Minister Holter bei einem Schulbesuch

Covid-19-Krise

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen und Kindergärten

Stand: 20. Mai 2020, 16:00 Uhr

Ab dem 4. Mai 2020 beginnt in mehreren zeitversetzten Schritten der Präsenzunterricht an den Thüringer Schulen, beginnend mit bestimmten Abschlussklassen (Stufenplan). Die Prüfungszeitpläne (Abitur, BLF, Realschulabschluss, qual. Hautptschulabschluss) liegen vor.

Am 18. Mai 2020 beginnt in den Kindergärten der Übergang von der Notbetreuung zum eingeschränkten Regelbetrieb. Über den genauen Zeitpunkt entscheiden die Landkreise und kreisfreien Städte. Spätestens ab dem 15. Juni 2020 müssen alle Kindertageseinrichtungen den eingeschränkten Regelbetrieb aufgenommen haben.

Ein Konzept für den Übergang zum eingeschränkten Regelbetrieb und eine Handreichung zur Hygiene in der Kindertagesbetreuung sind veröffentlicht.

Für einen eng begrenzten Kreis von Kindern findet eine Notbetreuung statt. Ab 18. Mai 2020 erfolgt eine weitere Erweiterung der Notbetreuung für Vorschulkinder und deren Geschwister.

Weitere Details und Konkretisierungen finden Sie in unseren Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs).

Corona-Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen

Zuwendungsrechtliche Regelung für Förderbereiche und Förderprogramme des TMBJS (17. April 2020)
im Hinblick auf Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (Jugendhilfe, Sport, Erwachsenenbildung, Landesprogramm DenkBunt)

Aktuelles

Minister Helmut Holter zur weiteren Öffnung der Kindergärten

12. Mai 2020

► Schulen, Kindergärten und Internate

Konzept für den Übergang von der Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb in Thüringer Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege  (13. Mai 2020)

Handreichung des TMBJS und TMAGSFF
Hygiene in der Kindertagesbetreuung im Kontext der Corona-Pandemie
(13. Mai 2020)


Stufenplan zur schrittweisen Öffnung der Schulen in Thüringen (29. April 2020)

Infoschreiben für Schulleitungen: Schrittweise Einführung Präsenzunterricht (16. April 2020)

Elterninformation mit Hinweisen zu den Schulschließungen ab Dienstag, 17. März 2020 (13. März 2020)
[Kurzinfo: deutsch | english | francais | arabisch ]

Sollte das Gesundheitsamt die Schließung einer Notfallbetreuung von Schulen oder Kindertageseinrichtungen anordnen, ist dies vom Träger der Einrichtung gegenüber dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Rahmen des Verfahrens zur Meldung eines Besonderen Vorkommnisses (Formulare für Kitas) unverzüglich mitzuteilen.

  • Seit dem 17. März 2020 sind die Internate, die nicht der Schulaufsicht nach § 2 Absatz 6 Thüringer Gesetz über die Schulaufsicht unterliegen, bis einschließlich 19. April 2020 geschlossen. Diese Internate sind grundsätzlich weiterhin bis zum 25. Mai 2020 geschlossen.

    Folgende Ausnahmen gelten  nach § 8 Absatz 1, 1a, 1b, 1c und 1d der 3. ThürSARS-CoV-2-EindmaßnVO vom 18. April 2020, zuletzt geändert am 3. Mai 2020:

    Ab dem 27. April 2020 können nach § 8 Absatz 1 Satz 3 der o. g. Verordnung Schulen und die dazugehörigen Internate und Wohnheime geöffnet werden für Schülerinnen und Schüler,

    1) die im Schuljahr 2019/2020 Abschlussklassen besuchen, die auf den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife vorbereiten,

    2) die Abschlussklassen der Höheren Berufsfachschule in der Fachrichtung  Altenpflege besuchen sowie

    3) die die schriftlichen Abschlussprüfungen für den Ausbildungsberuf Steuerfachangestellter/ Steuerfachangestellte ablegen.

    Ab dem 4. Mai 2020 können nach § 8 Absatz 1a der o. g. Verordnung Schulen einschließlich der zugehörigen Internate und Wohnheime geöffnet werden für Schülerinnen und Schüler,

    4) die im Schuljahr 2019/2020 Abschlussklassen besuchen, die den Erwerb des Hauptschulabschlusses, des Qualifizierten Hauptschulabschlusses oder des Realschulabschlusses ermöglichen,

    5) an der besonderen Leistungsfeststellung teilnehmen sowie

    6) Abschlussklassen besuchen, die die Fachhochschulreife ermöglichen oder in denen eine Abschluss-, Facharbeiter- oder Gesellenprüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder Bundes- oder Landesrecht in einer Schulform des § 8 des Thüringer Schulgesetzes  (Schulformen der berufsbildenden Schulen) durchgeführt wird.

    Ab dem  7. Mai 2020 können nach § 8 Absatz 1b der o. g. Verordnung Schulen einschließlich der zugehörigen Internate und Wohnheime geöffnet werden für  Schülerinnen und Schüler,

    7) die einer besonderen Unterstützung zur Aufrechterhaltung der Anschlussfähigkeit durch die jeweilige Schule bedürfen sowie

    8) die für die Aufnahme an ein Spezialgymnasium oder an ein Gymnasium mit einer Spezialklasse sowie in die Einführungsphase des Kollegs an einer Eignungsprüfung teilnehmen müssen.

    Ab dem 11. Mai 2020 können nach § 8 Absatz 1c der o. g. Verordnung Schulen einschließlich der zugehörigen Internate und Wohnheime durch den jeweiligen Schulleiter in eigener Verantwortung in Abstimmung mit dem zuständigen Schulträger geöffnet werden. Bei der Öffnung der Schulen sollen vorrangig die Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden, die sich im Schuljahr 2019/2020

    9) in den Klassenstufen 3 und 4,

    10) in der klassenstufe 8 der Gemeinschaftsschule,

    11) in der Klassenstufe 9, soweit diese nicht schon nach Absatz 1a Nr. 1 (s. oben Nummer 4) erfasst sind, sowie

    12) in der Klassenstufe 11 oder 12 der gymnasialen Oberstufe

    befinden.

