Minister Holter bei einem Schulbesuch

COVID-19 (Coronavirus)

Aktuelles zur Lage an Thüringens Schulen und Kindergärten

Derzeit gültige Allgemeinverfügungen des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

ALLE Landkreise und kreisfreien Städte - Schulen: Allgemeinverfügung bis 6. Februar 2021(30. November 2020)

ALLE Landkreise und kreisfreien Städte - Kindertageseinrichtungen: Allgemeinverfügung bis 6. Februar 2021(30. November 2020)

Diese für ALLE Landkreise und kreisfreien Städte gültigen Allgemeinverfügungen lösen die bisherigen für bestimmte Gebietskörperschaften gültigen Allgemeinverfügungen ab. Weitergehende Maßnahmen [insbes. Schulschließungen durch örtliche Gesundheitsbehörden] sind vorrangig.

Aktuelle Einschränkungen im Zuständigkeitsbereich des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Aktuelle Informationen zu den jeweiligen Themenbereichen

Aktuelles

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Aktuell gültige Verordnungen

Die Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gilt vom 1. bis voraussichtlich 20. Dezember 2020.

Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) ist am 31. August 2020 in Kraft getreten.

Stufenkonzept "Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen" für das Kita- und Schuljahr 2020/21
- Anlage 1: Kindertagesbetreuung
- Anlage 2: Schule
- Medienkonferenz zum Stufenkonzept 24. Juli 2020 (YouTube)
- Präsentation zur Medienkonferenz

INFORMATIONEN UND ANFRAGEN ZU COVID-19 UNTER:

Bürgerhotline des Thüringer Landesverwaltungsamtes:
+49 (0)361 57 33 211 88

Montag bis Donnerstag: 8:00 - 16:00 Uhr
Freitag: 8:00 - 14:00 Uhr

Fragen nach den Herbstferien

Mit der Thüringer Schulcloud können Lernprozesse flexibel zeit- und ortsunabhängig gestaltet werden.

FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Nachfolgend stellen wir einen Frage-und-Antworten-Katalog zur Verfügung. Neue Informationen werden fotlaufend angepasst. Auf Grund der dynamischen Nachrichtenlage bitten wir Sie, auch weitere offizielle Informationskanäle im Blick zu behalten.

Sonderregelungen im November/Dezember 2020

Aufgrund der deutschlandweiten Einschränkungen kommt es auch in Thüringen zu weiteren außerordentlichen Sondermaßnahmen.

  • Die Schulen arbeiten im Allgemeinen in der Stufe Grün "Regelbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz", sofern nicht örtlich oder regional andere Festlegungen aufgrund aufgetretener Infektionen erfolgt sind. Ziel ist es, Unterricht und Hortbetreuung soweit wie möglich in vollem Umfang anzubieten und gleichzeitig die Kontakte soweit, wie in diesem Rahmen, möglich zu reduzieren. Dazu wird der vorbeugende Infektionsschutz der Stufe Grün weiter geschärft:

    • In Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Siebentagesinzidenz pro 100.000 Einwohnern über 50 Fällen können sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen für einen besonders schweren Krankheitsverlauf auf eigenen Wunsch bzw. auf Wunsch der Erziehungsberechtigten vom Präsenzunterricht befreien lassen. Diese Regelung kann an manchen Schulen Einschränkungen im Präsenzunterricht nach sich ziehen.
    • Die Testmöglichkeit für Lehrkräfte im Rahmen des bestehenden Testsystems des Bildungsministeriums wird ausgeweitet: Lehrkräfte und andere an Schule beschäftigte Personen mit Kontakt zu Schülerinnen und Schülern können sich freiwillig einmal pro Woche testen lassen. Neu: Diese Regelung gilt bis auf weiteres, die frühere Befristung bis 22. November wurde inzwischen aufgehoben.
    • Schulübergreifende schulische Wettbewerbe können für die Dauer des Lockdowns nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden, sondern müssen soweit möglich dezentral und digital durchgeführt werden.
    • Schulübergreifende schulsportliche Wettbewerbe werden für die Dauer des Lockdowns abgesagt, sofern nicht andere dezentrale, also geografisch nicht schulübergreifende Formate oder eine Verschiebung möglich sind.
    • Klassenfahrten und andere Maßnahmen des Lernens am anderen Ort werden für die Dauer des Lockdowns abgesagt.
    • Es gelten erweiterte Betretungsverbote für schulfremde Personen, bis auf begründete Ausnahmen auch für Eltern. (siehe hierzu auch die FAQ zu Betretensverboten)
    • Die Schulen ergreifen nach Möglichkeit weitere schulorganisatorische Maßnahmen zur Schärfung des Infektionsschutzes (z.B. Bildung von Kohorten, versetze Pausen- und Essenszeiten u.ä.)

