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Kitas in der Pandemie

Aktuelles zur Lage an Thüringens Kindergärten unter COVID-19 (Coronavirus)

Ein Kind beim Händewaschen

Sonderregelungen im Kitabereich

In Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Inzidenz

  • unter 50 wechseln die Kindergärten in den Regelbetrieb mit primärem Infektionsschutz
  • zwischen 50 und 100 findet an Kindergärten ein eingeschränkter Regelbetrieb mit erhöhtem Infektionsschutz statt.
  • zwischen 100 und 165 arbeiten Kindergärten im eingeschränkter Regelbetrieb mit erhöhtem Infektionsschutz. (Bundes-Notbremse)
  • über 165 kommt es zu Kindergartenschließungen. Eine Notbetreuung wird angeboten. (Bundes-Notbremse)

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen hier sowie in Ihrem Landkreis oder Ihrer kreisfreien Stadt.

Überblick zu den Infektionsschutzregeln im Juni 2021: PDF-Download

 Aktuelle Situation in Landkreisen und kreisfreien Städten:
 Karte   |   Liste   |   Inzidenzentwicklung

Formular
Antrag auf Notbetreuung in Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen bis zur Klassenstufe 6 mit Arbeitgeberbescheinigung zum Nachweis der Berechtigung für die Notbetreuung(11. Januar 2021)
Antrag eines Elternteils ist ausreichend.

Handreichung des TMBJS: Kindertagesbetreuung – Hygiene – Corona (KHC)
Hygienevorschriften in der Kindertagesbetreuung im Betrieb nach dem Stufenkonzept „Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen für das Kita- und Schuljahr 2020/21“ (4. November 2020)

Formulare für die Meldung eines Besonderen Vorkommnisses an einer Kindertageseinrichtung im Rahmen des Infektionsmonitoring in Bezug auf die Corona-Pandemie

Musterformular: Verbindliche Erklärung zum Gesundheitszustand und Versicherung der Kenntnisnahme der Betretungsverbote sowie der Infektionsschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie (Stand: 18.02.2021)
PDF | DOCX

Musterformular: Verbindliche Erklärung zur Erreichbarkeit und zum Gesundheitszustand einrichtungsfremder Personen (Stand: 28.08.2020)
PDF | DOCX

Aktuell gültige Verordnungen

Die Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt bis 30. Juni 2021 [Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung].


Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb gilt bis 30. Juli 2021. Einige Regelungen werden durch die vorgenannte Verordnung verdrängt, solange diese gültig sind. [ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO] [Begründung].


Die neue Allgemeinverfügung für den Freistaat Thüringen für Kindertageseinrichtungen, Schulen, weitere Jugendhilfe und für den Sport ist vom 1. bis 30. Juni 2021 gültig [TMBJS-Allgemeinverfügung vom 28. Mai 2021].

Hilfe für Kinder und Jugendliche in Isolationssituationen

Aufgrund der aktuell geschlossenen Schulen befinden sich Kinder und Jugendliche, die in ihren Familien Opfer von Gewalt werden, derzeit möglicherweise in einer isolierten Notsituation. Wichtige Informationen und Ansprechpartner für sich und Ihre Schülerinnen und Schüler finden Sie unter
www.schule-gegen-sexuelle-gewalt.de

Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
#keinkindalleinelassen

Informationen für Kinder

Infografiken - auch speziell für Kinder - zum Ausdrucken und zum Aushängen in Einrichtungen finden Sie bei impfschutz.de

Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn bietet auf  Hygiene-Tipps für Kids Infomaterial für Kinder, Einrichtungen und Eltern.

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Stand: 11. Juni 2021, 13:00 Uhr

Nachfolgend stellen wir Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Verfügung. Neue Informationen werden fotlaufend angepasst. Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, auch weitere offizielle Informationskanäle im Blick zu behalten.