    Entsprechend dieser vier Zeitkorridore sind Öffnungen der Internate und Wohnheime für diese Schülerinnen und Schüler grundsätzlich zulässig. Zum Zweck der Anreise können die Internate und Wohnheime bereits am Vortag des festgesetzten Öffnungstermins der Schule die jeweiligen Schülerinnen und Schüler aufnehmen – somit also am 6. bzw. 10. Mai 2020 (s. § 8 Absatz 1d der o. g. Verordnung). Auf das folgende Schreiben der fachlichen Weisung vom 25. März 2020 wird verwiesen:

    Hinweise für die Betreuung in Internaten, die nicht der Schulaufsicht unterliegen (25. März 2020)

Notbetreuung an Schulen und Kindergärten

Hinweise zu den von der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen erfassten Kindern(18. Mai 2020)

Regelung zur Notbetreuung in Schulen(20. Mai 2020)

Musterformular: Arbeitgeberbescheinigung für Anträge zur Notbetreuung 

Musterformulare Antrag auf Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen (18. Mai 2020)
Gruppe A+ | Gruppe A | Gruppe B | Gruppe C

Hinweise zur Datenverarbeitung (entsprechend Art. 13 und 14 DSGVO), wie sie in den Musterformularen angesprochen sind, müssen jeweils von der die Daten aufnehmenden Einrichtung gegeben werden, also der jeweiligen Schule und dem jeweiligen Kindergarten, da insbesondere die jeweils für die Datenverarbeitung verantwortlichen Personen benannt werden müssen. Einrichtungen verfügen im Regelfall bereits über ein entsprechendes eigenes Hinweisblatt, etwa im Zusammenhang mit ihrer normalen Aufnahme von Kindern bzw. Jugendlichen, welches im Einzelfall noch geringfügig anzupassen ist.

Medieninformation Notbetreuung für Vorschulkinder und deren Geschwister (7. Mai 2020)
Medieninformation zur Erweiterung der Notbetreuung (21. April 2020)
Elternbrief von Gesundheitsministerin Werner und Bildungsminister Holter (26. März 2020)
Medieninformation zur Aktualisierung der Notbetreuungsregeln (25. März 2020)
Medieninformation zur Notbetreuung (15. März 2020)

Die Einrichtungen halten die Gruppen in der Notbetreuung so klein wie möglich. Gruppen, Klassen oder Kurse sind auf zehn Kinder beschränkt.

Seit dem 4. Mai 2020 ist die erlaubnispflichtige Kindertagespflege (Tagesmütter-/väter) aus der bisherigen Schließungsverfügung herausgenommen. Die Kindertagespflege ist damit wieder geöffnet. Für die genaue Umsetzung dieser Öffnung sind nun wieder die Jugendämter zuständig.

Ab dem 18. Mai 2020 erfolgt ein Erweiterung der Notbetreuung: Zusätzlich können Vorschulkinder und ihre Geschwister in die Notbetreuung aufgenommen werden, unabhängig davon, ob ihre Eltern zum definierten Berechtigtenkreis gehören.

Mit Beginn des eingeschränkten Regelbetriebs in der jeweiligen Kindertageseinrichtung endet die Notbetreuung für Kinder dieser Kindertageseinrichtung.

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass das Organisieren privater Betreuungsangebote untersagt ist.
Ziel ist es, Infektionsketten zu unterbrechen.

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Nachfolgend stellen wir einen Frage-und-Antworten-Katalog zur Verfügung. Neue Informationen werden fotlaufend angepasst. Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, auch weitere offizielle Informationskanäle im Blick zu behalten.

Eckdaten

  • Die Kindergärten sollen zwischen dem 18. Mai und dem 15. Juni 2020 wieder öffnen und einen eingeschränkten Regelbetrieb durchführen. Die Verantwortung dafür liegt bei den Kommunen und den Trägern. Der Zeitpunkt richtet sich nach dem regionalen Infektionsgeschehen.

    Es erfolgt dann ein schrittweiser Einstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb unter bestimmten. Dafür legt das Land vorbeugenden Hygienebedingungen fest (u.a. Gruppengrößen/Raumbedarf je Kind, Beständigkeit der Gruppen usw.). In welchem Maße der eingeschränkte Regelbetrieb erfolgen kann, wird dann aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und in enger Abstimmung mit den örtlichen Behörden für die einzelnen Einrichtungen entschieden. Dieser kann, abhängig von den örtlichen Kapazitäten (Räume und Personal), auch Wechselmodelle umfassen.

    Seit dem 4. Mai 2020 ist die erlaubnispflichtige Kindertagespflege (Tagesmütter-/väter) aus der bisherigen Schließungsverfügung herausgenommen. Die Kindertagespflege ist damit wieder geöffnet. Für die genaue Umsetzung dieser Öffnung sind nun wieder die Jugendämter zuständig. Den Tagespflegepersonen wird empfohlen, sich an die jeweils örtlichen Behörden zu wenden.

  • Soweit nicht auf Ebene der Gebietskörperschaften strengere Verfügungen gelten, dürfen folgende Kinder die Schulen und Kindertageseinrichtungen auch im Rahmen der Notbetreuung nicht betreten:

    • mit dem Corona-Virus Infizierte,
    • Personen mit direktem Kontakt zu an COVID-19 Erkrankten oder mit Corona Infizierten in den ersten 14 Tagen nach dem Kontakt,
    • Reiserückkehrer aus dem Ausland in den ersten 14 Tagen nach der Rückkehr,
    • Personen mit allgemeinen Erkältungssymptomen, solange die Symptome andauern.
  • Der Schutz von Risikogruppen ist bei der Planung des Schulbetriebs ein wichtiges Ziel. Zu den Risikogruppen zählen:

    • Personal, welches bei einer Infektion einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sein könnte:

    a) ältere Personen ab 60 Jahre,

    b) ältere Raucher (ab 50 Jahre) sowie

    c) Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (des Herz-Kreislauf-Systems, chronischen Erkrankungen der Lunge, chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankungen, Patienten mit geschwächtem Immunsystem).

    d) schwangere Lehrerinnen und Erzieherinnen

    Von Lehrkräften der Risikogruppen wird nicht verlangt, gegen ihren Willen Gruppenunterricht durchzuführen. Sie sollen bevorzugt Aufgaben des häuslichen Lernens übernehmen. Freiwilliger Einsatz in den Schulen ist möglich und willkommen.

