schulleitung eigenverantwortlich.

    An welchen Tagen die Tests durchgeführt werden, entscheidet die Einrichtungsleitung. Es ist z.B. nicht zwingend erforderlich, dass die Tests montags stattfinden. 

  • Ja, der gesetzliche Unfallschutz gilt auch während der Testung. Sofern es durch die Testung zu einer Verletzung kommt, ist unmittelbar die Aufsichtsperson zu informieren.

  • Vor Testbeginn belehrt die Aufsichtsperson alle am Schnelltest teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und teilt die Testkits aus. Die Testung erfolgt unter Aufsicht und Anleitung des pädagogischen Personals und wird protokolliert.

    Sofern ein Schnelltest ein positives Ergebnis zeigt, ist die Aufsichtsperson verpflichtet, die betroffene Schülerin/den betroffenen Schüler zu isolieren. Ein angemessener und verständnisvoller Umgang ist in dieser Situation besonders wichtig, denn, eine Infektion kann jede und jeden treffen und ist kein Makel. 

     

  • Unterstützung und Beratung erhält das pädagogische Personal beispielsweise beim Schulpsychologischen Dienst des jeweiligen Staatlichen Schulamtes. Eine wichtige Funktion können auch Beratungslehrkräfte übernehmen.

    Die Einführung von Corona-Schnelltests an Schulen kann erneut eine Herausforderung sein, die Kraft und Einsatz erfordert. Sich dies bereits im Vorfeld bewusst zu machen, kann hilfreich sein. Wichtig und empfehlenswert ist auch hier der konstruktive Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit der Schulleitung. Gute Ansprechpartner sind außerdem wie oben bereits erwähnt die Beratungslehrkraft sowie der Schulpsychologische Dienst. Sollten Pädagogen feststellen, dass ihnen das kontinuierliche Arbeiten unter Krisenbedingungen möglicherweise auch gesundheitlich zusetzt, sollte nicht gezögert werden, z.B. diese Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

     

  • Für das pädagogische Personal gilt ebenso wie für Schülerinnen und Schüler ein verbindliches Testregime vom 6. September bis 17. September 2021 zweimal wöchentlich. Die organisatorische Durchführung obliegt der Schulleitung eigenverantwortlich. Diese dokumentiert die Ausgabe und das Testergebnis. 

     

  • Ein positives Ergebnis eines Schnelltests ist nicht mit einem positiven Befund einer Covid-19-Infektion gleichzusetzen. Es stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Daher müssen sich positiv getestete Schülerinnen und Schüler sowie das pädagogische Personal ab Bekanntwerden des Testergebnisses in Isolation begeben. Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern benachrichtigt die Schulleitung umgehend die Sorgeberechtigten zur erforderlichen Abholung. Die Schulleitung ist zudem verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich über das positive Testergebnis zu informieren. Für die übrigen Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe, in der ein positiver Test aufgetreten ist, gilt: Sie bleiben im Unterricht. Sie gelten als Kontaktperson, sollte der positive Schnelltest durch einen PCR-Test bestätigt werden. Dessen Veranlassung, sowie die Festlegung von weiteren Schritten obliegen ausschließlich dem Gesundheitsamt.

    Das Bildungsministerium hat in diesem Zusammenhang pädagogisch-psychologische Hinweise zur Begleitung der Testsituation erarbeitet und den Schulen zur Verfügung gestellt.

    Kein Kind soll Angst vor einem Test haben müssen. Insbesondere darf es durch positive Testergebnisse nicht zu Stigmatisierungs- oder Ausgrenzungserfahrungen kommen.

     

  • Die Einrichtungsleitung oder eine von ihr beauftragte Person stellt Schülerinnen und Schülern, die am verbindlichen Testregime teilnehmen, auf Verlangen eine Bescheinigung über die Teilnahme aus. Das Bildungsministerium hat hierfür einen Vordruck erarbeitet, der den Schulen ausgehändigt wurde.

     

  • Nein. Solange die Pandemie weiter auf einem hohen Niveau verharrt, sind alle Regeln gemeinsam entscheidend bei ihrer Bekämpfung. Schnelltests für alle sind dabei ein wichtiger zusätzlicher Baustein. Die AHA+L-Regeln (Abstand, Händewaschen, Alltagsmaske+Lüften) bleiben auch weiterhin essenziell.

     

  • Die Schnelltests werden direkt in die Schulen geliefert. Sie sind kühl und trocken zu lagern (Raumtemperatur) und vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Benutzte Tests sind in einem reißfesten Müllbeutel zu sammeln und direkt nach Beendigung der Testung im Restmüll im Außenbereich zu entsorgen. Aus der Dokumentation für Schulen im Statistik-Portal SIS ergibt sich, wann Tests an die Schulen nachgeliefert werden müssen.