Sogenannte Bundes-Notbremse

  • Der Bundestag hat am 21. April 2021 die sogenannte Bundes-Notbremse eingeführt. Sie ist am 23. April 2021 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes werden u.a. bundesweit einheitliche Grenzwertedefiniert, bei denen es zu Schließungen kommt. Dieses Bundesrecht gilt unmittelbar und überlagert die bisherigen Landesregelungen. Wird nun in einem Landkreis der 7-Tages-Wert von 165 Infektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, folgt automatisch die Schließung derKindergärten und der Kindertagespflege.

  • Die wichtigste Regel für Kindergärten: Wird in einem Landkreis der 7-Tages-Wert von 165 Infektionen pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, folgt automatisch die Schließung der Kindergärten und der Kindertagespflege. Die Regeln sind im Bundesinfektionsschutzgesetz definiert.

    Die Träger von Kindergärten müssen ihren Beschäftigten zweimal die Woche ein Schnelltestangebot (Selbsttest) machen.

    Der Freistaat Thüringen hat darüber hinaus festgelegt, dass Kinder ab 3 Jahre ebenfalls zweimal pro Woche ein Selbsttestangebot erhalten sollen.

  • Für Kindergärten gilt der 7-Tages-Wert 165. Wird er in einem Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, folgt automatisch die Schließung der Kindergärten und der Kindertagespflege. Die Regeln sind im Bundesinfektionsschutzgesetz definiert.

    Die Regelungen treten jeweils am übernächsten Tag nach dreimaligem Überschreiten des Grenzwerts in Kraft.

    Ob die Grenzwerte überschritten worden sind, wird vom Thüringer Gesundheitsministerium täglich geprüft und amtlich festgestellt. Maßgeblich sind die Meldezahlen des Robert-Koch-Institut des jeweiligen Tages. Übersicht des Gesundheitsministeriums

  • Nein. Die Träger von Kindergärten müssen ihren Beschäftigten zweimal pro Woche ein Schnelltestangebot (Selbsttest) machen.

    Der Freistaat Thüringen hat darüber hinaus festgelegt, dass Kinder ab 3 Jahre ebenfalls zweimal pro Woche ein Selbsttestangebot erhalten sollen.

    An welchen Tagen die Tests durchgeführt werden entscheidet die Einrichtungsleitung bzw. der Träger. Es ist z. B. nicht zwingend, dass die Tests montags stattfinden. Wichtig sind Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit zweimal pro Woche.

  • Unterschreitet ein Landkreis die Grenzwerte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, tritt die Lockerung am siebenten Tag in Kraft.

  • Notbetreuung bei geschlossenen Einrichtungen wird angeboten. Alles weitere erfahren Sie in den FAQ „Notbetreuung“.

Testungen

Dieser Frage-Antwort-Katalog fasst die wichtigsten Informationen zur neuen Teststrategie im Freistaat Thüringen zusammen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung und Rückmeldungen aus der Praxis der Kindertagesbetreuung wird dieser Katalog in der nächsten Zeit laufend aktualisiert.

Muster-Einverständniserklärung für eine freiwillige Durchführung von COVID-19-Selbsttests an Kindertageseinrichtungen

Muster-Einverständniserklärung für eine freiwillige Durchführung von COVID-19-Selbsttests Kindertagespflege

  • Als besondere Schutzmaßnahme nach § 28a Abs. 1 Satz 1 Nr. 16 IfSG, ist für die Fortführung des Betriebs als umfassender Infektionsschutz nach Absatz 1 erforderlich, dass sich in der jeweiligen Kindertageseinrichtung das pädagogische Personal und die sonstigen Beschäftigten, die unmittelbaren Kontakt mit Kindern haben, zweimal wöchentlich kostenlos selbst testen können. Für Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr in den Kindertageseinrichtungen sowie im Bereich der Kindertagespflege wird dieses Angebot ebenfalls vorgehalten.

    Mit Hilfe der Selbsttests kann auf einfache Weise eine Vielzahl bislang symptomfreier Infektionen bei Beschäftigten bzw. Kindern festgestellt und so die Infektionsverbreitung gestoppt werden.

    Die Tests sollen im Rahmen der Teststrategie der Einrichtung und unter Beachtung des Hygienekonzeptes in den pädagogischen Alltag der Kindertageseinrichtung eingebunden werden.

     

  • Bei der Umstellung und Erweiterung der Thüringer Teststrategie werden folgende Personengruppen im Bereich Kindertagesbetreuung einbezogen:

    • Pädagogisches Personal und sonstige Beschäftigte mit unmittelbarem Kontakt zu Kindern,
    • Kindertagespflegepersonen,
    • alle in den Einrichtungen und Kindertagespflege betreuten Kinder ab dem vollendeten dritten Lebensjahr.

    Auch vollständig Geimpfte und Genesene partizipieren weiterhin an dem Angebot.

    Die Träger der Einrichtungen gewährleisten zwei Selbsttests wöchentlich.

    Voraussetzung für die Durchführung von Testungen mit Kindern ist, dass die Personensorgeberechtigten damit einverstanden sind. Das TMBJS empfiehlt das Einholen einer Einverständniserklärung.

    Hierzu werden entsprechende Mustervorlagen durch das TMBJS zur Verfügung gestellt:

    Muster-Einverständniserklärung für eine freiwillige Durchführung von COVID-19-Selbsttests an Kindertageseinrichtungen

    Muster-Einverständniserklärung für eine freiwillige Durchführung von COVID-19-Selbsttests Kindertagespflege

     

  • Die verwendeten Tests sind für die Anwendung durch medizinische Laien geeignet und auf eine einfache Handhabung ausgelegt. Je nach Hersteller der zur Anwendung kommenden Selbsttests sind Anleitungsvideos verfügbar. Zudem plant das Robert-Koch-Institut weitere Materialien speziell zur Durchführung von Tests mit Kindern (vgl.: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html)

    Zu den sogenannten Lollitests der Firma Ningbo steht den Landkreisen und kreisfreien Städten ein Anleitungsvideo zur Verfügung.

     

  • Ja, der gesetzliche Unfallschutz gilt auch während der Selbsttestung. Sofern es durch die Covid-19-Selbsttestung zu einer Verletzung kommt, ist unmittelbar die Aufsichtsperson zu informieren.

     

  • Die Begleitung der Durchführung der Selbsttests gehört zum pädagogischen Arbeitsauftrag der Fachkräfte. Die Pädagogen integrieren die Selbsttests in geeigneter Weise in den pädagogischen Alltag. Das mit der Testung befasste Personal leitet die Kinder entsprechend ihres jeweiligen Entwicklungsstandes zur Testdurchführung an und führt dann mit dem jeweiligen Kind den Test durch und dokumentiert die Ergebnisse.

     

  • Die Kinder werden in Absprache mit den Eltern durch Personal der Einrichtung, d.h. unter Beachtung eventuell bestehender Kontaktbeschränkungen und des notwendigen besonderen Vertrauensverhältnisses in der Regel durch die pädagogischen Fachkräfte der Gruppe, bei der Testung entsprechend ihres Entwicklungsstandes und des verwendeten Tests unterstützt und angeleitet. Nur in begründeten Ausnahmefällen dürfen die Tests zu Hause erfolgen.

    Insbesondere auf die partizipativen Rechte von Kindern ist in diesem Zusammenhang zu achten. Wenn Kinder keine Testung machen möchten, dürfen sie auf keinen Fall gegen ihren Willen erfolgen. Hier ist das vertrauensvolle Gespräch mit den Eltern zu suchen und können zunächst ggfs. Testkits für die Testung zuhause ausgereicht werden. Diese Tests sind ebenso zu dokumentieren wie die Tests in den Einrichtungen.

