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Schwimmen

drei Schwimmsportler springen vom Startblock

Schwimmen

In den zurückliegenden beiden Schuljahren konnten nicht alle Schulschwimmkurse wie geplant stattfinden, wodurch sich heterogene Lernstände aufgebaut haben. Bereits in den letzten Wochen des Schuljahres 2020/21 sowie verstärkt in den Sommerferien sind diese heterogenen Lernstände gezielt durch die Wiederaufnahme der regulären und dem Angebot zusätzlicher Schwimmkurse bereits zu einem großen Teil abgebaut worden.

Nun gilt es im Schuljahr 2021/22 durch weitere Schwimmangebote möglichst für alle Schülerinnen und Schüler die heterogenen Lernstände vollständig abzubauen. Sofern dies durch die schulischen Schwimmlehrkräfte nicht möglich ist, werden externe Partner einbezogen.

Diese externen Partner können beispielsweise Schwimmvereine oder Badbetreiber sein, welche über ein Interessenbekundungsverfahren ihre Bereitschaft zur Durchführung von Förderangeboten im Bereich des Schulschwimmens erklären. Hierfür hat das TMBJS ein Interessenbekundungsverfahren eingerichtet, welches über das das Thüringer Antragssystem für Verwaltungsleistungen (ThAVEL) in digitaler Form durchgeführt wird. Neben den Daten des Anbieters sowie der Kursleiterinnen und Kursleiter müssen auch entsprechende Eignungsnachweise vorhanden sein und Qualitätskriterien erfüllt werden. Zudem sind Tätigkeitsbereiche (Landkreise und kreisfreie Städte) sowie ein Tätigkeitszeitraum anzugeben.

Auf Grundlage der eingegangen Interessenbekundungen erfolgt eine Prüfung durch das TMBJS und – sofern alle Anforderungen erfüllt werden und ein Rahmenvertrag mit dem Staatlichen Schulamt Westthüringen abgeschlossen worden ist – auch die Listung auf der nachstehenden Anbieterübersicht.

Anhand der Daten der Schwimmverantwortlichen in den Regionen wird festgestellt, bei welchen Schülerinnen und Schülern ein heterogener Lernstand besteht, der über schulische Angebote nicht abgebaut werden kann. Die Eltern dieser Schülerinnen und Schüler erhalten über die Schule ein Informationsschreiben sowie einen entsprechenden Lern-Scheck für ein Förderangebot im Umfang von zehn oder 20 Stunden, welcher vom TMBJS ausgestellt und von der Schule personalisiert wird. Der Stundenumfang richtet sich nach dem aktuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler und damit danach, wie groß der individuelle Aufholbedarf ist. Anhand der nachstehenden Anbieterübersicht können die Eltern sich einen Kursanbieter aussuchen und bei diesem verbindlich ein entsprechendes Förderangebot vereinbaren.

Nach Durchführung des Förderangebots erfolgt die Abrechnung durch den Anbieter gemäß der im Rahmenvertrag vereinbarten Konditionen beim Staatlichen Schulamt Westthüringen.

Auf Wunsch erhalten die Eltern eine Bescheinigung über den erfolgreichen Besuch des Förderkurses vom Anbieter.

Die Ergebnisse des Förderangebots werden durch den Anbieter an die Schwimmverantwortlichen in den Regionen gemeldet und ermöglichen die Ausstellung des einheitlichen Schulschwimmpasses für die betreffenden Schülerinnen und Schüler analog zum Schulschwimmunterricht, der durch schulische Schwimmlehrkräfte durchgeführt wird.

Bei Fragen zum Verfahren schauen Sie sich bitte die nebenstehende Übersicht an, lesen sich die Antworten auf häufig gestellte Fragen durch oder melden sich im Fall von weiterhin bestehenden Unklarheiten bei folgenden Personen:

Übersicht der Anbieter

Antworten auf häufig gestellte Fragen

  • Was ist ein Lern-Scheck?

    Ein Lern-Scheck ist ein Gutschein, mit dem ein bestimmter Förderkurs durch Schülerinnen und Schüler kostenlos in Anspruch genommen werden kann. Die Kosten trägt das Bildungsministerium.

    Wann erhält die besuchte Schule einen Lern-Scheck zur Ausgabe an die Schülerinnen und Schüler?

