Zusammenarbeit mit der Picardie

 Ideenwettbewerb
"adream - Architektur und Design mit nachwachsenden und ökologischen Materialien" des Freistaats Thüringen und der Region Picardie

 Französische Auszubildende aus der Picardie absolvieren Praktikum in Thüringen

 

Auszubildende aus Picardie 2008

Erster Praktikumsaufenthalt von französischen Auszubildenden aus der Picardie in Thüringer Betrieben 

Vom 21. April bis 09. Mai 2008 absolvierten 12 Schülerinnen und Schüler vom beruflichen Gymnasium Pierre Mendès France in Péronne / Frankreich ein Praktikum beider Agrar-, Dienstleistungs-, und Baugesellschaft mbH (ADIB) in Bad Langensalza. Dabei durchlaufen die Praktikanten verschieden Arbeitsbereiche und –orte. Im Gegenzug sind im Sommer 2008 Auszubildende der Johann-August-Röbling-Schule Mühlhausen für drei Wochen beim Französischen Roten Kreuz in der Picardie.
Vereinbart wurde dieser Austausch von Staatssekretär Kjell Eberhardt bereits im Januar 2008 während seines Arbeitsbesuches in der Picardie.

Der Rektor der französischen Akademie Amiens, Tanneguy Larzul, und der Vizepräsident des Regionalrates, Didier Cardon, besuchten am 28. und 29. April u.a. die französischen Auszubildenden vor Ort und überzeugten sich von der Praktikumsausbildung im Thüringer Unternehmen ADIB. Der Delegation aus der Picardie gehörten außerdem Vertreter von Bildungseinrichtungen an und somit konnte der Aufenthalt in Thüringen für weiterführende Arbeitsgespräche zum Ausbau der Zusammenarbeit im Schulbereich genutzt werden. 
 

Besuch bei ADIB
Besuch bei ADIB
Bilder Praktikum 2
Rektor Tanneguy Larzul und Staatssekretär Kjell Eberhardt
Rektor Larzul, Vizepräsident Cardon und Staatssekretär Eberhardt zu Besuch im Salza-Gymnasium Bad Langensalza
Rektor Larzul, Vizepräsident Cardon und Staatssekretär Eberhardt zu Besuch im Salza-Gymnasium Bad Langensalza
Besuch im Salza-Gymnasium Bad Langensalza
Besuch im Salza-Gymnasium Bad Langensalza

Zweite Praktikumsaufenthalt junger Picarden in Thüringer Landtechnikbetrieben

Sieben Auszubildende der Landtechnik aus der Picardie weilten vom 5. bis 24. April 2009 in Thüringer Unternehmen zum Praktikum. Bei den Firmen TRALAG Bad Langensalza, HISTA Weissensee, LUGE in Uhlstädt-Kirchhasel und LKS Starkenberg erhielten die Auszubildenden des Lycée Pierre Mendès France Péronne einen umfassenden Einblick in verschiedenste Tätigkeiten und sammelten wertvolle Erfahrungen auf beruflichem, aber auch persönlichem Gebiet. Sie waren vorbildlich in den normalen Arbeitsprozess vor Ort eingegliedert. Dabei profitierten sie von der außerordentlichen Gastfreundschaft der an diesem thüringisch-picardischen Partnerschaftsprojekt beteiligten Thüringer Landtechnikbetriebe. Aber auch die Einsatzbereitschaft, Motivation und Lernbereitschaft der französischen Auszubildenden wurden von den Firmen als sehr gut eingeschätzt.
Bei ihrem Besuch in den Praktikumsbetrieben überzeugten sich Christophe Wells vom Regionalrat der Picardie und Norbert Gorlt (APRECA) am 9. April 2009 vom Erfolg des Praktikumsaufenthaltes der jungen Picarden.

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Christophe Wells (Regionalrat der Picardie) im Gespräch mit Praktikant Stéphane Caublot bei TRALAG Bad Langensalza
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Norbert Gorlt, Cécile Markovic (beide APRECA), Christophe Wells (Regionalrat der Picardie) und die Praktikanten Guillaume Douvry, Raphaël Verschuere bei LUGE Uhlstädt-Kichhasel
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Praktikant Thomas Lozingue, Cécile Markovic, Norbert Gorlt (beide APRECA) und Praktikant Clément Jolibois bei HISTA Weissensee

Besuch Januar 2008

Reise des Staatssekretärs Kjell Eberhardt am 22. und 23. Januar 2008 in die Picardie

Auf Einladung des Rektors der Akademie Amiens/Picardie, Herrn Tanneguy Larzul, reiste Staatssekretär Kjell Eberhardt am 22. und 23 Januar zu Arbeitsgesprächen in die Picardie. Der Besuch diente u.a. dazu, einen Praktikantenaustausch zwischen berufsbildenden Schulen in Thüringen und der Picardie vorzubereiten, Kontaktseminare für Lehrer und Schulleiter vorzubereiten und weitere Arbeitsschwerpunkte für eine zukünftige Kooperation im Schulbereich auszuloten.

