Jugendgerichtshilfe

Jugendgerichtshilfe (JGH) orientiert sich am individuellen Recht eines jungen Menschen auf Erziehung und Förderung seiner Entwicklung.

Leistungen im Rahmen der JGH sind:

  • Präventionsarbeit zur Vermeidung von Straftaten
  • Mitwirkung und Begleitung junger Menschen und ihrer Erziehungsberechtigten im gesamten Verfahren
  • Durchführung von sozialpädagogischen ambulanten Maßnahmen, wie Täter-Opfer-Ausgleich, Soziale Trainingskurse, Arbeits- und Betreuungsweisungen, Verkehrsunterricht und Drogenmaßnahmen
  • Durchführung von stationären Maßnahmen zur U-Haftvermeidung

Gesetzliche Grundlagen

  • Sozialgesetzbuch VIII - Kinder- und Jugendhilfe
  • Jugendgerichtsgesetz (JGG)

Richtlinien, Fachliche Empfehlungen, Arbeitsorientierungen

  • Vereinbarung des Justizministeriums und des Ministeriums für Soziales und Gesundheit über Grundsätze der Unterbringung in Einrichtungen der Jugendhilfe gemäß §§ 71 Abs. 2 und 72 Abs. 4 JGG
  • Verwaltungsvorschriften des Ministeriums für Justiz und Europaangelegenheiten zur Einstellung von Strafverfahren nach §§ 45 und 47 JGG
  • Fachliche Empfehlungen für den Täter-Opfer-Ausgleich in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz
  • Fachliche Empfehlungen für Erziehungsbeistände und Betreuungshelfer nach § 30 SGB VIII
  • Fachliche Empfehlungen für die soziale Gruppenarbeit nach § 29 SGB VIII

Aufgaben des Landesjugendamtes

  • Unterstützung von Trägern der öffentlichen und freien Jugendhilfe im Rahmen von Fachberatung, Fachservice und Fortbildung.

Arbeitskreise, Arbeitsgemeinschaften und Gremien

  • LAG Ambulante Hilfen zur Erziehung, AG Soz.-päd. Maßnahmen nach JGG
  • DVJJ Thüringen

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