    Die Schwimmverantwortlichen bündeln die Daten der Schülerinnen und Schüler eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt, die bereits Schwimmangebote wahrgenommen haben, und die jeweils erreichte Niveaustufe und stellen diese dem Bildungsministerium sowie den jeweiligen Schulen zur Verfügung. Das Bildungsministerium leitet den tatsächlichen Lernstand aus den übermittelten Daten ab, erstellt die entsprechenden Lern-Schecks und stellt diese den Schulen zur Verfügung. Die Schulen personalisieren die Lern-Schecks und geben diese an die Eltern weiter.
    Hat ein Kind noch nicht das Lernziel der Basisstufe (100 m Schwimmen) erreicht, wird ein Lern-Scheck ausgestellt, sofern der heterogene Lernstand nicht durch schulische Schwimmangebote aufgeholt werden kann, sondern außerschulische Partner erforderlich sind.

    Welche Aufgaben haben die Schulen nach Erhalt der Lern-Schecks?

    Die Lern-Schecks sind bereits mit dem Förderbereich, dem Stundenumfang sowie einer Identifikationsnummer versehen und werden entsprechend der Anzahl der Schülerinnen und Schüler mit festgestellten heterogenen Lernständen aufgeteilt nach dem jeweiligen Stundenumfang des Förderangebots durch das Bildungsministerium übersandt.
    Ein Formular zum Eindrucken der Schul- und Schülerinnen- bzw. Schülerdaten wird den Schulen zur Verfügung gestellt. Damit können die Lern-Schecks in der Schule vervollständigt und personalisiert werden. Mit Datum der Ausstellung, dem Stempel und der Unterschrift der Schulleitung versehen, werden die Lern-Schecks zusammen mit einem Elternschreiben an die Eltern übergeben.

    Was mache ich bei Unstimmigkeiten?

    Wenn z. B. die Lern-Schecks nicht der Anzahl an Schülerinnen und Schülern mit heterogenen Lernständen entsprechen, der vorgesehene Stundenumfang der Angebote nicht korrekt ist oder ich mich verdruckt habe und damit Lern-Schecks fehlen, wenden Sie sich bitte an die genannten Ansprechpersonen des Bildungsministeriums, die sich um die Klärung der Unstimmigkeiten kümmern.

    Kann eine Schule selbst Schwimmangebote organisieren, um ausgefallenem Schwimmunterricht aufzuholen?

    Es ist wünschenswert, dass zusätzliche Schwimmangebote durch schulische Schwimmlehrkräfte durchgeführt werden und erst wenn dies nicht möglich ist, außerschulische Partner einbezogen werden. Die Planung des Schwimmunterrichts wird durch den oder die Schwimmverantwortliche/n in der Region vorgenommen. Hierzu werden die Schulen selbstverständlich in die Organisation einbezogen. Sollten Schwimmlehrkräfte einer Schule verstärkt im Schwimmunterricht eingesetzt werden können, so meldet die Schule dies bitte auch bei der oder dem Schwimmverantwortlichen. Schulen organisieren jedoch keine Schwimmangebote selbst. Diese Aufgabe obliegt den Schwimmverantwortlichen, da diese stets die Bedarfe hinsichtlich der Schülerinnen und Schüler aller Schulen, das in der gesamten Region vorhandene Lehrpersonal sowie die verfügbaren Schwimmbäder mit den entsprechenden Bahnzeiten im Blick haben.

    Wie erhalte ich die erforderlichen Daten für die Erstellung der einheitlichen Schulschwimmpässe?

    Die Anbieter übersenden der oder dem zuständigen Schwimmverantwortlichen die Ergebnisse der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Die Schwimmverantwortlichen tragen die Daten zusammen, werten diese schul- und klassenweise aus und stellen sie anschließend den Schulen zur Verfügung. Damit können die Schulschwimmpässe in der Schule erstellt werden.

    Wann werden die einheitlichen Schulschwimmpässe ausgegeben?

    Die einheitlichen Schulschwimmpässe werden in gewohnter Weise, d. h. zusammen mit den Schulzeugnissen ausgegeben.

  • Was ist ein Lern-Scheck?

    Ein Lern-Scheck ist ein Gutschein, mit dem ein bestimmtes Förderangebot durch Schülerinnen und Schüler kostenlos in Anspruch genommen werden kann. Die Kosten trägt das Bildungsministerium.

    Wann erhalte ich für mein Kind bzw. meine Kinder einen Lern-Scheck?

