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Richtung Vorwärts! Aufholen nach Corona


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Jenaer Kindersprachbrücke unterstützt Kinder und Jugendliche an Thüringer Schulen

Pädagogen an einem Tisch mit Kindern
Von links: Ha Hoang, Josua Münch, Sophie Schwarz, Lilian Maia, Andreas Klein und Andreea Voicu Dozententreffen in Jena | Foto: Kindersprachbrücke Jena e.V.

Rund 200.000 Schülerinnen und Schüler in Thüringen waren in den letzten zwei Jahren von den Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen betroffen. Die Kinder und Jugendlichen haben durch die Pandemie viel weniger Zeit beim gemeinsamen Lernen, Erfahrungen machen und Ausprobieren verbracht. Die Kindersprachbrücke unterstützt ab sofort, in Kooperation mit dem Thüringer Bildungsministerium, durch vielfältige Angebote vor Ort. Kindergärten und Schulen in ganz Thüringen können sich für die kostenfreien Projekte anmelden. Auch Honorarkräfte können sich bei Interesse melden.

Die Angebote unterstützen Kinder beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule sowie sprachlicher und fachlicher Förderung für Jugendliche ab Klasse 7. Projektleiterin Sophie Schwarz, berät die Einrichtungen und Honorarkräfte: „Wir stärken mit den Programmen aktiv das Selbstvertrauen der Kinder, wecken Interessen und fördern gezielt die Kompetenzen, die in der Coronazeit besonders gelitten haben. Wichtig ist uns, dass die Kinder und Jugendlichen voneinander lernen und sich gegenseitig helfen.“

Die Projekte finden wöchentlich statt und werden mit örtlichen Honorarkräften an den Einrichtungen durchgeführt. Sie folgen einem Rahmenkonzept, das durch die Kindersprachbrücke bereitgestellt wird. Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Einrichtungen ist das Projekt kostenfrei. Zum Einsatz können auch bewährte Honorarkräfte kommen, die bereits mit den Schulen und Kitas zusammenarbeiten. Sie werden in regelmäßig stattfindenden Workshops eingearbeitet, beraten und begleitet. Die Abrechnung und Organisation übernimmt die Kindersprachbrücke, so dass für die Schulen und Kindergärten nur wenig Aufwand entsteht. Die Finanzierung trägt das Thüringer Bildungsministerium.

Mit einer Laufzeit von rund sechs Monaten sind die Projekte ein Anschub und sollen Unterstützungsnetzwerke der Schülerinnen und Schüler aber auch der Einrichtungen stärken. Die ersten Maßnahmen laufen schon, Planungsgespräche für das neue Schuljahr sind thüringenweit angesetzt.

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