Auszeichnungsveranstaltung der Deutschen Botschaft in Paris

Staatssekretär Eberhardt nahm als Gast des Rektors, Herrn Larzul, und auf Einladung des Deutschen Botschafters, Dr. Ammon, an der Auszeichnungsveranstaltung anlässlich des 45. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages teil. Sie fand am 22. Januar 2008, dem Deutsch-Französischen Tag, in der Deutschen Botschaft in Paris statt. Frau Jayot, Deutschlehrerin am Collège „Jean Marc Laurent“ in Amiens, wurde mit dem „Botschafterpreis für Deutschlehrer“ ausgezeichnet.
 

Bild 1 1
Frau Manes, Staatssekretär Eberhardt, Schüler, Dr. Ammon (Botschafter), Schülerin, Frau Jayot, Herr Robinet, Rektor Larzul
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Rektor Larzul, Herr Robinet (Schulleiter), Frau Jayot, Staatssekretär Eberhardt

Besuch des Gymnasiums „Félix Faure“ in Beauvais

Das Gymnasium „Félix Faure“ gehört zu den 56 Gymnasien in Frankreich, die ihren Absolventen ein zweisprachiges Abitur (Deutsch/Französisch), das sogenannte "ABIBAC“, anbieten. Staatssekretär Eberhardt besuchte den Deutschunterricht und nutzte die Gelegenheit für Gespräche mit dem Direktor des Gymnasiums, Herrn Depoilly, sowie mit Schülern, Lehrern und Direktoren der umliegenden Colléges. Zudem konnte eine Kontaktanbahnung zwischen dem französischen Gymnasium und dem Humboldt Gymnasium in Weimar angeregt werden.
 

 

Bild 3 1
Sébastian Bertrand (Geschichtslehrer), Staatssekretär Eberhardt
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Herr Bertrand, Herr Depoilly (Direktor), Schüler, Staatssekretär Eberhardt, Rektor Larzul

Besuch des Gymnasiums „Pierre-Mendés France“ in Péronne

In Péronne hatte Staatssekretär Eberhardt Gelegenheit, die Praktikanten kennenzulernen, die im April 2008 ein Praktikum in der Unternehmensgruppe ADIB (Agrar-, Dienstleitungs-, Industrie-, Bau-GmbH) in Bad Langensalza absolvieren werden. Im Gepäck hatte er die Bereitschaftserklärung der Unternehmensgruppe, welche er dem Direktor, Herrn Duclercq, übergeben konnte.

 

Kontaktseminar 2009

Kontaktseminar zwischen Lehrern und Schulleitern der Partnerregionen Picardie (Frankreich) und Thüringen


Vom 25. bis 28 Januar 2009 fand ein Kontaktseminar zwischen Lehrern und Schulleitern der Partnerregionen Picardie (Frankreich) und Thüringen statt. An dieser Begegnung beteiligten sich sieben französische und sieben deutsche Schulen. Im Mittelpunkt standen das Kennenlernen der potentiellen Partner für künftige Schulpartnerschaften und erste Planungen von gemeinsamen Vorhaben.
Die Atmosphäre während der zwei Tage war geprägt von Aufgeschlossenheit und starker Motivation für gemeinsame Projekte. Die beteiligten Kollegen nutzten alle sich bietenden Gelegenheiten für einen intensiven Austausch zu möglichen gemeinsamen Arbeitsfeldern. Dabei entstand eine Vielzahl von Projektvorhaben, die es nun umzusetzen gilt.
 

Kontaktseminar
Eröffnung des Kontaktseminars zwischen Lehrern und Schulleitern der Picardie und Thüringens (Staatssekretär Eberhardt, Marylène Kersanté, Christophe Wells, Joëlle Coiseur, Claudine Decocqman, Nathalie Prost, Emmanuel Duclercq)

Schüler-Projekt 2010

Schüler-Projekt „Europa zwischen Konfrontation und Kooperation“


Vom 25. bis 29. Januar 2010 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus der Picardie und Thüringen im Rahmen des Schulprojekts „Europa zwischen Konfrontation und Kooperation“ in Erfurt und Weimar sowie auf Point Alpha. Ziel des Austauschs war die Förderung des europäischen Geschichtsbewusstseins. Gastgeber für die zwölf Gymnasiasten vom Lycée Pierre Mendès France aus dem französischen Péronne waren Schüler des Heinrich-Mann-Gymnasiums Erfurt und des Humboldt-Gymnasiums Weimar. Projektpartner der Schulen bei den Begegnungen in Péronne und Geisa waren die Point Alpha Stiftung und das Historial Péronne, ein Museum zum Ersten Weltkrieg.