     

  • Seitens des in Frage kommenden Personals wird jeweils das Interesse an einer Testung formlos und schriftlich gegenüber der Einrichtungsleitung angezeigt. Diese dokumentiert die Ausgabe und das Testergebnis. Die Testung erfolgt in der Regel in der Einrichtung. Die organisatorische Durchführung obliegt der jeweiligen Einrichtungs-Leitung in Absprache mit dem Träger eigenverantwortlich im Rahmen des jeweiligen Test-Konzepts der Einrichtung.

     

  • Hier beraten die Einrichtungen gemeinsam mit den Personensorgeberechtigten und entscheiden je nach Einzelfall, ob die Testung der Kinder in der Einrichtung stattfindet oder im häuslichen Umfeld durchgeführt wird.

    Die Personensorgeberechtigten dokumentieren das Ergebnis und informieren die Einrichtung über dieses.

     

  • Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist nicht mit einem positiven Befund einer Covid-19-Infektion gleichzusetzen.

    Es stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar, der zum Betretungsverbot gemäß § 3 ThürSARS-CoV-2KiJuSSp-VO führt.

    Daher müssen sich positiv getestete Kinder sowie positiv getestetes Personal ab Bekanntwerden des Testergebnisses in Isolation begeben.

    Bei den positiv getesteten Kindern benachrichtigt die Einrichtungsleitung umgehend die Personensorgeberechtigten damit die Kinder abgeholt werden. Die Einrichtungsleitung ist zudem verpflichtet, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich über das positive Selbsttestergebnis zu informieren.

    Bis zur Bestätigung des positiven Testergebnisses durch einen PCR Test muss die Gruppe grundsätzlich nicht geschlossen werden. Es gilt: der Träger entscheidet über das weitere Vorgehen bis das Testergebnis des PCR-Tests vorliegt oder eine Entscheidung des Gesundheitsamtes vorliegt. Dies kann erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen.

    In die Entscheidung des Trägers daher sollte einfließen, ob eine Häufung positiver Testergebnisse bei den Selbsttests in der Gruppe festgestellt wird oder ob es sich um Einzelfälle handelt.

    Die Einrichtungsleitung informiert die Sorgeberechtigten der anderen Kinder, dass ein positives Testergebnis aufgetreten ist. In diesem Fall obliegt es der Entscheidung der Personensorgeberechtigten, ob sie ihr Kind bis zur Klärung des Testergebnisses im häuslichen Umfeld oder der Einrichtung betreuen lassen.

    Kinder und Fachkräfte der Gruppe gelten als Kontaktperson, sollte der positive Selbsttest durch einen PCR-Test bestätigt werden. Dessen Veranlassung, sowie die Festlegung von weiteren Schritten obliegen dem zuständigen Gesundheitsamt.

    Eine BV-Meldung ist erst nach Vorliegen eines durch PCR-Test bestätigten Infektionsfalls abzugeben.

    Sollte ein Test, der im häuslichen Umfeld gemacht wird, positiv ausfallen, muss das Kind in häuslicher Isolation bleiben und der Kontakt mit dem Haus-/ Kinderarzt aufgenommen werden, damit der dann notwendige PCR-Test veranlasst werden kann. Der Besuch der Kindertageseinrichtung ist frühestens erst wieder gestattet, wenn dieser PCR-Test negativ ausgefallen ist.

    Einrichtungen informieren Eltern im Rahmen der Einführung des Testkonzepts in der Einrichtung über das Verfahren, für den Fall, dass ein Test positiv ausfallen sollte.

     

  • Nein. Die Teilnahme an einem Selbsttest ist freiwillig. Auch ohne Selbsttest dürfen Kinder und Personal die Einrichtung weiterhin betreten. In der Einrichtung wird nicht nach getesteten und ungetesteten Kindern unterschieden.

     

  • Die Selbsttests sind kühl und trocken zu lagern (Raumtemperatur) und vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Benutzte Tests sind einem reißfesten Müllbeutel zu sammeln und direkt nach Beendigung der Testung im Restmüll zu entsorgen.

     

  • PCR-Tests sind der „Goldstandard“ unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch medizinisches Personal – die Auswertung durch Labore.

