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Silber für Thüringen: Jenaer Schüler erkämpft bei Internationaler Geographie-Olympiade den zweiten Platz


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Gruppenfoto des deutschen Teams mit 4 Personen
Das deutsche Team auf der iGeo 2022: Frederik Rohr, Jonah Kessels (Jena, Thüringen), Lenny Münzer, Mileen Schipp (v.l.n.r.) | Foto: VDSG

Mit einem hervorragenden zweiten Platz beendet Jonah Kessels aus Jena den Wettbewerb der Weltbesten im Fach Geographie. An der 18. Internationalen Geographieolympiade iGeo nahmen in diesem Jahr 209 Schülerinnen und Schüler aus 54 Ländern teil. Neben Jonah Kessels errang auch Lenny Münzer aus Baden-Württemberg eine Silber-Medaille. Frederik Rohr aus Nordrhein-Westfalen gewann Bronze. Damit ist das deutsche Nationalteam Teil der Weltspitze des Geographienachwuchses.

Thüringens Bildungsminister Helmut Holter zeigt sich erfreut über den außerordentlichen Erfolg: „Jonah Kessels vom Jenaer Carl-Zeiss-Gymnasium hat den langem Weg bis ins Olympiadefinale mit Fleiß und Energie gemeistert. Am Ende steht er nun auf dem Treppchen und gehört zu den weltbesten Geographieassen.“

Noch im April 2022 hatte das deutsche Nationalteam ein Trainingslager in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt durchführen können.

Sollte die Internationale Geographie-Olympiade iGeo ursprünglich in Paris stattfinden, so konnten pandemiebedingt nur Treffen der Schülerinnen und Schüler in ihren jeweiligen Ländern stattfinden. Die Teams wurden dann per Videokonferenz verbunden. Das deutsche Nationalteam kam dafür im Düsseldorfer Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung zu der sechstägigen Veranstaltung zusammen.

Bei der iGeo, die komplett in Englisch abläuft, waren zunächst fünf halbstündige Klausuren über verschiedenste geographische Themen zu meistern. Die Themenpalette reichte von der Raumnutzung im Mekongdelta über Naturkatastrophen im Südpazifik bis hin zu Klimawandel und Flugtourismus. Neben den theoretischen Grundlagentests wurden auch praktische Fähigkeiten in Form von „Fieldwork Exercises“ abgeprüft. Dabei mussten Karten ausgewertet oder selbst skizziert, Berechnungen angefertigt und Raumlösungen gesucht, abgebildet und begründet werden. Auch ein Mutimediatest, der ebenfalls geographisches Fachwissen in allen Themenbereichen abfragte, war Teil des olympischen Programms.

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