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Ingenieurinnen und Ingenieure von Morgen: Schülerinnen und Schüler präsentieren Ideen für Skisprungschanzen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Im Rahmen des bundesweiten Schülerwettbewerbs Junior.ING der Bundesingenieurkammer und der Länderingenieurkammern haben Thüringer Schülerinnen und Schüler ihr innovatives Potential beim Modellbau von Skisprungschanzen präsentiert.

Fotocollage mit den Erstplatztierten Preisträger:innen sowie dem Logo des Wettbewerbs Junior.ING
Fotos: Ingenieurkammer Thüringen

Dieser Schülerwettbewerb gehört mit bundesweit ca. 5.000 Teilnehmenden zu einem der größten deutschlandweit.

Bereits zum siebten Mal wurde der Landeswettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport steht, durch die Ingenieurkammer Thüringen ausgelobt. Die Kultusministerkonferenz führt den Junior.ING in ihrer Liste der empfohlenen und als unterstützenswert eingestuften Wettbewerbe.

Die Aufgabe im Wettbewerbszeitraum 2021/2022 bestand darin, eine Großschanze zu planen und ein entsprechendes Modell zu bauen. Das Schanzenmodell musste ein Gewicht von mindestens 500 Gramm an der Startfläche tragen können und die Funktionalität einer Sprungschanze nachahmen. Auf einer Grundplatte mit vorgegebenen Abmessungen war eine Skisprungschanze mit Anlauf und Schanzentisch nachzubauen. Als Materialien durften Papier, Karton, Holz- und Kunststoffstäbchen sowie Klebstoff, Schnur und Draht, Stecknadeln und Folie verwendet werden.
Annähernd 30 Thüringer Schulen, unter Beteiligung von ca. 50 Schülern und 30 Schülerinnen, kündigten Ihre Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb an und reichten Modelle ein.
Von den eingereichten Modellen entfielen 21 Modelle auf die Alterskategorie I (bis Klassenstufe 8) und 10 Modelle auf die Alterskategorie II (ab Klassenstufe 9). Aus den eingereichten Projekten wählte eine Fachjury die Sieger und die Platzierten aus.
Der Sieger der Alterskategorie I aus dem Zabelgymnasium in Gera überzeugte die Jury mit einer einfachen und minimalistischen Tragkonstruktion. Auch der Preisträger der Alterskategorie II der Staatlichen Regelschule „Heimbürgeschule“ Kahla, beeindruckte die Juroren durch eine elegante Konstruktion aus Flächentragwerken, die in mühevoller Kleinarbeit realisiert wurde.
Die Preise waren mit 250 Euro für den Sieger, 150 Euro für den Zweitplatzierten sowie 100 Euro für den dritten Platz je Kategorie dotiert. Ferner verlieh die Jury zusätzlich einen Kreativpreis an Schülerinnen des Humboldt Gymnasiums Weimar, die mit einer 3D-Origamitechnik einen Drachen nachbildeten, der unterhalb des Schanzenmodells platziert war. Hierfür erhielten sie ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro.

Der Vizepräsident der beruflichen Selbstverwaltung, Herr Dr.-Ing. Hans-Reinhard Hunger, überreichte den Preisträgerinnen und Preisträgern ihre Urkunden und Preisgelder.

Die Landessieger vergleichen sich traditionell beim Bundesfinale mit den jeweiligen Siegern in den beiden Alterskategorien der Wettbewerbe der anderen Länderingenieurkammern. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Bundespreisverleihung im Juni 2022 in Berlin stattfindet. Dräger, betonte: „Gerade im Jahr der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking, war das Motto „IdeenSpringen“, das eine Befassung mit Modellen von Skisprungschanzen vorgesehen hat, ein passendes Wettbewerbsthema. Mit den eingereichten Arbeiten wiesen die Schülerinnen und Schüler sowohl technisches Interesse als auch ein Grundverständnis für tragwerksplanerische Sachverhalte auf. Vielleicht kann dieser Wettbewerb auch weiter dazu beitragen, Interesse am Beruf einer Ingenieurin oder eines Ingenieurs zu wecken.“

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter zeigte sich begeistert von den Ideen des potentiellen Ingenieurnachwuchses: „Mit ihren Entwürfen zeigen Thüringer Schülerinnen und Schüler, welche Kreativität sie entwickeln können und wie sie die Ideen praktisch umsetzen. Ich gratuliere den Kindern und Jugendlichen zu ihren Vorschlägen rund um das Thema Schanzen. Mit diesem Wettbewerb wird Berufsorientierung lebendig. So werden junge Menschen begeistert, sich für ein Leben als Ingenieurin und Techniker zu entscheiden oder eine wissenschaftliche Laufbahn zu wählen.“

Preisträgerinnen und Preisträger in der Alterskategorie I

1. Preis: Bjarne Stegemann; Modellname „The floating wave“; Klassenstufe 7; Zabelgymnasium Gera
2. Preis: Anna Ziegler; Modellname „Sky Jump“; Klassenstufe 6; Salzmannschule Schnepfenthal
3. Preis: Niclas Schoner; Modellname „Superflitzer Pikachu“; Klassenstufe 9; Staatliches regionales Förderzentrum „Siegfried Schaffner“ Kahla

Preisträgerinnen und Preisträger in der Alterskategorie II

1. Preis: Ramiro-Berdan Otte; Modell "Helmut Recknagel“; Klassenstufe 9; Staatliche Regelschule „Heimbürgeschule“ Kahla
2. Preis: Anjo Mohring; Modell "Minimalista"; Klassenstufe 12; „Walter-Gropius-Schule“ Erfurt
3. Preis: Modell "Ernst-Abbe-Skischanze“; Klassenstufe 9; Ernst-Abbe-Gymnasium Eisenach

Kreativpreis

Hannah Helmbold, Amelie Eger; Josephine Erbse; Modellname „Au Guang“; Klassenstufe 10; Humboldt Gymnasium Weimar

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