Archiv

Hier finden Sie ältere und archivierte Informationen des TMBJS zum Thema Coronavirus/COVID-19.

Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, unsere aktuelle Informationsseite im Blick zu behalten.

Notbetreuung an Schulen und Kindergärten

Hinweise zu den von der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen erfassten Kindern(18. Mai 2020)

Regelung zur Notbetreuung in Schulen(20. Mai 2020)

Musterformular: Arbeitgeberbescheinigung für Anträge zur Notbetreuung 

Musterformulare Antrag auf Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen (18. Mai 2020)
Gruppe A+ | Gruppe A | Gruppe B | Gruppe C

Hinweise zur Datenverarbeitung (entsprechend Art. 13 und 14 DSGVO), wie sie in den Musterformularen angesprochen sind, müssen jeweils von der die Daten aufnehmenden Einrichtung gegeben werden, also der jeweiligen Schule und dem jeweiligen Kindergarten, da insbesondere die jeweils für die Datenverarbeitung verantwortlichen Personen benannt werden müssen. Einrichtungen verfügen im Regelfall bereits über ein entsprechendes eigenes Hinweisblatt, etwa im Zusammenhang mit ihrer normalen Aufnahme von Kindern bzw. Jugendlichen, welches im Einzelfall noch geringfügig anzupassen ist.

Medieninformation Notbetreuung für Vorschulkinder und deren Geschwister (7. Mai 2020)
Medieninformation zur Erweiterung der Notbetreuung (21. April 2020)
Elternbrief von Gesundheitsministerin Werner und Bildungsminister Holter (26. März 2020)
Medieninformation zur Aktualisierung der Notbetreuungsregeln (25. März 2020)
Medieninformation zur Notbetreuung (15. März 2020)

9. April 2020

Archivierte FAQs

Eckdaten:

  • Geschlossen sind grundsätzlich:

    • alle staatlichen und privaten Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen (z.B. Musikschulen)
    • Kindergärten und Kinderhorte
    • Tagesgruppen zur Erziehungshilfe
    • Einrichtungen der Kindertagespflege (ab 20.03.2020)
  • Offen bleiben:

    • Stationäre Einrichtungen der Erziehungshilfe und der Eingliederungshilfe für behinderte Kinder und Jugendliche.

    Örtliche Behörden und Träger können allerdings andere Entscheidungen treffen.

  • Die Schließung gilt für den Zeitraum vom 17.03.2020 bis einschließlich Sonntag, 19.04.2020.

  • Das können wir aktuell verbindlich nicht sagen. Am 16. April 2020 wird die Bundeskanzlerin gemeinsam mit allen Ministerpräsidenten entscheiden, wie es ab dem 20. April 2020 weitergeht, also auch, ob der Schulbetrieb zu diesem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden kann.

  • Ja. Die Schulpflicht besteht grundsätzlich weiterhin. Lediglich die Pflicht zum Besuch der Schule ist ausgesetzt. Lernaufgaben werden den Schülerinnen und Schülern zum Wiederholen und Vertiefen des Unterrichtsstoffs durch ihre Lehrerinnen und Lehrer außerhalb der Ferienzeiten übermittelt.

Regelungen für Lehrer und Erzieher:

  • Lehrkräfte und sonstiges an der Schule tätiges Personal sind weiterhin im Dienst. Die Schulleiterinnen und Schulleiter tragen dafür Sorge, dass die Erreichbarkeit der Schule sichergestellt ist. Der Informationsfluss innerhalb des Kollegiums muss auch nach der Schulschließung gewährleistet sein (Erreichbarkeit beispielsweise mittels Telefon oder E-Mail).

  • Die Lehrkräfte erbringen ihre Arbeitsleistung durch erforderliche Betreuungsmaßnahmen oder durch die Erstellung von Lernmaterialien, die Korrektur von Aufgaben sowie durch Vor- und Nachbereitung von Prüfungen. Die nicht erbrachten Unterrichtsstunden gelten für die Lehrkräfte als gehalten und werden nicht nachgearbeitet.

  • Lehrer/innen und Erzieher/innen im Landesdienst erhalten regulär Lohnfortzahlung.