    Antigen-Schnelltests: Haben ihren Namen, weil das Ergebnis schnell vorliegt.  Können nur durch geschultes Personal durchgeführt werden – dafür wird ähnlich wie beim PCR-Test ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Test aber direkt vor Ort.

    Selbsttests: Haben ihren Namen, weil diese Tests jeder selber, bspw. zuhause, machen kann. Die Selbsttests sind zur Anwendung durch Privatpersonen bestimmt. Dafür muss die Probenentnahme und -auswertung entsprechend einfach sein. Der Test kann zum Beispiel mit einem Nasenabstrich oder mit Speichel erfolgen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte überprüft zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut Qualität und Aussagekraft der Tests.

    Schnell- und Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher soll nach jedem positiven Schnell- und Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden.

    (Quelle: Bundesgesundheitsministerium; Stand 14. April 2021)

    Thüringen trifft eine Regelung zu den Selbsttests in der Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 31. März 2021. Gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 7  „ist ein Selbsttest eine Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mittels eines in Deutschland zertifizierten Antigenschnelltests zur Eigenanwendung durch medizinische Laien“. (vgl. Unterscheidung zwischen PCR-Tests, Antigen-Schnelltests und Selbsttests). Zur Anwendung findet sich eine Bestimmung in § 10 ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnV0.

  • Angewendet werden Selbsttests zur Anwendung durch medizinische Laien.

    Dabei kommen zugelassene und bei dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistete Selbsttests und für Kinder geeignet zum Einsatz (vgl. https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html).

     

  • Ja. In den Testzentren soll dafür unmittelbar die Möglichkeit bestehen, nach einem positiven Schnelltest die Probe für einen PCR-Test abnehmen zu lassen. Wer sich zuhause selbst getestet und ein positives Ergebnis erhalten hat, sollte einen Termin beim Hausarzt machen oder sich unter der Telefonnummer 116 117 melden, um sich dann mit einem PCR-Test testen zu lassen. Bis zum Bestätigungstest, sollte man zuhause bleiben und sich an die AHA- +L-Regel halten. (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-schnelltests.html#c20763)

     

  • Nein. Wer einen Selbsttest macht, der positiv ausfällt, sollte diesen aber genauso wie bei einem positiven Antigen-Schnelltest durch einen PCR-Test bestätigen lassen und sich vorsichtshalber solange zu Hause in Isolierung begeben, bis das Ergebnis vorliegt. Die AHA+L-Regeln sind weiterhin zu beachten. Positive Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, die von geschultem Personal durchgeführt werden, sind dagegen meldepflichtig. (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-schnelltests.html#c20763)

  • Die Aufbewahrung richtet sich nach § 34b Abs. 10 der Thüringer Verordnung. Zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Fassung vom 5. Mai 2021.

    Dort ist bestimmt, dass personenbezogene Daten bei positiven Testergebnissen für vier Wochen und im Fall eines negativen Testergebnisses für die Dauer von einer Woche gespeichert werden können. Die Speicherung personenbezogener Daten zur Feststellung des Ausschlusses von der Testobliegenheit ist für die Dauer von sechs Monaten zulässig.

Impfungen

  • Die Jugendämter der Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Träger von Kindertageseinrichtungen im Freistaat Thüringen haben den Berechtigungsnachweis auf dem Dienstweg erhalten. Bitte lassen Sie sich die Berechtigungsbescheinigung dort ausstellen.

    Die Leitungen der Kindertageseinrichtungen stellen die Bescheinigungen aus für:

    • pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte der Einrichtung,

    • fest zum Personal der Einrichtung gehörende Fachkräfte wie Sprach- Fachkräfte und Förderkräfte,

    • Praktikanten und Praktikantinnen in ihren Einrichtungen,

    • sonstige Beschäftigte der Einrichtung wie hauswirtschaftliches und technisches Personal, Küchenpersonal, Hausmeister, sofern diese Personen sich regelmäßig in den Einrichtungen zur Arbeit aufhalten.

    Die Jugendämter stellen die Bescheinigungen aus für:

    • Kindertagespflegepersonen,

    • ihre Fachberaterinnen und Fachberater für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, sofern diese regelmäßig in Einrichtungen tätig sind.

    Die freien Träger von Fachberatung stellen die Bescheinigungen aus für ihre Fachberaterinnen und Fachberater, die in Kindertageseinrichtungen regel-mäßig tätig sind.

    Die Träger der Frühförderstellen stellen die Bescheinigungen aus für die Frühförderfachkräfte, die ihre Arbeit in Kindertageseinrichtungen oder bei Kindertagespflegepersonen leisten.

  • Das Angebot an Impfterminen richtet sich nach der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs. Die Terminvergabe findet im Rahmen des Thüringer Impfsystems statt.

  • Wer keinen Termin in der gewünschten Impfstelle bekommt, kann es entweder in einer nächstgelegenen Impfstelle versuchen (das ist über das Terminvergabeportal möglich) oder warten, bis weitere Termine verfügbar sind.  Eine weitere Möglichkeit ist die Impfung durch Ihren Hausarzt. Bitte nehmen Sie dazu direkten Kontakt mit der Praxis auf. Limitierender Faktor bleiben die vorhandenen Impfstoffmengen. Es können nur so viele Termine angeboten werden, wie es Impfstoffe gibt.

     

  • Das hängt mit der Verfügbarkeit der Vakzine und weiteren Faktoren zusammen. Der Impfstoff wird Ihnen i.d.R. mit der Terminvergabe angezeigt. Bitte informieren Sie sich bei Fragen vor Ort oder im Vorfeld an der Impfhotline.

     

  • Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online über das Terminvergabe-Portal www.impfen-thueringen.de. Dort achten Sie bitte darauf, die entsprechenden Auswahlkriterien für Ihre Berechtigungsgruppe anzuwählen.

    Darüber hinaus besteht vereinzelt die Möglichkeit über Hausarztpraxen an eine Impfung zu gelangen. Hier werden i.d.R. Listen geführt. Details erfragen Sie bitte in Ihrer Hausarztpraxis.

    Weiterhin besteht als Alternative die Möglichkeit, auch unter der Telefonnummer +49 3643 4950490 einen Impftermin zu vereinbaren. Die Nummer ist aktuell folgendermaßen erreichbar: Mo, Di, Do jeweils 8-17 Uhr, Mi, Fr jeweils 8-12 Uhr. Wir empfehlen, nach Möglichkeit das Online-Portal zu nutzen.

     

Notbetreuung

  • In einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen Schulen und Kindergärten aufgrund von Allgemeinverfügungen der Landkreise oder kreisfreien Städte in der gesamten Gebietskörperschaft weiter geschlossen sind, wird Notbetreuung in der Regel weiter angeboten. Das gleiche gilt für Schließungen aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes (sogenannte Bundes-Notbremse). Notbetreuung findet nicht statt, wenn lediglich einzelne Einrichtungen coronabedingt geschlossen sind.

    Bitte informieren Sie sich auch vor Ort, ob die Kindergärten vorerst geschlossen bleiben und Notbetreuung stattfindet.

  • Die Zeiten der Notbetreuung können aus personellen und/oder organisatorischen Gründen vom regulären Betreuungsumfang der Einrichtung abweichen. Eine Anmeldung zur Notbetreuung in den Einrichtungen ist erforderlich.