    Die Schwimmverantwortlichen bündeln die Daten der Schülerinnen und Schüler eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt, die bereits Schwimmangebote besucht haben, und die jeweils erreichte Niveaustufe und stellen diese dem Bildungsministerium sowie den jeweiligen Schulen zur Verfügung. Das Bildungsministerium leitet den tatsächlichen Lernstand aus den übermittelten Daten ab, erstellt die entsprechenden Lern-Schecks und stellt diese den Schulen zur Verfügung. Die Schulen personalisieren die Lern-Schecks und geben diese an Sie als Eltern weiter.
    Sofern also ein Kind noch nicht das Lernziel der Basisstufe (100 m Schwimmen) erreicht hat, wird ein Lern-Scheck ausgestellt, sofern der heterogene Lernstand nicht durch schulische Schwimmangebote angeglichen werden kann, sondern externe Partner erforderlich sind.

    Ist der Lern-Scheck übertragbar, kann ich ihn verkaufen oder bekomme ich stattdessen Geld?

    Ein Lern-Scheck ist immer gebunden an die Schülerin oder den Schüler mit festgestellten heterogenen Lernständen und somit nicht übertragbar. Er kann auch nicht veräußert werden. Ziel ist die Durchführung des Schwimmangebots für genau diese Schülerin bzw. diesen Schüler, so dass der Lern-Scheck nicht gegen eine Geldleistung eingetauscht werden kann.

    Kann ich einen Lernscheck bei mehreren Anbietern einlösen und so Schwimmangebote teilen?

    Nein, ein Lern-Scheck ist nur einmalig gültig und kann nur für ein Schwimmangebot bei einem Anbieter eingelöst werden.

    Was passiert, wenn der Anbieter nicht den gesamten Stundenumfang des Schwimmangebots erfüllen oder mein Kind nicht am gesamten Schwimmangebot teilnehmen kann?

    In Einzelfällen kann es passieren, dass der Anbieter aus verschiedenen Gründen (Schließung des Schwimmbads, Krankheit der Kursleiterinnen bzw. Kursleiter, etc.) nicht in der Lage ist, das Schwimmangebot in vollem Umfang durchzuführen. Dann wird der Sachverhalt auf Ihren Antrag hin durch das TMBJS geprüft und unter bestimmten Voraussetzungen ein Lern-Scheck für den verbleibenden Stundenumfang ausgestellt.
    Sollte der Grund des unvollständigen Kursbesuchs durch Eltern oder die Schülerinnen bzw. Schüler verschuldet werden, so gilt die Stunde aus durchgeführt und es wird kein Ersatz angeboten.

    Wie finde ich einen Anbieter?

    Das Bildungsministerium prüft die Anbieter, welche über ein Interessenbekundungsverfahren ihre Bereitschaft zur Durchführung von Schwimmangeboten erklären, auf deren Eignung und schließt Rahmenverträge ab. Dabei werden Eignung der Kursleiterinnen und Kursleiter (Qualifikationen, Erfahrungen, Vorhandensein eines erweiterten Führungszeugnisses ohne Eintragungen bzw. ohne relevante Eintragungen, etc.) sowie die Qualität der Schwimmangebote (Ausbildungsinhalte und -ziele) überprüft.
    In dieser Übersicht befinden sich Anbieter aus den jeweiligen Regionen mit entsprechenden Schwimmangeboten. Anbieter, die zukünftig keine Schwimmangebote mehr durchführen, werden von der Übersicht entfernt, so dass nur aktive Anbieter aufgeführt sind.
    Eltern können sich direkt an diese wenden und ein Schwimmangebot für ihr Kind bzw. ihre Kinder vereinbaren.

    Wonach richtet sich der Umfang des Schwimmangebots (10 oder 20 Stunden)?

    Auf Grundlage der Daten der erreichten Niveaustufe leitet sich der heterogene Lernstand ab. Ist die erreichte Niveaustufe sehr gering oder hat ein Kind noch nicht am Schwimmunterricht teilgenommen, wird ein Lern-Scheck im Umfang von 20 Stunden ausgestellt.
    Hat ein Kind bereits am Schwimmunterricht teilgenommen und mindestens das Seepferdchen erreicht, wird ein Lern-Scheck im Umfang von zehn Stunden ausgestellt.

    Was beinhaltet ein 20-Stunden-Schwimmkurs, welche Voraussetzungen und welche Lernziele gibt es?

    Voraussetzung:
    angstfreier Umgang mit dem Medium Wasser

    Ausbildungsinhalte:
    Grundlagenausbildung bestehend aus Wassergewöhnung und Grundfertigkeiten, wie Tauchen, Gleiten, Atmen, Orientieren und Fortbewegen

    Ziele:
    „Seepferdchen“ (Mindestabschluss):

    • Sprung vom Beckenrand mit anschließendem 25-m-Schwimmen in einer Schwimmart in Bauch- oder Rückenlage (Grobform, während des Schwimmens in Bauchlage erkennbar ins Wasser ausatmen)
    • Herausholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser (Schultertiefe bezogen auf Prüfling)
    • Kenntnisse von Baderegeln

    Basisstufe 100 m Schwimmen:

    • beliebiger Sprung ins tiefe Wasser
    • 100 m in beliebiger Schwimmart (Wechsel erlaubt) ohne Zeitbegrenzung
    • Verlassen des Wassers ohne Hilfsmittel

    Sicherer Schwimmer (Höchstabschluss):

    • Sprung ins tiefe Wasser und 15 Minuten Schwimmen und dabei mindestens 200 m zurücklegen

    Was beinhaltet ein 10-Stunden-Schwimmkurs, welche Voraussetzungen und welche Lernziele gibt es?

    Zugangsvoraussetzung:
    Vorhandensein des "Seepferdchens"

    Ausbildungsinhalte:
    Grundlagenausbildung bestehend aus Wassergewöhnung und Grundfertigkeiten, wie Tauchen, Gleiten, Atmen, Orientieren und Fortbewegen

    Ziele:
    Basisstufe 100 m Schwimmen (Mindestabschluss):

    • beliebiger Sprung ins tiefe Wasser
    • 100 m in beliebiger Schwimmart (Wechsel erlaubt) ohne Zeitbegrenzung
    • Verlassen des Wassers ohne Hilfsmittel

    Sicherer Schwimmer:

    • Sprung ins tiefe Wasser und 15 Minuten Schwimmen und dabei mindestens 200 m zurücklegen

    Deutsches Schwimmabzeichen Bronze (Höchstabschluss):

    • Sprung kopfwärts vom Beckenrand und 15 Minuten schwimmen. In dieser Zeit sind mindestens 200 m zurückzulegen, davon 150 m in Bauch- oder Rückenlage in einer erkennbaren Schwimmart und 50 m in einer anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage während des Schwimmens auf der Schwimmbahn ohne Festhalten).
    • einmaliges Tieftauchen (ca. 2 m) von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines Gegenstandes
    • ein Paketsprung vom Startblock oder dem 1-m-Brett
    • Kenntnis von Baderegeln

    Wie wird die Kursteilnahme bestätigt?

    Am Ende des Schwimmangebots bestätigen die Eltern dem Anbieter den vollständigen Abschluss mit Unterschrift. Sie erhalten auf Wunsch vom Anbieter eine Teilnahmebestätigung. Der Anbieter ist verpflichtet, die Daten an die Schwimmverantwortlichen der jeweils betroffenen Regionen weiterzuleiten. Die zusammenlaufenden Daten werden an die Schulen übermittelt und dort am Ende eines Schuljahres für die Erstellung der einheitlichen Schulschwimmpässe verwendet, welche zusammen mit den Schulzeugnissen ausgegeben werden.

  • Was ist ein Lern-Scheck?

    Ein Lern-Scheck ist ein Gutschein, mit dem ein bestimmtes Förderangebot durch Schülerinnen und Schüler kostenlos in Anspruch genommen werden kann. Die Kosten trägt das Bildungsministerium.

    Wozu dient das Interessenbekundungsverfahren?

    Das Interessenbekundungsverfahren dient dazu, Anbieter für Schwimmangebote im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“ zu gewinnen.

    Wie verbindlich ist die Interessenbekundung?

    Mit der Interessenbekundung werden keine vertraglichen Verpflichtungen eingegangen.

    Kann die Interessenbekundung rückgängig gemacht werden?

    Die Interessenbekundung kann formlos widerrufen werden.

    Wie geht es nach der Interessenbekundung weiter?

