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Von ausgezeichneten Schulen lernen: Hospitationsprogramm für Schulen startet


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Grafik zum Hospitationsprogramm
Grafik: Robert Bosch Stiftung GmbH

Noch bis zum 1. Mai 2022 können sich Schulleitungsmitglieder, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aller Schularten für das Hospitationsprogramm an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises bewerben. Das von der Robert-Bosch-Stiftung getragene Projekt bietet Pädagoginnen und Pädagogen die Chance, den Schulalltag von Schulen zu entdecken, die in den vergangenen Jahren mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurden.

Die Besuche an den Preisträgerschulen dauern eine Woche und werden in der Regel im Tandem durchgeführt. Auf dem Programm stehen Hospitationen im Unterricht, Gespräche mit dem Kollegium und die Teilnahme an Konferenzen oder Veranstaltungen. Lehrkräfte und Schulleitungen können so ihren Erfahrungshorizont und ihr Wissen über Schulentwicklung erweitern. Der Besuch bei den Preisträgerschulen vermittelt Denkanstöße, Ideen und Handlungsempfehlungen, die dann für Veränderungen in der eigenen Schule und im eigenen Unterricht genutzt werden können. Das Hospitationsprogramm finden zwischen September 2022 und Juli 2023 statt und wird zwischen der gastgebenden Schule und der hospitierenden Schule abgestimmt.

Die Teilnehmenden erhalten eine strukturierte Vor- und Nachbereitung sowie zahlreiche Materialien. Zum Abschluss des Hospitationsprogramms findet zudem ein zweitägiges Perspektivtreffen statt, auf welchem weitere fachliche Inputs zur Schulentwicklung gegeben und Fragen der Implementierung an der eigenen Schule diskutiert werden.

Die Preisträgerschulen entscheiden auf Grundlage der Motivationsschreiben und des darin dargestellten inhaltlichen Bezugs, welche Bewerbungen sie in diesem Jahr annehmen.

Insgesamt öffnen deutschlandweit 75 Schulen ihre Pforten für das Programm. Mit der Privaten Fachschule für Wirtschaft und Soziales aus Erfurt (Preisträger 2013) und der Jenaplan-Schule in Jena (Preisträger 2006) freuen sich auch zwei Thüringer Schulen auf Gäste aus anderen Schulen.

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