     

  • § 41 der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb vom 03.09.2021 (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) enthält in den Absätzen 4-7 Regelungen

    • zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Schülern und Personal,

    • zum Datenverarbeitungszweck und

    • den Speicherfristen.

    Personen, die am verbindlichen Testregime teilnehmen, finden im Merkblatt zur Erhebung personenbezogener Daten Informationen zur Datenverarbeitung nach Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung.

    Datenschutzformular(02.09.2021)

     

  • Die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) regelt, wer Medizinprodukte anwenden darf. Durch die Verabschiedung des Dritten Bevölkerungsschutzgesetzes wurde der Arztvorbehalt in § 24 IfSG aufgehoben. Schulen gelten somit im Sinne des § 2 MPBetreibV als Betreiber von Medizinprodukten und können Personen mit dem Anwenden von Schnelltests beauftragen, wenn diese die erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben und in das anzuwendende Medizinprodukt (in diesem Fall Corona-Schnelltests) eingewiesen sind (§ 4 Absatz 5 i.V. Absatz 2 MPBetreibV).

    Dass In-vitro Diagnostika zum direkten Erregernachweis an Schulen abgegeben werden dürfen, ergibt sich aus dem § 3 Abs. 4a Nr. 2 der Medizinprodukte-Abgabeverordnung.

     

  • Mit der Rechtsänderung vom 1. Juli 2021 hinsichtlich eines freiwilligen Testangebots ist das Monitoring durch die Schulen weiterhin zu führen. Das zur Verwendung eingestellte Formular wird möglichen Meldeänderungen angepasst.

     

  • Sind Tests in ausreichender Menge vorhanden?

    Stand 03.09.2021 liegen an Schulen mindestens 928.000 Test zur Nutzung bereit. Eine Bestellung von 500.000 Tests wird seit Montag, den 30.08.2021, ausgeliefert. Eine weitere Bestellung über eine Million Tests wurde am 20.08.2021 ausgelöst. Die Lieferung ist für die 37. Kalenderwoche avisiert.

Lernen am anderen Ort

  • Im Schuljahr 2021/2022 können alle Maßnahmen des LaaO (Wandertage, Klassenfahrten, Schülerbegegnungen i. R. internationaler Schul- und Projektpartnerschaften, Betriebspraktika, …) im Inland durchgeführt werden.

    Maßnahmen des LaaO im Ausland sind durchführbar, soweit zum geplanten Zeitpunkt keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt bzw. vom Robert-Koch-Institut keine Einstufung des Ziellandes/-region als Risikogebiet erfolgt ist. Um auf kurzfristige Einstufungsänderungen flexibel reagieren zu können, wird ausdrücklich auf die Notwendigkeit einer kostenfreien Stornierungsoption hingewiesen.

    Darüber hinaus gelten für die Durchführung von Maßnahmen des LaaO die rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Zielortes und die dortigen Hygienevorgaben (u. a. Testerfordernisse, Maskenpflicht, Abstand, …). Die Teilnehmenden und die Sorgeberechtigten sind im Vorfeld von Maßnahmen des LaaO zu den Regelungen am Zielort (Beförderungsmittel, Übernachtung, Zutritt zu Museen, Gaststätten, …) zu informieren. Die Zustimmung der Sorgeberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler zur Durchführung der Maßnahme des LaaO und zur Einhaltung der Hygieneregeln vor Ort ist einzuholen.

     

  • Für Maßnahmen des LaaO innerhalb Thüringens bzw. Deutschlands kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass bei einem zwingend bestehenden Testerfordernis die Testbescheinigungen der Schulen anerkannt werden (MPK-Beschluss). Dies ist jedoch im Vorfeld explizit abzuklären und mit den volljährigen Schülerinnen und Schülern bzw. Sorgeberechtigten zu kommunizieren (Zustimmungserfordernis). Sofern die schulischen Testungen am Zielort der LaaO-Maßnahme anerkannt werden und zwingend erforderlich sind, können hierfür die schulischen Tests genutzt und die Bescheinigung an der Teilnahme ausgestellt werden. Erforderliches Testmaterial ist hierfür rechtzeitig im Bestell-Monitoring für die Schule (SYS) anzuzeigen. Grundsätzlich ist während der Maßnahme des LaaO ein Kontaktmanagement zu führen.

  • Die Schülerin bzw. der Schüler kann an der Maßnahme des LaaO nicht teilnehmen und ist verpflichtet, den Unterricht nach Weisung der Schulleitung zu besuchen.

