Personalentwicklung, Führungskräfte und Funktionsstellen

Personalentwicklungskonzept Schule

    Das Personalentwicklungskonzept Schule 2019 enthält zentrale Aussagen zum Lehrergrundbedarf in Thüringen, zum Aufbau einer Lehrer-Personalreserve und eines Gesundheitsmanagements sowie Regeln zu Teilzeittätigkeit, Abordnungen und Versetzungen.

    Die Zukunftsfähigkeit der Thüringer Schulen ist gemeinsames Bestreben aller an der Bildung beteiligten Akteure des Landes. Für die Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit des Bildungswesens sind neben Schulstruktur, Personalbestand und Deckung des Personalbedarfs auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Schulqualität sowie vor allem attraktive und gesunde Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten von wesentlicher Bedeutung. Das Thüringer Bildungsministerium verfolgt daher das Ziel, mit zufriedenen Pädagoginnen und Pädagogen allen Schülerinnen und Schülern ein attraktives, leistungsfähiges, verlässliches und sozial gerechtes Bildungsangebot anzubieten.

    Auf der Grundlage der Arbeit der Kommission „Zukunft Schule“ und der sich anschließenden landesweiten Diskussion in Regionalforen hierüber hat die Arbeitsgruppe Personalentwicklungskonzept (AG PEK) aus Vertretern des TMBJS, der GEW, des tbb und des tlv die aktuelle Personalsituation analysiert. In der Wahrnehmung der gemeinsamen Fürsorge für die Personalentwicklung der Beschäftigten im Thüringer Schulsystem wurden die Schwerpunkte der Zusammenarbeit auf die Bindung und Entwicklung des vorhandenen Personals sowie die Ausbildung und Gewinnung des künftigen Personals gesetzt.

    Es wurde vereinbart, Strategien für fünf Schwerpunktthemen in Unterarbeitsgruppen zu entwickeln:

    1. Personalreserve zur Absicherung von Unterricht, Betreuung und Förderung
    2. Gesundheitsmanagement unter Einbeziehung der Förderung von Teilzeit zur Entlastung von Lehrkräften
    3. Versetzung und Abordnung
    4. Nachwuchsgewinnung
    5. Grundsätze der Pädagogenbildung
      PDF: Personalentwicklungkonzept Schule 2019
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      Führungskräfte und Qualifizierung

      Die Kernaufgaben der Führungskräftefortbildung ist eine systematische und an aktuellen Schwerpunkten orientierte Qualifizierung. Diese hat zum Ziel, pädagogische Führungskräfte bei der Erweiterung ihrer Professionalität und bei der Führung von Veränderungsprozessen zu unterstützen, sie auf dem Weg zur eigenverantwortlichen Schule begleiten und beraten zu können. Darüber hinaus bestehen für Interessierte Angebote der Orientierung oder der Vorbereitung für mögliche Führungsaufgaben.

      Dabei gliedert sich die systematische und überwiegend prozesshaft angelegte Qualifizierung in vier Phasen:

      Führungskraft werden

      Phase 1 - Orientierung
      Phase 2 - Vorbereitung

      Schulleiterfortbildung

      Phase 3 - amtseinführende Qualifizierung
      Phase 4 - amtsbegleitende Qualifizierung

      Ausführliche Informationen, Termine und Kontakte finden Sie im Thüringer Schulportal.

      Funktionsstellenbesetzung an Thüringer Schulen

        Die Entscheidung über die Besetzung der Funktionsstellen wird vom für Bildung zuständigen Ministerium getroffen. Ein Teil der Verfahrensdurchführung wird den Staatlichen Schulämtern übertragen. Um eine kontinuierliche Schulentwicklung und eine ununterbrochene Wahrnehmung der Schulleitungsaufgaben zu erreichen, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt der am besten geeignete Bewerber mit der Wahrnehmung der Geschäfte eines Schulleiters oder eines stellvertretenden Schulleiters zu beauftragen. Da das Bewerbungs- und Auswahlverfahren sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, ist bereits in dem Jahr vor der geplanten Besetzung mit dem Verfahren zu beginnen.

        Aktuelle Funktionsstellenausschreibungen werden im Amstblatt des Ministerium veröffentlicht.

        Amtsblatt des Ministeriums mit aktuellen Ausschreibungen u.a. für Schulleitungsstellen

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