    Der Thüringer Stufenplan ist weiter gültig. Kommt es in bestimmten Regionen zu weiter steigenden Infektionen, die auf Schulen und Kindergärten überzugreifen drohen, kann das Bildungsministerium für Orte oder Regionen auch weiterhin die Stufe Gelb anordnen. Dann kann es zu Einschränkungen im Präsenzunterricht und zum Wechsel zum Häuslichen Lernen kommen.

  • Die Kindertageseinrichtungen arbeiten im Allgemeinen in der Stufe Grün "Regelbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz", sofern nicht örtlich oder regional andere Festlegungen aufgrund aufgetretener Infektionen erfolgt sind. Ziel ist es, die Tagesbetreuung soweit wie möglich in vollem Umfang anzubieten und gleichzeitig die Kontakte soweit, wie in diesem Rahmen möglich, zu reduzieren. In Stufe Grün sind weiterhin die Kommunen und Träger der Einrichtungen für den Infektionsschutz verantwortlich. Zur weiteren Schärfung des Infektionsschutzes empfiehlt das Bildungsministerium daher folgende Maßnahmen: 

    • häufige Raumlüftung unter Wahrung der Unfallschutzvorschriften;
    • Verzicht auf gruppenübergreifende Aktivitäten, wo möglich;
    • Feste Ess- und Schlafplatzzuweisung, wo möglich;
    • Verlegung von Aktivitäten ins Freie unter Berücksichtigung der Infektionsschutzvorschriften, dabei möglichst Meidung des Öffentlichen Personennahverkehrs;
    • Bildung von Outdoor- und Waldgruppen, wo möglich;
    • Durchführung von Förderangeboten (Frühförderung) unter besonderer Berücksichtigung von Hygienemaßnahmen zum Schutz der Beteiligten, notfalls auch außerhalb der Kindertageseinrichtung;
    • Ausweitung und strenge Kontrolle von Betretungsverboten;
    • Versetzte Hol- und Bringzeiten, Übergabe außerhalb der Einrichtung, wo möglich;
    • Verlagerung von Elterngesprächen außerhalb der Einrichtung, z. B. in die Räume des Trägers;
    • Management von Elternabenden unter besonderen infektionshygienischen Vorsichtsmaßnahmen

    Beschäftigte an Kindertageseinrichtungen können sich im Rahmen des bestehenden Testsystems wöchentlich einmal freiwillig testen lassen. Neu: Diese Regelung gilt bis auf weiteres, die frühere Befristung bis 22. November wurde inzwischen aufgehoben.

    Der Thüringer Stufenplan ist weiter gültig. Kommt es in bestimmten Regionen zu weiter steigenden Infektionen, die auf Schulen und Kindergärten überzugreifen drohen, kann das Bildungsministerium für Orte oder Regionen auch weiterhin die Stufe Gelb anordnen. Dann kann es zu Einschränkungen im Betreuungsangebot kommen.

  • Der Freizeitsport und der organisierte Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und nicht öffentlichen Sportanlagen sowie unter freiem Himmel außerhalb von Sportanlagen sind untersagt. Ausgenommen sind:

    1. der Individualsport ohne Körperkontakt, insbesondere Reiten, Tennis, Golf, Leichtathletik, Schießsport und Radsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts
    2. der Sport- und Schwimmunterricht nach den Lehr, -Ausbildungs- und Studienplänen.
    3. der Trainingsbetrieb von Schülern an den Spezialgymnasien für Sport in Trägerschaft des Landes
    4. der Trainingsbetrieb des organisierten Sportbetriebs von Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.
    5. Trainings- und Wettkampfbetrieb von Profisportvereinen sowie von olympischen und paralympischen Kaderathleten (Olympiakader, Perspektivkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Spitzenkader des Deutschen Behindertensportverbandes) nach Maßgabe der Infektionsschutzkonzepte. Profisportveranstaltungen müssen ohne Zuschauer stattfinden.
      (Als Profisportvereine gelten Vereine im Sinne des Vereinsrechts und aus Sportvereinen ausgegliederte Profi- oder Semiprofisportabteilungen, die als juristische Personen des Privatrechts organisiert sind und am Lizenzspielbetrieb der 1. bis 3. Liga in einer Spielsportart im professionellen und semiprofessionellen Bereich teilnehmen.Auch die 4. Liga im Männerfußball gilt als Profisport.)
  • Geschlossen werden:

    • Schullandheime
    • Heimvolkshochschulen
    • Einrichtungen, die im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe Angebote der Jugendarbeit oder der Fortbildung von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Fachkräften mit Beherbergung anbieten, insbesondere:
      • Jugendbildungseinrichtungen
      • Einrichtungen der Kinder- und Jugenderholung,
      • Selbstversorgerhäuser und gleichartige Unterbringungsformen sowie
      • die Landessportschule Bad Blankenburg.
  • Offen bleiben alle nicht ausdrücklich von den Schließungsverfügungen betroffenen Einrichtungen im Bildungs- und Jugendbereich, insbesondere:

    • Schulen und Kindergärten sowie die Kindertagespflege
    • Angebote der Erwachsenenbildung (z.B. Volkshochschulen)
    • Musik- und Jugendkunstschulen
    • Kinder- und Jugendtreffs
    • Bibliotheken
    • Museen (ausschließlich entgeltfreie bildungsbezogene Angebote)

Betretensverbote für Externe

  • Die Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern im Vorbereitungsdienst findet an den Ausbildungsschulen weiter statt, inklusive der Betreuung (Hospitation etc.) und Prüfung durch schulfremde Personen. Betretensverbote gelten für den betreffenden Personenkreis nicht. Die Bestimmungen des § 40 ThürSars-Cov-2-KiJuSSp-VO, insbesondere für die Stufe gelb, gelten fort.

    Die Durchführung von zusammenhängenden Praxissemestern für Lehramtsstudierende an den Thüringer Schulen wird weiter ermöglicht, inklusive der dafür nötigen Betreuung durch Schulexterne (Hospitation etc.). Im Sinne des geschärften vorbeugenden Infektionsschutzes sollen die Schulen den Einsatz dieser Studierenden während der gesamtgesellschaftliche geltenden verschärften Maßnahmen zur Kontaktminimierung (sog. „Lockdown“) so planen, dass eine schulweite Kontaktmischung nicht stattfindet (Einsatz in festen Kohorten etc.)

    Ausnahme bilden Schulpraktika bzw. vergleichbare Schulbesuche Externer, die lediglich tageweise stattfinden. Sie können für die Zeit des Lockdowns nicht an Schulen stattfinden. Hier überwiegt das Interesse der Kontaktminimierung an den Schulen, so dass die Hochschulen gebeten werden, mit den Studierenden individuelle Lösungen für eine Verschiebung dieser Praxistage zu finde, möglichst ohne dass es zu Verlängerungen der Studienzeiten kommt.

  • Es gelten weiterhin die entsprechenden Regelungen der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO), insbesondere im Vierten Abschnitt Schulbetrieb, sowie die ggf. für die jeweilige Schule angeordneten konkreten Maßnahmen. Gemäß Punkt 3.3.3 der Verwaltungsvorschrift für die Organisation des Schuljahres 2020/2021 (VVOrgS2021) wird jeder Förderpädagoge an höchstens zwei Schulen eingesetzt.

    Sollten Sie diesbezüglich individuellen Klärungsbedarf haben, wenden Sie sich bitte an die Schulleiterin/den Schulleiter Ihres Netzwerkförderzentrums.

  • Blutspendetermine in Schulgebäuden sind weiter möglich, wenn sie außerhalb der Unterrichtszeiten stattfinden oder durch räumliche Trennung Kontakte zum Schulbetrieb ausgeschlossen sind.

  • Es gelten erweiterte Betretungsverbote für schulfremde Personen, bis auf begründete Ausnahmen auch für Eltern.

  • Die Durchführung der Basisdiagnostik kann von Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern des MSD mit Vor-Ort-Terminen in der jeweiligen Schule unter Beachtung der jeweils aktuell geltenden Hygiene- und Stufenplanregelungen im erforderlichen Umfang durchgeführt werden. In Bezug auf den Zeitraum und die Kontaktpersonen ist dies zu dokumentieren und bei der Schulleitung der besuchten/genutzten Schule zu hinterlegen.