 

Bild 1 - Schüler-Projekt
Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten überreicht Zertifikate an die Teilnehmer des Projekts (Empfang im Schloss Geisa am 27.01.2010)
Bild 2 - Schüler-Projekt
Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten überreicht Zertifikate an die Teilnehmer des Projekts (Empfang im Schloss Geisa am 27.01.2010); weiter im Bild (von links: Herr Kevin Tschanz, picardischer Lehrer, der im Rahmen des Jules-Verne-Programm momentan am Humboldt-Gymnasium Weimar beschäftigt ist; Frau Kathrin Grabein, Verantwortliche beim TMBWK für das Projekt; Frau Uta Thofern, Direktorin der Point-Alpha-Stiftung, Herr Vianney Guilbaud, Referent für deutsch-französische Beziehungen im Rektorat der Akademie Amiens)
Bild 3 - Schüler-Projekt
alle Projektteilnehmer
Bild 4 - Schüler-Projekt
Teilnehmer des Projekts bei einem Projekttag in der Gedenkstätte Buchenwald (28.01.2010)

13.02.2011

Bilaterales Schülerprojekt

zum Thema:
„Frei leben – Einschränkung von persönlichen Freiheiten in besonderen historischen Kontexten“

Schüler aus Thüringen und der Picardie trafen sich vom 13. bis 19. Februar 2011 im Rahmen eines bilateralen Schulprojektes in den Gedenkstätten Point Alpha in Geisa und in Buchenwald bei Weimar. Das Humboldt-Gymnasium Weimar und das Lycée Pierre Mendès-France Péronne haben dazu ein historisches Projekt zum Thema „Frei leben – Einschränkung von persönlichen Freiheiten in besonderen historischen Kontexten“ konzipiert und mit den Drittpartnern Point Alpha in Geisa sowie der Gedenkstätte Buchenwald durchgeführt.

 

Bilaterales Schülerprojekt - Bild 1 - Quelle: Kerstin Michel

23 Gymnasiasten aus dem französischen Péronne und dem Humboldt – Gymnasium Weimar arbeiteten selbstständig in bilateralen Tandems an konkreten Aufgabenstellungen, setzten sich in der Fremdsprache mit den jeweiligen Sachthemen auseinander, dokumentierten und präsentierten die Ergebnisse in unterschiedlichster Art. Die Drittpartner in Thüringen – wie die Gedenkstätten Point Alpha und die Gedenkstätte Buchenwald – trugen mit ihren pädagogischen Teams und ihrer Professionalität sehr stark zum Gelingen der Projektarbeit bei.

Bilaterales Schülerprojekt - Bild 2 - Quelle: Kerstin Michel
Bilaterales Schülerprojekt - Bild 3 - Quelle: Kerstin Michel
Teamarbeit und Gespräch mit Zeitzeugen in Geisa – Point Alpha am 14. und 15.2.2011

In Thüringen ist mit diesem deutsch-französischem Schulprojekt ein einmaliger Spagat zwischen dem aktiven Einsatz einer Fremdsprache in historischen Kontexten und dem gelebten interkulturellen Miteinander gelungen. Dies wurde besonders durch die von Herrn Staatssekretär Prof. Merten vorgenommene Zertifikatsübergabe gewürdigt.

Bilaterales Schülerprojekt - Bild 4 - Quelle: Kerstin Michel
Bilaterales Schülerprojekt - Bild 5 - Quelle: Kerstin Michel
Projektarbeit in der Gedenkstätte Buchenwald am 17. und 18.2.2011

Konzertreise 2010

Konzertreise des jungen Rudolstädter Musikers Maximilian Wilhelm und seiner Band anlässlich des Deutsch-Französischen Tages 2010


