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Lehrergewinnungskampagne wirbt mit neuer Motivedition auf Thüringer Bussen um Lehrkräfte für den ländlichen Raum


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

ein Bus gestaltet mit Motiv der Lehrergewinnungskampagne
Foto: Steve Bauerschmidt

Auf acht Bussen wirbt die Lehrergewinnungskampagne des Freistaats ab sofort für den Lehrerberuf im ländlichen Raum. Die Busse sind mit drei neuen Werbemotiven der Kampagne beklebt. Bildungsminister Helmut Holter nahm an der Jungfernfahrt der Linienbusse am Stausee Hohenfelden am Mittwoch, 24. März 2021, teil und griff dabei selbst symbolisch zum Steuer. Minister Holter: „Thüringen hat mehr zu bieten als die großen Städte. In den ländlichen Regionen warten auf die Lehrkräfte großartige Schulen, eine oftmals sehr gute Ausstattung, engagierte Kollegien und wissbegierigen Schülerinnen und Schülern, idyllische Landschaften und viel Raum für Selbstverwirklichung. Diese guten Aussichten fahren nun sprichwörtlich mit dem Bus durchs Land.“

Im Rahmen der symbolischen Busübergabe durch die Geschäftsführung der SD VerkehrsMedien Thüringen an den Bildungsminister, waren Busse mit den verschiedenen Kampagnenmotiven zu sehen. Für zunächst sechs Monate sind die Busse sowohl im städtischen Raum als auch auf Überland-Verbindungen um Erfurt, Weimar, Jena und Arnstadt rund 14 Stunden täglich im Einsatz und das für durchschnittlich 25 Tage pro Monat. Der Einsatz der Busse erfolgt rollierend auf unterschiedlichen Stadt- und Überland-Routen.

Die Motivreihe zum Landgang basiert auf der kampagnencharakteristischen fiktiven Darstellung einer Thüringer Lehrkraft in einer kreativen Welt und mündet in Aufnahmen besonderer Orte im ländlichen Raum. Abgebildet sind in dieser ersten Motivreihe die Saaleschleife, die Ziemestalbrücke und der Schieferbruch bei Lehesten. Dazu kommt eine Botschaft, die beide Welten verbindet und den Beruf auf dem Land zur Lebensvision macht. Zu sehen gibt es die neuen Landgang-Motive ab Ende März auch auf unterschiedlichen Großflächenplakaten im Großraum von Altenburg, Arnstadt, Apolda, Bad Langensalza, Bleicherode, Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Ilmenau, Jena, Leinefelde-Worbis, Meiningen und Mühlhausen.

Minister Helmut Holter: „Der bundesweite Lehrermangel zeigt sich nach wie vor besonders deutlich im ländlichen Raum und in Grenzregionen zu anderen Bundesländern. Wir wollen die Kampagne zur Lehrergewinnung deshalb in diesem Jahr nutzen, um Potentiale gerade abseits der Städtelinie entlang der A4 noch stärker in den Blick zu nehmen und dabei auch die hohen Bedarfe im Berufsbildenden Bereich abbilden. In der Krise zeigt sich einmal mehr, welche Höchstleistungen unsere Lehrerinnen und Lehrer vollbringen. Wir dürfen deshalb in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, für das Berufsbild zu werben und uns um jede einzelne qualifizierte Lehrkraft für Thüringen zu bemühen.“ Aktuell können sich Lehrerinnen und Lehrer für mehr als 170 ausgeschriebene Stellen im ländlichen Raum bewerben. Bedarf besteht dabei in fast allen Fachbereichen.

Hintergrund

Seit 2019 wirbt der Freistaat Thüringen mit der Personalmarketingkampagne aktiv für den Lehrerberuf. Etwa 180 Einzelmaßnahmen konnten seit dem Kampagnenstart realisiert werden. Die Maßnahmen reichten von Anzeigenschaltungen zur Berufsorientierung in Fachzeitschriften und Berufswahlmagazinen sowie Informationsveranstaltungen mit Thüringer Lehrkräften, über Schulportraits zur Bewerbung schwer zu besetzender Stellen bis hin zu gezielten Social-Media-Formaten, wie einem Instagram-Takeover mit einer FundaMINT-Stipendiatin und Lehramtsstudentin für Mathe/Chemie.

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