Schulstoff:

  • Ja. Die Kinder erhalten Lernstoff zum Wiederholen und Vertiefen des Unterrichtsstoffs. Nicht jedes Thema ist zum Selbststudium geeignet. Die Entscheidung zu den Lernmitteln und dem entsprechenden Stoff treffen die Schulen und ihre Lehrer/innen je nach Klassenstufe und Unterrichtsstand vor Ort. Um den Schülerinnen und Schülern das Lernen zu Hause zu ermöglichen, wird das pädagogische Personal in geeigneter Weise Aufgabenstellungen und Lernhinweise erarbeiten und den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen. Dafür können die etablierten Kommunikationswege zwischen der jeweiligen Schule, den Eltern und Schülerinnen und Schülern oder auch die schuleigenen Homepages genutzt werden.

  • Die technischen Voraussetzungen, um flächendeckend Online-Unterricht zu gewährleisten, stehen aktuell noch nicht zur Verfügung. Die zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts gestartete Thüringer Schulcloud ist seit Mitte März 2020 prinzipiell für alle teilnahmeinteressierten Schulen freigeschaltet. Ansprechpartner und eine Einführung sind zu finden auf dem Thüringer Schulportal.

    Dort sind außerdem Zusammenstellungen und Empfehlungen zu Tools und Materialien abrufbar. Materialdatenbank Digitale Bildung & Schule

    Aber auch viele andere Institutionen in Deutschland bieten Hilfestellungen, etwa:

    Landesmedienzentrum Baden-Württemberg: Schule machen - in Zeiten des Coronavirus

    Bildungspunks: Unterstützungsmaterialien

    Bayerischer Rundfunk: Schule daheim - online lernen

    Darüber hinaus ist wichtig: Nicht jede Familie hat Internet, einen PC oder ein Tablet zu Hause verfügbar. Auch für diese Schülerinnen und Schüler muss das Lernen für den Zeitraum der Schließung abgesichert werden. Kein Kind darf deshalb zurückbleiben.

  • Die Schulen sind angehalten, auf Notengebung in der Zeit der Schließung zu verzichten. Die Aufgaben zum häuslichen Lernen sollen der Vertiefung und selbständigen Entwicklung von Kompetenzen dienen, sie können aber nicht Grundlage einer konkreten Leistungsbewertung während der Zeit der Schließungen sein. Schon allein deshalb nicht, weil nicht eindeutig zuzuordnen ist, ob die Aufgaben allein oder in Zusammenarbeit mit Geschwistern, Eltern oder anderen Personen angefertigt oder gelöst wurden. Dies wurde den Schulen auch so mitgeteilt. Sehr wohl können aber Inhalte, die während der aktuellen Zeit des Lernens zu Hause bearbeitet worden sind, später im Unterricht Gegenstand entsprechender Leistungskontrollen werden oder zur Leistungsbewertung hinzugezogen werden. Beispielsweise kann in häuslicher Arbeit ein Referat oder eine Präsentation vorbereitet und dann im Unterricht zur Bewertung gehalten werden.

  • Nein. Die Schulpflicht besteht grundsätzlich weiterhin. Lediglich die Pflicht zum Besuch der Schule ist ausgesetzt. Lernaufgaben werden den Schülerinnen und Schülern zum Wiederholen und Vertiefen des Unterrichtsstoffs durch ihre Lehrerinnen und Lehrer außerhalb der Ferienzeiten übermittelt.

Prüfungen:

  • Ja. Die Thüringer Landesregierung wird nach besten Kräften sicherstellen, dass jeder Schüler und jede Schülerin, der oder die in diesem Jahr an den Schulen eine Prüfung abzulegen hat, eine angemessene Vorbereitungszeit in der Schule erhält. Das Ministerium wird in Konsultation mit den Gesundheitsbehörden und der Kultusministerkonferenz rechtzeitig die neuen Termine für die Abiturprüfungen bekanntgeben.

  • Die Auswirkungen der Schulschließung auf die Abschlussprüfungen wird derzeit intensiv im Ministerium gemeinsam mit Schulämtern und Schulleitungen diskutiert. Hierzu sind auch Abstimmungen innerhalb der Kultusministerkonferenz notwendig (Stichwort Zentralabitur usw.). Die Frage wird mit Hochdruck bearbeitet. Wir bitten um Verständnis, dass derzeit noch keine konkreten Aussagen hierzu vorliegen können.

    Bislang sind die Abiturprüfungstermine verlegt worden. Ob weitere Prüfungen verlegt werden, entscheidet sich auch anhand der sehr dynamischen Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus. Es laufen allerdings bereits intensive Vorbereitungen, um einen zweiten Nachprüftermin (dann insgesamt dritten Prüfungstermin) bereitzustellen.

  • Auch diese Aspekte sind Bestandteil der intensiven Abstimmungen zwischen Ministerium, Schulämtern und Schulleitungen. Sie spielen in den Vor-Ort-Planungen für das Lernen zu Hause eine zentrale Rolle. Für den Zeitraum der Schulschließung anberaumte Prüfungen bzw. Vorprüfungen können derzeit natürlich nicht stattfinden. Hierzu wird es zeitnah konkrete Aussagen geben, wie es weitergeht.

  • Wir weisen Berufsschülerinnen und Berufsschüler darauf hin, dass der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bereits am 13.03.2020 sämtliche Prüfungen in seinem Verantwortungsbereich vorerst bis zum 24.04.2020 verschoben hat. Das betrifft in Thüringen die IHK-Prüfungen für Berufsschülerinnen und Berufsschüler. Auch der Deutsche Handwerkskammertag (DHKT) hat empfohlen, die in seinen Verantwortungsbereich fallenden Prüfungen bis zum 24.04.2020 abzusagen. Das betrifft in Thüringen alle Handwerksberufe. Zuständig für die Umsetzung der Empfehlung sind die jeweiligen Prüfungsausschüsse der Innungen bzw. Kreishandwerkerschaften. Zur Frage der in Verantwortung des TMBJS stattfindenden Berufsschulprüfungen (schulische Abschlussprüfungen in den dualen Ausbildungsberufen) wird in den kommenden Tagen eine Entscheidung fallen. Auch zu allen anderen Prüfungen und zum Umgang mit durch die Schließung der Schulen betroffenen Lern- und Prüfungsleistungen werden in den kommenden Tagen weitere Festlegungen erfolgen. Bislang sind in Thüringen im Verantwortungsbereich des TMBJS keine Prüfungstermine verschoben worden.

  • Wir klären gerade mit den Hochschulen, dass spätere Einschreibungen möglich sind. Eine zeitnahe Entscheidung streben wir gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium an.

  • Ja. Dadurch können die von den Staatlichen Schulämtern organisieren Aufnahmeprüfungen (Probeunterricht) nicht durchgeführt werden.

    Die Aufnahmeprüfungen für den gymnasialen Bildungsweg für das Schuljahr 2020/2021 fallen ersatzlos aus. Alle Schülerinnen und Schüler, für die eine Anmeldung vorliegt und die eigentlich eine Aufnahmeprüfung ablegen müssten, werden ausnahmsweise in die weiterführende Schule aufgenommen. Die erbrachten Halbjahresnoten des Schuljahres 2020/2021 sind in diesen konkreten Fällen dann die Grundlage für die Entscheidung, ob die eingeschlagene Schullaufbahn fortgesetzt werden kann.

    Bei der erwünschten Aufnahme in ein Thüringer Spezialgymnasium entscheiden die Schulen selbst in Absprache mit den beteiligten Gremien (z.B. Sportfachverbände, Musikhochschule „Franz Liszt“ Weimar) über abweichende Termine der Eignungsprüfungen und informieren das zuständige Schulamt über getroffene Festlegungen. In diesen Fällen empfehlen wir eine Rückfrage beim Thüringer Spezialgymnasium oder beim Schulamt.