     

  • Bei einer schulischen Testung während einer Klassenfahrt am Zielort gelten dieselben Regelungen wie bei einer schulischen Testung in der Schule. Bei einem positiven Ergebnis der Selbsttestung

    • hat eine unverzügliche Isolierung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers bis zur Klärung einer möglichen Infektion (PCR-Test) zu erfolgen,
    • sind die Sorgeberechtigten zu informieren,
    • ist die Schülerin bzw. der Schüler vor Ort von den Sorgeberechtigten abzuholen,
    • sind die Gesundheitsämter am Schulstandort sowie am Zielort der Maßnahme des LaaO zu verständigen; es ist darauf hinzuweisen, dass ein Zusammenhang mit einer Klassenfahrt besteht. Eine PCR-Testung kann nur vom zuständigen Gesundheitsamt angeordnet werden.

    Stornokosten bei Fahrtabbruch bzw. Nichtantreten der Fahrt aufgrund positiver Testung sind von den Teilnehmenden bzw. Sorgeberechtigten selbst zu tragen. Gleiches gilt für möglichen Mehraufwand in diesem Zusammenhang (Beförderung, Unterkunft, Quarantäne vor Ort, …).

     

  • Für Maßnahmen des LaaO im Ausland können schulische Testungen nicht genutzt werden. Darauf sind die Teilnehmenden sowie die Sorgeberechtigten im Vorfeld hinzuweisen.

    Die Kosten für gegebenenfalls länderspezifisch geforderte Testungen für die Einreise (z. B. PCR-Test, Antigentest lt. Einreisebestimmung des jeweiligen Landes) sowie für die Rückreise nach Deutschland (Coronavirus-Einreiseverordnung) sind durch die volljährigen Schülerinnen und Schüler bzw. Sorgeberechtigten zu tragen.

     

  • ESF-Berufsorientierungsmaßnahmen können uneingeschränkt durchgeführt werden. Es gelten die Regelungen analog zum Unterricht in der Schule.

     

  • Es gelten die aktuellen Arbeitsschutzregelungen (i. d. R. Testangebot im Unternehmen).

     

Impfungen

  • Dort wo Schulgemeinschaften an einem schulortnahen dezentralen Impfangebot interessiert sind, wird es in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen Unterstützungsmöglichkeiten geben.

    Wie sich der Einsatz mobiler Impfteams an Schule konkret gestaltet, wird den Schulen zum Schuljahresauftakt mitgeteilt. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an udo.nauber@kvt.de

     

  • Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren bekommen die Impfstoffe von BioNTech und Moderna, beide sind ab 12 Jahren zugelassen, und beide werden in den Thüringer Impfstellen verimpft.

  • Vor der Entscheidung zu einer Impfung steht natürlich die Aufklärung und bewusste Auseinandersetzung mit der Thematik. Daher haben das Gesundheits- und das Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt und dem Communication Lab, also unter wissenschaftlicher Begleitung, einen Informationsflyer gemeinsam mit der Zielgruppe erarbeitet. Diesen finden Sie unter: https://www.tmasgff.de/fileadmin/user_upload/Gesundheit/COVID-19/Impfkampagne/20210820_TIK_Flyer_Kinderimpfung_NEU.pdf

    Der Flyer wurde vor den Ferien großflächig auch in Print an Schulen und in Einrichtungen der Kinder- und Jungendhilfe verteilt. Er soll der Altersgruppe eine mündige Entscheidung ermöglichen.

    Weitere Informationen unter: www.bildung.thueringen.de/impfen

     

Aufholen nach Corona

  • Kinder, Jugendliche und ihre Familien schauen auf eine lange Zeit mit teils harten Einschränkungen während der Corona-Pandemie zurück. Schulschließungen über längere Zeiträume sind zu einer starken Belastung geworden, die auch Auswirkungen auf die Bildungsbiografie von Schülerinnen und Schülern hat.

    Um diese Effekte aufzufangen, haben Bund und Länder das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ beschlossen. Denn alle jungen Menschen sollen ihre Bildungsziele erreichen und ihre Persönlichkeit entwickeln können.

    Mit dem Aktionsprogramm unterstützt die Bundesregierung Kinder und Jugendliche vor allem darin, heterogene Lern- und Entwicklungsstände an- bzw. auszugleichen. Ziel der Initiative ist es, einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten und Bildungsangebote zu schaffen, die schnell bei den Kindern und Jugendlichen ankommen.

    Zur Umsetzung des Programms in Thüringen geht der Freistaat unter anderem Kooperationen mit verschiedenen Bildungspartnern ein, die mit ihren Angeboten den Aus- und Aufbau von Kompetenzen unterstützen. Dazu gehören Maßnahmen, die das soziale Miteinander, sportliche Aktivitäten oder Angebote aus dem sprachlichen Bereich unterstützen.

    Weitere Informationen werden wir an dieser Stelle zeitnah zur Verfügung stellen.

Berufsbildende Schulen

Mit der Thüringer Schulcloud können Lernprozesse flexibel zeit- und ortsunabhängig gestaltet werden.

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