    • Schülerinnen und Schüler, die zu Risikogruppen gehören oder in einem gemeinsamen Haushalt mit besonders gefährdeten Personen leben.

    Für diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen findet kein Präsenzunterricht in Gruppen statt. Sie werden vorrangig zu Hause beschult und nur im Einzelfall zu dringend erforderlichen Konsultationen in ausreichend großen Räumen eingeladen. Über die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe ist ein ärztliches Attest vorzulegen.

    Die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler bzw. die volljährigen Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören oder in deren Haushalt eine der Risikogruppen zugehörige Person lebt, können mit der Schule eine individuelle Lösung zur Beschulung absprechen. Eine Verpflichtung dazu besteht aber nicht, so dass die Schülerinnen und Schüler auch vollständig am Präsenzunterricht in ihren Gruppen teilnehmen können.

  • Zu einer Verschiebung der Sommerferien besteht kein Anlass.

  • Seit dem 23. April dürfen Gottesdienste und sonstige religiöse Zusammenkünfte grundsätzlich wieder stattfinden. In geschlossenen Räumen dürfen sich dabei maximal 30 Personen, unter freiem Himmel maximal 50 Personen zusammenfinden. Alle Personen müssen Abstand zueinander halten (mindestens 1,5 Meter).

    https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen

    Weil es wichtig ist, die Infektionsketten des Corona-Virus zu unterbinden, müssen sich die Jugendweihevereine an die jeweils aktuellen Weisungen des Thüringer Gesundheitsministeriums halten. Das betrifft analog auch die kirchlichen Feiern der Lebenswende, Kommunion und Firmungen und ähnliche Feiern und Feste.

Notbetreuung

  • Die Regelung der Notbetreuung an Schulen und Kitas fällt in die alleinige Kompetenz des Bildungsministeriums. Landkreise und kreisfreie Städte können diesbezüglich keine abweichenden Regelungen treffen. Ein landesweit einheitliches Verfahren bei der Notbetreuung von Kindern in den Schulen und Kitas ist erforderlich, um wirksamen Infektionsschutz und das Funktionieren der absolut notwendigen Einrichtungen zur Bekämpfung der Pandemie gleichermaßen zu gewährleisten. Abweichende örtliche Regelungen erschweren zudem den Schulen und Kitas die Organisation der Notbetreuung erheblich.

  • Uns ist bewusst, dass die plötzliche Schul- und Kindergartenschließung viele Eltern vor große Probleme stellt. Dennoch ist die Kontaktvermeidung derzeit das oberste Gebot. Eine spürbare Verlangsamung der Infektionsraten können wir nur erreichen, wenn die Notbetreuung die absolute Ausnahme ist. Sie soll nur solche Betriebe und Behörden entlasten, bei denen gerade in der aktuellen Situation das Personal möglichst vollständig einsatzfähig sein muss.

    Weitere Informationen dazu auch im Elternbrief vom 26.03.2020: https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2020/2020-03-26_TMBJS-TMASGFF_Elternbrief_Notbetreuung.pdf

  • Es werden nur Krippen-, Kindergarten und Schulkinder bis zur Klasse 6 betreut. Ältere Kinder können an der Notbetreuung nicht teilnehmen. Ausnahmen von der Altersgrenze sind im Einzelfall möglich, wenn ältere Kinder wegen einer Behinderung der Betreuung bedürfen.

    Folgende Kinder dürfen ab dem 27. April 2020 an der Notbetreuung in Schulen, Kindertageseinrichtungen und bei Kindertagespersonen teilnehmen:

    Gruppe A+

    • Kinder, bei denen ein Elternteil unmittelbar mit der Versorgung von Kranken oder pflegebedürftigen Personen betraut ist oder Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden.

    Gruppe A

    • Kinder von Eltern, die im medizinischen, pflegerischen Bereich oder in Bereichen mit Verantwortung für die öffentliche Sicherheit arbeiten, wenn auch der 2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist.

    Gruppe B

    • Kinder von Eltern, die in ausführenden Hinweisen genannten definierten Bereichen der sog. kritischen Infrastruktur arbeiten und dort unabkömmlich sind, wenn auch der 2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist.
    • Kinder von Eltern, die als pädagogisches Personal in Schulen oder Kindertageseinrichtungen arbeiten und dort in der Präsenzbeschulung oder Notbetreuung eingesetzt sind, wenn auch der 2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist.
    • Kinder von Schülerinnen, Schülern, Auszubildenden oder Studierenden sowie Anwärterinnen und Anwärtern, die wieder am Präsenzunterricht teilnehmen. Auch hier ist die Voraussetzung, dass auch der 2. Elternteil zur Notbetreuung berechtigt ist.

    Gruppe C

    • Kinder, deren Betreuung aus Gründen des Kinderschutzes angezeigt ist.
    • in Kitas: Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf (Entscheidung der Kitaleitung).
    • in Kitas: alle Vorschulkinder und ihre Geschwister, unabhängig davon, ob ihre Eltern zum definierten Berechtigtenkreis gehören.

    Hinweis: Die Notbetreuung steht auch Kindern offen, deren Eltern in zwei verschiedenen Gruppen tätig sind, sodass eine/r zu Gruppe A und eine/r zu Gruppe B gehört.

    ab dem 18. Mai 2020: Details zu den Gruppen

    Die maximale Gruppengröße für die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen und Schulen wird angepasst und auf zehn Kinder pro Gruppe bzw. Klasse oder Kurs beschränkt.

  • Die Notbetreuung erfolgt dezentral in der jeweiligen Schule oder Betreuungseinrichtung durch deren regulär Beschäftigte. Analog gilt diese Regelung auch für Tagesmütter und -väter.

  • Die Notbetreuung ist innerhalb der üblichen Öffnungszeiten der Einrichtung gewährleistet.