    Coronabedingte Überschreitungen des im § 8a Abs. 2 ThürSchulG angegebenen Zeitraumes für die Gutachtenerstellung (i. d. R. sechs Wochen) sollen von den MSD-Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern dokumentiert und begründet werden.

  • Kontaktminimierung ist auch in Phase Grün das erklärte Ziel. Daher finden Maßnahmen im Rahmen des Schulbudgets und von Externen geleitete AGs in der Zeit bis zum 30. November 2020 nicht statt.
    Ausnahme bilden durch Schulexterne erteilte Teile des regulären Unterrichts (z.B. in Bläserklassen o.ä.) Dieser Unterricht soll weiter stattfinden.

  • Im Regelbetrieb  mit primären Infektionsschutz (Stufe Grün) gibt es in Bezug auf Praktika keine Einschränkungen. Die Stufe Grün ist aktuell regelhaft. In einigen Einrichtungen und ggfs. auch in einzelnen Landkreisen gelten aufgrund von Verfügungen vorübergehend und zeitlich befristet Maßnahmen der Stufe Gelb. Im Eingeschränkter Regelbetrieb mit erhöhtem Infektionsschutz regelt §19 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO den eingeschränkten Zutritt einrichtungsfremder Personen in Bezug auf Praktika wie folgt: […] Praktikanten ist zum Zweck der Ausbildung oder im Rahmen eines sozialpädagogischen oder erziehungswissenschaftlichen Studiums das Betreten zu gestatten, sofern diese sich bereits in einer Ausbildung oder einem Studium befinden und einen entsprechenden staatlich anerkannten Abschluss anstreben. […]. D.h. ganz konkret, dass auch Praktikanten an (höheren) Berufsfachschulen und Fachschulen in allen Ausbildungen zu Sozialberufen, deren Ausbildung ein Praktikum an einer Kindertagesstätte beinhaltet, der Zutritt ermöglicht ist. Gleiches gilt für Studierende in sozialpädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Studiengängen, deren Abschluss ein Praktikum an einer Kindertageseinrichtung verpflichtend beinhaltet, sofern die Leitung der Kindertageseinrichtung sicherstellt, dass der Aufenthalt auf ein Mindestmaß entsprechend des notwendigen Hygieneaufwands beschränkt wird und entsprechende Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden. Die einzige Grundlage aufgrund derer Praktikanten ein Zugang zu den Einrichtungen zu verwehren ist, wird mit dem Status „rot“ einer Kindertageseinrichtung gegeben. § 21 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO regelt Folgendes: […]  Fachschülern im Berufs- oder Abschlusspraktikum nach § 33 Abs. 3 und 5 und § 37 Abs. 3 und 5 der Thüringer Fachschulordnung für den Fachbereich Sozialwesen (ThürFSO-SW) vom 29. Januar 2016 (GVBl. S. 59) in der jeweils geltenden Fassung oder Fachschülern in der praxisintegrierten Ausbildung während der berufspraktischen Ausbildung nach § 32 Abs. 1 Satz 2 ThürFSO-SW ist der Zutritt gestattet. Die Durchführung von Praktika im Rahmen eines sozialpädagogischen oder erziehungswissenschaftlichen Studiums ist nicht gestattet. […]. In der Begründung wird hierzu erläutert: „In Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege gilt für die Notbetreuung in besonderem Maße eine strenge Beachtung des Gebots der Kontaktminimierung. Daher gelten für diese Betreuungsstufe gegenüber dem eingeschränkten Regelbetrieb in § 19 noch weitergehende einschränkende Regelungen für den Zutritt. Insbesondere ist Praktikanten, die ein sozialpädagogisches oder erziehungswissenschaftliches Studium absolvieren, aus infektionsschutzrechtlichen Gründen der Zutritt zur Kindertageseinrichtung nicht gestattet. Im Rahmen der Durchführung ihres Praktikums sind die genannten Fachschüler im Berufs- oder Abschlusspraktikum nach §§ 33 Abs. 3 und 5 und 37 Abs. 3 und 5 ThürFSO-SW und in der praxisintegrierten Ausbildung nach § 32 Abs. 1 Satz 2 ThürFSO-SW weiter zugelassen.“ Berufspraktikanten kann demnach in allen Stufen der Zutritt gewährt werden.  Die Fachschulen wurden in diesem Sinne auch informiert.

