Jugendschutz

Abenteuer, Spannung, Spaß – Kinder und Jugendliche wollen etwas erleben. Das ist verständlich und auch gut so. Anregung und Freiräume sind wesentlich für die Entwicklung zu selbstbestimmten Erwachsenen.

Doch längst nicht alle Aktivitäten, die Kindern und Jugendlichen attraktiv erscheinen, sind ihrer gesunden Entwicklung zuträglich. Deshalb ist es wichtig, dass Erwachsene Verantwortung übernehmen, Entwicklungen begleiten und Orientierung bieten. Natürlich sind es zuerst die Eltern, die ihre Kinder vor schädigenden Einfl üssen schützen, indem sie dem jeweiligen Alter entsprechende Grenzen setzen.

Aber auch der Staat hat eine grundgesetzlich verankerte Pflicht, Kinder und Jugendliche vor Entwicklungsgefahren zu schützen und dies durchzusetzen. Solche Gefahren sind u. a. der Konsum alkoholischer Getränke oder der uneingeschränkte Zugang zu jugendbeeinträchtigenden Medien. Hier setzt die Jugendschutzgesetzgebung, zu der neben dem Jugendschutzgesetz auch das Arbeitsschutzgesetz und der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag gehören, den Rahmen.

Diese Seite teilen:

Unsere sozialen Netzwerke: