Projekte und Programme

  • Umsetzung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Verbesserung der Teilhabe in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege im Freistaat Thüringen

    Der Bund unterstützt den Freistaat Thüringen bei der Qualitätsverbesserung in Kindergärten sowie beim Ausbau der Beitragsfreiheit mit rund 142 Millionen Euro bis 2022. Die Mittel fließen in vier Handlungsfelder:

    • Bewältigung inhaltlicher Herausforderungen (Multiprofessionelle Teams)
    • Stärkung der Betreuungsqualität (Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels)
    • Gewinnung und Sicherung qualifizierter Fachkräfte (Modellprojekt „PiA-TH“)
    • Ausbau der Beitragsfreiheit

    weitere Details (Flyer)

    Medieninformation "Gute-KiTa-Gesetz: 142 Millionen für die frühkindliche Bildung in Thüringen" (04.09.2019)

  • Projektzeitraum: 2019 bis 2023

    In diesem Modellprojekt soll die praxisintegrierte vergütete Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher in Thüringen erprobt werden. Trägern von Kindertageseinrichtungen, die am Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive“ teilnehmen, wird es ermöglicht, den Eigenanteil an der Ausbildungsvergütung für das 2. und 3. Ausbildungsjahr kozufinanzieren. Daran gekoppelt ist eine gegenseitige Bindung für zwei Jahre von Träger und teilnehmenden Absolventinnen und Absolventen für die Zeit nach Abschluss der Ausbildung.

    Eine praxisintegrierte Ausbildung ermöglicht, unmittelbare Praxiserfahrungen im theoriegeleiteten Kontext zu reflektieren und so den Kompetenzerwerb durch professionelle praktische Anleitung in der Kindertageseinrichtung zu verknüpfen.

    Durch die Möglichkeit des veränderten Einstiegs in das Berufsfeld der Erzieherinnen und Erzieher sollen zusätzliche Bewerberschichten gewonnen werden.

    Thüringen reagiert mit diesem Modellprojekt auf den stetig steigenden Fachkräftebedarf im Land und schafft somit eine Basis für gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen.

    Medieninformation "Minister Holter informiert sich über Start der praxisintegrierten Erzieherausbildung" (20.08.2019)

     

  • Bund, Länder und Kommunen haben auf dem Krippengipfel im April 2007 vereinbart, schrittweise ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot aufzubauen. Die Förderprogramme des Bundes richten sich daher auf den Ausbau von Betreuungsplätzen. Ziel des aktuellen 4. Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2017 bis 2020 ist die Schaffung und die Ausstattung zusätzlicher Betreuungsplätze für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt in Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege durch Förderung entsprechender Investitionen. Zusätzliche Betreuungsplätze sind solche, die entweder neu entstehen oder die solche ersetzen, die ohne Erhaltungsmaßnahmen wegfallen.

    Förderrichtlinie zum Investitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020"

    Formular - Antrag auf Gewährung einer Zuwendung

    Formular - Empfangsbestätigung

    Formular - Stellungnahme des zuständigen örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe

    Formular - Prioritäre Auflistung seitens des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe zu den beigefügten Anträgen

    Formular - Mittelabruf

    Formular - Verwendungsnachweis

  • Ziel des Landesinvestitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2017 bis 2018 ist die Modernisierung, Sanierung, Ausstattung oder Neuschaffung von Betreuungsplätzen für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt in Tageseinrichtungen durch Förderung entsprechender Investitionen. Hierfür stellt der Freistaat Thüringen in den Jahren 2017 und 2018 Landesmittel in Höhe von jeweils 5.000.000,00 Euro zur Verfügung. Gegenstand der Förderung sind Investitionen in Tageseinrichtungen zur Modernisierung, Sanierung, Ausstattung oder Neuschaffung von Betreuungsplätzen für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt. Investitionen in diesem Sinne sind Neubau-, Ausbau-, Umbau-, Sanierungs-, Renovierungs- und Ausstattungsinvestitionen einschließlich der mit den Investitionen verbundenen Dienstleistungen. Diese können auch der Schaffung von Voraussetzungen zur inklusiven Betreuung von Kindern dienen.

    Förderrichtlinie - Landesinvestitionsprogramm Kita 2017-2018

    Antrag GfAW - Landesinvestitionsprogramm Kita 2017-2018

    Stellungnahme Örtlicher Träger - Landesinvestitionsprogramm Kita 2017-2018

    Prioritaetenliste - Landesinvestitionsprogramm Kita 2017-2018

     

  • Ziel des Landesinvestitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2020 ist die Modernisierung, Sanierung, Ausstattung oder Neuschaffung von Betreuungsplätzen für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt in Tageseinrichtungen durch Förderung entsprechender Investitionen. Hierfür stellt der Freistaat Thüringen im Jahr 2020 Landesmittel in Höhe von 5.000.000,00 Euro zur Verfügung. Gegenstand der Förderung sind Investitionen in Tageseinrichtungen zur Modernisierung, Sanierung, Ausstattung oder Neuschaffung von Betreuungsplätzen für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt. Investitionen in diesem Sinne sind Neubau-, Ausbau-, Umbau-, Sanierungs-, Renovierungs- und Ausstattungsinvestitionen einschließlich der mit den Investitionen verbundenen Dienstleistungen. Diese können auch der Schaffung von Voraussetzungen zur inklusiven Betreuung von Kindern dienen.

    Förderrichtlinie - Landesinvestitionsprogramm Kita 2020

    Anmeldung - Landesinvestitionsprogramm Kita 2020

    Antrag TMBJS - Landesinvestitionsprogramm Kita 2020

  • Mit dem Bundesprogramm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ (2011-2015) wurden bundesweit wichtige Impulse für eine alltagsintegrierte sprachliche Bildung für Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen gesetzt. Auf der Grundlage der Erfahrungen aus diesem Programm, den Ergebnissen der Evaluation und wissenschaftlichen Begleitung und den Rückmeldungen aus den Bundesländern startete im Januar 2016 ein neues Programm zur sprachlichen Bildung auch im Freistaat Thüringen.

    Im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“  werden die erfolgreichen Ansätze aus dem Programm „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ fortgeführt sowie inhaltlich und strukturell weiter entwickelt. Ziel des Programms ist es, das sprachliche Bildungsangebot in den teilnehmenden Einrichtungen systematisch zu verbessern. Mit dem Konzept der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung wird der Alltag in einer Kindertageseinrichtung in seiner Gesamtheit darauf ausgerichtet, den Spracherwerb anzuregen und zu fördern. In der ersten Förderwelle (2016 bis 2019) werden in Thüringen 103 halbe Stellen für Sprach-Fachkräfte an 88 Kindertageseinrichtungen und acht halbe Stellen Fachberatung finanziert. Derzeit läuft das Antragsverfahren zur zweiten Förderwelle (2017 bis 2020). Hier werden 89 halbe Stellen für Sprach-Fachkräfte an Kindertageseinrichtungen und sieben halbe Stellen Fachberatung gefördert.

    Weitere Informationen und eine Standortkarte der Programm-Kitas finden sich unter www.fruehe-chancen.de.

  • Informationen zum Projekt
    auf den Internetseiten des Thüringer Sozialministeriums

  • Stärkung der Bildungs- und Erziehungsqualität in Kindertageseinrichtungen und Grundschule und Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Schule

    Mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt TransKiGs wurden Kindergärten und Grundschulen unterstützt, sich selbst zu exzellenten Bildungseinrichtungen für Kinder weiter zu entwickeln.

    Das Projekt hatte zum Ziel, Erzieherinnen und Grundschulpädagoginnen zu helfen, anregungsstarke Lernsituationen für Kinder im Vor- und Grundschulalter zu gestalten, die die Kreativität, die Intelligenz, die soziale Kompetenz und die Selbststeuerungsfähigkeiten von Kindern besonders herausfordern und unterstützen. Damit sollte der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule entwicklungsgerecht und individuell gestaltet werden. Das Projekt diente dazu, ein am Kind orientiertes Bildungsverständnis zu verbreiten und in praktisches pädagogisches Handeln umzusetzen, das die Erkenntnisse der modernen Lernpsychologie mit anspruchsvollen Inhaltsangeboten kombiniert.

    Sechs Thüringer Tandems waren in das BLK-Verbundprojekt involviert und wurden wissenschaftlich begleitet. Achtzehn weitere Tandems wurden als "äußerer Ring" in Fortbildungen und damit in den Transfer einbezogen.

    Abschlussbericht

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