  • Die Nutzung von Schulgebäuden durch Volkshochschulen ist weiterhin möglich, wenn sie außerhalb der Unterrichtszeiten stattfindet oder durch räumliche Trennung Kontakte zum Schulbetrieb ausgeschlossen sind sowie die entsprechenden Hygienekonzepte beachtet werden.

  • Nein. Seitens des Landes besteht hier keine Einschränkung. Jugendvereinssport bis 18 Jahre ist wieder zugelassen und kann daher auch in Schulturnhallen stattfinden, wenn Kontakte zum eigentlichen Schulbetrieb ausgeschlossen sind. Allerdings können hier die örtlichen Behörden auch Abweichungen beschließen. Sie haben eigene Infektionsschutzkompetenzen.

Testsystem des Bildungsministeriums

  • Alle Beschäftigten, die im Freistaat Thüringen in staatlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft, in Kindertageseinrichtungen, in stationären Einrichtung der Erziehungshilfe, in Tagesgruppen sowie als Kindertagespflegeperson tätig sind, können die Testmöglichkeit freiwillig in Anspruch nehmen. Es kommt nicht auf die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe an. Bis auf Weiteres ist die Testmöglichkeit auf eine freiwillige Testung pro Woche ausgeweitet. Die frühere Befristung dieser Regelung bis 22. November wurde inzwischen aufgehoben.

  • Die Berechtigten können sich bis auf Weiteres einmal pro Woche testen lassen. Die frühere Befristung dieser Regelung bis 22. November wurde inzwischen aufgehoben.

  • Auf der Internetseite der Kassenärtzlichen Vereinigung Thüringen finden Sie eine Liste der Abstrichstellen für Bildungspersonal, sortiert nach Regionen. Die dort hinterlegten Arztpraxen können Sie direkt zur Durchführung eines Tests und individueller Terminvereinbarung kontaktieren.

    Zum Abstrich benötigen Sie auf jeden Fall den Berechtigungsschein Ihres Arbeitgebers.

    Sollten Sie auf diesem Wege keinen Termin finden, kontaktieren Sie bitte die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen unter der zentralen Rufnummer +49 3643 - 4950 151 (Mo.-Fr.: 08:00 - 16:00 Uhr).

  • Ja, der Freistaat Thüringen übernimmt die Kosten für die Testung, die auf Grundlage des Vertrages zwischen dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) vom 29. Juli 2020 durchgeführt wird. Wichtig: Irrtümlich einer/m Getesteten ausgestellte Rechnungen für Testungen mit personifizierter Bescheinigung haben keine Gültigkeit. Sie können zurückgewiesen werden. Die Abrechnung der Leistungen der Ärztinnen oder Ärzte erfolgt durch diese gegenüber der KVT.

    Weitere Testmöglichkeiten, die nicht unter diese Finanzierungsvereinbarung fallen, können entstehen, wenn

    • der Öffentlicher Gesundheitsdienst eine Testung aufgrund der Rahmenverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit veranlasst,
    • wenn Covid-19-Symptome vorliegen oder
    • wenn die Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts einen entsprechenden Hinweis gibt.

Klassenfahrten, Exkursionen, Wettbewerbe

  • Klassenfahrten und andere Maßnahmen des Lernens am anderen Ort werden für die Dauer der Sondermaßnahmen im November 2020 abgesagt.

  • Klassenfahrten und andere Maßnahmen des Lernens am anderen Ort werden für die Dauer der Sondermaßnahmen im November 2020 abgesagt.
    Schulübergreifende schulische und schulsportliche Wettbewerbe können für die Dauer des Lockdowns nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden, sondern müssen soweit möglich dezentral und digital durchgeführt werden.

