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Miteinander voneinander lernen: Herzlich Willkommen in Thüringen für 24 Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten in diesem Schuljahr


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Die Zahl der Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten an Thüringer Schulen hat sich in diesem Schuljahr wieder erhöht.

Blick in den Seminarraum, junge Leute hören einen Vortrag
Foto: TMBJS

Bedingt durch die Coronapandemie hatten im Schuljahr 2020/21 lediglich 13 Studierende nach Thüringen kommen können; im laufenden Schuljahr unterstützen nun wieder 24 die Schulen im Fremdsprachenunterricht. In diesen Tagen hat das Thüringer Ministerium für Jugend, Bildung und Sport (TMBJS) in Erfurt seine Jahrestagung für Fremdsprachenassistenzkräfte ausgerichtet und die Studentinnen und Studenten aus Frankreich, Spanien, dem Vereinigten Königreich, den USA und Russland herzlich in Thüringen willkommen geheißen.

Bildungsminister Helmut Holter würdigt die wichtige Arbeit der Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten in Thüringen: „Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten sind eine unschätzbare Bereicherung für die Schulen. Sie bringen Europa und die Welt zu den Schülerinnen und Schülern und helfen ihnen dabei, Sprachen und Kulturen verschiedener Länder zu lernen und authentisch zu erfahren. Durch das interkulturelle miteinander und voneinander Lernen eröffnen sie unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle neue Bildungshorizonte. Gleichzeitig werden die Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten zu Kulturbotschafterinnen und -botschaftern Deutschlands und Thüringens, da sie nach ihrer Rückkehr in ihre Heimatländer ein positives Deutschlandbild vermitteln können. Herzlich willkommen in Thüringen!“

Die Jahrestagung bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und sich über erste Erfahrungen in Thüringen und ihren Schulen auszutauschen. Die Fremdsprachenassistentinnen und -assistenten machten sich dabei unter anderem mit den organisatorischen Grundlagen der Durchführung des Programms in Thüringen vertraut und entwickelten gemeinsam kreative Ideen für Unterrichtsprojekte.

Die Studierenden werden im Schuljahr 2021/22 thüringenweit an verschiedenen Schularten tätig sein. Sie unterstützen als Muttersprachlerinnen und Muttersprachler im Fremdsprachenunterricht, im bilingualen Sachfachunterricht oder bei außerunterrichtlichen Aktivitäten, z. B. in Arbeitsgemeinschaften.

Das Fremdsprachenassistenzkräfteprogramm gibt es seit mittlerweile 117 Jahren. Es ist damit das traditionsreichste internationale Austauschprogramm im schulischen Bereich. Federführend bei der Organisation des Fremdsprachenassistenzkräfteprogramms ist der in Bonn ansässige Pädagogische Austauschdienst (PAD) im Auftrag der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Bis heute wurden über das Programm ca. 100 000 Studierende weltweit vermittelt.

Alle allgemein bildenden und berufsbildenden Thüringer Schulen können sich jeweils bis zum 1. April eines Jahres auf dem Dienstweg über das Staatliche Schulamt Mittelthüringen um die Zuteilung einer Fremdsprachenassistenzkraft bewerben.

Ein Kurzfilm im Youtubekanal des Bildungsministeriums gibt kleine Einblicke in die diesjährige Jahrestagung.

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