Am 4. und 5. Februar 2010 gastierten der junge Rudolstädter Musiker Maximilian Wilhelm und seine Band anlässlich des Deutsch-Französischen Tages 2010 mit großem Erfolg in der französischen Partnerregion mit dem Programm „Ostrocklegenden“. Die Konzertveranstaltungen in zwei picardischen Lycées (Lycée Robert de Luzarches Amiens, Lycée Jeanne Hachette Beauvais – in Kooperation mit dem Lycée Félix Faure Beauvais), begleitet von einer kleinen Ausstellung zum historischen Hintergrund der Entstehungszeit der durch das Projekt aufgegriffenen Musik, boten vorrangig den Deutschlernern der Schulen, darunter auch den AbiBac-Schülern, einen interessanten landeskundlichen Einblick in die Zeit vor dem Fall der Berliner Mauer. Die Gesprächsrunden, die sich an die Konzerte anschlossen, nutzten die Schülerinnen und Schüler, um Antworten auf ihre im Geschichts- und Deutschunterricht bei der Behandlung der DDR entstandenen Fragen durch die Musiker zu erhalten. Das Projekt diente in beispielhafter Weise der Werbung für Deutsch als Fremdsprache in der Picardie.

 

Bild 1 - Konzertreise
Maximilian Wilhelm
Bild 2 - Konzertreise
von links nach rechts: Volkmar Haupt (Keyboard), Maximilian Wilhelm (Gesang, Gitarren), Wieland Götze (Schlagzeug), Paul Wolff (Bass)
Bild 3 - Konzertreise
Maximilian Wilhelm (2. von rechts) mit Schülern des Lycée Félix Faure Beauvais

Besuch der Akademie Amiens 2010

Vom 16. bis 18. Mai 2010 besuchte Herr Richard Huber, Amtschef der Akademie Amiens, in Begleitung einer kleinen Delegation des Rektorats der Akademie Amiens den Freistaat Thüringen.

Im Humboldt-Gymnasium Weimar, wo Herr Minister Christoph Matschie die Gäste aus der Partnerregion am 17. Mai 2010 begrüßte, wurde ihnen ein interessanter Einblick in das vielgestaltige Profil der Thüringer AbiBac-Schule gewährt. Herr Kevin Tschanz, ein picardischer Lehrer für Geschichte und Geographie, der im Schuljahr 2009/2010 im Rahmen des Jules-Verne-Programms des französischen Erziehungsministeriums am Humboldt-Gymnasium Weimar arbeitet, stellte die Ergebnisse des thüringisch-picardischen Schulprojektes „Europa zwischen Konfrontation und Kooperation“ vor. Anschließend erhielten die Gäste eine im Ergebnis des Projekts entstandene Fotodokumentation.

Nach einer Gesprächsrunde zu Fragen des bilingualen Unterrichts sowie der Vorbereitung des ersten AbiBacs (2011) folgten Unterrichtsbesuche im Französischunterricht und im bilingualen Geographie-Unterricht.

Zum Abschluss des Schulbesuchs erlebten die Gäste eine deutsch-französische Theater-Aufführung des Stücks „Pile ou face“ durch Schüler der 11. Klasse des AbiBac-Zweigs.

Am Nachmittag besichtigten die Gäste aus Amiens die picardisch-thüringische Ausstellung „Amnesia-Memoria“ im Neuen Museum Weimar. Dieses überaus erfolgreiche studentische Projekt zwischen der Bauhaus-Universität Weimar, der École Supérieure d’Art et de Design d’Amiens und der Université de Picardie „Jules Verne“ soll im Herbst 2010 auch in Amiens präsentiert werden.

Später wurden die Gäste in der Staatlichen Gewerblich-Technischen Berufsschule Gotha empfangen, die an einem gemeinsam mit dem Staatlichen Berufschulzentrum „Gotha-West“ durchgeführten Praktikanten-Austausch mit zwei picardischen beruflichen Gymnasien (Lycée Mireille Grenet de Compiègne, Lycée des Métiers Le Corbusier de Soissons) beteiligt ist. Die picardischen Praktikanten freuten sich über den Besuch der Delegation an ihren Arbeitsplätzen im VW-Autohaus Seyfarth Gotha-Siebleben, dem Quality-Hotel Gotha und dem Herkules-Einkaufsmarkt Gotha.

Die Begegnung mit der Delegation des Rektorats der Akademie Amiens vom 16. bis 18. Mai 2010 bot Gelegenheit für zahlreiche Arbeitsgespräche zur Entwicklung von Ideen für künftige gemeinsame Projekte und einen intensiven Gedankenaustausch über die Fortsetzung der Kooperation. Herr Arnaud Sète, Sprachattaché am Französischen Institut Leipzig, und Herr Martijn Kalff, Leiter des Französischen Kulturbüros in Thüringen, beteiligten sich mit großem Interesse an allen Begegnungen des 17. Mai 2010.
 