Personengruppen mit Risikomerkmalen

  • Das Stufenkonzept Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen für das Kita- und Schuljahr 2020/21 sieht vor, dass Unterricht und Betreuung in Phase grün im Regelbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz stattfinden. Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schulen ergreifen verschiedene Maßnahmen zum vorbeugenden Infektionsschutz, die den Betreuungs- und Unterrichtsumfang nicht beeinträchtigen. In Phase gelb greifen besondere Schutzmaßnahmen für Personen mit Risikomerkmalen. Das kann unter Umständen die Befreiung von der direkten Arbeit am Kind bzw. Aufhebung der Präsenzpflicht sein. Hierfür ist ein ärztliches Attest erforderlich, dass das Risiko eines schweren Verlaufs bescheinigt. Die Schulleitung entscheidet dann zusammen mit der betroffenen Lehrkraft und der Fachkraft für Arbeitssicherheit über den Einsatz der betroffenen Lehrkraft. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, sich über die Staatlichen Schulämter mit Schutzausrüstung, Masken, Visiren u.a. ausstatten zu lassen.

    Im Rahmen der Sondermaßnahmen im November sind auch die Infektionsschutzregeln in Stufe Grün noch einmal geschärft worden: In Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Siebentagesinzidenz pro 100.000 Einwohnern von über 50 Fällen können sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen für einen besonders schweren Krankheitsverlauf auch in Stufe Grün auf eigenen Wunsch vom Präsenzunterricht befreien lassen. Diese Regelung kann an manchen Schulen Einschränkungen im Präsenzunterricht nach sich ziehen.

  • Gem. Paragraph §33 ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO können Schülerinnen und Schüler, die Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 tragen, während des Regelbetriebs mit primären Infektionsschutz im besonderen Ausnahmefall auf formlosen Antrag bei der Schulleitung von der Teilnahme am Unterricht in der Schule (Präsenzunterricht) befreit werden; die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen und Leistungsnachweisen bleibt davon unberührt. Die Vermittlung von Unterrichtsinhalten wird durch Angebote im Rahmen des häuslichen Lernens sichergestellt. Über den Antrag entscheidet die Schulleitung.

    Im Rahmen der Sondermaßnahmen im November sind auch die Infektionsschutzregeln in Stufe Grün noch einmal geschärft worden: In Landkreisen und Kreisfreien Städten mit einer Siebentagesinzidenz pro 100.000 Einwohnern von über 50 Fällen können Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen für einen besonders schweren Krankheitsverlauf auch in Stufe Grün auf Wunsch der Eltern bzw. bei Volljährigen auf eigenen Wunsch vom Präsenzunterricht befreit werden. 

    In Stufe Gelb greifen zudem besondere Schutzmaßnahmen für Personen mit Risikomerkmalen. Schülerinnen und Schüler mit Risikomerkmalen für einen besonders schweren Krankheitsverlauf können dann auf Wunsch der Eltern bzw. bei Volljährigen auf eigenen Wunsch vom Präsenzunterricht befreit werden.

    Im Falle einer Befreiung vom Präsenzunterricht erhalten die betreffenden Schülerinnen und Schüler Aufgabenstellungen für das Häusliche Lernen.

Mund-Nasen-Bedeckung

  • Wo Abstände außerhalb des Klassenraums nicht eingehalten werden können und beim Schülertransport, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angezeigt. Auch als Teil des vorbeugenden Infektionsschutzes kann das situationsbedingte Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich sein. Eine generelle Maskenpflicht im Unterricht ist für Thüringen weiterhin nicht vorgesehen. Schulen können als äußerstes Mittel bei nachgewiesener Infektion in der Einrichtung eine Maskenpflicht als äußerstes Mittel einführen. Dabei sollen jedoch ausreichende Pausenzeiten vom Maskentragen vorgesehen werden.

    Es ist für jedermann jederzeit möglich, auf eigenen Wunsch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

  • Gibt es eine Pflicht für Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen?

    Aus den geltenden Verordnungen ergibt sich derzeit keine grundsätzliche Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bzw. eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS).

    Von den Regelungen in § 5 Abs. 1 Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Anpassung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 29. November 2020 sind Kindertageseinrichtungen ausgenommen. Das gilt sowohl für geschlossene Räumen als auch für Arbeits-, Dienst- und Betriebsstätten. Bei der Arbeit am Kind spricht die Art der Tätigkeit aus pädagogischen Erwägungen gegen das Tragen einer MNB bzw. eines MNS.   