  • Arbeitgeber: Korrekte Ausstellung der Arbeitgeberbescheinigung; Prüfung und Erklärung, ob betreffende Person zum zwingend für den Betrieb notwendigen Personal gehört und Homeoffice nicht möglich ist

    Eltern/Sorgeberechtigte: Prüfung und Erklärung, ob Homeoffice möglich ist und Kinderbetreuung nicht auf anderem Wege als in der Notbetreuung möglich ist

    Schulen und Kindergärten: Organisation der Notbetreuung; es soll in den Einrichtungen selbst nicht zu bürokratischen Prüfprozessen kommen. Für die Korrektheit der Erklärungen haben Arbeitgeber und Eltern Sorge zu tragen.“

  • Bis zum Wiedereinstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb wird an Einrichtungen, die auf Grund erhöhter Inzidenz weiter geschlossen bleiben, eine Betreuung für alle Kinder angeboten, deren Personensorgeberechtigte

    1. aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im Home-Office unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind

    und

    2. zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal

    • in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung
    • in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.

    Eine Notbetreuung steht offen, wenn diese aus Gründen des Kindeswohls geboten ist. Auf der Grundlage dieser Regelung ist die Notbetreuung insbesondere auch möglich zur Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf; die Notbertreuung steht ebenfalls offen, wenn die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

    Die Notbetreuung steht ebenfalls offen, wenn die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

    Der Antrag eines Elternteils mit der Bestätigung des Arbeitgebers ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend. Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

    Es gilt weiterhin der dringende Appell, die Notbetreuung tatsächlich nur in Anspruch zu nehmen, wenn keine andere Möglichkeit besteht.

    Kreise können in ihren Allgemeinverfügungen bei hohen Infektionszahlen auch weitere Einschränkungen der Notbetreuung verfügen.

  • Als Nachweis benötigen Sie eine Bescheinigung Ihres Arbeitgebers. Bitte nutzen Sie das landeseinheitliche Antragsformular.

    Der Antrag eines Elternteils ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend.

    Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

  • Eltern dürfen sich nur in Absprache mit der Kita-Leitung und unter Einhaltung der besonderen Hygieneregeln  gemäß § 21 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO in der Kita aufhalten. Da nur Kinder betreut werden dürfen, deren Eltern einen Anspruch auf Notbetreuung haben, gilt diese Voraussetzung auch für das Eingewöhnungskind. Es muss folglich vorher geprüft werden, ob ein Anspruch auf Notbetreuung besteht.

    In besonderen Härtefällen, die das Wohl des Kindes betreffen bzw. aus einer Gefährdung des  Arbeitsplatzes der Eltern resultieren können (§ 10a Abs. 3 und 4 der 3. Thüringer SondereindämmungsVO)  entscheidet die Leitung der Kindereinrichtung, ob die Eingewöhnung eines Kindes stattfinden kann. Ausschlaggebend dafür ist, dass die Hygienemaßnahmen eingehalten werden, ausreichend Personal zu Verfügung steht gemäß § 10a Abs. 5   der 3. Thüringer SondereindämmungsVO (Die Notbetreuung erfolgt unter Wahrung der vom Bildungsministerium festgelegten Infektionsschutzmaßnahmen in den Hygieneplänen; insbesondere erfolgt die Betreuung in beständigen, festen und voneinander getrennten Gruppen durch stets dasselbe, allein dieser Gruppe zugeordnete pädagogische Personal in einem der jeweiligen Gruppe fest zugeordnetem Raum).  Die benötigte und in der Konzeption der Einrichtung festgelegte Eingewöhnungszeit ist einzuhalten.

    Hieraus ergibt sich: Eingewöhnungen können während der Schließung von Einrichtungen, die Notbetreuung anbieten, in Ausnahmefällen durchgeführt werden.

Mund-Nasen-Bedeckung

  • Aus den geltenden Verordnungen ergibt sich derzeit keine grundsätzliche Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS).

    Von den Regelungen in § 5 Abs. 1 Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Anpassung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 29. November 2020 sind Kindertageseinrichtungen ausgenommen. Das gilt sowohl für geschlossene Räumen als auch für Arbeits-, Dienst- und Betriebsstätten. Bei der Arbeit am Kind spricht die Art der Tätigkeit aus pädagogischen Erwägungen gegen das Tragen einer MNB bzw. eines MNS.