Herr Richard Huber, Amtschef der Akademie Amiens, und Herr Minister Christoph Matschie
Herr Richard Huber, Amtschef der Akademie Amiens, und Herr Minister Christoph Matschie
Herr Kevin Tschanz im bilingualen Geographie-Unterricht am Humboldt-Gymnasium Weimar
Herr Kevin Tschanz im bilingualen Geographie-Unterricht am Humboldt-Gymnasium Weimar
Schüler der 11. Klasse des AbiBac-Zweigs des Humboldt-Gymnasiums Weimar bei der Aufführung von "Pile ou face"
Schüler der 11. Klasse des AbiBac-Zweigs des Humboldt-Gymnasiums Weimar bei der Aufführung von "Pile ou face"

Besuch Mai 2011

Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten und Rektor Jean-Louis Mucchielli am 27. Mai 2011 im Lycée Félix Faure Beauvais
Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten und Rektor Jean-Louis Mucchielli am 27. Mai 2011 im Lycée Félix Faure Beauvais

Am Freitag, den 27. Mai 2011, unterzeichneten Herr Jean-Louis Mucchielli, Rektor der Akademie Amiens, und Herr Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten eine  Absichtserklärung über einen bilateralen Lehreraustausch zwischen dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Akademie Amiens. Die Zeremonie fand im Lycée Félix Faure in Beauvais statt, wo bereits im Jahre 2008 die Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit im Bildungsbereich zwischen Thüringen und der Picardie unterzeichnet worden war. Nachdem der Freistaat Thüringen zwei Jahre lang Lehrkräfte der Akademie Amiens im Rahmen des Jules-Verne-Programms des Französischen Erziehungsministeriums in einer Thüringer Schule einsetzen konnte, wird der Deutschunterricht des Lycée des métiers Le Corbusier in Soissons im kommenden Schuljahr durch die Entsendung einer Thüringer Lehrkraft unterstützt. Auch in Thüringen kommt erneut eine Lehrkraft aus der Picardie im Rahmen des Jules-Verne-Programms zum Einsatz. Sie wird am Staatlichen Gymnasium „Leuchtenburg“ Kahla Französisch unterrichten.

Darüber hinaus wurde eine erweiterte Schulpartnerschaftsvereinbarung im Sinne der Zusammenarbeit bei der Entwicklung der AbiBac-Zweige zwischen dem Lycée Félix Faure de Beauvais, dem Humboldt-Gymnasium Weimar sowie zwei neuen Partnern, dem Collège Gérard Philipe de Froissy und dem Collège Condorcet de Bresles, unterzeichnet.

Herr Staatsekretär Prof. Dr. Roland Merten weilte auf Einladung des Rektors der Akademie Amiens in der Picardie und besuchte bei seinem zweitägigen Aufenthalt neben dem Lycée Félix Faure de Beauvais noch zwei weitere picardische Schulen. Im Lycée Hôtelier Le Corbusier de Soissons, das enge Kontakte zu den Gothaer Berufschulzentren pflegt, hatte er Gelegenheit, Thüringer Auszubildende zu treffen, die gerade mit großem Erfolg ein dreiwöchiges Praktikum in Betrieben der Stadt Soissons absolvierten. Mit dem Lycée Lamarck d’Albert, das Herr Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten am Samstag, den 28. Mai 2011, besuchte, eröffnet sich ein weiteres interessantes Feld für die Zusammenarbeit im Bereich der beruflichen Bildung. Die Schule verfügt über hervorragende Kenntnisse auf dem Gebiet der Robotertechnik und zeigte sich sehr interessiert an einem künftigen fachlichen Austausch mit Thüringer Partnern.
 

Schüler der Terminale AbiBac und der Terminale Euro Allemand des Lycée Félix Faure in Beauvais
Schüler der Terminale AbiBac und der Terminale Euro Allemand des Lycée Félix Faure in Beauvais

Trilaterales Lehrerseminar 2012

Trilaterales Kontaktseminar von Lehrerinnen und Lehrern der Picardie, Kleinpolens und Thüringens
10. bis 13. Januar 2012

Vom 10. bis 13. Januar 2012 fand in der Landesfortbildungsstätte Tambach-Dietharz ein trilaterales Lehrerkontaktseminar statt.

Beteiligt waren 21 Lehrerinnen und Lehrer aus der Picardie, Kleinpolen und Thüringen, Herr Mariusz Stinia vom MCDN Kraków und Tatiana Viallaneix vom Rektorat der Akademie Amiens.