    Ob und wann Beschäftigte MNB/MNS tragen müssen, legen Träger und Einrichtungsleitung gemeinsam fest. Als Empfehlung gilt hierfür Folgendes:

    • Das Tragen einer MNB, auch „Alltagsmaske“ genannt, oder eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (MNS) kann bei korrekter Handhabung  dazu beitragen, Übertragungen innerhalb der Einrichtungen insbesondere durch prä- und asymptomatisch Infizierte zu reduzieren und somit auch Risikogruppen vor Übertragung zu schützen. Dies gilt vor allem in Situationen, in denen ein Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann.  Es gibt keine Empfehlung zum generellen Tragen von MNB/MNS in der Kindertagesbetreuung. Sollte der Einrichtungsträger als Arbeitgeber jedoch hierzu Verfügungen getroffen haben oder es regional hierzu Verpflichtungen geben, sind diese vorrangig. Freiwilliges Tragen von MNB/MNS ist in jedem Fall zu ermöglichen.
    • Aus pädagogischer Sicht gibt es erhebliche Gründe, die gegen das Tragen einer MNB/MNS in der Betreuung insbesondere sehr junger Kinder sprechen: Gerade sehr junge Kinder benötigen die Kommunikation über Körpersprache einschließlich Mimik (präverbale Kommunikation). Das Tragen von MNB/MNS beeinträchtigt die pädagogische Prozess- und Interaktionsqualität.

Sonstiges

  • Ja. Die Schulpflicht besteht weiterhin. Sie wird durch Teilnahme am Unterricht in der Schule erfüllt. Schülerinnen und Schüler können auf Antrag von der Teilnahme vom Präsenzunterricht befreit werden, sofern sie Risikomerkmale für einen schweren Krankheitsverlauf einer COVID-19 Erkrankung tragen. In diesem Fall oder bei Anordnung von Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt kommen die Schülerinnen und Schüler ihrer Schulpflicht im Häuslichen Lernen nach.

  • Kitagebühren bei (Teil-)Schließungen

    Der im Thüringer Kindergartengesetz festgelegte Anspruch einer Betreuungsdauer von bis zu zehn Stunden pro Tag im Zeitraum vom Montag bis Freitag wird nach § 16 Abs. 1 Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) in Abhängigkeit der infektionsschutzrechtlichen und hiermit zusammenhängenden Standardvorgaben dahingehend modifiziert, dass der Betreuungsumfang nach der jeweiligen Situation vor Ort im Umfang von mindestens sechs Stunden gewährleistet wird.

    Die Frage der hiermit zusammenhängenden Erhebung und/oder des Erlasses von Elternbeiträgen oder Entgelten ist ausschließlich eine Frage der örtlichen Gegebenheiten, die vor Ort auf der kommunalen Ebene oder Ebene des jeweiligen Trägers zu regeln ist. Eine Erstattungsregelung durch das Land ist derzeit nicht vorgesehen.

  • ... an wen kann ich mich wenden?

    Bitte rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an.

  • Allgemeine Frage zu Covid-19 richten Sie bitte an die Bürgerhotline des Thüringer Landesverwaltungsamtes: +49 (0)361 57 33 211 88
    Montag bis Donnerstag: 8:00 - 16:00 Uhr; Freitag: 8:00 - 14:00 Uhr.

Gesundheitsämter in Thüringen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Hygienemaßnahmen leicht verständlich als Infografiken erklärt (zum Ausdrucken; auch mehrsprachig)

Youtube-Kanal der BzGA: Erklärvideos zum neuartigen Coronavirus

Informationen für Kinder

Infografiken - auch speziell für Kinder - zum Ausdrucken und zum Aushängen in Einrichtungen finden Sie bei impfschutz.de

Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn bietet auf  Hygiene-Tipps für Kids Infomaterial für Kinder, Einrichtungen und Eltern.

Hilfe für Kinder und Jugendliche in Isolationssituationen

Aufgrund der aktuell geschlossenen Schulen befinden sich Kinder und Jugendliche, die in ihren Familien Opfer von Gewalt werden, derzeit möglicherweise in einer isolierten Notsituation. Wichtige Informationen und Ansprechpartner für sich und Ihre Schülerinnen und Schüler finden Sie unter
www.schule-gegen-sexuelle-gewalt.de

Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
#keinkindalleinelassen

Corona-Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen

Zuwendungsrechtliche Regelung für Förderbereiche und Förderprogramme des TMBJS (17. April 2020)
im Hinblick auf Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus (Jugendhilfe, Sport, Erwachsenenbildung, Landesprogramm DenkBunt)

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