  • Dem obersten Gebot der Kontaktvermeidung folgend, raten wir dringend davon ab, in Betrieben und Behörden neue Betreuungsangebote für Kinder von Beschäftigten einzurichten. Das gilt genauso für den privaten Bereich. Dies würde dem Ziel der Schließung von Kindergärten und Schulen widersprechen. Denn dann kämen Kinder und Betreuende zusammen, die bisher keinen Kontakt zueinander hatten. Auch der Kontakt zu älteren Menschen (insbesondere Großeltern) sollte möglichst vermieden werden, da es sich hierbei um die besondere Risikogruppe handelt.

Wiedereröffnung der Kindergärten

  • Die Kindergärten sollen zwischen dem 18. Mai und dem 15. Juni wieder öffnen und einen eingeschränkten Regelbetrieb durchführen. Die Verantwortung dafür liegt bei den Kommunen und den Trägern. Der Zeitpunkt richtet sich nach dem regionalen Infektionsgeschehen.

  • Auch hierfür geht die Verantwortung ab 18. Mai auf die Kommunen und Träger über. Kindergärten müssen ein Hygienekonzept erarbeiten. Dafür gelten als Empfehlung des Landes unter anderem angepasste Quadratmetervorgaben. Das heißt, die Größe der Gruppe richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes.

  • Wegen der notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen können Kindergärten nicht mit der vollen Kapazität arbeiten. Der volle Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung kann also nicht abgesichert werden. In der Regel werden daher nur eingeschränkte Betreuungszeiten und/oder Wechselmodelle angeboten werden. Dies richtet sich jedoch nach den jeweiligen Gegebenheiten in den Einrichtungen selbst. Bitte wenden Sie sich mit Fragen hierzu an Ihren Kitaträger bzw. Ihre Einrichtung.

  • Wenn ein Kindergarten in den eingeschränkten Regelbetrieb wechselt, endet dort die Notbetreuung. Ab dann gehen wieder alle Kinder gleichberechtigt in den Kindergarten.

Wiedereröffnung der Schulen

  • Die Zeit bis zum Schuljahresende wird noch voll im Zeichen der Pandemie stehen. Gesundheitsschutz wird weiter äußerst wichtig sein. Klassen werden aufgeteilt, Risikogruppen geschützt werden müssen. Es wird daher keinen Unterricht wie vor den Schulschließungen geben können. Die Schulen werden also stark umplanen müssen. Eltern sowie Schülerinnen und Schüler müssen sich darauf einstellen, dass es weiter einen Mix aus Präsenzunterricht in den Schulen und Distanzunterricht, also Lernen zu Hause, geben wird.

  • seit 20. April 2020 Fortsetzung „Lernen zu Hause“

    • für alle Schülerinnen und Schüler

    seit 27. April 2020 Beginn Präsenzunterricht für

    • Abiturientinnen und Abiturienten (Gymnasium, TGS, Gesamtschule, Berufliches Gymnasium, Kolleg)
    • BBS: Abschlussklassen der höheren Berufsfachschule in der Fachrichtung Altenpflege
    • die zentralen Abschlussprüfungen der Steuerfachangestellten.

    Seit Montag, 4. Mai 2020 beginnt der Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler,

    • die in diesem Schuljahr Abschlussklassen besuchen und sich auf Prüfungen für den Erwerb des Qualifizierenden Hauptschulabschlusses und des Realschulabschlusses vorbereiten,
    • die an der Besonderen Leistungsfeststellung teilnehmen.
    • der berufsbildenden Schulen, die sich auf ihre Abschluss-, Gesellen- oder Facharbeiterprüfungen vorbereiten

    Seit Donnerstag, 7. Mai 2020 beginnt der Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler jeder Jahrgangsstufe in allen Schularten,

    • bei denen die Schulleitung in Absprache mit den Klassenlehrerinnen und -lehrern einen besonderen Unterstützungsbedarf annimmt.

      Besonderer Unterstützungsbedarf ist in diesem Fall nicht mit sonderpädagogischem Förderbedarf gleichzusetzen. Vielmehr sind hiermit vorrangig diejenigen Schülerinnen und Schüler gemeint, die in besonders hohem Maße auf den persönlichen Kontakt zur Lehrkraft angewiesen sind, insbesondere weil sie in den vergangenen Wochen ihre schulischen Aufgaben nicht oder nur mit erheblicher Betreuung durch die Schule erledigen konnten. Wer zu dieser Schülergruppe gehört, legen die Schulen vor Ort fest. Eine generelle Öffnung der Förderschulen ist zu diesem Zeitpunkt nicht vorgesehen.

    Seit Montag, 11. Mai 2020 beginnt die gestaffelte Erweiterung des modifizierten Präsenzunterrichts. Die Staffelung im Einzelnen nimmt jede Schule in eigener Verantwortung vor.  Dabei beachten die Schulen folgende Jahrgänge vorrangig:

    • 4. Klasse (um den Wechsel an die weiterführende Schule vorzubereiten)
    • 3. Klasse (um die Entscheidung über den weiteren Schulweg vorzubereiten)
    • 11. Klasse (um Qualifikationsphase für AHR abzusichern)
    • 9. Klasse, soweit nicht schon am 4. Mai 2020 begonnen (zur Vorbereitung der Versetzungsentscheidung)

    Zu einem späteren Zeitpunkt werden

    • die übrigen Klassenstufen schrittweise und für alle Schülerinnen und Schüler geöffnet.

      Spätestens am 2. Juni 2020 muss jede Schülerin, jeder Schüler wieder am Präsenzunterricht in modifizierter Form teilnehmen. Die Staffelung im Einzelnen nimmt jede Schule in eigener Verantwortung vor.

    Die Schulen werden nur für die oben genannten Schülergruppen ab dem jeweils angegebenen Zeitpunkt geöffnet. Über die Aufnahmemöglichkeit weiterer Schülerinnen und Schüler erhalten die Schulen gesonderte Informationen.

    Ein regulärer Hortbetrieb findet bis auf Weiteres nicht statt.