    Die Interessenten werden in ein Verzeichnis der interessierten Anbieter aufgenommen.
    Sobald hierfür die Voraussetzungen geschaffen sind, werden diese interessierten Anbieter über die weitere Verfahrensweise zum Abschluss von Rahmenverträgen informiert.

    Erhalten alle Anbieter, die ihr Interesse bekundet haben, die Möglichkeit zum Abschluss eines Rahmenvertrags?

    Diese Frage kann zum jetzigen Stand nicht beantwortet werden, da weder die Anzahl der interessierten Anbieter bekannt ist, noch der Bedarf abschließend ermittelt wurde.

    Wann erfolgt die Listung als Anbieter von Förderangeboten auf der Website des Bildungsministeriums?

    Nach Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens und eines Rahmenvertrags mit dem Anbieter erfolgt die Listung auf der Website des Bildungsministeriums.

    Warum muss ich so viele Angaben machen?

    Die im Interessenbekundungsverfahren erhobenen Daten sind zwingend erforderlich und auf das Minimum beschränkt. Sie dienen der Überprüfung der Eignung der Kursleiterinnen und Kursleiter (Qualifikationen, Erfahrungen, Vorhandensein eines erweiterten Führungszeugnisses ohne Eintragungen bzw. ohne relevante Eintragungen, etc.) sowie der Qualität der Schwimmangebote (Ausbildungsinhalte und -ziele).
    Zudem soll die Übersicht der Anbieter insbesondere für die Eltern sehr benutzerfreundlich gestaltet sein. Daher erfolgt eine Listung der Anbieter mit deren Kontaktdaten nach Landkreisen und kreisfreien Städten unterteilt.
    Weiterhin sollen keine Anbieter mehr aufgeführt werden, die keine neuen Schwimmangebote mehr anbieten.

    Überprüft das Bildungsministerium meine Angaben?

    Das Interessenbekundungsverfahren sieht eine Bestätigung des Vorliegens aller erforderlichen Nachweise vor. Das Bildungsministerium überprüft diese stichprobenartig. Bei Falschangaben erfolgt der Ausschluss des jeweiligen Anbieters. In Fällen schwerwiegender, d. h. mehrfacher oder besonders gravierender Falschangaben, werden rechtliche Schritte eingeleitet.

    Wie erfolgt die Abrechnung der abgeschlossenen Förderangebote?

    Die Abrechnung der abgeschlossenen Förderangebote erfolgt innerhalb von drei Monaten nach deren Beendigung mittels der durch Anbieter und Eltern unterschriebenen Lern-Schecks. Anbieter von mehreren gleichzeitig stattfindenden Förderangeboten sind gehalten, eine Sammelabrechnung vorzunehmen.

    Kann ein Förderangebot auch abgerechnet werden, sofern es nicht vollumfänglich abgeschlossen worden ist?

    Ja, ein Förderangebot kann auch teilweise abgerechnet werden. Dies sollte allerdings nur dann geschehen, wenn das Förderangebot durch den Anbieter nicht vollumfänglich beendet werden kann. Ein Lern-Scheck kann nur einmalig eingelöst und damit auch nur einmalig abgerechnet werden.
    Im Fall einer Teilabrechnung wird die tatsächlich erbrachte Leistung abgerechnet, d. h. die durchgeführte Anzahl an Stunden. Zu beachten ist, dass die übrigen Stunden des Förderangebots dann nicht mehr über die selben Lern-Schecks abgerechnet werden können. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in solchen Fällen einen neuen Lern-Scheck für die noch nicht durchgeführten Stunden. Somit müssen die Eltern einen neuen Anbieter auswählen. Dabei sind diese nicht an die vorherigen Anbieter gebunden. Es ist aber möglich auch wieder den Anbieter auszuwählen, bei dem die ersten Stunden durchgeführt worden sind.
    Sollte der Grund des unvollständigen Besuchs des Förderangebots durch Eltern oder die Schülerinnen und Schüler verschuldet werden, so gilt die Stunde als durchgeführt und es wird kein Ersatz angeboten.

    Was passiert mit den Ergebnissen der Schülerinnen und Schüler?

    Die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler sind an die oder den Schwimmverantwortlichen zu melden, die oder der für die Region zuständig ist. Die Übersicht der Kontaktdaten der Schwimmverantwortlichen finden Sie auf dieser Seite. Eine Weitergabe der Ergebnisse ist Bestandteil eines Förderangebots und muss zwingend vor der Abrechnung erfolgen.

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