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Landesjugendförderplan

Landesjugendförderplan 2023 bis 2027 beschlossen

Am 12. September 2022 wurde der Landesjugendförderplan 2023 bis 2027 durch den Landesjugendhilfeausschuss beschlossen (Beschluss einfügen). Damit legt das Landesjugendamt Thüringen als überörtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe die fünfte Fortschreibung des Landesjugendförderplans in den Planungsfeldern der Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit vor.

In einem 18-monatigen Prozess hat eine Arbeitsgruppe des Landesjugendhilfeausschusses (Planungsgruppe) den Landesjugendförderplan 2023 bis 2027 erarbeitet. Die Planungsorganisation oblag der Verwaltung des Landesjugendamtes. Die Fortschreibung folgte dem Planungskreislauf von Bestandserhebung über die Bedarfsermittlung zur Maßnahmeplanung (§ 80 Abs. 1 SGB VII).

Nach § 18 Abs. 1 Thüringer Kinder und Jugendhilfe-Ausführungsgesetz (KJHAG) stellt das Landesjugendamt einen Landesjugendförderplan auf, der den Bedarf an Einrichtungen, Diensten und Veranstaltungen der Jugendarbeit von landesweiter Bedeutung mit den dafür erforderlichen Gebäuden und Räumlichkeiten sowie den notwendigen Fach- und Hilfskräften feststellt. Das Gesetz sieht vor, dass der Landesjugendförderplan regelmäßig, mindestens einmal in jeder Wahlperiode, fortzuschreiben ist.

Der Landesjugendförderplan dient der Information der Fachöffentlichkeit und stellt eine Basis für die Ausgestaltung der überörtlichen Leistungsbereiche der §§ 11 und 12 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) dar. Er enthält den Bestand, Bedarf und die daraus abzuleitenden Maßnahmeplanung für alle Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit mit überörtlicher Bedeutung für die Jahre 2023 bis 2027.

Landesjugendförderplan

Aufruf zum Einreichen von Konzepten für die Förderung von mehrjährigen Projekten der außerschulischen Jugendbildung

Der Landesjugendförderplanes 2023 bis 2027 weist den Bedarf der Förderung von mehrjährigen Projekten der außerschulischen Jugendbildung aus. Bezogen auf die für den Landesjugendförderplan 2023 bis 2027 formulierten fachpolitischen Herausforderungen „Demokratie(Bildung)“, „Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit“, „Nachhaltige Entwicklung“, „Digitalität des Aufwachsens junger Menschen“ und „Ehrenamt und Engagement“ werden Projekte der außerschulischen Jugendbildung nach § 11 SGB VIII bei anerkannten freien Trägern der Jugendhilfe für die Gesamtlaufzeit des LJFP 2023 bis 2027 gefördert. Die Auswahl und Bewilligung der Projekte erfolgt bis Februar 2023 in Verantwortung des Landesjugendhilfeausschusses in einem mehrstufigen beteiligungsorientierten Verfahren. Zur Förderung werden ab April 2023 zehn Projekte. Die Einreichung von Konzepten ist bis einschließlich 30. November 2022 möglich.

Aufruf zur Einreichung von Konzepten


Gern können Sie bei Fragen Kontakt zu Yvonne Hager, Referat Jugendpolitik unter der Telefonnummer 0361 57-341 1944 oder unter der Mail Yvonne.Hager@tmbjs.thueringen.de aufnehmen. 

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