  • Die Schulen bieten bis auf Weiteres Notbetreuung an.

  • Modifizierter Präsenzunterricht: Es erfolgt kein Unterricht nach der bisherigen schulischen Stundenplanung. Weder im Umfang noch hinsichtlich der Fächer wird die Stundentafel im Präsenzunterricht, mindestens bis Schuljahresende, vollständig erfüllt werden können.

    Der Präsenzunterricht erfolgt entsprechend den Gegebenheiten vor Ort im Wechsel mit und in Ergänzung durch häusliches Lernen. Die Schulen tragen weiterhin Verantwortung für das häusliche Lernen aller Schülerinnen und Schüler, die nach oben genannten Vorgaben nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

    Aus Gründen des Infektionsschutzes findet kein regulärer Sportunterricht statt. Unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen, Gruppengrößen und Hygienemaßnahmen sollten trotzdem für anwesende Schülerinnen und Schüler Bewegungsangebote realisiert werden.

  • Abhängig von der Größe des Unterrichtsraumes sind maximal zehn Schülerinnen und Schüler in kleinere Lerngruppen zusammenzufassen. In Einzelfällen und bei ausreichender Raumgröße kann von dieser Regelung abgewichen werden. Entsprechend den Bedingungen vor Ort werden ein versetzter Unterrichtsbeginn und/oder versetzte Pausenzeiten geplant.

  • Alle Pädagoginnen und Pädagogen sind weiterhin im Dienst. Sie werden im Präsenzunterricht, in der Notbetreuung, für Konsultationen und individuelle Förderung sowie für das häusliche Lernen eingesetzt. Von Personen, die Risikogruppen angehören, wird nicht verlangt, gegen ihren Willen Gruppenunterricht bzw. Gruppenbetreuung durchzuführen. Eine freiwillige Teilnahme am Präsenzunterricht bzw. der Gruppenbetreuung ist aber möglich und willkommen. Ansonsten werden sie vorrangig für Aufgaben eingesetzt, die sich von zu Hause erledigen lassen oder mit Aufgaben der schulorganisatorischen Unterstützung betraut. Im Einzelfall können sie zu erforderlichen Konsultationen mit einzelnen Schülerinnen und Schülern in ausreichend großen Räumen herangezogen werden. Das schließt selbstverständlich auch die Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit anderen Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Schule mit ein.

  • Das Bildungsministerium hat einer Fristverlängerung der Einschulungsuntersuchungen (§ 120 Thüringer Schulordnung) bis zum 9. Juli 2020 zugestimmt. Diese Untersuchungen müssen bei Kindern prioritär durchgeführt werden, die vorzeitig eingeschult oder ein Jahr zurückgestellt werden sollen.

  • Da die Thematik "Wiedereinstieg im Bereich der Berufsbildenden Schulen" sehr ausdifferenziert ist, wurde für diese Schulen eine separater Frage-Antwort-Katalog entwickelt:

    Berufsbildende Schulen: Fragen und Antworten zum Wiedereinstieg (18. Mai 2020)

Prüfungen

  • Die neue Situation hat den Zeitplan für die Schulprüfungen in Thüringen teilweise durcheinandergebracht. Auch stellt sie die Schulen bei der Prüfungsorganisation vor große Herausforderungen.

    Die Abiturprüfungen beginnen in Thüringen nun am 18. Mai und enden am 19. Juni 2020. Es wird insgesamt zwei Nachprüfungstermine geben.
    Vorläufiger Prüfungszeitplan Abitur 2020 für die einzelnen Fächer(8. Mai 2020)

  • Die Besondere Leistungsfeststellung wird in modifizierter Form durchgeführt und besteht aus zwei Teilen:

    • Deutsch (schriftliche Prüfung mit zentraler Aufgabenstellung)
    • eine Naturwissenschaft nach Wahl der Schülerinnen und Schüler (bei eigenverantwortlicher Festlegung der Prüfungsart, Aufgabenstellung und zeitlicher Flexibilität der einzelnen Schulen)

    Der Bewertungsmaßstab für die zentrale Aufgabenstellung wird entsprechend angepasst. Dabei gilt der Grundsatz „Es wird nur das geprüft und bewertet, was auch unterrichtet worden ist.“

    Für Schülerinnen und Schüler, die attestiert zu einer Risikogruppe gehören oder die in einem Haushalt mit attestiert besonders gefährdeten Personen leben, werden besondere Schutzmaßnahmen (gesonderte Räume, zeitversetzt usw.) ergriffen, um ihnen eine Teilnahme an den Prüfungen zu ermöglichen.

    Prüfungszeitplan Besondere Leistungsfeststellung(8. Mai 2020)

  • Die Realschulprüfung an allen Schulen, die diese für die 10. Klassen anbieten, wird in diesem Schuljahr um eine schriftliche Prüfung gekürzt.

    Stattfinden werden nun

    • eine schriftliche Prüfung in Mathematik,
    • eine schriftliche Prüfung in Deutsch oder der ersten Fremdsprache (nach Wahl des Schülers) sowie
    • eine mündliche Prüfung nach Wahl des Schülers.

    Prüfungszeitplan Realschulabschluss(16. Mai 2020)

  • Auch beim Qualifizierenden Hauptschulabschluss in der 9. Klasse wird es in diesem Schuljahr eine Prüfung weniger geben.

    Hier wird

    • eine schriftliche Prüfung in Deutsch,
    • eine schriftliche Prüfung in Mathematik sowie
    • die praktische Prüfung

    stattfinden. Es entfällt die mündliche Prüfung.

    Prüfungszeitplan Qualifizierender Hauptschulabschluss sowie entsprechende Externenprüfungen (16. Mai 2020)

  • Eine Versetzungsentscheidung findet nur zum Ende der Klassenstufen 9 und 10 statt. Alle anderen Schülerinnen und Schüler rücken in die nächst höhere Klassenstufe auf. Die freiwillige Wiederholung jeder Klassenstufe ist möglich und wird nicht auf die Wiederholungshäufigkeit bzw. Höchstverweildauer in der Oberstufe angerechnet.

  • Ja. Dadurch können die von den Staatlichen Schulämtern organisieren Aufnahmeprüfungen (Probeunterricht) nicht durchgeführt werden.

    Die Aufnahmeprüfungen für den gymnasialen Bildungsweg für das Schuljahr 2020/2021 fallen ersatzlos aus. Alle Schülerinnen und Schüler, für die eine Anmeldung vorliegt und die eigentlich eine Aufnahmeprüfung ablegen müssten, werden ausnahmsweise in die weiterführende Schule aufgenommen. Die erbrachten Halbjahresnoten des Schuljahres 2020/2021 sind in diesen konkreten Fällen dann die Grundlage für die Entscheidung, ob die eingeschlagene Schullaufbahn fortgesetzt werden kann.

    Bei der erwünschten Aufnahme in ein Thüringer Spezialgymnasium entscheiden die Schulen selbst in Absprache mit den beteiligten Gremien (z.B. Sportfachverbände, Musikhochschule „Franz Liszt“ Weimar) über abweichende Termine der Eignungsprüfungen und informieren das zuständige Schulamt über getroffene Festlegungen. In diesen Fällen empfehlen wir eine Rückfrage beim Thüringer Spezialgymnasium oder beim Schulamt.

  • Da die Thematik "Wiedereinstieg im Bereich der Berufsbildenden Schulen" sehr ausdifferenziert ist, wurde für diese Schulen ein separater Frage-Antwort-Katalog entwickelt:

    Berufsbildende Schulen: Fragen und Antworten zum Wiedereinstieg (18. Mai 2020)

  • Informationen zu den Regelungen rund um das Studieren finden Sie beim für Hochschulen zuständigen Ministerium.

  • Ein Abschluss des Vorbereitungsdienstes ist möglich. Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, dass die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Vorbereitungsdienst, die im Jahr 2020 ihre Staatsprüfung ablegen, keine Nachteile haben sollen. 

    Sollten im weiteren Verlauf des Schuljahres 2019/2020 unterrichtspraktische Prüfungen im Rahmen von Staatsprüfungen in schulischen Lerngruppen nicht oder nicht im geforderten Mindestumfang mehr möglich sein, stehen andere Prüfungsformate beziehungsweise Prüfungsersatzleistungen der gegenseitigen Anerkennung der Abschlüsse zwischen den Ländern nicht entgegen.

    Darüber hinaus haben die Länder die Möglichkeit, für das Ergebnis der Staatsprüfung Vorleistungen aus dem Vorbereitungsdienst stärker als bisher zu berücksichtigen. Auch das im Jahr 2020 erreichte Zweite Staatsexamen wird in allen Ländern Deutschlands anerkannt.

    Die Erste Staatsprüfung wird in enger organisatorischer Abstimmung mit den Hochschulen durchgeführt. Die von den Hochschulen für Hochschulprüfungen zur Verminderung des Infektionsrisikos getroffenen Festlegungen werden berücksichtigt. Nachteile für Lehramtsstudierende auf Grund von Verzögerungen durch die Corona-Krise, insbesondere beim Übergang vom Lehramtsstudium zum Vorbereitungsdienst, sollen vermieden werden.

    Dem Beschluss der KMK vom 2. April 2020 zur Zweiten Staatsprüfung folgend, treten in der Zweiten Staatsprüfung Prüfungsersatzleistungen an die Stelle von Prüfungslehrproben. So werden zum einen zeitliche und räumliche Kollisionen mit anderen noch anstehenden schulischen Prüfungen vermieden, zum anderen die Zweite Staatsprüfung unter Wahrung der Chancengleichheit und bei weitgehender Minimierung von Infektionsrisiken während der regulären Dauer des Vorbereitungsdienstes abgeschlossen.

    Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter werden für jede der beiden Prüfungen in einem Unterrichtsentwurf eine Unterrichtsstunde planen. Der Prüfungsausschuss führt auf der Grundlage dieses Unterrichtsentwurfs ein Gespräch mit der Lehramtsanwärterin/dem Lehramtsanwärter durch. Weiterhin ist vorgesehen, die mündlichen Prüfungen, soweit dies organisatorisch notwendig und zweckmäßig ist, zeitlich vor der Prüfungsersatzleistung durchzuführen.

    Für die von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern im Rahmen der pädagogisch-praktischen Nachqualifizierung abzulegenden staatlichen Prüfungen gelten diese Regelungen entsprechend.

Schulstoff

  • Ja. Die Kinder erhalten Lernstoff zum Wiederholen und Vertiefen des Unterrichtsstoffs. Nicht jedes Thema ist zum Selbststudium geeignet. Die Entscheidung zu den Lernmitteln und dem entsprechenden Stoff treffen die Schulen und ihre Lehrer/innen je nach Klassenstufe und Unterrichtsstand vor Ort. Um den Schülerinnen und Schülern das Lernen zu Hause zu ermöglichen, wird das pädagogische Personal in geeigneter Weise Aufgabenstellungen und Lernhinweise erarbeiten und den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stellen. Dafür können die etablierten Kommunikationswege zwischen der jeweiligen Schule, den Eltern und Schülerinnen und Schülern oder auch die schuleigenen Homepages genutzt werden.

  • Die technischen Voraussetzungen, um flächendeckend Online-Unterricht zu gewährleisten, stehen aktuell noch nicht zur Verfügung. Die zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts gestartete Thüringer Schulcloud ist seit Mitte März 2020 prinzipiell für alle teilnahmeinteressierten Schulen freigeschaltet. Ansprechpartner und eine Einführung sind zu finden auf dem Thüringer Schulportal.

    Dort sind außerdem Zusammenstellungen und Empfehlungen zu Tools und Materialien abrufbar. Materialdatenbank Digitale Bildung & Schule

    Aber auch viele andere Institutionen in Deutschland bieten Hilfestellungen, etwa:

    Landesmedienzentrum Baden-Württemberg: Schule machen - in Zeiten des Coronavirus

    Bildungspunks: Unterstützungsmaterialien

    Bayerischer Rundfunk: Schule daheim - online lernen

    Darüber hinaus ist wichtig: Nicht jede Familie hat Internet, einen PC oder ein Tablet zu Hause verfügbar. Auch für diese Schülerinnen und Schüler muss das Lernen für den Zeitraum der Schließung abgesichert werden. Kein Kind darf deshalb zurückbleiben.