    Ob und wann Beschäftigte MNB/MNS tragen müssen, legen Träger und Einrichtungsleitung gemeinsam fest. Als Empfehlung gilt hierfür Folgendes:

    • Das Tragen einer MNB, auch „Alltagsmaske“ genannt, oder eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (MNS) kann bei korrekter Handhabung dazu beitragen, Übertragungen innerhalb der Einrichtungen insbesondere durch prä- und asymptomatisch Infizierte zu reduzieren und somit auch Risikogruppen vor Übertragung zu schützen. Dies gilt vor allem in Situationen, in denen ein Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. Es gibt keine Empfehlung zum generellen Tragen von MNB/MNS in der Kindertagesbetreuung. Sollte der Einrichtungsträger als Arbeitgeber jedoch hierzu Verfügungen getroffen haben oder es regional hierzu Verpflichtungen geben, sind diese vorrangig. Freiwilliges Tragen von MNB/MNS ist in jedem Fall zu ermöglichen.

    • Aus pädagogischer Sicht gibt es erhebliche Gründe, die gegen das Tragen einer MNB/MNS in der Betreuung insbesondere sehr junger Kinder sprechen: Gerade sehr junge Kinder benötigen die Kommunikation über Körpersprache einschließlich Mimik (präverbale Kommunikation). Das Tragen von MNB/MNS beeinträchtigt die pädagogische Prozess- und Interaktionsqualität.

    Einzelne Kreise können in ihren Allgemeinverfügungen bei hohem Infektionsgeschehen abweichende Regelungen erlassen.

Sonstiges

  • In der Phase ROT bestimmt § 21 Satz 2 i.V.m. § 19 Satz 4 für die Frühförderung folgendes: Hat ein betreutes Kind Anspruch auf Leistungen der Frühförderung nach den §§ 46 oder 79 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX), darf diese Leistung auch in den Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtung erfolgen, sofern ein separater Raum zur Verfügung steht.

    Mit der geänderten 3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO vom 10. Januar 2021 wurde festgelegt, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frühförderstellen zweimal wöchentlich auf SARS-CoV-2 durch einen PoC-Antigen-Test testen lassen müssen. Darüber hinaus gelten für die Leistungen der Frühförderung die Bestimmungen gemäß § 10 Abs. 4 der 2. ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO.

  • Während der Schließung von Kindertageseinrichtungen können Berufs- und Abschlusspraktikanten nach § 33 und 37 ThürFSO-SW ihr Praktikum fortsetzen.

    Auszubildenden, Schülern und Studierenden, die im Rahmen einer Aus- oder Fortbildung ein in der jeweiligen Ausbildungs- oder Studienordnung verpflichtend vorgegebenes mindestens zweiwöchiges Praktikum absolvieren müssen, ist der Zutritt gestattet.

    Praxisbegleitung durch Lehrkräfte der Fachschulen an den Kindertageseinrichtungen findet in der Phase der Schließung nicht statt. Ebenso können keine gemischten Prüfungskommissionen eingerichtet werden.

    Fachschülerinnen und Fachschüler, die sich in der praxisintegrierten Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin/zum staatlich anerkannten Erzieher befinden, gelten in der jeweiligen Ausbildungsstätte nicht als einrichtungsfremde Person. Dementsprechend können auch sie in den entsprechenden Einrichtungen eingesetzt werden.

  • Ist es aufgrund der aktuellen Lage den Einrichtungen nicht möglich, ein warmes Mittagessen durch Caterer anzubieten, kann von § 18 Abs. 4 ThürKigaG abgewichen werden.

  • Bitte rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an.

  • Ja, die Erstattung von Hort- und Kindergartenbeiträgen wurde im Landtag beschlossen und wird nun von den Kommunen, die für den Gebühreneinzug verantwortlich sind, entsprechend der Rechtsgrundlage umgesetzt. Bitte setzen Sie sich bei konkreten Einzelfragen mit Ihrer Kommune oder dem Träger der Einrichtung in Verbindung.

    siehe auch TMBJS-Rundschreiben an die Jugendämter 3/2021

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