Ziel des Seminars war die Anbahnung trilateraler Schulpartnerschaftsprojekte im Sinne des  Weimarer Dreiecks. Um die Entstehung dieser Projekte zu unterstützen, erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassende Informationen zur Projektförderung des  Deutsch-Polnischen Jugendwerks und des  Deutsch-Französischen Jugendwerks durch Malte Koppe (DPJW) und Yoann Joly-Müller (DFJW) sowie Hinweise und Anregungen zur Nutzung der Aktion COMENIUS (EU-Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen) durch die Thüringer COMENIUS-Moderatorin Susanne Vogel.

Sieben verschiedene Ideen für Kooperationsprojekte entstanden während der Begegnung. Die Themen künftiger trilateraler Projekte von Schülern reichen vom Fußball (EURO 2012) über Schülerzeitungsarbeit bis hin zu Toleranz und Widerstand.

Herr Staatsekretär Prof. Dr. Roland Merten begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars und würdigte deren Engagement bei der Stärkung der europäischen Dimension sowie interkultureller Aspekte schulischer Austauschprojekte.
 

Besuch November 2008

 

Am 13. November 2008 unterzeichneten Staatssekretär Kjell Eberhardt und der Rektor der Akademie Amiens, Ahmed Charaï, in Beauvais/Picardie eine Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit im Bereich der Bildung zwischen der Akademie Amiens und dem Thüringer Kultusministerium.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind die Förderung der Sprache des Partnerlandes, der Ausbau der landeskundlichen und interkulturellen Kenntnisse der Heranwachsenden sowie die Kooperation auf dem Gebiet der Berufsausbildung, -ausübung und -weiterbildung. Realisiert werden soll dies durch Schulpartnerschaften und Projekte im Rahmen des Programms der Europäischen Union „Lebenslanges Lernen“ und „e-learning“, einer Schulpartnerschaft zu AbiBac, den verstärkten individuellen Schüleraustausch im Rahmen der Programme des Deutsch-Französischen Jugendwerks, die Vermittlung von Fremdsprachenassistenten, den Austausch von Auszubildenden und Praktikanten, die Kooperation von Lehrkräften bezüglich bilingualen Unterrichts sowie die gemeinsame Lehrerfortbildung für Lehrer der beiden Regionen unter Mitwirkung des Institut Universitaire de Formation des Maîtres und des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien.

Thüringen pflegt seit über 14 Jahren einen intensiven Austausch mit der Picardie. Von den 79 Thüringer Schulen, die eine Schulpartnerschaft mit einer französischen Schule unterhalten, stehen 15 Schulen in Kontakt mit Schulen in der Picardie. Im Hochschulbereich bestehen beispielsweise Kooperationen zwischen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Université de Picardie, der Universität Erfurt und der Université de Picardie Jules Verne in Amiens und der Technischen Universität Ilmenau und der Ecole supérieure d’ingénieurs en électrotechnique et électronique d’Amiens.
 

Bild 3
Unterzeichung der Gemeinsamen Erklärung durch Rektor Charaï und Staatssekretär Eberhardt
Bild 4
Direktor des Thillm, Dr. Althaus, und der Präsident der Université de Picardie Jules Verne, Herr Georges Fauré, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung
Bild 2
Staatssekretär Eberhardt in der Grundschule Emile Foex in Beauvais
Bild 1
Rektor Charaï, Staatssekretär Eberhardt und Herr Schulleiter Depoilly mit Schülern des Lycée Félix Faure in Beauvais

Wettbewerb ADREAM

Wettbewerb der Picardie und Thüringen "ADREAM"

Gemeinsamer thüringisch-picardischer Architektur- und Design-Wettbewerb ADREAM europaweit gestartet

Die seit 15 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der Region Picardie und dem Freistaat Thüringen wird jetzt durch einen attraktiven Baustein ergänzt. Ein innovativer gemeinsamer Wettbewerb zum Thema „Architektur und Design mit natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen“ ist gestartet. Unter dem Namen „ADREAM“ greift dieser europaweite Wettbewerb die besondere Kompetenz beider Partner auf dem Gebiet der Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung nachwachsender und nachhaltiger Materialien beziehungsweise des spezifischen gestalterischen Umgangs damit auf.

Zielgruppe sind Studierende und Berufstätige. Sie sind eingeladen, kreative Entwürfe mit ökologischen und nachwachsenden Materialien aus den Bereichen Design und Architektur einzureichen.