  • Die Schulen sind angehalten, auf Notengebung in der Zeit der Schließung zu verzichten. Die Aufgaben zum häuslichen Lernen sollen der Vertiefung und selbständigen Entwicklung von Kompetenzen dienen, sie können aber nicht Grundlage einer konkreten Leistungsbewertung während der Zeit der Schließungen sein. Schon allein deshalb nicht, weil nicht eindeutig zuzuordnen ist, ob die Aufgaben allein oder in Zusammenarbeit mit Geschwistern, Eltern oder anderen Personen angefertigt oder gelöst wurden. Dies wurde den Schulen auch so mitgeteilt. Sehr wohl können aber Inhalte, die während der aktuellen Zeit des Lernens zu Hause bearbeitet worden sind, später im Unterricht Gegenstand entsprechender Leistungskontrollen werden oder zur Leistungsbewertung hinzugezogen werden. Beispielsweise kann in häuslicher Arbeit ein Referat oder eine Präsentation vorbereitet und dann im Unterricht zur Bewertung gehalten werden.

  • Nein. Die Schulpflicht besteht grundsätzlich weiterhin. Lediglich die Pflicht zum Besuch der Schule ist ausgesetzt. Lernaufgaben werden den Schülerinnen und Schülern zum Wiederholen und Vertiefen des Unterrichtsstoffs durch ihre Lehrerinnen und Lehrer außerhalb der Ferienzeiten übermittelt.

Klassenfahrten

  • Bereits alle für den Zeitraum bis Schuljahresende genehmigten Klassenfahrten, Studienfahrten, Schüleraustausche ins Ausland und im Inland und andere Veranstaltungen des Lernens am anderen Ort (z. B. Wandertage) dürfen im laufenden Schuljahr nicht mehr angetreten und müssen durch die Schulleitung schnellstmöglich abgesagt werden.

  • Ja. Der Freistaat Thüringen wird den Eltern, Sorgeberechtigten und volljährigen Schülerinnen und Schülern die unabweisbaren Kosten, die durch einen Abbruch oder die Absage einer Klassenfahrt oder anderen Veranstaltungen des Lernens am anderen Ort entstehen bzw. schon entstanden sind, erstatten.

    Auch für freie Schulen wird eine Erstattung für Eltern angestrebt, soweit die gesetzlichen Regelungen zur staatlichen Förderung der freien Schulen es zulassen. Das Bildungsministerium hat auch dafür Mittel beantragt.

    ANTRAG + Informationsschreiben für Eltern: Stornierung von Maßnahmen des Lernens am anderen Ort
    (Klassenfahrten, Wandertage, sonstige Schulfahrten und Schülerbegegnungen im Rahmen internationaler Schul-und Projektpartnerschaften)

  • Klassenfahrten für das kommende Schuljahr 2020/21 können nur unter der Voraussetzung gebucht werden, dass eine kostenfreie Stornierung jederzeit möglich ist.

Kostenfragen

  • Der Bundestag hat am 25. März 2020 Unterstützungsmaßnahmen für Eltern, welche durch die Kinderbetreuung finanzielle Einbußen haben, Folgendes beschlossen: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/finanzielle-unterstuetzung

    Informationen zu Entschädigungsleistungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für Selbständige infolge notwendiger Kinderbetreuung finden Sie beim Thüringer Landesverwaltungsamt: https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/wirtschaft/infrastrukturfoerderung/corona

  • Die Kostenerstattung der Elternbeiträge durch das Land greift nicht für Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Grundsätzlich ist für den Gebühreneinzug aber der jeweilige Träger bzw. die Kommune verantwortlich. Wenn die Notbetreuung nur teilweise in Anspruch genommen wird, liegt es in der Kulanz des Trägers, Teilerlasse zu gewähren.

  • Für Schulen in freier Trägerschaft existiert eine solche Regelung nicht, da hier in der Regel keine separaten Hortgebühren fällig werden. Die Zahlung des Schulgeldes ist Gegenstand privatrechtlicher Verträge zwischen den Eltern und der jeweiligen Schule. Viele Träger kommen den Eltern aber jetzt mit Teilerlässen und Zahlungsreduzierungen entgegen.

  • In der Regel nicht. Die Thüringer Landesregierung hat beschlossen, dass für die Zeit der Schließung den Kommunen und den freien Trägern die entsprechenden Kosten vom Land erstattet werden. Das Bildungsministerium hat bereits die Kommunen gebeten, die Beiträge solange nicht mehr einzuziehen, wie die Schließung dauert. Viele Kommunen und Träger haben bereits angekündigt, so zu verfahren. Wie darüber hinaus zu viel gezahlte Gebühren unbürokratisch zurückerstattet oder verrechnet werden können, wird momentan geklärt. Die Kostenerstattung der Elternbeiträge durch das Land greift nicht für Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Grundsätzlich ist für den Gebühreneinzug aber der jeweilige Träger bzw. die Kommune verantwortlich.

  • Bezüglich Unterkunft und Verpflegung an den Internaten und Wohnheimen in Trägerschaft des Freistaats Thüringen ist festgelegt worden, dass keine Gebühren für die Zeit der Schulschließung zu erheben sind. Bereits gezahlte Gebühren werden durch das Land erstattet. Für Informationen zur weiteren Verfahrensweise wenden Sie sich bitte an Ihre Schule.

Hygiene und Infektionsschutz

  • Gesundheitsschutz steht an erster Stelle. Das Bildungsministerium wird dazu gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium sowie mit den Kommunen und Trägern wirksame Hygiene- und Schutzmaßnahmen entwickeln.

    An den Schulen werden die gebotenen infektionshygienischen Auflagen beachtet und ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime gewährleistet.

    Es bestehen Betretungsverbote für Personen, die Symptome einer akuten Atemwegserkrankung zeigen (Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber, Atemnot) sowie Personen, in deren Haushalt SARS-CoV-2-lnfektionen aufgetreten sind.

