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Startschuss für neuen Ausbildungsjahrgang der praxisintegrierten Ausbildung (PiA) zur staatlich anerkannten Erzieherin und zum staatlich anerkannten Erzieher


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erzieherin und Erzieher in einem Gruppenraum für Kinder
Foto: Bildagentur PantherMedia | franckito

Zum neuen Ausbildungsjahr 2021/2022 wird in Thüringen ein neuer PiA-Jahrgang starten. Im Rahmen der „Thüringer Fachkräfteinitiative Kita 2.0“ werden dafür bis zu 120 Ausbildungsplätze an fünf verschiedenen Fachschulstandorten gefördert.

Alle Interessentinnen und Interessenten für das neue Ausbildungsjahr können sich ab sofort an den teilnehmenden Fachschulen bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2021. Sofern die teilnehmenden Fachschulen nach dem 31. März noch freie Aufnahmekapazitäten haben, können auch spätere Bewerbungen berücksichtigt werden. Die zuständige Fachschule richtet sich nach dem Sitz der Kindertageseinrichtung, mit der die Bewerberin oder der Bewerber einen Ausbildungsvertrag abschließt. Bei mehrfacher Ausweisung kann eine der ausgewiesenen Fachschulen gewählt werden, jedoch ist jeweils nur eine Bewerbung je Bewerber oder Bewerberin möglich.

Im Modellprojekt PiA-TH wird seit 2019 die praxisintegrierte vergütete Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und zum staatlich anerkannten Erzieher im Bereich der Kindertagesbetreuung in Thüringen erprobt. Durch den veränderten Einstieg in das Berufsfeld der Erzieherinnen und Erzieher sollen zusätzliche Bewerberinnen und Bewerber gewonnen und der Quereinstieg in den Beruf erleichtert werden.

Bildungsminister Helmut Holter erklärt: „Thüringen geht den mit dem Modellprojekt zur praxisintegrierten Ausbildung eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Das Projekt bewährt sich, auch vor dem Hintergrund des Fachkräftebedarfs in den Kindergärten. Wenn es PiA nicht schon gäbe – man müsste es erfinden. Daher danke ich allen beteiligten Einrichtungen und Ausbilderinnen und Ausbildern dafür, dass sie dieses Projekt erfolgreich machen.“

Ziel ist der zügige Start des dritten Ausbildungsjahrgangs unter möglichst vergleichbaren Rahmenbedingungen, wobei eine gerechte sowie ressourcenschonende Verteilung der 120 Plätze auf die beteiligten Fachschulen und die Träger der Kindertageseinrichtungen erfolgen soll. Dafür werden in der Richtlinie im Schwerpunkt folgende Festlegungen getroffen:

  • Beteiligt sind fünf staatliche Fachschulen, von denen bereits drei die ersten Ausbildungsjahrgänge betreuen. Hier soll aufgrund der knappen Vorbereitungszeit die Erfahrung aus den beiden ersten Ausbildungsgängen genutzt und an die hinzukommenden Fachschulen weitergegeben werden. Hierbei wird der BSC Unstrut-Hainich Mühlhausen von der Marie-Elise-Kayser-Schule und die SBBS Gesundheit und Soziales Jena von der Ernst-Arnold-Schule Greiz-Zeulenroda unterstützt.
  • Das Land wird den Trägern im ersten Jahr Zuschüsse bis zu 1.450 €, im zweiten Jahr bis zu 1.614 € und im dritten Jahr bis zu 1.800 € pro Monat für bis zu 120 Teilnehmende zahlen.
  • Die Kindertageseinrichtung, für die ein Platz beantragt wird, muss im Kindergartenjahr 2021/2022 im Bedarfsplan des jeweils zuständigen örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe erfasst sein.
  • Der Träger muss zum Zeitpunkt der Entscheidung über den Antrag über eine geeignete Bewerberin oder geeigneten Bewerber nach der Fachschulordnung verfügen.
Stadt/LandkreisMarie-Elise-Kayser-Schule ErfurtSBBS Gesundheit und Soziales MeiningenSBBZ "Ernst Arnold" Greiz-ZeulenrodaBerufsschulcampus Unstrut-Hainich MühlhausenSBBS Gesundheit und Soziales Jena
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Darüber hinaus wird analog zum letzten Jahr eine Servicestelle eingerichtet, die bei Fragen telefonisch beratend zur Verfügung steht.

Telefon: 0361 57-34 36 010
Montag bis Donnerstag, 14:00 bis 16:00 Uhr

 

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