  • Ja. Ein Abschluss des Vorbereitungsdienstes ist möglich. Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, dass die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Vorbereitungsdienst, die im Jahr 2020 ihre Staatsprüfung ablegen, keine Nachteile haben sollen. Sollten im weiteren Verlauf des Schuljahres 2019/2020 unterrichtspraktische Prüfungen im Rahmen von Staatsprüfungen in schulischen Lerngruppen nicht oder nicht im geforderten Mindestumfang mehr möglich sein, stehen andere Prüfungsformate beziehungsweise Prüfungsersatzleistungen der gegenseitigen Anerkennung der Abschlüsse zwischen den Ländern nicht entgegen. Darüber hinaus haben die Länder die Möglichkeit, für das Ergebnis der Staatsprüfung Vorleistungen aus dem Vorbereitungsdienst stärker als bisher zu berücksichtigen. Auch das im Jahr 2020 erreichte Zweite Staatsexamen wird in allen Ländern Deutschlands anerkannt.

Klassenfahrten:

  • Bereits alle für den Zeitraum bis Schuljahresende genehmigten Klassenfahrten, Studienfahrten, Schüleraustausche ins Ausland und im Inland und andere Veranstaltungen des Lernens am anderen Ort (z. B. Wandertage) dürfen im laufenden Schuljahr nicht mehr angetreten und müssen durch die Schulleitung schnellstmöglich abgesagt werden.

  • Ja. Der Freistaat Thüringen wird den Eltern, Sorgeberechtigten und volljährigen Schülerinnen und Schülern die unabweisbaren Kosten, die durch einen Abbruch oder die Absage einer Klassenfahrt oder anderen Veranstaltungen des Lernens am anderen Ort entstehen bzw. schon entstanden sind, erstatten. Wir sind momentan dabei, ein praktisches und pragmatisches Verfahren zur Abwicklung der Kostenerstattung zu entwickeln. Allerdings müssen hierfür noch gesetzliche Grundlagen geschaffen werden. Auch für freie Schulen wird eine Erstattung für Eltern angestrebt, soweit die gesetzlichen Regelungen zur staatlichen Förderung der freien Schulen es zulassen. Das Bildungsministerium hat auch dafür Mittel beantragt.

  • Klassenfahrten für das kommende Schuljahr können nur unter der Voraussetzung gebucht werden, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Allgemeines:

  • Nach den Hinweisen des Thüringer Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt oder eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen.

    Bei Einstufung als Verdachtsfall durch einen Arzt ist die Schulleitung zu informieren.

    Für Kinder und Jugendliche mit Krankheitszeichen gilt:

    • Kind isolieren (separater Raum, Körperkontakt vermeiden)
    • Eltern informieren (an Geschwister denken)
    • Gesundheitsamt informieren
    • BV-Meldung an das Schulamt bzw. Information des zuständigen Einrichtungsträgers
    • Vor einem Arztbesuch die Arztpraxis telefonisch kontaktieren und Besuch ankündigen. Nicht ins volle Wartezimmer setzen!
    • Eigenschutz mittels Hygienemaßnahmen verbessern

    Alle Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der Corona-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

  • Grundsätzlich verweisen wir auf die Informationsangebote des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden.

    Zur Vorbeugung helfen Hygienemaßnahmen, die auch bei klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören:

    • regelmäßiges, gründliches Waschen der Hände
    • Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen
    • Verzicht auf Händeschütteln
    • Meiden größerer Personenansammlungen

    An den Einrichtungen ist auch während der Zeit der Schließungen und der Notbetreuung auf die Ausstattung mit Hygieneartikeln zu achten, ggf. ist der Schulträger zu kontaktieren.

    Kinder und Jugendliche sollten wiederholt für Hygienehinweise sensibilisiert werden.

    Infografiken – auch speziell für Kinder und Jugendliche oder mehrsprachig – zum Ausdrucken und zum Aushängen finden Sie auf www.infektionsschutz.de.

    Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn bietet auf „Hygiene-Tipps für Kids“ Infomaterial für Kinder und Jugendliche, Einrichtungen und Eltern.

  • Die Informationsschreiben sind jeweils auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und in Einfacher Sprache nachzulesen unter: Informationsschreiben und weitere Bekanntmachungen

Bildungsminister Helmut Holter informiert zum Schuljahresbeginn 2020/21

28. August 2020

Helmut Holter zum Stufenkonzept "Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen"

24. Juli 2020

RMK 9. Juni Mai 2020

RMK 12. Mai 2020

Video 08.05.2020

26. März 2020

13. März 2020

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