  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulgebäuden wird ab 24. April 2020 verpflichtend. Die Pflicht bezieht sich auf das Gebäude (etwa: Pausen, Raumwechsel) und den Schülertransport; jedoch nicht auf den Unterrichtsraum oder Aufenthalte im Freien, wenn dort der Mindesabstand gewahrt werden kann und sich an die Hygieneregelungen gehalten wird. Allerdings ist die Beschaffungslage solcher Schutzartikel derzeit weiterhin angespannt. Priorität bei der Versorgung haben natürlich das Gesundheits- und Pflegewesen.

    Regelungen für Kitas folgen.

    Dritte Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung
    §4a Absatz 3: "[...] die Verpflichtung zur Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung [gilt] nicht für folgende Personen: [...] Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres"

Stand: 20. Mai 2020, 16:00 Uhr

Unsere Hotline:

0361 / 57 3411 500

Werktags: 9:00 bis 16:00 Uhr

Schreiben Sie uns Fragen zum Thema

Gesundheitsämter in Thüringen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Hygienemaßnahmen leicht verständlich als Infografiken erklärt (zum Ausdrucken; auch mehrsprachig)

Youtube-Kanal der BzGA: Erklärvideos zum neuartigen Coronavirus

Informationen für Kinder

Infografiken - auch speziell für Kinder - zum Ausdrucken und zum Aushängen in Einrichtungen finden Sie bei impfschutz.de

Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn bietet auf  Hygiene-Tipps für Kids Infomaterial für Kinder, Einrichtungen und Eltern.

► Sport

 

Konzept des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebes (13. Mai 2020)


Zuwendungsrechtliche Regelung für Förderbereiche und Förderprogramme des TMBJS (17. April 2020)
im Hinblick auf Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (Jugendhilfe, Sport, Erwachsenenbildung, Landesprogramm DenkBunt)


Die Ausbreitung des Coronavirus´ in Deutschland verläuft weiterhin hochdynamisch. Wie alle gesellschaftlichen Bereiche ist auch der Sport von den Auswirkungen stark betroffen. Zunächst bis zum 19. April sind jegliche Veranstaltungen abgesagt, Sporteinrichtungen sind geschlossen, der gesamte Thüringer Trainings- und Wettkampfbetrieb ruht. Aktuell hat die Gesundheitsprävention Vorrang.

Alle Veranstaltungen des Landessportbundes sind bis auf Weiteres abgesagt. Die Geschäftsstelle im Haus des Thüringer Sports ist weiterhin besetzt, alle Bereiche werden bearbeitet und sind erreichbar. Weitere Infos finden Sie beim Landessportbund Thüringen.


Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) empfiehlt die Einstellung des Wettkampf- und Trainingsbetriebs und die Absage bzw. Verschiebung aller sonstigen Veranstaltungen, Aktivitäten und Maßnahmen, wie es die Bundesregierung vorgibt. Informationen, wann sich Sportler testen lassen sollten, was für Athletinnen und Athleten aus Risikogebieten zu beachten ist und welche Auswirkungen das Virus auf die Olympischen Spiele 2020 sowie die Qualifikationswettkämpfe hat, finden Sie beim Deutsche Olympische Sportbund.

► Erziehungshilfe und Eingliederungshilfe

Die stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe und die Einrichtungen der Eingliederungshilfe für behinderte Kinder und Jugendliche sind nach wie vor geöffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtungen als auch die Kolleginnen und Kollegen der Jugendämter, die mit den Einrichtungen zusammenarbeiten, können hier Informationen, Anregungen und Empfehlungen erhalten, um die Krisensituation vielleicht ein Stückchen besser bewältigen zu können.

Aktualisierte Informationen zu Präventionsmaßnahmen und zum Umgang mit dem Coronavirus für Thüringer Einrichtungen der Erziehungshilfe, der Eingliederungshilfe für behinderte Kinder und Jugendliche nach Inkrafttreten der neue ThürSARS-CoV-2-MaßnFortentwVO vom 12. Mai 2020 (19.Mai 2020)

Empfehlungen zu Möglichkeiten der Aufrechterhaltung von Umgangskontakten mit einem stationär untergebrachten Kind durch erziehungsberechtigte Personen in Zeiten des Coronavirus(8. Mai 2020)

Rundschreiben des Landesjugendamtes: Schutz von Kindern und Jugendlichen in erlaubnispflichtigen Einrichtungen. Wiederaufnahme des Betriebes der Thüringer Tagesgruppen(5. Mai 2020)

Mit der 3. ThürSARS-CoV-2-EindmaßnVO können Tagesgruppen nach § 32 SGB VIII ab dem 20. April 2020 wieder geöffnet werden, wenn die Zahl der Betreuenden zehn nicht übersteigt.

Ambulante Hilfen zur Erziehung sind nach wie vor grundsätzlich möglich:
Empfehlungsschreiben ambulante Hilfen zur Erziehung - Umgang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie (3. April 2020)

AKTUALISIERT Regelungen für die Notbetreuung (23. April 2020)

Informationsschreiben an die Jugendämter: Auswirklungen auf den Bertrieb von Einrichtungen (24. März 2020)

Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe: aktualisierte und ergänzende Information zum Umgang mit Corona (23. März 2020)

Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe: Information zur Präventionsmaßnahmen und zum Umgang mit Corona (13. März 2020)

Erreichbarkeiten der Gesundheitsämter / Fachdienste Gesundheit (25. Februar 2020)

 

Hilfe für Kinder und Jugendliche in Isolationssituationen

Aufgrund der aktuell geschlossenen Schulen befinden sich Kinder und Jugendliche, die in ihren Familien Opfer von Gewalt werden, derzeit möglicherweise in einer isolierten Notsituation. Wichtige Informationen und Ansprechpartner für sich und Ihre Schülerinnen und Schüler finden Sie unter
www.schule-gegen-sexuelle-gewalt.de

Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
#keinkindalleinelassen

Die Verbraucherzentrale Thüringen hat ein FAQ zu Alltagsfragen – Haushalt und Familie, Einkaufen, Warensendungen, Handwerker- und Serviceleistungen – erstellt.

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