Preisgelder von insgesamt € 30.000,- und Budgets für den Prototypenbau von insgesamt € 50.000,- warten auf die Gewinner, die gleichzeitig wichtige Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen knüpfen können. Eine europäische Jury aus renommierten Personen aus den Bereichen Architektur, Design, Ingenieurwesen und „Neue Materialien“ hofft auf viele interessante Wettbewerbsbeiträge. Die Preisverleihung durch den Präsidenten des Regionalrats der Picardie und den Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen ist für Juni 2010 geplant.

Prämierte und eine Auswahl herausragender Entwürfe werden in Frankreich, Deutschland und Europa bis 2011 veröffentlicht und ausgestellt.


 Weimarer Studenten und Absolventen bei europäischem Architektur- und Design-Wettbewerb ADREAM 2010 erfolgreich

Weitere Informationen bietet die offizielle ADREAM-Homepage unter
www.adream2012.eu

Preisträger 2010

Weimarer Studenten und Absolventen bei europäischem Architektur- und Design-Wettbewerb ADREAM erfolgreich

Wassilij Grod, Student der Bauhaus-Universität Weimar, und Marc Ehrle, Absolvent der Bauhaus-Universität Weimar, wurden beim Architektur- und Design-Wettbewerbes ADREAM am 8. Juni 2010 mit jeweils einem 1. Platz ausgezeichnet. Eine Lobende Erwähnung der Jury bekamen Magnus Mewes und Maximilian Bauer, beides Absolventen der Bauhaus-Universität Weimar.

Der europaweit ausgelobte Architektur- und Designwettbewerb ADREAM wurde im letzten Jahr anlässlich des 15jährigen Jubiläums ihrer Partnerschaft zwischen Thüringen und der Picardie beschlossen und von Thüringer Seite durch die BAUHAUS-Universität betreut. Die Jury sichert den Gewinnern Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro und Budgets für den Prototypenbau von insgesamt 50.000 Euro zu.

Ziel des ADREAM-Wettbewerbes ist es, dass die Entwürfe auch als reale Produkte den Alltag erreichen. Die Auszeichnung mit Budgets für den Prototypenbau verweist auf die Intention, ökologische und wirtschaftlich konkret nutzbare Ergebnisse zu erhalten. Die Kooperation mit Unternehmen aus der Picardie und Thüringen soll den Preisträgern eine attraktive Chance der Realisierung und den Unternehmen einen stärkeren Bezug zwischen Architektur, Design und Nachhaltigkeit ermöglichen.

336 Entwürfe erreichten die Jury aus ganz Europa, aber vor allem aus Frankreich und Deutschland. In der Bundesrepublik beteiligte besonders aktiv die Bauhaus-Universität Weimar. Aus 45 ausgewählten Entwürfen, darunter 21 Berufstätige und 24 Studierende, bestimmt die Jury die Preisträger.

Weitere Informationen: www.adream2012.eu

Aktivitäten in Thüringen

Konzertreise der Thüringer Band WILHELM vom 5. bis 12. Januar 2013 in der Picardie

Anlässlich des 50. Jubiläums der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages am 22.01.2013 fand eine gemeinsam mit der Akademie Amiens organisierte und finanzierte Konzertreise der Thüringer Band WILHELM in der Picardie statt. Schüler aus 14 picardischen Schulen erlebten in fünf mitreißenden Konzerten erneut die Thüringer Band, die bereits 2010 in der Thüringer Partnerregion unterwegs war. Ziel der Konzertreise war die vertiefte Förderung des Erlernens der deutschen Sprache in den Schulen der Partnerakademie Amiens.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, ist erfreut über das außergewöhnliche Sprachprojekt. „Europa wächst zusammen. Unverzichtbar dabei sind Fremdsprachenkenntnisse. Sie eröffnen persönliche und berufliche Chancen“, so Matschie.

In einem Artikel in L'Union-L'Ardennais vom 15. Januar 2013 zum Konzert im Konservatorium von Laon heißt es dazu: „Selten seit seiner Gründung erlebte das Auditorium des Konservatoriums einen solchen Enthusiasmus bei einem Konzert. In einem mit Deutschlernern aus den Collèges Le Nain und Charlemagne sowie dem Lycée Claudel gefüllten Saal landete die Rockband WILHELM aus Thüringen in Deutschland einen Riesenerfolg. Auf Anhieb stellte sich eine Osmose zwischen den deutschen Musikern und den jungen französischen Konzertbesuchern her. […]“
 

Deutsch-Französische Jugendbegegnung zum Thema „Traum von der Schule von morgen“ vom 4. bis 8. März 2013


