drei Schüler

Schulsozialarbeit

Seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 fördert das Land die Schulsozialarbeit in Thüringen in erheblichem Umfang.

Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe im Lern- und Lebensraum Schule. Sie setzt an Problemlagen an, die in der Schule in Erscheinung treten und Kinder und Jugendliche am Lernen hindern. Dabei ergänzt und unterstützt sie als sozialpädagogisches Angebot den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule.

Schulsozialarbeit wird überwiegend von freien Trägern der Jugendhilfe durchgeführt, die dafür sozialpädagogisch qualifizierte Fachkräfte anstellen. Sie ist zum einen Teil der Jugendhilfeplanung des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe (Landkreise und kreisfreie Städte in Thüringen) ist Schulsozialarbeit und zum anderen Teil des Schulprofils innerhalb des Schulentwicklungsprogramms der jeweiligen Schule verortet.

Ziele

Schulsozialarbeit

  • unterstützt die soziale Integration junger Menschen
  • trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei
  • fördert den Erwerb von Sozial- und Selbstkompetenzen.
  • hilft Bildungsbenachteiligungen abzubauen,
  • unterstützt Personensorgeberechtigte und im Schulkontext Tätige durch Beratungsangebote bei der Erziehung
  • wirkt mit, ein lernförderliches Schulklima zu gestalten.

Fachliche Begleitung

Das Organisationsberatungsinstitut Thüringen e. V. in Jena wurde mit der fachlichen Begleitung des Landesprogramms beauftragt.

Fakten

  • Aus dem Programm werden 305 Fachkräfte (229 Vollzeitstellen) finanziert.
  • Ungefähr jede vierte Stelle ist bei den Jugendämter verortet. Der große Rest der Stellen ist bei freien Trägern angesiedelt.
  • Derzeit erreicht Schulsozialarbeit 276 Thüringer Schulen.
  • 53 Prozent der Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter arbeiten an Regelschulen. An Grundschulen sind 14 Prozent und an berufsbildenden Schulen sind 9 Prozent der Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter tätig.

Kosten

  • 2013: 2,4 Mio. Euro
  • 2014: 9,6 Mio. Euro
  • 2015: 9,8 Mio. Euro
  • 2016: 10,4 Mio. Euro
  • 2017: 10,7 Mio. Euro
  • 2018: 11,2 Mio. Euro
  • 2019; 11,4 Mio. Euro (Planung)

Stand: September 2019

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