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GUT GEHT'S

Gesundheitsmanagement an Thüringer Schulen

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Integratives Personalmanagement/Betriebliches Eingliederungsmanagement

Das integrative Personalmanagement dient der Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit durch Personalplanung. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement soll drohender Arbeitsunfähigkeit vorbeugen bzw. unterstützt die Überwindung von Arbeitsunfähigkeit. Es dient somit der Vermeidung von Fehlzeiten und fördern die Reintegration von kranken Beschäftigten.

 

Arbeitsschutz

Integratives Personal-management 

Gesundheitsförderung

  • Sicherheit und Gesundheit am
    Arbeitsplatz
  • Suchtprävention und
    Suchtkrankenhilfe
  • langzeiterkrankte Beschäftigte
  • Behinderung/
    Schwerbehinderung
  • Klima und Kultur
  • Kooperation und Kommunikation
  • Führungshandeln
  • Arbeitsorganisation
  • Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • gute gesunde Schule

 

  • Menschen mit Behinderung/en sind im besonderen Maß auf den Schutz und die Solidarität der Gesellschaft angewiesen. Um eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, insbesondere am Arbeitsleben, zu ermöglichen, ist die Inklusion in Arbeit bzw. Ausbildung daher von immenser Bedeutung.
    Die besondere Fürsorgepflicht des Dienstherrn basiert auf dem SGB IX und dem Erlass zur Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Landesdienst Thüringen.

    Menschen mit Behinderung sind im Sinne des § 2 Abs. 1 des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX) „[Personen], die körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, die sie in Wechselwirkung mit einstellungs- und umweltbedingten Barrieren an der gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate hindern können. Eine Beeinträchtigung nach Satz 1 liegt vor, wenn der Körper- und Gesundheitszustand von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht. […]“
    Zur Feststellung der körperlichen, geistigen, sozialen und seelischen Beeinträchtigung dient der Grad der Behinderung. Personen ab einem Grad der Behinderung von 50 gelten auf Grund der besonderen Schwere ihrer Behinderung als schwerbehindert (§ 2 Absatz 2 SGB IX).

    Seit dem 01.05.2008 sind in Thüringen die Landkreise und kreisfreien Städte für die Feststellung der Behinderung und Ausweise nach dem SGB IX zuständig.

    Inklusionsvereinbarung des Geschäftsbereiches

    Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die Hauptschwerbehindertenvertretung und der Hauptpersonalrat unterzeichneten am 17. Juni 2021 die Inklusionsvereinbarung für den gesamten Geschäftsbereich. Diese basiert auf den Vorgaben verschiedener Bundesgesetze, Thüringer Verordnungen sowie Erlasse und fokussiert die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

    Zu den wesentlichen Zielen der Inklusionsvereinbarung zählen:

    • berufliche Förderung schwerbehinderter Beschäftigter mit dem Ziel der Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit
    • Erhaltung von Arbeitsplätzen schwerbehinderter Beschäftigter
    • Planung und Durchführung dienststellenbezogener Inklusions- und Rehabilitationsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Prävention im Sinne des Betrieblichen Eingliederungsmanagements
    • Neueinstellungen und Ausbildung schwerbehinderter Beschäftigter sowie Qualifizierungen schwerbehinderter Beschäftigter
    • weitere Verbesserung der Barrierefreiheit in den Dienststellen

    Die Umsetzung der Inklusionsvereinbarung liegt im Verantwortungsbereich der Dienststellenleitungen, der Schwerbehinderten- und Personalvertretungen, der Inklusionsbeauftragten und den gesetzlich dazu verpflichteten Akteuren.

    Örtliche Schwerbehindertenvertretung (Stufenvertretung vor Ort) und Bezirksschwerbehindertenver-tretung (Stufenvertretung in den Schulämtern)

    Örtliche Schwerbehindertenvertretung (Stufenvertretung vor Ort) und Bezirksschwerbehindertenvertretung (Stufenvertretung in den Schulämtern)

    Örtliche Schwerbehindertenvertretung (Stufenvertretung vor Ort) und Bezirksschwerbehindertenvertretung (Stufenvertretung in den Schulämtern)

    Die Mitglieder der Örtlichen Schwerbehindertenvertretungen und Bezirksschwerbehindertenvertretungen beraten, unterstützen und begleiten die Beschäftigten mit einer (Schwer)-Behinderung und von Behinderung bedrohte Pädagoginnen und Pädagogen.
    Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem:

    • Unterstützung im Wiedereingliederungsprozess
    • Beratung und Hilfestellung bei Abordnungen
    • Beratung und Hilfestellung bei Versetzungen
    • Beratung bei Nachteilsausgleichen
    • Gremien- und Netzwerkarbeit
    • Unterstützung bei Gesprächen mit der Schulleitung
    • Unterstützung bei der Antragsstellung und Gleichstellung
    • Eingliederung schwerbehinderter Menschen in die Dienststekke
    • Unterstützung bei der behindertengerechten Ausstattung des Arbeitsplatzes
  • Der Gesetzgeber verpflichtet den Arbeitgeber ein betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten, wenn Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen (42 Tage) ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig sind (§ 167 Abs. 2 SGB IX). Der/dem Beschäftigten steht es frei, diese Leistung in Anspruch zu nehmen.

    Das BEM-Verfahren zielt darauf hinab, den Wiedereingliederungsprozess von langzeiterkrankten Pädagoginnen und Pädagogen gesundheitsverträglich zu gestalten und erneuten krankheitsbedingten Ausfallzeiten vorzubeugen. Die Planung und Durchführung des BEM-Verfahrens ist dabei stets individuell an den Bedarfen des/der Erkrankten ausgerichtet und erfolgt in enger Abstimmung mit dem Integrationsteam.
    Zu den möglichen Hilfsangeboten zählen:

    • Räumliche und organisatorische Veränderungen des Arbeitsplatzes
    • Stufenweise Wiedereingliederung
    • Arbeitszeitanpassungen bzw. -veränderungen
    • Inhaltliche Änderung der Beschäftigungsart

    Zudem können Pädagoginnen und Pädagogen jederzeit Kontakt mit dem Integrationsteam aufnehmen und sich über die Möglichkeiten eines BEM-Verfahrens informieren. Dies ist beispielsweise zur Vermeidung längerer Ausfallzeiten sinnvoll (Präventives BEM).

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