Anlass dieses Treffens im Johannitergut Beinrode (Nordthüringen) war eine gemeinsame Reflexion von 32 Jugendlichen aus der Picardie, der Auvergne und Thüringen zum Thema „Traum von der Schule von morgen“. Die jungen Franzosen und Deutschen diskutierten die Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung unserer modernen Gesellschaft. Sie entwickelten Ideen zur interkulturellen Zusammenarbeit der beiden Länder. Sie lernten mit der Andersartigkeit des Partners umzugehen und trainierten Weltoffenheit. In Arbeitsgruppen mit vier verschiedenen Themen erarbeiteten die Teilnehmer der Jugendbegegnung ihr Bild von einer idealen Schule. In den Arbeitsgruppen waren je zwei Animateure tätig, um die sprachliche Verständigung aller Teilnehmer zu gewährleisten. Partner bei der Durchführung der bilateralen Jugendbegegnung waren die Akademien Amiens und Clermont-Ferrand. Ihre Arbeitsergebnisse stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Prezi vor.

 

Comenius-Regio-Partnerschaft

Comenius-Regio-Partnerschaft Picardie Thuringe Réseau Educatif (Picthure)/ Neue Lernkultur in Kommunen (Nelecom) - 2011 bis 2013

Das Projekt Picardie Thuringe Réseau Educatif (Picthure)/ Neue Lernkultur in Kommunen (Nelecom) hat die Partnerschaft im Bildungsbereich zwischen der Region Picardie und dem Freistaat Thüringen durch den Austausch und die Verbreitung guter Praxisbeispiele auf dem Gebiet der formellen und informellen Bildung gestärkt. Eine Erprobung auf den Territorien der beiden Regionen (die Picardie maritime und die Gegend um Abbeville, das Eichsfeld und die Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt) erlaubte die Entstehung eines regen Austauschs zwischen den beiden „Spiegel“-Netzwerken. Ein Programm von drei Mobilitätszyklen - insgesamt 6 Studienbesuche von Januar 2012 bis April 2013 - hat diese Vorgehensweise strukturiert.

Gestützt auf das Konzept der „Bildungskette“ und mit Vorzug für eine territoriale und lokale Herangehensweise entstand und vertiefte sich ein Netzwerk von Akteuren (Gebietskörperschaften, Vereine, Bildungseinrichtungen, Schulverwaltung), das stimuliert wurde, innovative Praxisansätze zu erproben. Die entstandenen Kontakte zwischen den Partnern und Akteuren gestatteten es

a) die Kontakte mit den ausländischen Partnern zu fördern, an der internationalen Öffnung zu arbeiten;

b) eine gemeinsame Arbeitsweise zu entwickeln bzw. zu zeigen, dass sie möglich und von Interesse ist;

c) die Kenntnis des lokalen Horizonts von Programmen, institutionellen Akteuren und lokalen Vereinen auf dem Gebiet der formellen und informellen Bildung, der Berufsorientierung und –eingliederung zu entwickeln.

Entsprechend dem Bedürfnis der Bildungsakteure, sich in ihrer Arbeit zu ergänzen – sowohl auf der Ebene der verschiedenen Vereine als auch zwischen den einzelnen Bildungseinrichtungen – wurden innovative Aktivitäten entfaltet.

Alle diese Aktivitäten haben zur Organisation eines die Erfahrungen zusammenführenden Abschlussseminars unter dem Titel „Picardie - Thüringen – Wege zu einer erfolgreichen Bildung“ geführt, das zugleich ein Schlüsselelement für die Verbreitung der Projektergebnisse darstellt.

 

Besuch der Akademie Amiens 2013

Besuch des Rektors der Akademie Amiens im November 2013 in Thüringen
Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten und Bernard Beignier, Rektor der Akademie Amiens



Am 25. November 2013 wurde im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur feierlich die erneuerte Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit im Bildungsbereich zwischen der Akademie Amiens (Picardie) und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur unterzeichnet. Dazu begrüßte Herr Staatssekretär Prof. Dr. Roland Merten den Rektor der Akademie Amiens, Herrn Bernard Beignier, in Begleitung einer Delegation des Rektorats.

Schwerpunkte des weiteren Ausbaus der langjährigen Partnerschaft sind die Förderung der Sprache des Partnerlandes, der Ausbau der landeskundlichen und interkulturellen Kenntnisse der Heranwachsenden sowie eine vertiefte Kooperation auf dem Gebiet der Berufsausbildung, -ausübung und –weiterbildung.
 


 

Gemeinsame Erklärung(deutsche Fassung)

Gemeinsame Erklärung (französiche Fassung)
 

 

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