Beistandschaften, Pflegschaften, Vormundschaften

Inhaltliche Beschreibung

Mit der Kindschaftsrechtsreform wurden einheitliche Rechtslagen in allen Bundesländern geschaffen und die Unterscheidungen zwischen ehelichen und nichtehelichen Kindern abgeschafft. Die Beistandschaft im Jugendamt ist gewichtet in Beratung und Unterstützung von Müttern, Vätern und jungen Volljährigen und in der Vertretung des Kindes auf Antrag des sorgeberechtigten Elternteils für Vaterschaftsfeststellung und Unterhaltsansprüche des Kindes. Die Amtsvormundschaft/Amtspflegschaft ist ausschließlich Aufgabe der Jugendämter und eine besondere Form der Vormundschaft/Pflegschaft. Während die Amtsvormundschaft kraft Gesetz oder durch richterliche Anordnung eintreten kann, tritt die Amtspflegschaft nur durch Anordnung des Gerichts ein.

Gesetzliche Grundlagen

  • Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
  • Drittes Kapitel des Sozialgesetzbuches VIII (SGB VIII - KJHG)

Richtlinien, Fachliche Empfehlungen, Arbeitsorientierungen

  • Arbeitsorientierungen des Landesjugendamtes Thüringen zu den Aufgabenbereichen Beistandschaften, Pflegschaften und Vormundschaften

Aufgaben des Landesjugendamtes

  • Unterstützung der Jugendämter der Thüringer Landkreise und kreisfreien Städte durch Fachberatung, Fortbildung und Fachservice bei der Umsetzung der gesetzlichen Aufgaben
  • Beratung in schwierigen Einzelfällen
  • Durchführung von Modellprojekten zur Qualitätsentwicklung

Arbeitskreise, Arbeitsgemeinschaften und Gremien

  • Arbeitskreis Beistandschaften, Amtsvormundschaften, Amtspflegschaften des Landesjugendamtes Thüringen

Diese Seite teilen:

Unsere sozialen Netzwerke: